Arne Deforce, Montag, 4. September, 20.00 Uhr, Maschinenhaus, Essen
Arne Deforce, Montag, 4. September, 20.00 Uhr, Maschinenhaus, Essen

Muss Prinzregenttheater-Leiterin Romy Schmidt gehen, weil sie mit dem Landesrechnungshof und der Bezirksregierung bei der Klärung der finanziellen Unregelmässigkeiten, zu denen es unter ihrer Vorgängerin Sibylle Broll-Pape kam, kooperierte? „Schmidt hat Unterlagen an das Land weitergeleitet, die für Broll-Pape unangenehm sind. Sie hat getan, wozu sie rechtlich verpflichtet war und das wird ihr jetzt angelastet“, sagte ein Mitarbeiter des Prinzregenttheaters zu diesem Blog. „Schmidt war gegenüber dem Land ehrlich und diese Ehrlichkeit wurde vom Vorstand des Vereins als Vertrauensbruch wahrgenommen“, sagte ein Mitarbeiter der Stadt Bochum. Klar ist: Ihre Vorgängerin Sibylle Broll-Pape ist nach wie vor, neben ihrer Tätigkeit als Intendantin des E.T.A-Hoffmann Theaters in Bamberg, im Vorstand des Theatervereins, dem
Decibelles, Sonntag, 3. September, 21.00 Uhr, Sonic Ballroom, Köln
Am 12. Mai 2018 wird der Rhein zum schwarzen Meer, wenn Jolly Roger an Bord der MS RheinEnergie zur großen Fahrt bittet. Festival meets Tagesausflug mit knallharten Riffs und großer Kulisse – streng limitiert auf nur 1333 Tickets!
„Unter schwarzer Flagge“ führt der Kurs von Köln stromaufwärts in das sagenumwobene Siebengebirge zur historischen Altstadt von Königswinter, am Fuße des Drachenfels. An Bord sorgen dabei gleich 4 Bands für verstärkten Wellengang.
So lassen zunächst NULL POSITIV die Metallpeitsche knallen, gefolgt von DIARY OF DREAMS, die im Anschluss ihre düsteren Traumvisionen zum Leben erwecken. Auf dem Rückweg nach Köln folgt den Wogen dann ein wahrer Sturm, mit dem ultimativen Boot im Boot. Keine Geringeren als EISBRECHER und UNZUCHT geleiten die MS RheinEnergie auf der Sturmfahrt unter schwarzer Flagge sicher zurück in den Kölner Heimathafen.
Zwischen den Konzerten am Nachmittag und Abend geht die MS RheinEnergie in Königswinter für einen dreistündigen Landgang vor Anker und bietet allen Cruise-Teilnehmern die Gelegenheit die Stadt nach individuellem Interesse zu erkunden, die beeindruckende Atmosphäre des Siebengebirges aufzunehmen und gegebenenfalls eine der vielen Sehenswürdigkeiten zu besichtigen.
Angefangen beim Aufstieg zum DRACHENFELS mit seinem phänomenalen Ausblick auf den Rhein, derNIBELUNGENHALLE (mit Reptilienzoo) oder einer Fahrt mit der DRACHENFELSBAHN, zählt beispielsweise das märchenhafte SCHLOSS DRACHENBURG zu den absoluten Highlights der Stadt. Zudem lockt das SEA LIFEKönigswinter in direkter Nähe zum Schiffsanleger mit spannenden Unterwasserwelten.
Im Rahmen einer Kooperation gewähren die Nibelungenhalle, Schloss Drachenburg und das Sealife Königswinter allen USF-Cruise-Teilnehmern bei Vorzeigen ihres Veranstaltungstickets an der Kasse ermäßigten Eintritt und verlängerte Öffnungszeiten bis 19:00 Uhr!
Die einmalige Kombination aus Schiffstour und Musikfestival, verbunden mit der herrlichen Landschaft des Siebengebirges sorgen für unvergessliche Momente am und auf dem Rhein.
Streng limitiert auf 1333 Tickets ist „Unter Schwarzer Flagge“ ab sofort exklusiv im Amphi Shop unter www.amphi-shop.de zum Vorverkaufspreis von 69,00 € zzgl. 6,00 € Vvk.-Gebühren, zzgl. Versand erhältlich.
Der Ticketpreis enthält die Rheinschifffahrt an Bord der MS RheinEnergie am 12.05.2018 von Köln nach Königswinter und zurück.
NICHT IM TICKET ENTHALTEN sind aufgrund der vielfältigen freien Gestaltungsmöglichkeiten während des Landgangs etwaige Eintrittsgelder für Sehenswürdigkeiten der Stadt Königswinter sowie anfallende Reise-, Unterkunfts- & Verpflegungskosten aller Art.
Informationen zu möglichen Preisnachlässen für „USF-Teilnehmer“ finden sich unter www.usf-cruise.de/tourismus.html . Der Eintritt zu den örtlichen Sehenswürdigkeiten wird an der jeweiligen Kasse vor Ort entrichtet.
UNTER SCHWARZER FLAGGE
12.05.2018 – KÖLN | MS RHEINENERGIE
EISBRECHER + DIARY OF DREAMS
UNZUCHT + NULL POSITIV
Datum: 12. Mai 2018
Einlass: 11:00 Uhr
Abfahrt: 12:00 Uhr
Landgang Königswinter: 16:30 – 19:30 Uhr
Rückkehr: ca. 23:30 Uhr
Infos unter: www.usf-cruise.de
Tickets unter: www.amphi-shop.de

