The Goddamn Gallows, Mittwoch, 12. Juni, 19.00 Uhr, Don’t Panic, Essen
The Goddamn Gallows, Mittwoch, 12. Juni, 19.00 Uhr, Don’t Panic, Essen

Das Jüdische Museum zu Berlin hat wieder einmal den Vogel abgeschossen. Dieses Mal in dem man durch die Blume Werbung für BDS macht, und zwar indem man den dazugehörigen Beschluss des deutschen Bundestags auf dem Twitter-Account des Jüdischen Museums kritisierte und dann zurückkrebste, in dem behauptet hat, auf einen Diskussionsbeitrag hinweisen zu wollen. Von unserer Gastautorin Anastasia Iosseliani.
Dies ist nicht das erste Mal, dass sich das Jüdische Museum Berlin, als bundesunmittelbare Stiftung eine eigenständige juristische Person des öffentlichen Rechts und Bestandteil der mittelbaren Staatsverwaltung des Bundes, solch einen Ausrutscher leistet. Erst kürzlich, nämlich am 8. März 2019, empfing der Direktor des Museums, Peter Schäfer, einen der Repräsentanten des Henkerregimes, Seyed Ali Moujani, zum Tee. Zum Dank hatte Moujani die Unverschämtheit
Bloomsdale, Dienstag, 11. Juni, 20.00 Uhr, Pauluskirche, Dortmund
Von Wegen Lisbeth, Montag, 10. Juni, Pfingst-Open-Air, Essen
Heute Abend verabschiedete sich die Erste Allgemeine Verunsicherung (EAV) mit einer fast dreistündingen, schillernd-bunten Bühnenshow nach über 40 Jahren von ihrem Bochumer Publikum.
Schon der Beginn deutete auf das nahe Ende hin: Sänger und Frontmann Klaus Eberhartinger kletterte um Punkt 20 Uhr aus einem auf die Bühne getragenen Sarg, freute sich über seine 1500 erschienenen „Trauergäste“ , versprach ihnen eine Show der Superlative mit fast allen Hits der Bandgeschichte und stimmt direkt den Knallersong „Ba-Ba-Banküberfall“ aus dem Jahre 1985 an.
Und so ging es rasant weiter. Eberhartinger und die anderen Bandmitglieder wechselten gefühlt nach jedem Lied ihre schrillen Outfits, die Bühne verwandelte sich mal in eine Kneipe, dann in einen Friedhof oder ein Sanatorium und über alles zog immer wieder eine fulminate Lichtshow.
Es wirkte wie ein Theaterstück durch ihre Bandgeschichte, Songs wurden immer wieder anmoderiert und die vielen Anekdoten der vergangenen Jahrzehnte stießen auf großen Anklang.
Ein Abschiedsabend, wie er für alle nicht besser hätte laufen können.
Morgen Abend dürfen sich dann noch mal die Kölner und am 11.06. die Duisburger Fans auf ein furioses Lebewohl freuen.
09.06.2019 | E-Werk Köln
11.06.2019 | Theater am Marientor Duisburg
Veranstalter : Lars Berndt Events
Chefdenker, Sonntag, 9. Juni, 20.30 Uhr, Sonic Ballroom, Köln

Wiens Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler stellte heute Medienvertretern Kay Voges als künftigen Direktor des Volkstheater Wien ab 2020/21 vor. „Wir haben nach der richtigen Person für den richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort gesucht, und ich denke, wir haben diese Person gefunden“, freut sich Kaup-Hasler über den derzeitigen Intendant des Schauspiel Dortmund.

Die Vielfalt des musikalischen Spektrums im Set von Lars Eidinger wird gespeist von Geistesblitzen, Gefühl und Hochglanz-Energie. Am Samstag gastiert er damit im Hotel Shanghai in Essen.
Über sein Selbstverständnis sagte der Schauspieler Lars Eidinger mal in einem Interview mit der Zeit: ››In den neunziger Jahren, und ich war ganz offensichtlich vom Kapitalismus und von Popkultur gezeichnet. Jeden Morgen bin ich aus Tempelhof mit meinem roten Heinkel-Roller hierhergekommen. Ich sah Hip-Hop-mäßig aus, aber nicht wie die Jungs heute, mehr wie ein Skater. Mit Dickies-Hosen, die in den Kniekehlen hingen. Die anderen Leute an der Schule sahen mehr nach Schauspielstudenten aus. Auch irgendwie ostiger. Mit Altherrenhosen, Hosenträgern, Hemden oder sogar im Anzug. Da wusste man manchmal gar nicht, ob die schon im Kostüm waren.‹‹
Polkageist, Samstag, 8. Juni, 20.30 Uhr, Tsunami, Köln
Mercy Union, Freitag, 7. Juni, 20.00 Uhr, Die Trompete, Bochum