Der Ruhrpilot

Steag-Kraftwerk Walsum Foto: Steag
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Ruhrgebiet: Land winkt Steag-Deal mit Bauchschmerzen durch…RP Online
Debatte:
 „Ich bin Charlie – gewesen“…Tapfer im Nirgendwo
Debatte: „Lügenpresse – Rechtsextreme lassen auf das böse Wort böse Taten folgen…FAZ
Debatte: Islamischer Staat – Die schrecklichen Kinder der Postmoderne…Cicero
Debatte: Angela Merkel, die alternativlose Diplomatin…Welt
Debatte: The Krauts in Paris…Publikative
Dortmund: Kein Geld von den Stadtwerken…Der Westen
Duisburg: Klage gegen Steuererhöhung hat kaum Chancen…Der Westen
Essen: 172 Leuchtsteine des Kulturpfades leuchten nicht mehr…Der Westen

Tocotronic – Hamburger Kultband kommt ins FZW

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Foto Veranstalter

„Wenn heute jemand Tocotronic kritisiert, wirkt das, als würde er sich mit dem Horizont anlegen.“

Tocotronic, DIE legendäre deutsche Indie-Rock-Band aus Hamburg, wurde Ende 1993 von den drei Hamburger Studenten Dirk von Lowtzow (Gesang, Gitarre),  Jan Müller (Bass) und Arne Zank (Schlagzeug) gegründet und mittlerweile können sie auf elf einwandfreie Studioalben zurückblicken.

Mit ihrem dritten Album Wir kommen um uns zu beschweren (1996) stieg Tocotronic 1996 erstmals in die deutschen Charts ein.

Seit K.O.O.K. (1999) erreichte jedes Album die Top 10 der deutschen Album-Charts. Das Album Schall & Wahn (2010) platzierte sich als erstes ihrer Werke auf Platz 1.

Sie sind die  erste Band, die es aus der kleinen Welt des deutschsprachigen Diskurspop in die ganz großen Hallen und Stadien geschafft hat.

Am 1. Mai 2015 erschien das elfte Album der Band – Das Rote Album.

Es ist nach Aussage der Band unbetitelt, wird jedoch auf Grund seines Covers, sowie in Abgrenzung zum „weißen Album“ Tocotronic meist als Das Rote Album bezeichnet.

Das Thema Liebe, Erinnerung und noch mehr Liebe zieht sich leitmotivartig durch alle Songs hindurch.

Tocotronic lässt sich der aktiven linken Szene unter den deutschen Künstlern zuordnen. Neben der Unterstützung von I Can’t Relax in Deutschland, einer Kampagne gegen Nationalismus in der deutschen Popkultur, hat sich Tocotronic auch immer wieder an Solidaritätsaktionen für alternative und antifaschistische Organisationen beteiligt.

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Heute ist Tourauftakt ihrer großen Herbst-Tour, die die Hamburger im Oktober und November durch 21 Städte in Deutschland, Österreich und der Schweiz führen wird.

Am 15.10.2015 steht Dortmund auf dem Plan und sie kommen mit Unterstützung der Geschwister Sarah & Julian Muldoon aus Aschaffenburg, deren Musik man als eine Mischung aus Singer/Songwriter, Pop und Indie bezeichnen kann.

TOCOTRONIC – special guest: SARAH & JULIAN

FZW / Freizeitzentrum West, Dortmund

Do. 15.10.2015 – Einlass: 19:00 Uhr – Beginn: 20:00 Uhr

26,00 € zzgl. Gebühren

Tickets : Prime Tickets

 

 

Als ginge es nicht um Sprache

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Die kürzlich begonnene Debatte über Literaturkritik, die von Jörg Sundermeier im „BuchMarkt“ ausgelöst wurde, u.a. in „Glanz und Elend“, von Lothar Struck, Thomas Brasch und Andreas Wolf aufgegriffen wurde, bleibt an der Frage hängen, ob und in welcher Weise die Feuilletons inzwischen die aktuelle Literatur vernachlässigen.

