Alexandra Thein, Beisitzerin im Bundesvorstand der Freien Demokraten und bis vor kurzem noch Landesvorsitzende der FDP Berlin, postete gestern auf Facebook über die Aufkündigung des Osloer Abkommens zwischen dem Staat Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde:
https://instagram.com/p/8S_CWrIYPP/
Abbas hat Recht, Oslo hat einseitig nur den Juden genutzt und das menschenunwürdige Schicksal der Palästinenser ad infinitum verlängert.
Die Husumer Indie-Rock-Band Vierkanttretlager um den Sänger Max Richard Leßmann besteht seit mittlerweile acht Jahren.
2010 erschien als erstes Lebenszeichen die EP Penzion Kanonir, 2012 schließlich das Debütalbum Die Natur greift an. Beide Veröffentlichungen entstanden in Zusammenarbeit mit Produzent Gregor Hennig. Neben eigenen Konzerten und Festivalauftritten traten Vierkanttretlager im Vorprogramm des Rappers Casper, sowie der Bands Kraftklub und Madsen auf.
Von 2013 bis 2014 entstand in Zusammenarbeit mit Produzent Olaf Opal das zweite Album Krieg & Krieg (Label Buback Tonträger), das im April 2015 erschien.
Aktuell ist das Trio auf einer ausgedehnten Herbst-Tour durch Deutschland unterwegs ( Bassist Momme Friedrichsen verließ 2012 die Band) und macht am 06.10.2015 im FZW in DortmundHalt. Supportet werden sie von der Dortmunder Band „The Rival Bid„.
Faun, eine deutsche Pagan-Folk-Gruppe aus Gräfelfing bei München, wurde 1999 von Birgit Muggenthaler, Werner Schwab und Oliver „SaTyr“ Pade gegründet, von denen heute nur noch letzterer fester Bestandteil der Band ist.
Seit ihrem Debütalbum “Zaubersprüche “ (2002) haben Faun einen enormen Sprung aus der Mittelalterszene heraus, hinein in das internationale Musikgeschäft gemacht und nehmen mit ihrer musikalischen Eigenständigkeit eine Ausnahmestellung in der internationalen Musikszene ein. Über 700 Konzerte, acht veröffentlichte CDs und zwei DVDs und die zweifache Echo-Nominierung 2014 und eine weitere in diesem Jahr, untermauern den Erfolg der Band.
Das Repertoire reicht von melancholischen Balladen bis hin zu überschwänglichen Tanzliedern, wobei einerseits historische Lieder aus den verschiedensten Epochen und Regionen vertont und zum anderen aber auch viele Eigenkompositionen verfasst werden und das alles in den unterschiedlichsten Sprachen. Ihr aktuelles Album Luna (09.2014) konnte sich wie “Von den Elben” (02.2013) unter den Top Ten der deutschen Album-Charts platzieren.
Auf ihrer am 8.Oktober beginnenden Konzerttournee „Luna – Tour 2015“ öffnen Faun für ihr Publikum das Tor in eine mystische Welt und das in besonders ausgewählten Häusern Deutschlands.
Am Samstag, den 10.10.2015, werden sie dabei Essen einen Besuch abstatten und Tickets für den Abend im Colosseum Theater gibt es bei Eventim.
Robert Fludds Abbildung der unterschiedlichen Arten menschlicher Erkenntnis (1619) – gemeinfrei
Fragen nach einem Erkennen gehören philosophisch zu einer jahrtausendealten Tradition. Es bildete sich als Sammelbegriff ‚Erkenntnistheorie‘ heraus, der sich auf all die philosophischen Forschungen bezieht, die um eine Erläuterung ringen. Doch um eine Erläuterung von was? Sieht man von Bestrebungen ab, Wege in Metaphysiken zu eröffenen, bereits Platon war darin ein Spezialist, wurde ein Erkennen empirisch nicht selten auf ein Wahrnehmen reduziert, das die empirischen Bedingungen einbezieht, besonders die beteiligten Organe. Bereits David Hume erörterte das menschliche Erkennen im Kontext der damaligen biologischen Forschungen. Inzwischen ist die Neurologie als Forschungszweig hinzugetreten, die entdeckt hat, dass an Wahnehmungen auch Hirnvorgänge beteiligt sind.
