Frühling im Westfalenpark in Dortmund: Warum sich ein Besuch auch schon im März lohnt

Im Westfalenpark in Dortmund im März 2026. Foto(s): Robin Patzwaldt

Der Kalender sagt fast noch Winter, doch wer im März durch den Dortmunder Westfalenpark spaziert, merkt schnell: Der Frühling steht bereits in den Startlöchern.

Während viele Menschen Parks und Gärten erst ab April oder Mai auf dem Zettel haben, entfaltet dieser weitläufige Park schon deutlich früher seinen ganz eigenen Reiz. Gerade jetzt liegt eine besondere Stimmung über den Wegen, Wiesen und Beeten – eine Mischung aus Ruhe, Erwartung und den ersten Farbtupfern des neuen Gartenjahres.

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Alles zum Thema Fahrrad beim ICFF in Herne

Im Jahr 2006 wurde das Internationale Festival des Fahrrad-Films gegründet / Grafik: Lola Hesse

Das International Cycling Film Festival (ICFF) dreht sich ganz um das Fahrrad – und um alles, was dazugehört: Kultur, Abenteuer und gute Geschichten auf zwei Rädern. Ab kommendem Donnerstag (19. März) geht das Festival bereits zum 20. Mal an den Start und verwandelt die Flottmann-Hallen in Herne wieder in einen Treffpunkt für Filmemacher, Fahrradfans und alle, die Lust auf ungewöhnliche Filme und neue Perspektiven haben.

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Toleranz – missverstanden und unterschätzt

Bild: KI-generiert

Was ist eigentlich Toleranz? Und was ist es nicht? Wir verwenden diesen Begriff häufig inflationär und eigentlich positiv konnotiert. Aber in unseren aufgeregten Zeiten wird Toleranz oft zu einer sprachlichen Floskel, die den Wert dieses Wortes eher diskreditiert.

Die meisten Menschen würden von sich selbst sagen, sie seien tolerant. Ob die Nachbarn verheiratet sind oder ohne Trauschein zusammenleben, welchen Kleidungsstil jemand pflegt, welche Musikrichtung andere bevorzugen – dies alles sind Themen, die kaum noch interessieren, schon gar nicht mehr als Aufreger taugen. Normen sind im steten Wandel begriffen und ändern sich im Lauf der Zeit, so dass gesellschaftliche Entwicklungen sozusagen „nebenbei“ passieren. Was gestern noch unerhört schien, ist heute kein Thema mehr.

Ganz anders sieht es dagegen bei politischen und gesellschaftlichen Ansichten aus, die man selbst nicht teilt oder sogar entschieden ablehnt. Sie werden zu Prüfsteinen des sozialen Miteinanders und nicht selten, um im Bild zu bleiben, zu Stolpersteinen.

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Spargel-Hysterie in Deutschland: Wenn der Hype einem den Appetit verdirbt

Ein klassisches Spargel-Gericht. Quelle: Wikipedia, Foto: Elya (talk), Lizenz: CC BY-SA 3.0

Eines mal gleich vorneweg: Ich mag Spargel. Wirklich. Schon seit meiner Kindheit in den 1970er-Jahren gehörte es bei uns zur Tradition, sich im Frühjahr zwei- oder dreimal dieses sogenannte „königliche Gemüse“ zu gönnen. Trotz der Preise. Denn billig war Spargel noch nie. Für ein Kilo bekommt man im Zweifel auch ein ordentliches Stück Fleisch.

Und trotzdem: Spargel schmeckt hervorragend. Gerade rund um Ostern stand er früher bei uns gelegentlich auf dem Tisch, und diese Mahlzeiten hatten tatsächlich etwas Besonderes. Man freute sich darauf – aber eben so, wie man sich auf viele gute Dinge freut: ohne großes Tamtam.

Heute allerdings ist aus dieser angenehmen Tradition etwas geworden, das man kaum noch ertragen kann.

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