Update und Aufruf zu Herne: Autos verschwinden auf der Siepenstraße

Wie die Information auf der Siepenstrasse ablief. (Foto: privat)

Gestern berichteten wir darüber, dass man im Rathaus Herne vielleicht auf das magische Verschwinden von Autos hofft. Dabei benannten wir am Ende des Artikels auch, dass die Stadt trotz Aufforderung nicht auf unsere Anfrage reagiert hat.

Nunmehr liegt eine Stellungnahme vor, und

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Mit CO2-Abscheidung könnte Deutschland ein Industrieland bleiben

RWE-Braunkohlekraftwerk Weisweiler (Foto: Roland W. Waniek)


Die Notwendigkeit, den Klimawandel zu bekämpfen ist unstrittig. Konsens ist auch, dass dies einen umfassenden Ansatz erfordert und alle verfügbaren Technologien müssen einbezogen werden müssten. Während die CO2-Abscheidung und -Speicherung CCS eine vielversprechende Möglichkeit bietet, die CO2-Konzentration in der Atmosphäre zu reduzieren, ohne die Industrieproduktion zu gefährden, wird diese immer noch kontrovers und oft dogmatisch diskutiert. Trotz ihrer potenziellen Vorteile wird CCS in Deutschland bisher nicht ausreichend eingesetzt, was auf ideologische und rechtliche Hürden zurückzuführen ist. Eine pragmatische Nutzung aller verfügbaren Technologien könnte entscheidend dazu beitragen, sowohl das Klima zu schützen als auch die wirtschaftliche Stabilität zu sichern.

CO2 ist neben Methan und einigen anderen Stoffen wie Stickstoffoxiden eines der wichtigsten Treibhausgase. Soll der Klimawandel gestoppt werden, kommt es darauf an, seinen Anteil in der Atmosphäre zu senken. CO2 ist kein Klimagift; Leben wäre auf der Erde ohne CO2 nicht möglich, aber in zu großen Mengen ändert es das Klima in sehr kurzer Zeit. Schon vor 20 Jahren stellte das Intergovernmental Panel on Climate Change IPCC, der sogenannte

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Mutig ist, wer gegen den Strom schwimmt

Frauentag in Halle Foto: Antje Jelinek


Peak Woke mag in den USA vorbei sein, in Deutschland ist dies noch lange nicht der Fall. Man sieht es allein an der Teilnehmerzahl der beiden Demonstrationen zum Frauentag in Halle. Auf dem Marktplatz kann ich noch den Schluss einer Veranstaltung
miterleben, an der ca. 2000 Menschen teilnehmen. Hier wird fleißig gegendert und eine Trans-Performance-Gruppe angekündigt. Es geht also nicht nur um Frauen, sondern auch um alle Männer, die sich per Sprechakt unter den Trans-Umbrella gesellen möchten. Man nennt das FLINTA (Frauen, Lesben, Intersexuelle, Nonbinäre, Transpersonen, Agender). Deshalb darf man auch nicht mehr Frauentag sagen, sondern man spricht stattdessen vom feministischen Kampftag.

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„Die türkische Regierung muss ihre Jagd auf gewählte Politiker einstellen“

Max Lucks (GRÜNE), Foto: Roland W. Waniek

Es gibt in der Welt noch andere Krisenregionen als die Ukraine und den Nahen Osten, die in diesen Tagen von sich reden machen. In einer bemerkenswerten Konferenz kamen jetzt Politiker, Diplomaten und Wissenschaftler zusammen, um über die aktuellen Friedensbemühungen in Aserbaidschan, Armenien und der Türkei zu diskutieren.

Von Sebastian Schmidt

Die Veranstaltung bot einen tiefen Einblick in die Entwicklungen, die die Region in eine neue Ära der Stabilität und Zusammenarbeit führen könnten. Die Teilnehmer zeigten sich vorsichtig optimistisch, betonten jedoch, dass noch erhebliche Herausforderungen zu bewältigen sind.