Fragen nach Wahnehmungen lassen jedoch Sprache unberücksichtigt. Im Hinblick auf Wahrnehmungen ist dies weniger ein Problem, weil von einem möglichen Probanden eventuell nicht konkret angebbar sein muss, was er wahrgenommen hat, ein einfaches Durch-die Gegend-Schauen reicht eventuell bereits aus, um von einem Wahrnehmen sprechen zu können. Doch sobald ein Erkennen thematisiert wird, ist es erforderlich, konkret sagen zu können, was. Als Beispiel sei ein Spaziergang angeführt, ob durch einen Wald oder durch eine Innenstadt, auf dem sich Details rasch verlieren können. Ein Wahrnehmen ist dennoch erforderlich, um nicht gegen oder in etwas zu laufen. Etwas erkennen zu können, erfordert mehr, auch eine sprachliche Aktivität, die dezidierte Angaben ermöglicht, sowohl sich selber als auch anderen gegenüber. Auf eine mögliche Frage, was erkannt wurde, zu antworten, „dies und das, ich weiß nicht“, wäre reichlich unbefriedigend.
Sprachliche Äußerungen stehen allerdings in Zusammenhängen. Die vorgenommene einfache Differenzierung in Wahrnehmen und Erkennen kann bereits als Beispiel dienen. Ohne sprachliche Arbeit könnte sich ein Erkennen gar nicht ereignen. Würde ich die Worte ‚Wahnehmen‘ und ‚Erkennen‘ lediglich nutzen, wie es im Umgang leicht geschieht, z.B. synonym, ohne Rücksicht auf mögliche Bezüge, bliebe nur ein Geplauder, ein sozialer Akt.
Sprache einzubeziehen, dient in der anvisierten Studie über das Erkennen vor allem der Erörterung von sprachlichen Problemen, wie die empirischen Ergebnisse beurteilt werden können. Einige Forscher sind z.B. der Ansicht, Wahrnehmung werde konstruiert. Doch um eine solche Aussage treffen zu können, wäre ein Vergleich mit einer Welt erforderlich, die außerhalb menschlicher Wahrnehmungsbedingungen liegt. Das Wort ‚konstruiert‘ steht z.B. in Differenz zu ‚gespiegelt‘. Doch wenn sich nicht angeben lässt, wie die Welt außerhalb unserer Wahrnehmungsbedingungen aussieht, uns ein Ding an sich (Kant) unbekannt ist und bleibt, wäre es nicht nur fahrlässig von einem Spiegel zu sprechen, sondern auch von Konstruktion. Es würde nicht ausreichen, lediglich einen Bildaufbau zu verfolgen. Etwas zu konstruieren, setzt, wie bei einer Spiegelei, eine Relation voraus, über die man jedoch so gut wie nichts weiß.
*Das Sprachanalytische Forum gehört zum Duisburger AutorenVerlag Matern
Europe, eine 1979 von Sänger und Frontmann Joey Tempest gegründete schwedische Hard-Rockband ( bis 1982 allerdings aktiv unter dem Namen Force ), erzielt ihre größten Erfolge 1986 mit dem Lied The Final Countdown sowie dem dazugehörigen Album. Nach der Auflösung 1992 fand sich Europe 2004 wieder zusammen.
Im März erschienen ihr zehntes und von der Presse hochgelobtes Studioalbum “War of Kings“, das uns das schwedische Quintett im Rahmen ihrer großen Europa-Tournee nun auch in Deutschland präsentieren möchte.
Für sechs Konzerttermine werden sie bei uns Halt machen und am 29.10.2015 in der Turbinenhalle in Oberhausen auf der Bühne stehen.
Mit im Gepäck natürlich auch ihre Welthits wie „The Final Countdown“, „Rock The Night“ oder die Ballade „Carrie“.
