„Junges Licht“: Film ohne Boden, Traumata als Lokalkolorit – Heimat kann so grausam sein

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In den alten alpenländischen Heimatfilmen mussten seinerzeit „Der Förster vom Silberwald“ zumindest noch einen bösen Wilderer zur Strecke und Peter Alexander „im weißen Rössl am Wolfgangssee“ den albernen Gunter Philipp aufs Zimmer bringen. Auch „Junges Licht“, der neue Film von Adolf Winkelmann („Jede Menge Kohle“), wird allerorten als Heimatfilm bezeichnet. „Jede Menge Heimat“ sozusagen, ab 12. Mai im Kino.

Allerdings ist „Junges Licht“ kein Heimatfilm aus den Bergen, sondern einer aus dem Bergwerk. Doch bricht man (so wie einst hier im Revier die Kohle aus dem Gestein) „Junges Licht“ aus allem ollem Heimatgedöns heraus und auf seine eigentliche „Handlung“ herunter, dann fördert man andere Dinge zu Tage: Ein Hund wird mit Benzin übergossen, um als „lebende Fackel“ verbrannt zu werden. Eine seit Tagen tot auf der Couch liegende Frau wird zum Objekt der Begierde eines halbstarken Jugendlichen. Und im finstren Kohle-Keller wartet schon Peter Lohmeyer als Kinderfreund.

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Das elektronische Familienfest „Ruhr-in-Love“ am 02. Juli 2016 im OlgaPark Oberhausen

csm_RiL16_Plakat_v27_02_d2c68d29beAuch in diesem Sommer vereint sich wieder die elektronische Musikszene im OlgaPark in Oberhausen. Bereits zum 13. Mal in Folge findet dort am 02.Juli das große familienfreundliche “Ruhr-In-Love” – Festival statt und lädt ein auf grüne Wiesen und 40 in bunte Farbenmeere versunkene Floors zum Tanzen, Feiern und Träumen.

Nach den Rekorden in den letzten Jahren werden in diesem Jahr bis zu 50.000 Besucher erwartet, und erneut werden über 400 DJs und Live-Acts von 12 bis 22 Uhr die Bässe der verschiedensten elektronischen Musikstile wummern lassen.

Trotz der unglaublichen Größe, auf die das Fest in den Jahren kontinuierlich herangewachsen ist, hat es von seinem Charme nichts verloren und verdankt seinen Erfolg einem einzigartigen Konzept.

Die einzelnen Floors werden von Party-Machern aus der Szene selber gestaltet, Veranstalter, Plattenlabels, Magazinverlage, Radiosender und Booking-Agenturen aus den unterschiedlichsten Bereichen entwerfen und präsentieren mit viel Hingabe ihren Floor und ihren Sound.

Das Line-Up der zehn Stunden ist so großartig und vielfältig, dass man es hier gar nicht im einzelnen wiedergeben kann. Kurz erwähnen möchte ich das LineUp der Mixery-Stage mit Danny Avila (Madrid), Gestört aber GeiL (Erfurt), Felix Kröcher (Frankfurt), Ostblockschlampen (Leipzig), A.N.A.L. (Schmölln), Pappenheimer (Würzburg) und Cuebrick (Stuttgart).

Auf den anderenFloors werden sich unter anderem Torsten Kanzler, Niereich, Kerstin Eden, Björn Torwellen, Sven Wittekind, Linus Quick -live-, Mani Tehrani, Sebastian Groth, Zahni -live-, PetDuo, BMG,Minupren, Stormtrooper, Man at Arms, Sorgenkint, Frank Kvitta, Sandy Warez, Tensor & Re-Direction, Masters Of Noise, Bartoch, Vandal!sm, TerrorClown, Tom Hades, Drumcomplex, Irregular Synth, Kevin Witt, Kevin de Vries, Lissat & Voltaxx, Mario Da Ragnio,Orhan Terzi, Dalora, Distiller, Fallen, Mystery, Megara vs. DJ LEE, Sean Finn, Hanna Hansen, Tom Franke, Cuebrick, Kid Chris, Danielle Diaz,  Andy B. Jones, Tune Brothers, 2Elements, FRDY, Anneli, MONSTRUM aka Sebastian Groth, 20 Fingers aka Cutmaster Jay & Khetama, 2Elements vs. Beat Kat, Tiger & Dragon, Stefan Dabruck, Jean Elan,Basti M, DBN, Andreas Kraemer, Rotterdam Terror Corps, Distortion & RTSier, SRB, Submerge, DJ Quicksilver, Jay Frog, Eastone & Miss Nat-H-Lee, Tonio, Joseph Disco, Zwo/Snuff Crew, Bo Irion, Claus Bachor, Plastik Funk, DJ Falk, Roger Shah, Chico Chiquita, Nils Hoffmann, DJ Taucher, Sakin & Friends, Master Blaster, Andreas Klein, Nathalie De Borah, HEYHEY, Oliver Moldan, The Disco Boys und Tocadisco einfinden…einen vollständigen Überblick über das Line-Up gibt es hier.

