Die Kritik an der UN-Sonderbeauftragten für die Palästinensergebiete Francesca Albanese ist seit Jahren bekannt. In den vergangenen Monaten hat sie noch zugenommen. Von unserem Gastautor Roland Kaufhold.
Im Dezember 2025 zerstörten 100 anti-israelische Demonstranten die, größtenteils verwaisten, Redaktionsräume der Turiner Tageszeitung „La Stampa“. Bei einem Auftritt in Rom sagte Albanese auch: „Dies sei auch eine Mahnung an die ‚Stampa‘, wieder ihre Arbeit zu tun, die
SPD-Chef Lars Klingbeil. Archiv-Foto: Roland W. Waniek
Hätte man seit der Bundestagswahl 2025 einfach mal kollektiv weggeschaut, könnte man heute ernsthaft glauben, die große Reformmaschine in Berlin würde gerade erst warm laufen. Plötzlich überall Ideen, Vorschläge, Interviews – und mittendrin ein auffallend umtriebiger Lars Klingbeil, der so wirkt, als hätte er gerade erst den Schlüssel zum Kanzleramt gefunden.
Blöd nur: Das Ganze ist kein Aufbruch – es ist ein Déjà-vu. Denn schon beim Start der schwarz-roten Koalition unter Friedrich Merz wurde genau das Gleiche versprochen. Reformen hier, Modernisierung da, ein „neuer Schwung“ für Deutschland. Passiert ist seitdem… überschaubar wenig. So wenig, dass man sich fragt, ob die Regierung zwischenzeitlich in eine Art politischen Energiesparmodus gefallen ist. Und jetzt? Jetzt ist plötzlich Eile angesagt. Ein „Reformfenster“ bis zum Sommer, hektische Betriebsamkeit, fast schon Aktivismus. Klingt dynamisch – ist aber vor allem eines: verdächtig spät.
Ruhollah Chomeini (1981) Foto: Ali Kaveh Lizenz: Gemeinfrei
Auch wenn das Buch „Das Netz der Mullahs“ von Ralph Ghadban wenige Wochen vor dem Angriff der USA und Israels auf den Iran geschrieben wurde und somit die aktuellsten Entwicklungen in ihm natürlich nicht berücksichtigt werden konnten, liefert es doch die Hintergründe, um den Konflikt zu verstehen.
Ralph Ghadban, 1949 im Libanon als Christ geboren, lebt seit 1972 in Berlin, studierte dort Islamwissenschaft sowie Politikwissenschaft und promovierte in Politologie. Bekannt wurde er durch seine Analysen krimineller Clans, wegen denen er bedroht wurde und unter Polizeischutz lebt.
Fragmente eines abgefangenen iranischen Flugkörpers schlugen am 19. März 2026 auf dem Gelände der Ölraffinerien in Haifa ein Foto: Hanay Lizenz: CC BY-SA 4.0
Ich will ja keine schlechte Stimmung verbreiten, aber es sieht zurzeit so aus, als würden die USA und Israel den Krieg gegen den Iran trotz deutlicher militärischer Überlegenheit strategisch und politisch verlieren. Von unserem Gastautor Seok-Hwan Hong.
Die Vergleiche zur US-Invasion in Vietnam, der Invasion der UdSSR in Afghanistan oder eben Russlands „militärischer
Lars Klingbeil, SPD-Vorsitzender Foto (Symboldbild): Roland W. Waniek
NRW: Wüst lobt Klingbeils Rede…Welt NRW:Justizminister Limbach will Spezial-Kammern für Sexualstraftaten bei Gerichten(€)…RP NRW:Aktionen gegen kriminelle Schleuser…Welt
Ausgehmeile in Bochum: Das Bermuda-Dreieck Foto: Roland W. Waniek Überarbeitet: Dall-E/OpenAI
Am Samstag findet zum 18. Mal die Earth Hour statt. Zwischen 20.30 Uhr und 21.30 Uhr sollen die Bürger das Licht ausschalten. Die Stadt Bochum will mit der Dunkelstunde nicht nur für das Klima, sondern auch für die Demokratie demonstrieren.
Die Idee eine Stunde lang das Licht auszuschalten, um ein Zeichen für die Umwelt, das Klima oder die Streifenhörnchen zu setzen ist schon immer dumm und reaktionär gewesen: Die Earth Hour steht für eine menschenfeindliche Ideologie, die in Armut und Verzicht und nicht in technologischem Fortschritt die Lösung der Umweltprobleme sieht.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Foto: Steffen Prößdorf Lizenz: CC BY-SA 4.0
Der Bundespräsident überschreitet seine Befugnisse, indem er den Krieg gegen das iranische Terrorregime als „völkerrechtswidrig“ einstuft, was nur der Bundesregierung zusteht. Passt: 2019 hatte er den Mullahs zum 40. Jahrestag ihrer Machtergreifung gratuliert und als Außenminister Appeasement ihnen und Putin gegenüber betrieben. Höchste Zeit, dass er verschwindet.
„Nicht unser Krieg!“ Hinter dieser Parole versammeln sie wieder einmal nicht nur unverbesserliche Pazifisten, sondern die meisten Deutschen – im vom Kanzler, Außenminister und nun auch Präsidenten geschürten falschen Glauben, der von den Teheraner Theokraten seit 1979 geführte Krieg gegen Israel und den Westen ginge „uns“ nichts an. Ebenso die Gegenschläge Israels und der USA und das Feuer, das die Revolutionsgarden darauf im ganzen Nahen Osten entzündet haben inclusive Sperrung der für die Weltwirtschaft überlebenswichtigen Straße von Hormus.
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst, CDU (Foto: Roland W. Waniek)
NRW:Der Fall Scharrenbach wird zum Problem für Hendrik Wüst(€)…Spiegel NRW:Bauministerin Scharrenbach soll Ämter ruhen lassen…KStA NRW: Erster Castor-Transport nach Ahaus verläuft reibungslos…NTV
Transaktivisten in London Foto: Jwslubbock Lizenz: CC BY-SA 4.0
Oft wird von ihren Protagonisten die Existenz einer Trans- oder Genderideologie bestritten. Dabei ist sie mit den Diskussionen über das Selbstbestimmungsgesetz, mit den Unisex-Toiletten und der Gendersprache in unserer Gesellschaft überall präsent und wurde in vielen Bereichen bereits zur Normalität erklärt. Nicht nur durch den trotzigen Satz „Transfrauen sind Frauen. Punkt.“ ist der Erfolg dieser Ideologie, die keine sein will, kaum zu übersehen.
Die Trans- oder Genderideologie ist eine Ideologie, die besagt, dass das Geschlecht zugewiesen wird und man sein Geschlecht selbst definieren kann. Das ideologische Denken fängt im Prinzip damit an, dass man vom „bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht“ spricht. Bei fast allen Menschen ist das Geschlecht aber unmittelbar nach der Geburt ganz eindeutig und ohne weitere Untersuchungen erkennbar. Falls ein Fall von extrem seltener Intersexualität