13.07.2013 Bochum Total / Richard Meyer – KMPFSPRT
Nach ihrer ersten Tour im März 2015 gehen ADAM ANGSTnun auf Co-Headliner Tour mit der Truppe von KMPFSPRT. Zusammen touren sie im Oktober durch ganz Deutschland.
KMPFSPRT ist eine 2010 gegründete deutsche Punkband aus Köln. Die vier Gründungsmitglieder Richard Meyer, David Schumann, Dennis Müller (geb. Meyer) und Nico van Hamme ( der 2015 von Max Schreiber abgelöst wurde) waren vorher bei Fire in the Attic und Days in Grief und sattelten nun auf deutsche Texte um. Über Redfield Records erschien 2012 die EP „Das ist doch kein Name für ’ne Band“.
Nach der EP folgte 2012 eine lange, ausgedehnte Tour. Unter anderem spielte die Band zusammen mit den Kassierern auf der Ringrocker Warm Up Party. 2014 wurde das Debütalbum „Jugend mutiert“ über Uncle M veröffentlicht. Anschließend tourte die Band mit der US-amerikanischen Punkband A Wilhelm Scream.
13.07.2013 Bochum Total / KMPFSPRT
Adam Angst ist eine deutsche Punkband, ebenfalls aus Köln, die erst seit gut einem Jahr besteht. Im Februar 2015 wurde die Band mit der Veröffentlichung ihres Debütalbums beim Label Grand Hotel van Cleef bekannt, die sie mit einer Tour im März verbanden. Die Bandmitglieder Felix Schönfuss, Christian Kruse, Roman Hartmann, Johannes Koster und David Frings spielen auch bei Frau Potz, Fjørt und Monopeople.
Am 11.10.2015 werden beide in der Weststadthalle in Essen auf der Bühne stehen. Karten für den Abend gibt es unter www.krasserstoff.com und an allen bekannten VVK- Stellen.
Shoshin, das sind Gitarrist Pete Haley, der Bassist Joe Stuart und die Schlagzeugerin Sophie Labrey. Die drei waschechten Strassenmusiker leben im Nordwesten Englands und spielen ihre Songs immer genau dort, wo es ihnen paßt und wer auch immer dagegen ist.
Allen Schwierigkeiten zum Trotz, können sie auf Strassenkonzerte in aller Herren Länder und 20.000 verkaufte selbstgebrannte Debüt-Cds mit dem Titel „Deep Sleprivation” in den letzten drei Jahren zurückblicken.
Im Mai 2015 erschien der Nachfolger „Epiphanies and Wastelands“ und der dazugehörige erste Teil der Tour im Frühjahr führte Shoshin nicht nur in unsere Fußgängerzonen, sondern auch in unsere Hallen und auf unsere Festivals.
Mit ihrer Mischung aus Reggae, Rap und Rock begeisterten sie zuletzt auf Bochum Total und nun werden sie Bochum erneut einen Besuch abstatten.
Auf ihrer Herbst-Tour sind sie am 11.10.2015 im Rockpalast zu Gast und werden von CIRCUS RHAPSODY, einer Country-Punk Band aus Berlin supportet.
Thomas Godojwurde 1978 in Polen geboren und zog im Alter von 10 Jahren mit seinen Eltern ins tiefste Ruhrgebiet nach Recklinghausen.
Zehn Jahre später gewann Godoj, der in verschiedenen Bandprojekten schon einiges an Musikerfahrung hatte sammeln können, das Finale der fünften Staffel “Deutschland sucht den Superstar”
Mit seiner Single „Love Is You“ schaffte er es damals direkt auf Platz eins, doch nur Wochen später trennte der Vollblutmusiker sich von Produzent Dieter Bohlen und Manager Volker Neumüller. Auch sein Plattenvertrag bei „Sony Music“ platzte.