Und wenn um 22 Uhr die Musik im OlgaPark  ausgeht, dann ist aber noch lange nicht Schluss.  In zirka 25 Clubs in NRW kann bis zum Morgengrauen auf den After-Parties weitergefeiert werden.

Tickets gibt es online unter www.shop.i-motion.ag.

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Veranstalter: www.i-motion.ag & www.nature-one.de

Kreis Recklinghausen: Großes Museumsfest im Schiffshebewerk Henrichenburg

Das Schiffshebewewerk. Foto (s): Robin Patzwaldt
Das alte Schiffshebewewerk Henrichenburg. Foto (s): Robin Patzwaldt

Es ist inzwischen schon eine liebgewonnene Tradition: Anfang Mai, da lädt das LWL-Museum im Schiffshebewerk Henrichenburg zum großen Museumsfest ein. Und das Beste daran: Der Eintritt ist frei!

Kaiser Wilhelm II. eröffnete am 11. August 1899 das Schiffshebewerk in Henrichenburg.  Noch über 100 Jahre später sind die zahlreichen Besucher regelmäßig begeistert von diesem größten Bauwerk am Dortmund-Ems-Kanal.

Inzwischen liegt der große Aufzug für Schiffe allerdings auch schon seit über 40 Jahren still. Im dort eingerichteten LWL-Museum wird die Geschichte des Hebewerks und der Menschen am Kanal allerdings noch immer ein Stück weit liebevoll lebendig gehalten.

Diverse Schiffstouren, Handwerksvorführungen, Kino, Kindertheater und vieles mehr erwartet die Besucher dann auch wieder am kommenden Wochenende. Der Landschaftsverband Westfalen Lippe (LWL) lädt dazu erneut alle Interessierten am Sonntag, den 08. Mai 2016,  von 10 bis 18 Uhr in sein Waltroper Museum ein.

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Kaya Yanar bringt den Bochumer RuhrCongress zum Lachen

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Getreu dem Motto „Kommst du, guckst du, lachst du!“ präsentierte der gebürtige Frankfurter und wie immer gut gelaunte Kaya Yanar am ersten Mai über zwei Stunden sein neues Programm im Bochumer RuhrCongress.

Mit im Gepäck hatte der momentane Wahlschweizer wieder neue Erlebnisse von seinen zahlreichen Reisen, aber es wurde schnell deutlich, dass ihn „Planet Deutschland“ immer noch am meisten begeistert.

Ohne Luft zu holen lässt Kaya seine persönlichen Überlegungen zum deutschen Alltagsgeschehen auf sein Publikum niederprasseln. Dabei nimmt er wie gewohnt kein Blatt vor den Mund, rutscht unvermittelt von einem Thema ins nächste und verpackt selbst Provokantes so bezaubernd, dass man es ihm nicht übel nehmen kann. Vor Kaya und seinen Späßen ist nichts und niemand wirklich sicher, auch nicht sein Bochumer “Multikulti”-Publikum.

Es gibt fulminante Anekdoten, verpackt in seinen unerschöpflichen Dialektreichtum, die einem so schnell um die Ohren fliegen, dass man die ersten gedanklich noch gar nicht ganz verarbeitet hat – ehe schon die nächsten folgen. Abhilfe schafft da nur Applaus, von dem reichlich gespendet wird. Aber wer zu Kaya Yanar geht, weiß schließlich, worauf er sich einlässt. Er präsentiert sich als scharfer Beobachter nationaler und kultureller Eigenheiten, greift sie auf und treibt sie ins Skurrile. Sein neues Programm heißt aber „Planet Deutschland“ und er nimmt es als Anlass, für seine Heimat ein wenig die Werbetrommel zu rühren. Seine Freundin, zu der er vor einigen Jahren in die Schweiz zog, möchte er dazu bringen, mit ihm nach Deutschland zurückzukehren. Den ganzen Abend über sucht er deshalb all die deutschen Tugenden, die sie zu diesem Tun überzeugen könnten.

