Straight Arrows, Mittwoch, 3. April, 20.30 Uhr, Gleis22, Münster
Straight Arrows, Mittwoch, 3. April, 20.30 Uhr, Gleis22, Münster

Ein Fußgänger überquert den Zebrastreifen und bedankt sich beim Autofahrer mit einem Winken.
Wutverzerrtes Gesicht beim Autofahrer, gezackte Sprechblase: „Wieso bedankt sich die Sau? Ich MUSS den doch rüberlassen!“
Sophie and the Giants, Dienstag, 2. April, 19.30 Uhr, Artheater, Köln

Manche Dinge ändern sich scheinbar nie wirklich. Bereits in den Jahren 2013 und 2016 war das Aschestreufeld auf dem Waltroper Friedhof hier im Blog ein leidiges Thema. Die Älteren unter unseren Lesern werden sich erinnern. 😉
In beiden Fällen wurde, nachdem wir das hier öffentlich aufgezeigt haben, über die aktuelle Bestattungs-Praxis in der 30.000-Einwohnerstadt im Kreis Recklinghausen, die Asche der Verstorbenen dort in ungewöhnlich deutlich sichtbaren Haufen ziemlich plump und deutlich sichtbar abzuladen, an dieser Stelle sehr lebhaft diskutiert.
Denn es braucht nicht viel Phantasie um sich auszumalen, dass diese Art der ‚Letzten Ruhe‘ eines Menschen zu diversen unerwünschten Folgen führen kann. Das Verhalten herumstreunender Tiere und die auch in diesem Bereich des Friedhofs erforderliche Grünflächenpflege sind dabei nur zwei der direkt aufkommenden unangenehmen Gedanken.
Grace Carter, Montag, 1. April, 20.00 Uhr, Luxor, Köln

Eine sehr griffige Anekdote aus der Frühzeit des mit Laibach eng verknüpften Kollektivs NSK (Neue Slowenische Kunst) ist die einstige Teilnahme beim traditionellen Jugendkunstwettbewerb im Rahmen von Titos Geburtstagszeremonien: Mit einem Gemälde eines athletischen Fackelträgers mit Standarte, auf der ein Emblem der jugoslawischen Flagge und eine Friedenstaube abgebildet waren, wurden sie zum Sieger gekürt. Kurz darauf wurde erkannt, dass das Bild die Überarbeitung eines Werks des Nazikünstlers Richard Klein war. Die jugoslawischen Farben überdeckten ein Hakenkreuz und wo die Friedenstaube abgebildet war, sieht man im Original einen anderen Vogel…
Ein Gastbeitrag von Julian Gerhard

Man dürfe über das Rammsteinvideo nicht urteilen, ohne es gesehen zu haben, wurde gesagt und dass es die automatische Empörungsmaschinerie entlarve, wenn Leute schon Kommentare dazu abgäben, bevor sie es sich angeguckt haben. Weil, Überraschung!, die würden dort gar nicht die Nazi-Zeit verherrlichen, sondern sich sogar durch verschiedene bildliche wie textliche Anspielungen von Deutschlands gewalttätiger Vergangenheit distanzieren. Potzblitz, dachte ich da, bzw. das Gegenteil.
Bob Dylan, Sonntag, 31. März, 20.00 Uhr, Mitsubishi Electric Halle, Düsseldorf
Blockflöte des Todes, Samstag, 30. März, 20.30 Uhr, Trompete, Bochum

DAS Manifest für einen liberalen, aufgeklärten, frauenemanzipierten, selbstkritischen, toleranten und rechtsstaatlichen deutschen Islam.
Die öffentliche Debatte über den Islam in Deutschland wird maßgeblich geprägt durch den Einfluss der hartkonservativen Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion (DITIB), dem Zentralrat der Muslime (ZDM) und weiteren. Diese wurden von der politischen Kaste und der Deutschen Islamkonferenz (DIK) in den Ritterstand der ausschließlichen Ansprechpartner für