Einer der Gründe, warum es in weiten Teilen des Ruhrgebiets so aussieht wie in Bitterfeld vor der Wende, ist, das Leistung und Erfolg nichts zählen. Wichtig sind ein paar gute Kontakte, ein Parteibuch schadet auch nicht. Das bekam nun auch die Intendantin des Bochumer Prinzregenttheaters Romy Schmidt zu spüren.
Besucherrekorde, gute Kritiken und eine gute Stimmung im Ensemble. Eigentlich war alles klar: Nach zwei erfolgreichen Jahren hätte der Vertrag von Romy Schmidt, der Intendantin des Prinzregenttheaters, eigentlich verlängert werden müssen. Eigentlich, denn das Gegenteil geschah: Die nun beginnende Spielzeit wird ihre letzte in Bochum sein. Im kommenden Sommer ist Schluss. Das ist für Bochum bedauerlicher als für Schmidt, die eigentlich was besseres verdient, als in der kulturell immer provinzieller werdenden Stadt zwischen Essen und Dortmund zu arbeiten. Zu sagen, das Bochumer Schauspielhaus zehre vom Ruhm besserer, vergangener Tage, wäre übertrieben, denn die liegen nun schon so lange zurück, dass es nichts mehr zum Zehren gibt. Längst ist das Theater Dortmund besser, moderner, wichtiger und einfallsreicher, und auch wer Konzerte sehen will, tut das besser in Köln, Dortmund oder, ja,
Beginner, Samstag, 2. September, 19.00 Uhr, Westfalenpark, Dortmund

Deutschlands wohl bekanntester Hundetrainer und Buchautor Martin Rütter geht ab November diesen Jahres mit einem brandneuen Bühnenprogramm auf Tour.
Nach “Hund-Deutsch/Deutsch-Hund” (2010), “Der tut nix! “(2012), “nachSITZen” (2014),ist “Freispruch!” seine mittlerweile vierte Show, mit der der Duisburger Hundeprofi sein Publikum begeistern wird.
Martin Rütter wurde seit Mitte der 1990er Jahre durch eine Reihe von Fernseh- und Bühnenproduktionen über den Umgang mit Hunden bekannt. Seit 1995 betreibt er das Zentrum für Menschen mit Hund bei Erftstadt und bildete dort Hunde und ihre Halter nach der von ihm entwickelten Methode D.O.G.S. (Dog Orientated Guiding System = am Hund orientiertes Führungssystem) aus.
In seinem neuen Live-Programm „FREISPRUCH!“ hält der einzig wahre „Anwalt der Hunde“. ein bellendes Plädoyer für die Beziehung von Hasso und Herrchen.
Im Auftrag der Hunde und zur Aufklärung ihrer Menschen. Martin Rütter räumt mit dem Mythos des notorischen Problemvierbeiners ein für alle Mal auf. Er holt sie runter von der knochenharten Anklagebank: die Ausgestoßenen, die Ausgesetzten und die Ausgebüxten. Denn was wir alle längst wissen, aber kaum zu denken wagen, bringt der Hundepro Nummer eins unmissverständlich auf den Punkt: SCHULD ist nie der Hund. „Aber wer eigentlich dann? Und warum?“.
Martin Rütter klärt uns auf – in seiner neuen Live-Show „FREISPRUCH!“. Er lotst uns in seiner unvergleichlichen Art zielsicher durch den skurrilen Beziehungsdschungel von Mensch und Hund. Er zückt den Spiegel der wirklichen Wahrheit. Denn Martin Rütter weiß ganz genau: Der tierischmenschliche Alltag hat seine eigenen Gesetze. Und jeder Problemfall seine eigene Geschichte. Auch wenn der Postbote zum Jagdobjekt umfunktioniert wird, auch wenn Bello am Essenstisch zum König der Bettler mutiert und wenn sich der ach so freundliche Schwanzwedler plötzlich doch als rasender Rüpel entpuppt, dann plädiert der Verteidiger aller Vierbeiner ganz klar auf „FREISPRUCH!“.
Denn schließlich wird er uns erzählen, wer’s wirklich verbockt hat. „FREISPRUCH!“ die neue Live-Show von und mit Martin Rütter. Fachlich. Analytisch. Und vor allem richtig lustig.
Auf seiner umfangreichen Tour wird Rütter im Frühling nächsten Jahres auch bei uns in der Nähe vorbeikommen. Da die ersten Termine bereits ausverkauft sind, sollten sich alle Hundefreunde unter uns ihr Ticket für folgende Termine:
schon mal schleunigst sichern!
Weitere Infos unter: www.mina-entertainment.de/

