Bierschinken Eats FZW, Freitag, 26. September, 18.00 Uhr, FZW, Dortmund
Bierschinken Eats FZW, Freitag, 26. September, 18.00 Uhr, FZW, Dortmund

Es gibt noch immer Orte im Ruhrgebiet, die neu für sich zu entdecken sich lohnt. Am vergangenen Wochenende durfte ich einmal wieder einen solchen kennenlernen. Ein Besuch im Eisenbahnmuseum in Bochum-Dahlhausen, das ich zuvor nur vom Namen her kannte, hat mich positiv überrascht, weshalb ich es heute hier kurz einmal vorstellen möchte. Mein Aufenthalt dort wirkte auf mich wie eine Zeitreise – eine rund zweistündige Rückkehr in längst vergangene Zeiten, interessant nicht nur für eingefleischte Eisenbahnfans.
Schon wenn man das weitläufige Gelände betritt, riecht es nach Öl, Metall und Ruhrgebiets-Geschichte. Wo früher Lokführer ihre Dampfrösser für den nächsten Einsatz rüsteten, kann man heute in aller Ruhe durch die beeindruckende Sammlung schlendern und Eisenbahn-Historie hautnah erleben.
Blondshell, Donnerstag, 25. September, 20.00 Uhr, Helios 37, Köln

Das ging schnell. Am Donnerstag hatten die Ruhrbarone als einziges Medium berichtet, was der Weltkirchenrat – 585 Mio Christen – weltweit vorgebetet hat: dass man Israel zum Teufel jagen möge. Jetzt die Reaktion der Evangelischen Kirche in Deutschland, eine dringende Empfehlung an ihre Mitglieder: Keinesfalls nachbeten! Macht 585 minus 18 Mio.
Die laufende Woche über soll weltweit „für Frieden“ gebetet werden, genauer: für Israel-Hass. Das die Idee des Weltkirchenrats (World Council of Churches, WCC). In den Texten, die der WCC durch die Welt gespült hat: kein Wort über Hamas, keines zur inner-palästinensischen Opposition. Keines über die Massaker von 10/7, kein einziges für das Leben der Geiseln. Israel? Wird frömmelnd verwüstet, ein theologisches 10/7. Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), Dachverband für 20 Landeskirchen, hat auf den Ruhrbarone-Bericht reagiert, eine Sprecherin erklärte am Montag, die EKD habe ihren Mitgliedskirchen kurzfristig „empfohlen“, die Materialien des WCC „nicht zu verwenden“.
Sofie Royer, Mittwoch, 24. September, 19.00 Uhr,Trompete, Bochum

Eine weltweite Gebetswoche, knapp 600 Mio Christen. Der World Council of Churches (WCC) lässt derzeit „für Frieden“ beten. Gegen Israel. Oder für Israel-Hass, wie man’s nimmt, die Ruhrbarone haben berichtet. Und sammeln Stimmen, hier die von Christian Staffa, Vorsitzender der „AG jüdisch und christlich beim Deutschen Evangelischen Kirchentag“.
Der Name ist sperrig, die AG übersetzt ihn in „Jüdisch-christlicher Think Tank seit 1961“. 15 Jahre nach Auschwitz gegründet, als es für das, was nie hätte geschehen dürfen, nichtmals einen Namen gab. Namenlos auch die Täter. Für das jüdisch-christliche Gespräch war die AG erste Adresse. Vorsitzende heute sind Doron Kiesel, Wissenschaftsdirektor des Zentralrats der Juden in Deutschland, und Christian Staffa, Studienleiter an der Evang. Akademie Berlin. Frage an Staffa, wir kennen uns seit Jahren:
Du arbeitest täglich in kirchlichen Strukturen gegen Antisemitismus an. Wie schätzt Du en gros die Stimmung in den evangelischen Kirchen in Deutschland ein? Ist sie weiterhin ein vielleicht löcheriges, dennoch Bollwerk gegen Israelhass – oder kippt sie gerade?
Bernadette La Hengst, Dienstag, 23. September, 20.00 Uhr, E.D.P., Köln

Die Street-Artistik Show urbanatix hat erste Details zur neuen Inszenierung bekannt gegeben. Fans dürfen sich wieder auf ein Crossover aus Parkour, Tanz, Biking, Musik, Comedy und Artistik mit Streetart-Talenten aus dem Ruhrgebiet sowie internationalen Künstlern freuen. Zum 15-jährigen Bestehen kehrt die Veranstaltung nach Bochum zurück.
Der Titel der diesjährigen Show lautet „urbanatix: outa space“. Die Geschichte handelt von zwei Besuchern aus dem Weltraum, die sich aus Versehen auf die urbanatix-Bühne beamen und mit den Gegebenheiten
Haiden Henderson, Sonntag, 21. September, 20.00 Uhr, Gebäude 9, Köln