Hinweisschild auf die Deutsche Teilung Foto: Verum Lizenz: CC BY-SA 3.0
Sind wir noch ein Volk? Das fragt eine Dokumentation der ARD, an der ich mitwirken durfte. Und ich persönlich denke: Ja, das sind wir – trotz aller Spaltung und Verbitterung.
Ich persönlich bin in diesem Deutschland angekommen. Nicht, weil in meine Region viel Geld aus dem Westen reingebuttert wurde, sondern weil dieses Deutschland, dieses westliche System, Werte vertritt, die ich mir zu eigen gemacht habe.
Unser Autor im Jahre 1986 an der Berliner Mauer. Foto: privat
Der Tag der Deutschen Einheit ist für viele einfach ein freier Tag im Herbst – für mich aber ist er jedes Jahr auch eine kleine Reise in die Vergangenheit. Denn 1990 habe ich etwas erlebt, das ich bis heute nicht vergessen habe: Ich bin ins Ausland gefahren und, streng genommen, nie wieder offiziell zurückgekehrt.
Deutsch-israelische Geiseln der Hamas. Eingang der Christuskirche Bochum | thw
Am 7. Oktober jährt sich der Tag, an dem die Hamas einen Terrorangriff auf Israel mit über 1.000 Todesopfern verübte. In Erinnerung an die Gewalttaten zeigt das Bündnis gegen Antisemitismus Bochum-Herne-Hattingen am 7. und 8. Oktober in der
Duisburg: „Kindergeldbetrug ist keine Raketenwissenschaft“(€)…Spiegel NRW:Bahn-Pünktlichkeit nach Anschlägen eingebrochen…RP NRW:„Manche schlafen nachts aus Angst gar nicht“…RP
Technische Universität Dortmund, Mathe Tower, ein von weitem sichtbares Gebäude mit rotierendem TU Logo Foto: Tuxyso / Wikimedia Commons Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die NRW-Landesregierung will ab dem kommenden Jahr 150 Millionen Euro bei den Hochschulen sparen. Bis zu 300 Professorenstellen könnten wegfallen. Ist das wirklich ein Problem?
Seit drei Jahren schrumpft die Wirtschaft. Auch das Land muss sparen. Und das wird es auch bei den Hochschulen tun. 6,5 Milliarden Euro erhalten sie im Jahr, künftig werden es 150 Millionen weniger sein. Angesichts der wirtschaftlichen Lage moderate Einsparungen. Doch die Senate von zehn großen Universitäten in Nordrhein-Westfalen, unter anderem der Ruhr-Uni,
Russische Aufklärungsdrohne Foto (Symbolbild): Mil.ru Lizenz: CC BY 4.0
NRW:195 Drohnenüberflüge in NRW in diesem Jahr…RP NRW: Den Unis droht nicht der Untergang…FAZ NRW: Warum die Millionen-Kürzung an den NRW-Unis kurzsichtig ist(€)…WAZ
NRW: Wie gut ist NRW im Verteidigungsfall aufgestellt?…RTL NRW: Kommunen Bundeswehr-Flächen wieder hergeben?(€)…WAZ NRW: Die AfD hat für jeden etwas(€)…FAZ
Social Media holt aus den Menschen nicht unbedingt ihre besten Seiten heraus. Grafik: DALL-E
Es gibt diesen alten Satz, halb spöttisch, halb resigniert: „Zivilisation ist nur eine dünne Schicht Firnis.“ Wer jemals die Kommentarspalten unter einem Online-Zeitungsartikel gelesen hat oder einen Shitstorm verfolgt, weiß: dünner, als wir dachten. Social Media hat uns nicht ehrlicher gemacht, es hat uns enthemmt.
Roderich Kiesewetter Foto: Büro Kiesewetter Lizenz: CC BY-SA 4.0
Es gibt gute Gründe, jetzt oder in naher Zukunft den Spannungsfall auszurufen. Doch ob es die dafür notwendige Zweidrittelmehrheit im Bundestag gibt, ist zweifelhaft. Deutschland hat sich wehrlos gewählt.
Im Handelsblatthat der CDU-Politiker Roderich Kiesewetter die Ausrufung des Spannungsfalls gefordert. Kiesewetter ist der Ansicht, dass die Überflüge russischer Drohnen das „Schlachtfeld vorbereiten“ und Angst in der Bevölkerung auslösen sollen. Kiesewetters Forderung macht Sinn und müsste angesichts der russischen Eskalation ohnehin in absehbarer Zeit umgesetzt werden. Nur was ist der
Gaza ohne Hamas – Trumps Ziel. Foto Dana Bondarenko / Sergey Gavrilov cc 3.0
Zehntausende demonstrierten am Wochenende gegen Israel und für eine Ende des Gazakriegs. Der ihnen verhasste US-Präsident legt derweil ein Plan vor, der ihn tatsächlich stoppen könnte und eine Friedensperspektive aufzeigt. Er hat alle Unterstützung verdient.
Donald Trump ist immer für eine Überraschung gut. Manchmal sogar eine positive. Nach einem Treffen mit Israels Premier Netanjahu breitete er in Washington seinen 21-Punkte-Plan für einen Frieden in Gaza aus, der im Gegensatz zu seiner zynischen „Riviera“-Idee realistisch ist und eine Zukunftsaussicht für die Menschen dort beinhaltet – ohne Hamas. Die wird höchstwahrscheinlich anders als Israel nicht zustimmen. Aber das Gute an dem Plan: Er geht auch ohne sie, auch wenn die Kämpfe dann noch eine Weile weitergehen dürften.