
Der Initiativkreis Ruhr will in den kommenden Jahren das Duisburger Problemquartier Hochfeld zu einem lebenswerten Stadtteil entwickeln. Am Ende soll es ein Rezeptbuch geben, in dem gezeigt wird, wie heruntergekommene Viertel gemeinsam den Bewohnern aufgewertet werden können.
Selbst an dem grauen und kalten Novembermorgen ist auf den Straßen Hochfeld viel los. Menschen führen ihre Hunde aus und schwatzen mit den Nachbarn. Kinder spielen zwischen den Autos und an viele Ecken stehen Männer in größeren Gruppen zusammen. Das Leben spielt sich in Hochfeld auf der Straße ab. „Hier ist auch morgens um vier etwas los“, sagt Michael Willhardt. Der Inhaber einer PR-Agentur, die vor allem für Unternehmen aus dem Bereich von Öko-Baustoffen arbeitet, besitzt zwei Häuser in dem Stadtteil in denen er auch wohnt und arbeitet. Er gehört zu den Bürgern, die sich für das Quartier seit Jahrzehnten