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Herne: Wie ab heute in der Siepenstrasse Autos weggezaubert werden

Wie die Information auf der Siepenstrasse ablief. (Foto: privat)

Mein Büro ist auf der Siepenstraße in Herne. Schon lange, und ebenso lange gibt es hier ein großes Problem: die Parkplatzsituation. Es gibt im Herner Süden einfach viel zu wenige Parkplätze, und bisher wurden keine Anstrengungen unternommen, dies zu ändern. Nun mag man sagen, dass dann halt alle Fahrrad fahren oder sich Privatflugzeuge zulegen sollten. Beide Optionen erscheinen mit Blick auf meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ihre Wohnorte aber nicht realistisch.

Aber in den nächsten Wochen wird die Stadt Herne hier ein kleines Wunder vollbringen: Zwei Wochen lang werden die Autos auf der Straße einfach verschwinden. Bestimmt.

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Der Ruhrpilot

Deutschlandticket Foto: Bogestra


NRW:
Städte wollen Deutschlandticket erhalten(€)…RP
NRW: Darum tun Städte bei Kindergeldbetrug weniger, als sie könnten(€)…WAZ
NRW: „Annahmen der Gender-Verfechter haltlos“(€)…Welt

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Der Ruhrpilot

Israel-Demo 2023 vor dem NRW-Landtag in Düsseldorf (Foto: Roland W. Waniek)


NRW:
Für Israel – in guten wie in schlechten Zeiten?…Welt
NRW: Fast 3.900 aus NRW freiwillig bei der Bundeswehr…FAZ
NRW: Ist Krieg noch zu verhindern?…WAZ

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Nordrhein-Westfalen verstärkt Investitionen in den Bundeswehr-Bau

Glückauf-Kaserne in Unna Foto: Smial Lizenz: CC BY-SA 2.0 de


Nordrhein-Westfalen treibt den Ausbau der Infrastruktur für die Bundeswehr mit Nachdruck voran. Im Jahr 2023 stieg das Bauvolumen um knapp 40 Millionen Euro auf insgesamt 222 Millionen Euro an. Dieser Trend setzt sich fort: Ab 2025 soll das Budget für militärische Bauprojekte auf 267 Millionen Euro steigen, bis 2027 sogar auf 326 Millionen Euro. Damit wäre innerhalb von vier Jahren ein Investitionsanstieg von fast 80 Prozent zu verzeichnen.

Ministerpräsident Hendrik Wüst betont die Bedeutung dieser Entwicklung: „Nordrhein-Westfalen nimmt die Zeitenwende beim Wort. Wir erleben derzeit einen Epochenwechsel, der die Weltordnung, die wir bisher kennen, in Frage stellt.

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Der Ruhrpilot

NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur, DIE GRÜNEN (Foto: Roland W. Waniek)


NRW:
Günstiges Geld für eine leidende Wirtschaft…WAZ
NRW: „Eine generelle Frauenquote würde ich als Niederlage sehen“…Welt
NRW: Überprüfung in 64 Wahlkreisen…WA

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„Der Begriff der Arbeitnehmer-Freizügigkeit muss geschärft werden“

Garrelt Duin, Regionaldirektor des Regionalverbands Ruhr Foto: RVR


Das Ruhrgebiet hat im Rahmen seines jahrzehntelangen Strukturwandels enorme Herausforderungen im Bereich der sozialen Transformation bewältigt. Anders als in anderen europäischen Städten oder Regionen mit vergleichbarer Entwicklung gibt es im Ruhrgebiet jedoch keine No-Go-Areas oder Armenviertel. Aktuell verschärft sich allerdings die Situation in einigen Stadtteilen. Eine besondere Herausforderung stellt dabei die EU-Binnenwanderung in Form von Zuwanderung aus Südosteuropa dar. Unser Gastautor Garrelt Duin (SPD) ist Regionaldirektor des Regionalverbands Ruhr.

Das Phänomen „Armutszuwanderung“ betrifft nicht die ganze Region. Aber da, wo es virulent ist – zum Beispiel in Teilen von Duisburg und Gelsenkirchen – ist es ein großes Thema. Ich sehe mit Sorge, genauso wie die Verantwortlichen in den betroffenen Städten, dass der soziale Frieden in manchen Stadtteilen gefährdet ist. Bund und EU dürfen hier nicht länger wegschauen. Wir im Ruhrgebiet sind jederzeit bereit, an passgenauen Lösungen mitzuarbeiten.

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