Zum Glück leben wir heute besser als die Könige vor 250 Jahren

Ludwig XVI. im Krönungsornat. Gemälde von Antoine-François Callet aus dem Jahr 1779. Foto: Antoine-François Callet – Google Arts & Culture Lizenz: Gemeinfrei

Für die Biologin Uta Eser, Mitglied des Ethikrates, ist klar:  „Es gibt ja keinen Grund, davon auszugehen, dass wir ein Recht darauf haben, als Mehrzahl der Menschen in unserer Gesellschaft so zu leben, wie noch vor 250 Jahren nur die Könige gelebt haben.“  Man dürfe nicht nur auf die Superreichen schauen. Im Freitag sagt sie über die Auswirkungen dieser Lebensweise weiter:  „Und wenn ich mal verstanden habe, dass dieser

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Düfte – unsichtbar und mächtig

Foto: Melanie Zanin

Sie wecken Emotionen, Kindheitserinnerungen und beeinflussen unser Handeln, oft unbewusst, aber dennoch wirkmächtig – Düfte. Selbst wenn sie nur schwach sind, lösen sie positive oder negative Reaktionen aus und spielen eine entscheidende Rolle, ob wir uns in einer Situation wohlfühlen oder eben nicht. Die aktuelle Ausstellung im Kunstpalast Düsseldorf nimmt den Besucher mit auf eine olfaktorische Entdeckungstour.

„Ab morgen zu riechen“ – mit diesen Worten stimmt Generaldirektor Felix Krämer die Journalisten bei der Pressekonferenz zur Ausstellung „Die geheimnisvolle Macht der Düfte“ auf einen ganz neues Erleben von Kunst ein.

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Der Zentralrat der Juden und der Wert klarer Haltung

Josef Schuster Foto: Zentralrat der Juden in Deutschland (ZdJ) Lizenz: Copyright


In einer Zeit, in der Antisemitismus in Deutschland offener, aggressiver und gesellschaftsfähiger geworden ist, genießt ausgerechnet der Zentralrat der Juden das höchste Vertrauen aller religiösen Institutionen. Das ist kein Zufall.

Seit 1945 war die Lage für Juden in Deutschland nie so gefährlich wie seit dem Massaker der Hamas und ihrer Verbündeten in Israel am 7. Oktober 2023. Statt Solidarität begann eine Welle des Antisemitismus, die bis heute anhält. Postkoloniale und antiimperialistische Linksradikale, Islamisten und

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Zum Tode von Chris Rea: Ein leiser Abschied

Chris Rea im Jahre 2012. Quelle: Wikipedia, Foto: Andrzej Barabasz (Chepry), Lizenz: CC BY-SA 3.0

Mit Chris Rea ist gestern einer jener Musiker gestorben, die nie den Anspruch hatten, die Welt anzuschreien – und sie gerade deshalb erreicht haben. Sein Tod im Alter von 74 Jahren markiert für mich nicht nur das Ende eines beeindruckenden Künstlerlebens, sondern auch einen sehr persönlichen Einschnitt.

Reas Arbeiten gehörten für mich zu jener Musik, die mich in einer prägenden Phase meines Lebens begleitet hat.

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