Die Toten Hosen, Donnerstag, 24. Mai, Stadion, Essen
Die Toten Hosen, Donnerstag, 24. Mai, Stadion, Essen
Isolation Berlin, Mittwoch, 23. Mai, 20.30 Uhr, Zakk, Düsseldorf

Mutter mit Zwillingskinderwagen, eine alte Dame beugt sich darüber.
Dame: „Da ist ja einer niedlicher als der andere!“
Mutter (zornig): „Welcher???“
Fuck Yeah, Dienstag, 22. Mai, 20.00 Uhr, Blue Shell, Köln
Skinny Lister, Montag, 21. Mai, ab 13.00 Uhr, Pfingst-Open-Air, Essen

Nur dreißig Zuschauer können die Vorstellung im großen Saal sehen. Grund dafür ist die ungewöhnliche Bühnensituation von „Unlikely Creatures (drei) us hearing voices“, dem dreiteiligen letzten Teil einer Trilogie des Performanceduos Billiger & Schulz. Uraufgeführt wurde das Stück am Mousonturm in Frankfurt, am 17.5. hatte es Premiere in Düsseldorf am Tanzhaus NRW, das neben dem FFT Düsseldorf koproduziert hat.
Die Stühle sind von den Zuschauerrängen abmontiert, das Publikum nimmt in der Mitte des Bühnenraumes auf einem kleinen Podest Platz. Eine außergewöhnliche Rundumspielsituation,
The Spitfires, Samstag, 19. Mai, 20.30 Uhr, Bahnhof Langendreer, Bochum

Wenn „Fahrzeugführende“ auf „zu Fuß Gehende” treffen, freuen sich Gendergerechtigkeit Pflegende über so viel sprachliche Korrektheit. Von unserem Gastautor Matthias Kraus.
Die heteronormative Mehrheit kommt mit gendergerechter Sprache nicht gut klar. Sie stammt halt nicht aus der Gosse der Umgangssprache, ganz im Gegenteil, man hat sie an Universitäten ersonnen und setzt sie nun von oben um. Bei „Belles Lettres“ – Deutsch für Dichter und Denker“ sezierte Sprachästhet und Schriftsteller Daniel Scholten schon 2014 die Hintergründe und Konsequenzen dieser Ausdrucksoptimierung. Zum Beispiel wurde 2013 die deutsche Straßenverkehrsordnung genderneutral umgeschrieben. Fußgänger sind nun „zu Fuß Gehende“. Viele Wörter, für die bislang die Unschuldsvermutung galt, werden heute als diskriminierend erkannt. Also werden sie so umformuliert, dass die ihnen innewohnende toxische Männlichkeit nicht länger Schaden anrichten kann.
Sodom, Freitag, 18. Mai, Rock-Hard-Festival, Gelsenkirchen