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Blockade vor Unterkunft: Rund 80 Personen verhindern Abschiebung

do_abschiebblock1Um sechs Uhr morgens sollte er sich bereithalten. Dann sollte der Mann aus Pakistan bereit sein, mit Beschäftigten der Dortmunder Ausländerbehörde an den Düsseldorfer Flughafen zu fahren, in ein Flugzeug nach Rom zu steigen und sich nach Italien abschieben zu lassen. Doch dazu ist es heute nicht gekommen: Rund 80 Menschen blockierten die Zugänge zur Geflüchtetenunterkunft in Lütgendortmund und verhinderten so die Abschiebung des 23-Jährigen. Es berichten Sebastian Weiermann und Alex Gehrhardt
Der Mann war vor den Taliban geflohen und war zuerst nach Italien eingereist, bevor er auf seiner Flucht weiter nach Deutschland kam. Einen Asylantrag kann er darum nur in Italien stellen.

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Antirassisten verhindern Abschiebung in Dortmund

IMG_20150205_053121Ungefähr 100 antirassistische Aktivisten haben am frühen Morgen eine Abschiebung in Dortmund verhindert. Die Menschen blockierten die Zugänge zu einer Asylunterkunft in Lütgendortmund ab 5 Uhr und hielten trotz Kälte bis 8 Uhr aus. Das Ordnungsamt, dass den Geflüchteten zum Flughafen transportieren sollte sagte die Abschiebung schnell ab. Die Polizei akzeptierte die Versammlung der Abschiebe-Gegner.

Ein ausführlicher Artikel folgt im Laufe des Tages.

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Duisburg: PEGIDA und die Nazis

B829OmsIcAAhoVe.jpg:largeIn Duisburg fand am Montag zum dritten Mal eine Demonstration von PEGIDA NRW statt. Nur noch 200 Menschen folgten dem Aufruf. Wie bei den vorherigen Versammlungen befanden sich auch wieder viele Neonazis unter den „Islamisierungsgegnern“. Nachdem Sebastian Nobile bei PEGIDA ausgestiegen ist, leitete am Abend Marco Carta die Versammlung. Und dabei hatte er einige Probleme.

Waren die neonazistischen Teilnehmer der PEGIDA-Demonstrationen in den letzten Wochen relativ zurückhaltend, ließen sie heute, auch für den letzten, ihre Maske fallen. Sie riefen Parolen wie „Ali, Mehmet, Mustafa – Geht zurück nach Ankara“ oder „Ein Hammer, ein Stein, ins Arbeitslager rein!“. Während der Demonstration konnten die PEGIDA-Organisatoren diese neonazistischen Versuche, die Veranstaltung zu übernehmen, noch durch das gemeinsame Singen der Nationalhymne befrieden.

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Was will die neue griechische SYRIZA-Regierung? (Teil 1)

Wie seht ihr Europa? Eine Antwort eines irischen Schülers Foto: Privat
Wie seht ihr Europa? Eine Antwort eines irischen Schülers
Foto: Privat

Für deutsche Verhältnisse hat die neue griechische Regierung unter Alexis Tsipras ungewöhnlich schnell ihre Arbeit aufgenommen und gleich damit begonnen, Wahlverspechen auch umzusetzen. In deutschen Medien hat das ein weitgehend negatives Echo gefunden bis hin zu der schroffen Behauptung, die Regierung Tsipras habe einen Fehlstart hingelegt. So David Böcking in seinem Kommentar vom 30. Januar auf Spiegel online. Skepsis gegen die ausgesprochen monotone Berichterstattung über die ersten Tage der Regierung Tsipras hast lediglich Georg Diez (Immer voll auf Merkel-Linie) auf Spiegel online geäußert.
Die Rasanz und Konsequenz, mit der die Tsipras Regierung ihre Arbeit aufgenommen hat, kann man allerdings auch anders interpretieren: Anders als ihrer Vorgängerregierungen meint die Regierung Tsipras es ernst mit den im Wahlkampf angekündigten Reformen.
Von Parteitagen abgesegnete Partei-Programme sind in Griechenland nicht üblich. Gleichwohl ist Syriza mit klar umrissenen und detaillierten Zielen in den Wahlkampf gezogen. Alexis Tsipras hat diese Ziele am 13. September 2014 in einer Rede auf der internationalen Messe in Thessaloniki vorgestellt und erläutert.

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