Ruhrbarone-Ausflugstipp: Die Burg Vischering im münsterländischen Lüdinghausen

Die Burg Vischering in Lüdinghausen im Mai 2019. Foto(s): Robin Patzwaldt

So langsam kommt der Frühling hierzulande in Gang. Immer häufiger lädt herrlicher Sonnenschein bei milden Temperaturen zu Ausflügen zu den Schönheiten des Ruhrgebiets und seiner Umgebung ein. Ein willkommener Anlass auch für uns unsere Reihe der ‚Ruhrbarone-Ausflugstipps‘ wieder aufleben zu lassen. Nachdem wir im Vorjahr bereits u.a. die Zoom-Erlebniswelt in Gelsenkirchen, den Westfalenpark in Dortmund und auch die Westruper Heide bei Haltern vorgestellt hatten, waren wir in diesem Jahr schon zu Besuch im Dortmunder Rombergpark, in der Dechenhöhle in Iserlohn und kürzlich auch am Schiffshebewerk Henrichenburg.

Heute wollen wir hier einmal kurz ein Ziel im Münsterland vorstellen, das von Dortmund aus in rund 30-40 Autominuten zu erreichen ist: Die Burg Vischering in Lüdinghausen.

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Henrichshütte Hattingen: Nur der Hochofen 3 blieb


Der „Hochofen 3“ – einstiger Stolz der Henrichshütte Hattingen. Erbaut 1939 und ein Jahr später in Betrieb genommen, diente er in den Kriegsjahren der Rüstungsindustrie. Von unserem Gastautor Roland Waniek.

Mächtig und groß war er: Tag für Tag spie er 800 Tonnen Roheisen für den Bau von Panzern, U-Booten und Kanonen und war damit doppelt so leistungsfähig wie seine beiden älteren Brüder.

Heute kann sich kaum noch jemand vorstellen, wie es damals da zugegangen sein muss: Hitze, Lärm, Staub, Zischen, Dämpfe und glühend heiße Lavaströme aus Eisen. Harte, körperliche Arbeit unter schweren Bedingungen. Mehr als 10.000 Menschen malochten da rund um die Uhr, viele Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene darunter. Und dann immer wieder die Bomberangriffe, die Amerikaner tags, die Briten nachts. Nach dem Krieg dann das Anpacken und die Erfolge beim Wiederaufbau, die auch helfen, das eigene Zutun für Tod und Leid im Krieg zu verdrängen.

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029 Game of Thrones Staffel 8 – Recap von Episode 3

Die Mother of Dragons steht in den Trümmern der Schlacht

Die große Schlacht in Episode 3 ist vorbei und Robert und Maximilian sind sich immer noch nicht so ganz sicher was sie da eigentlich gesehen haben. Hört rein!

Jetzt auch bei Spotify und iTunes.

Podcast zu Staffel 8: Folge 1, Folge 2

 

Das Konzert von Mrs. Greenbird in Köln

Im Rahmen ihrer aktuelllen Tour zum neuen Album „Dark Waters“ luden Mrs. Greenbird am heutigen Abend in ihre ganz eigene, besondere Welt in die Kulturkiche Köln ein und verzauberten ihr Publikum von der ersten Minute an.

Bekannt wurde das Country Folk Pop Duo, bestehend aus Sarah Nücken und Steffen Brückner, nach einigen Jahren gemeinsamer Musik, durch die deutsche Castingshow  X-Faktor. Hier gingen sie im Jahr 2012 mit ihrem eigenen Song „Shooting Stars & Fairy Tales“ als Sieger hervor. Ihr Album „Mrs. Greenbird“ schoss gleich darauf in Deutschland auf Platz 1 der Deutschen Albumcharts.

Zwei Jahre später folgte das in Nashville produzierte Album „Postcards“, was auf Platz 45 der deutschen Albumcharts landete.

Jetzt hat das Paar ihr drittes Studioalbum „Dark Waters“ auf den Markt gebracht und  präsentiert dies auf ihre ganz eigene, wundervolle Weise.

Alles was ihren Fans geboten wird, ist handgemacht. Die Songs sind selbst geschrieben und komponiert, die Instrumente werden selbst gespielt und neben Steffens kraft- und gefühlvoller Stimme, glänzt Sarah mit ihrem außergewöhnlichen, energiegeladenen und sehr charismatischen Gesang. Die Atmosphäre ist vom ersten Moment, in dem die beiden auf die Bühne kommen, magisch und wer sich darauf einlässt, erlebt einen unvergesslichen Abend.

Mrs. Greenbird begeistern mit gefühlvollen Songs über die Liebe, das Leben, über das Eichhörnchen im Garten oder die Leidenschaft für Kaffee. In einem Moment wird man von einem fröhlichen Song mitgerissen, im nächsten denkt man über das Leben nach und in einem weiteren versteht man das Geheimnis der Liebe.

Zu beinahe jedem Song erzählen die beiden eine kleine Anekdote, verraten, wie es zu diesem Song kam oder Steffen spricht einfach mal über die Dinge, die ihm gerade durch den Kopf gehen. Das Publikum wird  selbst Teil ihrer Songs und darf jederzeit mit träumen und singen.

Unterstützung erhielt die Band vom Gast-Gitarristen Edin Colic und für zwei Songs von Steffens langjährigem Freund Birger Baetcke. Die Zeit verging wie im Flug und das Publikum war restlos begeistert. So war es kein Wunder, dass es zum Abschluss stehende Ovationen gab und das Publikum eine Zugabe wünschte. Die gab es und als wäre das nicht genug, gingen Sarah und Steffen mitten ins Publikum und sangen noch einmal inmitten der Menge „Dark Waters“. Ein wirklich gelungener Abschluss eines Abends, der noch lange nachklingt.

Wer Mrs. Greenbird live erleben möchte, hat u.a. am 15.08.2019 in Düsseldorf, am 14.11.2019 in Münster oder am 26.11.2019 in Unna die Gelegenheit. Lasst es Euch nicht entgehen!

 

Text Bianca Ludwig