Er schildert uns unseren typisch deutschen Alltag, mit all seinen bekannten Situationen, schafft dabei aber immer wieder neue Blickwinkel – mit großen Augen, umwerfender Gesichtsmimik und viel Körpereinsatz. Mehr braucht der Weltenbummler unter den Komikern auch nicht, er punktet mit Einfallsreichtum, Improvisationstalent und der Fähigkeit, alles so rüberzubringen, dass seine Pointen, mit denen er sein Publikum im Sekundentakt beschießt, einfach alle zünden.

Und der Deutsche mit türkischen Wurzeln freut sich, wenn seine Sprüche ankommen. Dann fängt er mit den lachenden Gesichtern im Saal um die Wette an zu strahlen und die inneren Bilder, die in einem auftauchen, bereiten einen durchweg vergnüglichen Abend – auf beiden Seiten.

 

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Schalke, Gladbach, oder Berlin? Nur ein Team bekommt noch die Chance auf die Königsklasse

Die Fans in Gelsenkirchen sind voll engagiert. Foto: Michael Kamps
Die Fans in Gelsenkirchen sind voll engagiert. Foto: Michael Kamps

Es ist schon ein Stück weit verrückt, aber der FC Schalke 04 hat nach arg enttäuschenden Wochen, und einer erneut nur sehr mäßigen Leistung beim gestrigen 3:1-Erfolg beim bereits seit Tagen als erstem Absteiger feststehenden Tabellenschlusslicht Hannover 96, tatsächlich noch immer recht gute Chancen sich für die Champions League im Herbst zu qualifizieren.

Auch wenn die ersten drei Plätze, durch den gestrigen Heimerfolg von Bayer 04 Leverkusen gegen Hertha BSC endgültig an München, Dortmund und nun eben Leverkusen fix vergeben sind, ermöglich das andauernde ‚Schneckenrennen‘ dahinter den ‚Knappen‘ noch immer eine sehr realistische Chance auf den vierten Rang, und damit zumindest zur Teilnahme an den Qualifikationsspielen zur Königsklasse.

Aktuell haben die Schalker mit 48 Punkten auf der Habenseite als Tabellensechster nämlich lediglich einen einzigen Zähler Rückstand auf die Teams aus Mönchengladbach und Berlin, welche aktuell jeweils bei 49 Punkten stehen.

Und das Schönste aus Sicht der Gelsenkirchener ist, mit einem Heimspiel gegen Augsburg und einem folgenden Gastauftritt in Hoffenheim, einer realistischen Chance auf sechs Punkte also, hat die Breitenreiter-Elf tatsächlich recht gute Chancen diese beiden Teams bis Mitte Mai noch zu überholen. Und das wäre dann tatsächlich eine Punktlandung im Bundesliga-Endspurt für die Königsblauen.

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„Im Auftrag der Liebe“ – Dieter Thomas Kuhn live in Köln und Bochum

Foto Veranstalter
Foto Veranstalter

“Die singende Föhnwelle” alias Dieter Thomas Kuhn wurde als erfolgreicher Vertreter des Schlager-Revivals der 1990er Jahre populär.

Kuhn und seine Band, genannt „Kapelle“, begannen 1994 deutsche Schlager der 70-er Jahre zu covern. Anfangs reiste er durch kleine Clubs, am damals offiziell erklärten Ende seiner Schlagerkarriere 1999 spielte er bei großen Open-Air-Konzerten zum Teil vor 15.000 Zuschauern.

Dieter Thomas Kuhn & Band verhalfen dem Deutschen Schlager zu einem gewissen Stellenwert und zu einer Beachtung weit über die Landesgrenzen hinaus. Bis 1999 wurden vier Alben veröffentlicht. Er gewann 1997 den Deutschen Schallplattenpreis und im Jahr darauf den Echo.

