So wirbt das Ruhrgebiet – für was genau, erschließt sich auch dem geneigten Leser nicht.
In einer Region zu leben, die in irgendwas Weltmarktführer ist, hat sicher viele Vorteile. Im Silicon Valley gibt es viele gut bezahlte Jobs, in Finanzzentren wie Zürich, London oder Frankfurt auch. In Seoul geht es den Menschen gut, in der chinesischen Provinz Guangdong wenigstens immer besser.
Aber die Vorteile die es hat, in einerRegion zu leben, die sich selbst als „Weltmarktführer des Wandels“ beschreibt, sind schnell aufgezählt: Günstige Mieten, Wohnungen sind nicht teuer und natürlich auch: Es gibt reichlich Wohnungen.
Wer aus einem Wandel ohne Ziel und großen Erfolg sein Selbstbewusstsein zielt, will nicht in den Wettbewerb mit anderen Regionen treten und sie auf de Plätze verweisen, der zeigt, dass es ihm nur um das Abziehen von Fördermitteln geht – oder man einfach nicht weiß was man sagt, weil man glaubt, es ist sowieso vollkommen egal, denn es geht sowieso nur um heiße Luft.
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Wie den Kapitalismus vor sich selbst schützen? (Foto: David Shankbone/ Flickr/ CC BY 2.0)
Noch vor wenigen Jahren führten wir einen gesellschaftlichen Diskurs. Heute haben wir zwei davon, so gut wie hermetisch getrennt voneinander, weil der erste die gemeinsame Wurzel verdrängt hat. Und während der eine sich fragt, was zur Hölle da gerade passiert, diskutiert der andere bereits die Inneneinrichtung dieser Hölle als ihre persönliche Interpretation von „Schöner Wohnen“. Denn die Kriegserklärung, die dieser zweite Diskurs dem ersten geschickt hat, will der offenbar nicht begreifen. Und wenn das so bleibt, dann wird diese Hölle sehr bald ausbrechen. Ein Gastbeitrag von Wolfgang Walk.
Und um das direkt von Anfang an klar zu machen: Nein, dieser zweite Diskurs ist kein legitimer, kein auf anerkannten oder anerkennbaren Rechtsgrundsätzen basierender. Er leugnet Fakten und jedes Feld der Wissenschaft einschließlich der Physik. Er kümmert sich nicht darum, dass seine Zielsetzung bereits einmal und vor gar nicht so langer Zeit zu einem beispiellosen, industriell geplanten Massenmord geführt hat. Er speist sich nicht aus Analyse, sondern aus Wut. Diese Wut ist übrigens legitim, die aus ihr gezogenen Schlussfolgerungen sind es nicht, und es existiert exakt genauso wenig eine legitime Grundlage, diese Schlussfolgerungen umzusetzen, wie die Südstaaten eine hatten, die Sklaverei fortzusetzen. Denn Sklaverei eines erheblichen Teils der Weltbevölkerung (nämlich im Zweifelsfall jedes Menschen, der nicht der eigenen Blutlinie zugerechnet wird) ist das Ziel dieses zweiten Diskurses.
Ist so hoch wie der Kölner Dom: Das Kraftwerk `Datteln 4´. Foto: Robin Patzwaldt
Erinnert sich hier noch jemand an den Streit rund um das Kraftwerk ‚Datteln 4‘? Stammlesern dieses Blogs ist das Projekt aus dem Kreis Recklinghausen sicherlich unverändert ein Begriff. Etliche Artikel hatten wir hier dazu veröffentlicht. Viele davon stammten auch von mir.
Genauer gesagt war mein wachsendes Interesse an dem Thema seinerzeit sogar der Hauptgrund dafür, dass ich die Ruhrbarone als Informations- und Meinungsquelle kennenlernte, im Laufe der Zeit dann auch selber zum regelmäßigen Mitarbeiter an dieser Seite hier wurde. Denn hier gab es bereits im Jahre 2010 Artikel und Diskussionen dazu, die ich sonst damals kaum irgendwo anders fand. Nun gut. Soviel erst einmal kurz zum Hintergrund.
Warum ich das heute hier thematisiere? Weil das juristisch damals gerade frisch gestoppte Kraftwerk in Datteln, als es in den Jahren 2009 und 2010 noch öffentlich über den Kreis Recklinghausen hinaus diskutiert wurde, durchaus grundsätzlich das Zeug gehabt hätte einen ähnlichen Grad der Empörung hervorzurufen, wie es jetzt die Geschehnisse rund um den ‚Hambacher Forst‘ tun. Die Parallelen sind offenkundig.