Seitdem agiert er unabhängig von RTL und verfolgt mit andauerndem Erfolg sein eigenes Musikgeschäft. Unterstützt wird Godoj dabei vor allem durch seine Fans, die ihm zuletzt im Rahmen eines Crowdfunding Projekt so maßgeblich unter die Arme griffen, dass er innerhalb von wenigen Stunden die Finanzierung seines “V’Stärker Aus” – Akustikalbums, das am 25.09.15 veröffentlicht wurde, sicher hatte.
Es enthält vollkommen neu arrangierte Versionen von Titeln seines aktuellen Studioalbums “V”, das genau vor einem Jahr erschienen ist.
Mit all dem im Gepäck wird Thomas Godoj am 10.10.2015 „rein akustisch“ live in der Christuskirche Bochum zu Gast sein.
Tickets für den Abend gibt es bei Adticketund an allen bekannten Vorverkaufstellen und sicherlich auch noch an der Abendkasse.
Nach Stahlmann (2010), Quecksilber (2012) und Adamant (2013) lautet der Name des mittlerweile vierten Studioalbums der 2008 gegründeten „Neue Deutsche Härte“ Band aus Göttingen CO2 und passt sich somit exzellent in die Reihe ihrer Werke ein.
Mit dem aktuellen Album gelingt es Stahlmann erneut unter Beweis zu stellen, dass sie sich neben Bands wie Megaherz, Hämatom und Eisbrecher keineswegs mehr verstecken müssen und haben meines Erachtens noch mal einen drauf gelegt.
CO2 ist zweifelsohne ihre beste Leistung, sehr durchdacht und überzeugend im Songwriting und insgesamt schneller, direkter und abwechslungsreicher als die Vorgänger. Wobei ich auf die vorherigen drei Veröffentlichungen nichts kommen lassen möchte. Alleine ihre Debüt EP Herzschlag platzierte sich 2009 direkt auf Platz 18 der Deutschen Alternative Charts und verhalf ihnen unmittelbar zu einem Plattenvertrag mit AFM Records.
Am Samstagabend waren sie in der Matrix in Bochum Langendreer zu Gast und eroberten zu später Stunde in „dunkel-grau metallic“ ihr Publikum im Sturm.
Allen voran Frontmann Martin Soer, der zwischen seinem charismatischen Gesang gerne auch mal mit seinen Fans ein paar Worte wechselte. Seit diesem Jahr neu dabei in der Liga der silberfarbenen Herren, Maximilian Thiele am Schlagzeug und Duese von Das Ich als Live-Keyboarder.
Rund 550 Menschen haben am Samstag in Dortmund für Solidarität mit Geflüchteten demonstriert. Insgesamt elf antirassistische, antifaschistische und andere Gruppen hatten dazu aufgerufen.
Unterschiedliche Redebeiträge befassten sich mit Aspekten, mit denen geflüchtete Menschen tagtäglich zu tun haben: rassistische Ausschreitungen, Angriffe und Anschläge auf Unterkünfte und Wohnungen, rassistisch motivierte Polizeikontrollen, Abschiebungen oder die Asylrechtsverschärfung durch eine Bundesregierung, die sich erst für ihre „Willkommenskultur“ feiern ließ und vor zwei Wochen dann Grenzkontrollen einführte. Zwei Menschen, die aus Pakistan und Guinea geflüchtet waren, berichteten von ihrem Weg nach Deutschland und davon, wie mit ihnen in Deutschland umgegangen wird. „Die deutsche Polizei hat mir gezeigt, dass sie zu Rassismus und Brutalität fähig ist“, war das bittere Fazit eines der beiden.
Andere Beiträge befassten sich mit der Selbstorganisation von Geflüchteten auf dem Weg nach Europa, aber auch mit verschiedenen Gruppen, die sie unterstützen, wenn sie es geschafft haben. Zu ihnen gehören karitative Organisationen, Kirchengemeinden, die in Dortmund in diesem Sommer zum ersten Mal seit 15 Jahren Kirchenasyl gewährt haben, oder eben Initiativen, die die politischen und gesellschaftlichen Zustände kritisieren. „Wir werden erst wirksam und sichtbar, wenn wir helfen und gleichzeitig politische Forderungen stellen“, hieß es in einem Beitrag.