Am 1. Oktober 1999 gab Kuhn sein Abschiedskonzert in der Stuttgarter Schleyerhalle, um sich anschließend musikalisch neu zu orientieren.

Am 9. Dezember 2004 startete Kuhn sein Comeback in der Hamburger Markthalle mit seinem alten Schlager-Repertoire, es folgten insgesamt sieben Konzerte bis in den Spätsommer 2005. Diese waren zumeist innerhalb weniger Stunden ausverkauft.

Fanaufrufe hielten Kuhn & Band an, weiter zu machen. Im Dezember 2004 veröffentlichte Kuhn die Solo-CD “Lieblingsweihnachtslieder”. Im April 2006 folgte die Veröffentlichung des neuen Schlageralbums “Einmal um die ganze Welt”. Auch diesem Album gelang wie seinen Vorgängern der Sprung in die TOP 100 der deutschen Longplay-Charts. Es folgte die Welttournee 2006 – Einmal um die ganze Welt.

Nach Beendigung ihres langjährigen Plattenvertrages (WEA, Warner Music) veröffentlichen Dieter Thomas Kuhn & Band zum Start der Tournee am 1. Juni 2007 ihr erstes Album unter dem Label ihres Managements (VEP-Vaddis eigene Plattenfirma). Das Album “Musik ist Trumpf” stieg auf Platz 31 der Charts und läutete die weiteren Tourneen “Musik ist Trumpf 2007” und “Musik ist Trumpf 2008” ein.

Seit 8. April 2009 touren Dieter Thomas Kuhn & seine Kapelle erneut durch Deutschland, Österreich und Schweiz. Im Juni 2009 erschien das Album “Schalala”, mit dem Dieter Thomas Kuhn & Band wiederum eine Top 50-Chartplatzierung schafften. Die Alben  “Hier ist das Leben” (Vö:29. Juni 2012) und “Im Auftrag der Liebe” (Live-Doppel-CD) (Vö: 11. Dezember 2015) sind die beiden aktuellsten Werke, mit denen Dieter Thomas Kuhn & Band auch in diesem Sommer wieder für einige mitreißende Gute- Laune-Shows sorgen und jeden Besucher in seinen Bann ziehen werden.

Gelegenheit gibt es dazu am 08.07.2016 Open Air am wunderschönen Tanzbrunnen in Köln und am 02.09.2016 auf dem Zeltfestival Ruhr in Bochum.

Karten für beide Events gibt es im Dieter Thomas Kuhn Ticketshop und bei Eventim!

www.concertteam.de

Blackmore’s Night – Ritchie Blackmore live im Bochumer RuhrCongress

Foto Veranstalter
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Blackmore’s Night ist das einzigartige Renaissance-/ Folk-/ Rock-Projekt des legendären Gitarristen Ritchie Blackmore (Deep Purple und Rainbow) und seiner preisgekrönten Sängerin/ Songwriterin und Ehefrau Candice Night und ihrer Band “of Minstrels“.

Mit diesem Projekt haben Ritchie Blackmore und Candice Night in den vergangenen Jahren ein ganz eigenes Musik-Genre kreiert,  das die Melodien der Renaissance, die Klänge des Mittelalters und den Rhythmus der europäischen Volksmusik in ein modernes Sounddesign setzt und mittlerweile mit dem Synonym “Fantasy“ umschrieben wird.

Denn inspiriert von jahrhundertealten Songs, komponieren Blackmore’s Night neue Passagen und Arrangements, um der Originalmelodie einen neuen Drive zu geben und dabei trotzdem ihre Romantik, ihre Leidenschaft und ihre Verbindung zum Mittelalter zu erhalten.

Optische und akustische Erlebnisse, die ihresgleichen suchen, sind dabei garantiert. Denn mittels aufwendiger mittelalterlicher Gewänder, zeitgenössischer Instrumente und oft märchenhaft anmutender Spielstätten, entsteht eine Welt, die man sonst nur aus Robin Hood und ähnlichen Legenden kennt.

Richie ist dabei der Herr über die akustische Gitarre, die Mandoline, die Mandola und natürlich über die Stratocaster, seine legendäre E-Gitarre. Candice Night erweckt die neue alte Welt mit ihrer glasklaren und glockenhellen Stimme, die vor allem mit der ersten Brise eines Frühlingsmorgens verglichen wird, zum Leben. Doch nicht nur ihre Stimme überrascht, sondern auch ihr Talent an den Holzblasinstrumenten aus der Renaissance, die sie ebenfalls mühelos zum Klingen bringt.

