
Debatte: Was für ein rückwärtsgewandtes Therapiegespräch!…Welt
Debatte: Wahlkampf ohne Politik…Novo
Debatte: Schulz verpasst seine letzte Chance…NZZ
Debatte: „Wir haben Koalitionsverhandlungen gesehen“…FAZ
NRW: ÖPNV-Umrüstung als Schlüssel in Diesel-Debatte…RP Online
NRW: „Der Kicker im Pausenraum ersetzt keinen Betriebsrat“…FAZ
NRW: Beamte wollen faire Beurteilung…RP Online
Debatte: Der Münchner und der Mufti…Jungle World
Bochum: AfD-Entsorgungsaktion…Bo Alternativ
Dortmund: Pink-Floyd-Ausstellung bringt U in neue Museums-Liga…WAZ
Duisburg: Klostergarten für den Innenhafen…RP Online
Essen: Kufens Aktionsplan gegen Müll…WAZ
Erdogan-Fans für die Rohingya?

In Dortmund haben am Sonntagnachmittag etwa 400 Menschen für die Rohingya in Burma demonstriert. Doch die Situation der muslimischen Minderheit war nur ein Vorwand, um Recep Tayyip Erdogan zu feiern und den Anspruch der Türkei eine Großmacht zu sein zu demonstrieren.
Das Leid der Rohingya in Burma ist zweifellos schrecklich. Nicht umsonst werden sie als am stärksten verfolgte Minderheit der Welt gezählt. Derzeit fliehen sie zu Tausenden in das Nachbarland Bangladesch. Dass aus dem Leid der Rohingya Kapital zu schlagen ist, hat auch der türkische Präsident Erdogan erkannt. Er forderte Bangladesch auf die Grenzen zu öffnen und sagte Hilfsgelder zu. Die Ankündigung Erdogans verwundert nicht, schließlich sieht sich die Türkei zunehmend als Schutzmacht von Muslimen auf der ganzen Welt.
Der Ruhrpilot

Debatte: Merkels Vorsprung auf Schulz schmilzt deutlich…Welt
NRW: Gemeinsamer Religionsunterricht bald möglich…NRZ
Debatte: Wahl-Wette – Es wird spannend…WiWo
Debatte: T-Shirt im Treibhaus…Jungle World
Debatte: Grünen-Streit um ein Wahlplakat…Tagesspiegel
Debatte: Kim präsentiert angeblich raketenfähige Wasserstoffbombe…FAZ
Debatte: Die hartnäckige Lüge von Merkels SED-Plakat…Welt
Debatte: Künstliche Intelligenz voller Vorurteile…NZZ
Ruhrgebiet: Röhrende Motoren bei den „Dukes of Downtown“…RP Online
Bochum: Opel eröffnet neues Warenverteilzentrum…Bild
Duisburg: Online-Wegweiser für Familien geht online…WAZ
Dortmund: Tausende feiern auf den Straßen des Kreuzviertels…WAZ
Essen: Röhrende Motoren bei den „Dukes of Downtown“…WAZ
Wahlkampf 2017: In Waltrop vergrault ein breites Parteienbündnis die AfD aus der Fußgängerzone

Seltene Aufregung heute Vormittag in der Waltroper Fußgängerzone. Statt nur der vor Ort sonst üblichen Politikvertreter betrat diesmal erstmals auch die im Stadtrat nicht vertretene AfD die lokale Wahlkampfbühne in der 30.000 Einwohner-Stadt im Kreis Recklinghausen.
Die restlichen am Ort regelmäßig um Wählerstimmen werbenden Parteien verbündeten sich spontan gegen den unwillkommenen Konkurrenten.
Das sich rasch aufschaukelnde Geschehen am ‚Kiepenkerlbrunnen‘ mündete am Ende gar in einem Polizeieinsatz.
Die Ruhrbarone haben dazu mit der Waltroper Fraktionchefin der Grünen, Monya Buss, über das Geschehen an diesem ungewohnt ‚stimmungsvollen‘ Wahlkampf-Vormittag im nördlichen Ruhrgebiet gesprochen.
Nazi-Werber in Baden Württemberg: Vorbestrafte, Milchwetttrinker und der „Mufti von Dorstfeld“

In Baden-Württemberg tritt die Nazi Partei „Die Rechte“ zur Bundestagswahl an. Mit Spots wirbt die Partei um Wähler. Doch wer tritt in den Videos auf?
Der Ruhrpilot

Debatte: Merkel kündigt entschiedene Reaktion Deutschlands an…Welt
Debatte: Zwei weitere Deutsche in der Türkei festgenommen…Zeit
NRW: „NRW soll Deutschlands soziales Gewissen sein“…RP Online
Debatte: Wie Sigmar Gabriel fast den Bundestagswahlkampf beendete…Cicero
Debatte: Viele «schmutzige Deals» in Libyen…NZZ
Debatte: Gegen deutsche Verhältnisse…Jungle World
Ruhrgebiet: Wenn ein Traditionskonzern auf Start-up macht…Welt
Bochum: Rauswurf von Leiterin Romy Schmidt sorgt für Entrüstung…WAZ
Dortmund: Karrieresprung für Ex-DEW-Chef Brinkmann…WAZ
Duisburg: Süden profitiert von den überhitzten Preisen in Düsseldorf…WAZ
Essen: Stadtwerke klagen gegen AfD-Wahlkampf-Video…WAZ
Die große Ausstiegsmanie

