
Das Kältekonzept der Stadt Bochum funktioniert nicht

Die Obdachlosen-Organisation bodo e.V. hat heute seine Kritik am unzureichenden Kältekonzept der Stadt Bochum für wohnungs- und obdachlose Menschen in der Ruhrstadt erneuert. „Es zieht ein Wintersturm über Bochum hinweg und weder sind Räume für Wohnungslose verfügbar noch sind die zusätzlichen Schlafplätze erreichbar“, kritisiert Alexandra Gehrhardt von bodo: „Das ‚Konzept‘ der Stadt ist zusammengebrochen – und das war absehbar.“
Wird das Revierderby gegen den BVB zum echten Trauerspiel für die Schalker?

Tja, was machen wir jetzt mit dem FC Schalke 04? Das 1:1-Unentschieden der Gelsenkirchener Profikicker beim SV Werder Bremen am Samstag ist auf dem Papier betrachtet zunächst einmal gar kein so schlechtes Ergebnis. Ein Punkt auswärts gilt gemeinhin stets als ein Erfolg. Doch gilt das auch noch für ein Team, das schon seit Wochen am Tabellenende liegt, so langsam den Anschluss zu verlieren droht?
Vor dem Hintergrund, dass die Königsblauen schon seit 20 Spielen auswärts sieglos sind, erscheint Freude über den Teilerfolg an der Weser ebenfalls unangebracht. In Anbetracht der einmal mehr trostlosen Leistung erst Recht.
„Die Spieler spielen wie Flasche leer und die Kasse ist auch leer!“

Die Fußball-Bundesliga ist am vergangenen Wochenende in die Rückrunde gestartet. Jetzt steht der 19. Spieltag an. Unsere Autoren Peter Hesse und Robin Patzwaldt haben das einmal mehr zum Anlass genommen, sich über die aktuellen Themen auszutauschen.
In dieser Woche ging es dabei unter anderem um die beiden Berliner Erstligisten und ihre Erfolgsaussichten, die Dauerbrenner der Liga und natürlich erneut um die Situationen auf Schalke und rund um den BVB.
Stille Post mit Movassat

Der Oberhausener Bundestagsabgeordnete Niema Movassat (Die Linke) gibt vor, Neues über den Anschlag von Hanau im Februar 2020 zu wissen.
Überlebende des Anschlags haben zusammen mit Angehörigen von Opfern eine Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt. Es geht um einen Notausgang in der Shisha-Bar Arena, einem der beiden Tatorte. Der Notausgang, heißt es in der Anzeige, sei am Tage des Attentats verschlossen gewesen, und das vielleicht mit Wissen oder sogar auf Aufforderung der örtlichen Polizei. Vielleicht. Die Polizei erklärt laut FAZ: Grundsätzlich ergeht durch die Polizei niemals eine Weisung oder Aufforderung, Notausgänge zu verschließen oder auf andere Weise zu versperren. Die Staatsanwaltschaft Hanau ermittelt.
Am 5. Dezember 2020 berichtet die FAZ über die Anzeige. Am 17.Januar 2021 berichtet Bild am Sonntag, am 18. Januar RTL. Am 20. Januar, also wohl erst durch Bild und RTL, kommt die Sache auch der hessischen SPD-Vorsitzenden Nancy Faeser zu Ohren, über diese dann dem Netzportal Migazin und über Migazin am 21. Januar schließlich dem Oberhausener Bundestagsabgeordneten Niema Movassat (Die Linke).
„Eine Einkaufspolitik der Marke ›Der große Bellheim‹ wird Schalke 04 nicht aus dem Tabellenkeller weiter nach vorne katapultieren“

Wer hätte das gedacht: während im Ruhrgebietsfußball Borussia Dortmund nach konstanten Leistungen sucht und Schalke nicht aus dem Tief kommt – so ist es ausgerechnet der VfL aus Bochum, der in der zweiten Liga gerade richtig abräumt. Kurz vor dem 18. Spieltag haben unsere Autoren Robin Patzwaldt und Peter Hesse wieder einen geschärften Blick auf die Lage der Liga geworden – und sie schwelgen sogar in Erinnerungen. Der eine schwärmt von Messi, der andere von Branko Zebec. Oha, das kann ja heiter werden…
„Werner, die Russen kommen!“

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Schon Meister Röhrich aus Rötger „Brösel“ Feldmanns „Werner“-Comics hatte regelmäßig Sorge, dass die Russen vor der Türe stehen. Ähnlich geht es den Proponenten einer kapitalistschen Weltordnung. Immer und überall wittern sie die sozialistische Weltrevolution und haben Angst, dass morgen die Rote Fahne auf dem Reichstag weht. Wobei rote Fahnen auf Reichstagen historisch gesehen ja nicht unbedingt negativ konnotiert sind.
Erneut entbrannte die Sorge um den Verlust der Freiheit und des Freien Marktes, nachdem man die Ideen der #ZeroCovid-„Aktivist:innen“ las. Manch einer interpretiert dort einen lupenreinen Angriff auf unsere Gesellschaft mit dem Ziel des sozialistischen Umsturzes.
Schalke-Fans geben ihr ‚letztes Hemd‘ zum Derby gegen den BVB

Für Fußballfans ist das gerade eine sehr harte Zeit. Wegen der seit vielen Monaten schon grassierenden Corona-Pandemie sind derzeit keine Stadionbesuche möglich. Für viele Anhänger ist das ein harter Schlag.
Besonders schwierig ist die Situation für die als besonders leidenschaftlich geltenden Fans des FC Schalke 04. In einer sportlich historisch schlechten Saison ist ihr Lieblingsverein, begleitet von großen wirtschaftlichen Problemen, bis an das Tabellenende der Bundesliga gerutscht. Lob und Tadel zu äußern, Anfeuerung und Diskussion mit den Protagonisten, all dies ist derzeit jedoch fast nicht möglich. Viel Fans müssen sich in Sachen Fußballkultur in Verzicht üben.
Da gilt es sich etwas ganz Besonderes einfallen zu lassen, wie man das Team trotzdem noch erreichen, wie man als Fan vielleicht auch nur ein klein wenig direkter Unterstützung für die eigenen Lieblinge leisten kann. Und genau dies hat der Fanclub „Blau-Weißes GEsocks Waltrop“, bei dem übrigens auch unser langjähriger Ruhrbarone-‚Schalke-Fotograf‘ Michael Kamps Mitglied ist, jetzt getan.
››Der 1. FC Köln ist schon immer ein Verein am Rande des Wahnsinns…‹‹

Ein bisschen weg vom Ruhrgebietsfußball reden unsere Autoren Peter Hesse und Robin Patzwaldt diesmal unter anderem über Mainz 05, Hertha BSC Berlin, den 1. FC Köln und den KFC Uerdingen – ein Kessel Buntes also zum 16. Spieltag, der morgen Abend mit der Partie Union Berlin gegen Bayer Leverkusen beginnt.
Danke dafür, dass ihr mich jetzt ‚an die Leine gelegt‘ habt, Ihr Deppen!

Seit heute liege ich hier sprichwörtlich an der Corona-Leine. Als Anwohner des Kreis Recklinghausen darf ich mich ab sofort nicht mehr weiter als 15 Kilometer von meinem Wohnort entfernen. Andererseits darf mich auch niemand mehr besuchen, der weiter als diese Distanz von mir entfernt wohnt.
Abgesehen davon, dass ich das zuvor in den vergangenen Wochen auch freiwillig schon nicht mehr gemacht hatte, ärgert mich diese irrwitzig anmutende Regelung aber jetzt dann doch.