Am Bochumer Prinzregenttheater steht die neue Spielzeit bevor. Offiziell beginnt sie am 30. September 2017 mit der Premiere von Jean Genets „Die Zofen“ unter der Regie von Frank Weiß, in Wirklichkeit aber beginnt sie mit einem Paukenschlag ganz anderer Art: Romy Schmidts dritte Spielzeit am Prinzregenttheater wird ihre letzte sein – ihr Vertrag als Theaterleiterin wurde nicht verlängert. Im Sommer 2018 ist Schluss.

Hätte das BKA die Festnahme Dogan Akhanlis durch eine Warnung an ihn verhindern können? Akhanlis Anwalt Ilias Uyar erhebt schwere Vorwürfe.
Der Kölner Schriftsteller Dogan Akhanli sitzt immer noch in Spanien fest. Die Löschung der Red Notice hat keine Auswirkungen auf Dogan Akhanlis Auslieferungsverfahren, er darf weiterhin nicht nach Deutschland ausreisen. Akhanlis Anwalt Ilias Uyar ist sich mittlerweile sicher, dass die Festnahme in Spanien hätte verhindert werden könne, wenn das Bundeskriminalamt den Schriftsteller mitgeteilt hätte, dass die Türkei ihn über Europol zur Fahndung ausgeschrieben hatte: „Nach unserem derzeitigen Kenntnisstand hatte die Türkei das Bundeskriminalamt (BKA) sowohl im Jahr 2014 als auch im Jahr 2015 an die Red Notice und damit auch an das Auslieferungsbegehren erinnert. Es wäre unseres Erachtens richtig gewesen, wenn die zuständigen deutschen Stellen die Löschung der Red Notice gegenüber Interpol bereits zu diesem Zeitpunkt, nämlich vor zwei Jahren, initiiert hätten. Die Gefahr einer Verhaftung im europäischen Ausland wäre dann verhindert worden. Dass diese Gefahr konkret und nicht lediglich theoretischer Natur war, hat die Verhaftung von Dogan Akhanli im Urlaub gezeigt. Das BKA hat weder die Löschung der Red Notice initiiert noch unseren Mandanten über das zweimalige Auslieferungsgesuch der Türkei aus 2014 und 2015 informiert.“
Gegenüber diesem Blog bezeichnete Uyar das Verhalten des BKA als „verantwortungslos“ Uyar erwartet nun vom BKA, dass sämtliche Haftbefehle aus der Türkei gegen Deutsche und andere EU-Bürger überprüft werden müssen: „Staatsbürger der EU und anerkannte Flüchtlinge müssen zumindest innerhalb der EU reisen können, ohne sich der Gefahr einer Verhaftung und Auslieferung an die Türkei aussetzen zu müssen.“
The Black Atlantic, Freitag, 1. September, 18.00 Uhr, Platzhirsch-Festival, Duisburg