Wer im Jahr 2017 erzählt, unser aller Gesundheit würde durch Autoabgase leiden, hat einiges nicht mitbekommen. Von unserem Gastautor Thilo Spahl.
„Die Führungsetagen von VW und Opel, Ford, BMW und Mercedes-Benz müssen sich inzwischen vorkommen wie in einer Zeitmaschine. Mit einem Knopfdruck wird die wichtigste Branche des Landes um mehr als zwei Jahrzehnte zurückgeworfen (…) Das Auto, zumindest wenn es von einem Dieselmotor angetrieben wird, ist für viele bereits wieder der Umweltschädling Nummer eins. Bis vor kurzem sah das noch ganz anders aus. Der Diesel galt als sparsam und mithin umweltfreundlich, die Manager waren mehr oder minder erfolgreich, auch weil die deutschen Firmen bei dieser Technologie weltweit an der Spitze lagen.“
Der Ruhrpilot

Debatte: Deniz Yücel ist eine politische Geisel der Türkei…Welt
NRW: Holthoff-Pförtner ist nicht mehr für Medienpolitik zuständig…RP Online
NRW: Anzahl der Straftaten durch Zuwanderer konstant…General Anzeiger
Debatte: Warten auf ein Wunder…FAZ
Debatte: Der rechte Platz für solche Leute…Jungle World
Debatte: CDU stimmt mit AfD – Linke fordert Vertrauensfrage…Welt
Debatte: Der Sommer, der nicht zum Aushalten war…FAZ
Debatte: Die ideologischen Seiten des Klimawandels…NZZ
Ruhrgebiet: Das Ruhrgebiet, ein deutsches Tal der Könige…Welt
Ruhrgebiet: lit.Ruhr startet im Oktober mit 82 Veranstaltungen…KStA
Ruhrgebiet: ThyssenKrupp streicht 1000 Stellen…Der Westen
Bochum: Romy Schmidt bleibt nur noch ein Jah…Coolibri
Bochum: Investoren bauen 67 Meter hohen Studentenwohnturm…WAZ
Bochum: Weitere Anhebung der Grundsteuer…WAZ
Bochum: Gedenken an Betti Hartmann…Bo Alternativ
Duisburg: Streit um hässlichen Trafo am Loveparade-Mahnmal beigelegt…WAZ
Essen: Asyl-Betreiber und Ratsherr Arndt Gabriel verlässt die SPD…WAZ
NRW: Erdogan lässt 173 Menschen und 40 Institutionen bespitzeln

Der türkische Geheimdienst MIT bespitzelt nach Erkenntnissen der Landesregierung alleine in Nordrhein-Westfalen 173 Menschen und 40 Institutionen. Die Information geht aus der Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen hervor. Der Landesregierung wurden entsprechende Informationen vom Bund übergeben. Das Land hat Kontakt zu den Betroffenen aufgenommen. Das Land befürchtet, dass der türkische Geheimdienst weitere Personen bespitzelt.
Ließ das BKA Dogan Akhanli ins offene Messer laufen?

Hätte das BKA die Festnahme Dogan Akhanlis durch eine Warnung an ihn verhindern können? Akhanlis Anwalt Ilias Uyar erhebt schwere Vorwürfe.
Der Kölner Schriftsteller Dogan Akhanli sitzt immer noch in Spanien fest. Die Löschung der Red Notice hat keine Auswirkungen auf Dogan Akhanlis Auslieferungsverfahren, er darf weiterhin nicht nach Deutschland ausreisen. Akhanlis Anwalt Ilias Uyar ist sich mittlerweile sicher, dass die Festnahme in Spanien hätte verhindert werden könne, wenn das Bundeskriminalamt den Schriftsteller mitgeteilt hätte, dass die Türkei ihn über Europol zur Fahndung ausgeschrieben hatte: „Nach unserem derzeitigen Kenntnisstand hatte die Türkei das Bundeskriminalamt (BKA) sowohl im Jahr 2014 als auch im Jahr 2015 an die Red Notice und damit auch an das Auslieferungsbegehren erinnert. Es wäre unseres Erachtens richtig gewesen, wenn die zuständigen deutschen Stellen die Löschung der Red Notice gegenüber Interpol bereits zu diesem Zeitpunkt, nämlich vor zwei Jahren, initiiert hätten. Die Gefahr einer Verhaftung im europäischen Ausland wäre dann verhindert worden. Dass diese Gefahr konkret und nicht lediglich theoretischer Natur war, hat die Verhaftung von Dogan Akhanli im Urlaub gezeigt. Das BKA hat weder die Löschung der Red Notice initiiert noch unseren Mandanten über das zweimalige Auslieferungsgesuch der Türkei aus 2014 und 2015 informiert.“
Gegenüber diesem Blog bezeichnete Uyar das Verhalten des BKA als „verantwortungslos“ Uyar erwartet nun vom BKA, dass sämtliche Haftbefehle aus der Türkei gegen Deutsche und andere EU-Bürger überprüft werden müssen: „Staatsbürger der EU und anerkannte Flüchtlinge müssen zumindest innerhalb der EU reisen können, ohne sich der Gefahr einer Verhaftung und Auslieferung an die Türkei aussetzen zu müssen.“