Doch im Gegensatz zum Braunkohletagebau im Rheinland, taugte die Geschichte des mit aller Macht eines Energiekonzerns durchgeboxten Kraftwerksneubaus in Datteln letztendlich offenkundig nicht zum ganz großen Aufreger für die Massen.
Die Grundlagen für eine kräftige Empörungswelle waren jedoch seinerzeit ebenso gegeben. Sogar offensichtlich entgegen der damals gültigen gesetzlichen Rahmenbedingungen setzte der Energieriese E.On hier den Bürgern in Datteln den riesigen Kohlemeiler deutlich zu nah vor die eigenen Haustüren. Da könnte sich ein kritisch mitdenkender Bürger ja schon mal kräftig empören, sollte man doch meinen.
Herbert Reul Foto: Petra Klawikowski Lizenz: CC BY-SA 3.0
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Der in Mönchengladbach tot aufgefundene Nazi-Hooligan Marcel Kuschela beging Selbstmord. Das ist das Ergebnis der Obduktion, das die Polizei soeben bekannt gab:
„Obwohl bereits erste Anzeichen für ein suizidales Handeln des Mannes sprachen, schlossen die ersten polizeilichen Feststellungen eine Fremdeinwirkung und somit eine Gewalttat nicht aus. Heute Vormittag wurde der Leichnam in der Rechtsmedizin Düsseldorf obduziert. Die Untersuchungen bestätigen ein suizidales Geschehen, bei welchem der 32-jährige Bremer sich selbst mit einem Messer das Leben nahm. Der Tod des 32-Jährigen hat insbesondere in den sozialen Medien zu diversen Spekulationen geführt, bei welchen der Todesfall bereits als vorsätzliches Tötungsdelikt bewertet wurde. Dies haben die Ermittlungen der Mordkommission nicht bestätigt.“
Selbstmordgedanken?Betroffene finden Hilfe bei der Telefonseelsorge unter den Telefonnummern 0800 – 111 0 111 und 0800 – 111 0 222
In Mönchengladbach wurde nach Angaben der Polizei am Mittwoch Nachmittag der Nazi-Hooligan Marcel Kuschela tot aufgefunden. Der Bremer Kuschela hat zahlreiche Nazi-Hooligan Veranstaltungen organisiert und gehörte zum Umfeld der Band Kategorie C. Kuschela starb an Stichverletzungen, die Polizei hat eine Mordkommission eingerichtet. Obwohl die Umstände des Todes von Kuschela noch vollkommen im Dunklen liegen, beginnt die Szene zu mobilisieren. NRW könnte ein gefährliches Wochenende bevor stehen.
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Debatte: Wenn Politik nur noch Identitätskampf ist…NZZ Debatte: Im Biergarten mit Supermutti…Jungle World Debatte: Umweltministerium führt Bundestag hinters Licht…Novo Ruhrgebiet: Ruhrtriennale-Chefin Carp sah „ein sehr schönes Festival“…WAZ Ruhrgebiet: Wohnen wird teurer…WAZ Bochum: Prinz-Regent-Theater plant Neustart mit neuer Leitung…WAZ Bochum: Sparkasse zeigt sich stabil und steigert Bilanzsumme…WAZ Dortmund: Thyssenkrupp investiert in Feuerbeschichtungsanlage…Maschinenmarkt Dortmund: Masterplan Wissenschaft…Nordstadtblogger Duisburg: A 59 soll nach Ausbau unter die Erde…WAZ Duisburg: Aktion gegen Sozialbetrug – Luxusautos bleiben beschlagnahmt…WAZ Essen: Essener können Episodenfilm über ihre Stadt drehen…WAZ
In Berlin wächst zusammen, was zusammen gehört: Die maoistische Schlägertruppe Jugendwiderstand, BDS und Jewish Antifa kooperieren neuerdings. Von unserem Gastautor Ralf Balke.
Nichts Neues unter der Sonne, möchte man meinen. Denn als am 12. September eine Handvoll israelsolidarischer Demonstranten vor dem Biergarten Jockel in Berlin-Kreuzberg erschien, wo eine Veranstaltung der palästinensischen Terrorbefürworterin Manal Tamimi, einer engen Verwandten der zur Jeanne d’Arc verklärten Ahed Tamimi, stattfinden sollte, drohte die Situation zu eskalieren. Wieder einmal wurden sie als „Faschisten“, „Zionistenfotzen“ und „Nazis“ beschimpft. Doch diesmal sollte es nicht nur bei Verbalinjurien bleiben. Mitglieder der maoistischen Schlägertruppe Jugendwiderstand sowie ihre arabischen Genossen begannen,