Bei Blackmore’s Night kommen jedoch nicht nur Mittelalter-Fans und leidenschaftliche Rollenspieler voll auf ihre Kosten, sondern auch harte Rocker, die den Gitarrenriffs von Ritchie Blackmore noch immer mit Begeisterung lauschen und ebenfalls bei jedem Auftritt dabei sind. 

Im Juli werden sie im Rahmen ihrer „Blackmore’s Night Tour Dates 2016“ für fünf Konzerte nach Deutschland kommen und werden auch in Bochum zu Gast zu sein. 

Tickets für den 13.Juli 2016 im Bochumer RuhrCongress gibt es online bei Eventim und unter www.lb-events.de !

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Die Borderline Prozession am Theater Dortmund

Foto: Maximilian Steffan
Foto: Maximilian Steffan

Es ist völlig unmöglich, über die „Borderline Prozession“, die der Intendant des Dortmunder Schauspiels Kay Voges im Megastore inszeniert hat, zu schreiben. Es ist allein deshalb unmöglich, weil niemand in diesem Totaltheater auch nur annähernd alles sieht und hört – und schon gar nicht versteht. Letzteres zumindest muss man auch nicht, da dankenswerterweise bereits vor Beginn darauf hingewiesen wird, dass es nichts zu verstehen gibt (Gibt es natürlich trotzdem). Eine weitere Entlastung des Zuschauers wie Kritikers liefert Gilles Deleuze recht zu Beginn des rund dreistündigen Abends, wenn er in einem Text darauf

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Thrash-Metal-Legenden „Trivium“ live in der Zeche Bochum

Foto Veranstalter
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Die Urgewalt der US-amerikanischen Thrash Metal-Heroen Trivium ist legendär. Ihre intensiven Konzerte zählen zu den besten des Genres, ihre kommerziellen Erfolge wachsen seit einem Jahrzehnt stetig. So stiegen Trivium mit ihrem Album „In Waves“ (2011) erstmals in die deutschen Top 10 ein. Der 2013 veröffentlichte Nachfolger „Vengeance Falls“ erwies sich als ebenso erfolgreich, was ihnen die Ehre einbrachte, 2014 die magische Grenze von mehr als einer Million verkauften Tonträgern zu erreichen – und dies mit höchst fordernder, progressiver Musik.

Trivium aus Orlando/Florida gehören seit ihrer Gründung 1999  nicht nur zu den fleißigsten Heavy Metal-Vertretern, sie sind auch eine der progressivsten Kräfte der Szene. Ihre fulminante Mischung aus brachialen Arrangements, kunstvoller Instrumentierung und komplexem Songwriting verhalf ihnen zu großer Anerkennung dies- und jenseits des Atlantiks. Ihr Arbeitsethos ist enorm: In fünf Jahren erschienen vier Alben, parallel spielten sie weit über 800 Konzerte.

Gitarrist Matthew Heafy ist das letzte verbliebene Gründungsmitglied der einstigen Schülerband Trivium, aus der innerhalb von 20 Jahren eine der versiertesten modernen Metal-Formationen reifte.

Ende vergangenen Jahres erschien „Silence In The Snow“, Triviums siebtes Studio-Werk, an dessen Gesamtkonzept die Band seit 2007 engagiert gefeilt hat. Ein komplexes Biest von Platte, das den Sound und insbesondere die Aufnahmetechniken aus den frühen Tagen des Metal aufgreift. Matthew Heafy, Corey Beaulieu (Gesang, Gitarre), Paolo Gregoletto (Bass) und der neue Schlagzeuger Paul Wamdtke beweisen damit erneut ihre Ausnahmestellung im zeitgenössischen Metal und bleiben auch im 16. Bandjahr nicht stehen.

 

Im Juni kommt die Band sodann im Rahmen ihrer Europatournee für drei Konzerte in Bochum, Münster und Hannover auch nach Deutschland.

Der Kartenvorverkauf für den 20.Juni in der Zeche Bochum startete gestern. Tickets gibt es nun online unter www.ticketmaster.de !

www.kingstar-music.com