Diese Zettel verteilt der Betreiber einer Nachbarschaftsplattform zur Zeit großflächig im gesamten Ruhrgebiet. (Foto: Simon Ilger)
Es gibt Unternehmen, welche davon leben Daten zu sammeln und diese zu verwerten, aber wie bekommt man heutzutage im Jahr 2016 die Leute dazu, einem bereitwillig ihre Daten kostenlos, schnell und unkompliziert zu geben? Man muss Vertrauen aufbauen und einen sinnvollen Zweck suggerieren.
Sebel. Quelle: Wikipedia, Foto: Christian Thiele , Lizenz: CC-BY-SA 4.0
Ehrlich, unverschnörkelt und eine Prise ganz besonderen Ruhrpott-Charme. So beschreibt die Plattenfirma das neue ‚Sebel‘-Werk „Album Vom Alleine Sein“. Und verortet den Künstler und Inhalt ‚Irgendwo zwischen stillgelegten Zechen, zwischen urigen Kneipen, Dönerbuden und ruhenden Industrieanlagen… zwischen Rhein und Ruhr, zwischen der A 40 und der A 3.‘
Ruhrbarone-Autor Robin Patzwaldt hat Sebel dazu ganz aktuell selber befragt. Das Ergebnis ist u.a. eine recht kritische Bestandsaufnahme zur Lage der aktuellen Musikszene des Ruhrgebiets. Doch Sebel liefert durchaus auch einige positive Ansätze, hat die Hoffnung auf eine bessere Zukunft für sich und seine Künstlerkollegen in der Region keinesfalls völlig aufgegeben. Und er berichtet über anstehende Tour-Pläne und die Ergebnisse seiner aktuellen Zusammenarbeit mit Stefan Stoppok.
Im Rahmen der ‚Emscherkunst 2016‘ kommt es am nächsten Samstag zu einer besonders spannenden Veranstaltung. Der idyllische Emscherquellhof ist dann nämlich Schauplatz einer ungewöhnlichen „Lesung“ im Rahmen dieser Ausstellung.
Für die „Emscher.Bildergeschichten“ öffnen am Wochenende z.B. Anwohner ihre ganz privaten Fotoalben und erzählen in einer ungewöhnlichen Lesung über diesen speziellen Fluss unserer Region.
Dabei geht man dann auch der Frage nach wie: Wie hat die Emscher die Region und ihre Einwohner geprägt?
Ein Bild des Bösen: Alkohol in öffentlichen Räumen. (Foto: Sebastian Bartoschek)
Was Teheran und Riad können, kann auch Herne. Mit strenger Hand greift das Rathaus gegen den Sittenverfall in der Ruhrpottstadt durch. Ein Effekt: Alkohol ist der Öffentlichkeit ist ab jetzt untersagt. Das wurde heute mit den Stimmen von SPD und CDU beschlossen. „Völlig wirkungsloser Verdrängungsmechanismus,“ sagt GRÜNEN-Fraktionschef Thomas Reinke. Und das ist nicht alles.
Christoph Schubert. Hier noch in der NHL, bald in der drittklassigen Oberliga. (Foto: Robin Patzwaldt)
Und jährlich grüßt das Murmeltier: Anfang Juli, die Teams der deutschen Eishockeyligen stellen ihre Kader zusammen, vereinbaren Vorbereitungsspiele und möchte mit dem Verkauf der Dauerkarten beginnen, jedoch ist es wie in jedem Jahr. Gut zwei Monate vor dem Saisonbeginn stehen weder Modus noch Gegner endgültig fest. Was für die unteren Ligen normal ist, hat in diesem Sommer durch den überraschenden Rückzug der Hamburg Freezers auch die Deutsche Eishockey Liga erwischt. In den letzten Tagen klärte sich dann, dass die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven den Platz der Hamburger in der kommenden Spielzeit einnehmen werden. Und auch für die drei Ruhrgebietsteams in der Oberliga Nord besteht weiterhin eine gewisse Unsicherheit ob der kommenden Gegner.
Heute, am 1. Juli jährt sich der Jahrestag des Todes von Joachim Kroll.
Heutzutage ist der widerwärtigste Serienmörder der deutschen Kriminalgeschichte so gut wie vergessen. Der Duisburger Waschkauenwärter Joachim Kroll tötete mindestens acht Menschen im Ruhrgebiet. Und er aß von ihren Leichen. Eine Kriminalgeschichte.
Joachim Kroll
Kein schöner Sommer war das damals anno ’76. Wer kann sich schon erinnern? Zwar freuten sich die Menschen über wochenlange Bullenhitze in ganz Deutschland und fieberten mit den Ihrigen während der olymischen Sommerspiele in Montreal. Doch seit Anfang Juli dieses Jahres begann Grauen, das Revier zu lähmen.
Zu dieser Zeit, am zweiten Juli, vermissten die Duisburger Eheleute Kettner ihre vierjährige Tochter Marion. Mit ihren Freundinnen war die Kleine am Nachmittag nur eben mal zum Spielen raus. Auf diesem Spielplatz nahe ihrem Elternhaus auf der Friesenstraße in Duisburg-Laar hat man sie auch noch beobachten können.
Doch wenig später suchten Eltern und Bekannte stundenlang vergeblich nach dem kleinen Kind. Auch die mit Hunden und Hubschraubern fahndende Polizei vermochte das blonde Mädchen nicht zu finden. In der Folge ergaben die polizeilichen Ermittlungen in Sachen des vermissten Kindes eine kleine Unregelmäßigkeit im Nachbarhaus der Kettners. Auf der
NRW: Kraft – Große Mission für ein Leichtgewicht…Post von Horn NRW: „Weglaufen? Das bin ich nicht!“…RP Online NRW: Kraft bedauert späte Entschuldigung…Bild NRW: Das große Schweigen nach Silvester…RP Online Debatte: Juncker ist nicht geeignet für das Amt…Welt Debatte: Die Greisenfresser kommen…FAZ Debatte: Wie sieht ein Opfer aus?…Jungle World Ruhrgebiet: Ex-Wirtschaftsminister fordert 50 Milliarden Euro…Zeit Ruhrgebiet: Schenker-Chef lobt „exzellente Talente“…Der Westen Ruhrgebiet: Der eiserne Kinderheld Ritter Rost wohnt im Ruhrpott…Welt Bochum: Angst um die Stahlstadt – 2600 Jobs in Gefahr…Der Westen Bochum: Erfolgreiches Jahr – Stadtwerke wollen den Gaspreis senken…Der Westen Dortmund: Bezirksvertretung übt nach Nazi-Demo Kritik an Polizei…Der Westen Duisburg: Kopflosigkeit im Technischen Dezernat…RP Online Essen: Der Stadtrat gibt zu oft Einzelinteressen nach“…Der Westen
Ruhrgebiet: „Versorgungsmentalität steht Job-Erfolgen im Weg“…Der Westen NRW: Kraft geht zu Brexit auf Merkel-Kurs…WZ NRW: Schlusslicht bei Insolvenzen…Welt NRW: Staatssekretär weist Vorwurf der Vertuschung zurück…RP Online Debatte: Wie konnte das passieren?…Jungle World Debatte: Politik ist in die Hände von Kindsköpfen gefallen…Welt Debatte: Der Demokratieschock…Novo Argumente Debatte: Die Stunde der „Neuen Rechten“…Cicero Debatte: Europäische Lektionen…FAZ Ruhrgebiet: Wie das Revier die Energiewende meistern will…Der Westen Bochum: Der unerfüllte Wille zum Glück…Jungle World Dortmund: „Haus des Jugendrechts“…Der Westen Duisburg: Zu wenig Kindergartenplätze im Norden…Der Westen Essen: Ausbau des Nahverkehrs – trotz der Sparzwänge…Der Westen Essen: Anschlagsplanungen auf Sikh-Tempel über WhatsApp…WA
NRW: Vom Medienliebling zu „Frau Kraftlos“…Welt NRW: Als Clement von der Magnetschwebebahn träumte…RP Online NRW: „Wir brauchen Lust am Fortschritt“…Welt NRW: Landesregierung will Gehaltsdeckel für Sparkassenvorstände…Der Westen NRW: Positiver Trend bei Betreuungsschlüssel in Kitas…WZ NRW: Unternehmen fordern wirtschaftsfreundlichere Politik…Der Westen Debatte: Wir müssen mehr Widerstand leisten…FAZ Debatte: »Heute sind viel mehr Leute als ›Rechte‹ out«…Jungle World Debatte: Großbritannien ist womöglich erst der Anfang…Welt Ruhrgebiet: Die Energiewende als Chance…Der Westen Bochum: Folkwang-Tänzer starten wieder durch…Der Westen Dortmund: Deutliche Verknappungstendenz auf dem Wohnungsmarkt…Nordstadtblogger Duisburg: Junge Tüftler mit kreativen Ideen…Der Westen Essen: Asyl-Kritiker der SPD vermietet Asyl-Unterkünfte…Der Westen
In der öffentlichen und medialen Wahrnehmung scheint sich die rechtsextreme Szene in Deutschland auf den Osten zu konzentrieren. Doch trotz entsetzlicher, über die sozialen Netzwerke wie ein Lauffeuer verbreiterter Vorfälle wie der johlende Mob, der Flüchtlinge in Clausnitz daran hinderte, ihre Unterkunft zu beziehen, sitzt der harte aber herzliche Westen leider längst nicht so fest im multikulturellen Sattel, wie Optimisten es sich vielleicht wünschen würden. Von unserem Gastautor Matthias Penkert-Hennig.
Als Hochburg der rechten Szene im Ruhrgebiet gilt bereits seit FAP-Zeiten in den Achtzigern der Stadtteil Dortmund-Dorstfeld. Hier wuchs Illustrator und Comiczeichner Nils Oskamp auf. Als Schüler an einer prophetischer Weise nach Comic-Großvater Wilhelm Busch benannten Realschule wurde er Zeuge und Opfer rechter Gewalt, vor der Lehrer, Polizei, Staatsanwaltschaft und sogar seine Eltern die Augen fest verschlossen.
Um dir ein optimales Erlebnis zu bieten, verwenden wir Technologien wie Cookies, um Geräteinformationen zu speichern und/oder darauf zuzugreifen. Wenn du diesen Technologien zustimmst, können wir Daten wie das Surfverhalten oder eindeutige IDs auf dieser Website verarbeiten. Wenn du deine Zustimmung nicht erteilst oder zurückziehst, können bestimmte Merkmale und Funktionen beeinträchtigt werden.
Funktional
Immer aktiv
Die technische Speicherung oder der Zugang ist unbedingt erforderlich für den rechtmäßigen Zweck, die Nutzung eines bestimmten Dienstes zu ermöglichen, der vom Teilnehmer oder Nutzer ausdrücklich gewünscht wird, oder für den alleinigen Zweck, die Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz durchzuführen.
Vorlieben
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Präferenzen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Benutzer angefordert wurden.
Statistiken
Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu statistischen Zwecken erfolgt.Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Vorladung, die freiwillige Zustimmung deines Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht dazu verwendet werden, dich zu identifizieren.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Nutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu versenden oder um den Nutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg zu ähnlichen Marketingzwecken zu verfolgen.