Die Waz hat vor kurzem eine Fotostrecke zu einem Schrotthändler-Protest in Essen veröffentlicht. Ihr Protest richtete sich gegen das Kreislaufwirtschaftsgesetz, das ihnen untersagt, „Großgeräte“ anzunehmen. Die Betroffenen fürchten ein Aussterben der Branche. Dabei ging der eine oder andere Slogan ziemlich daneben. Ärgerlicher noch ist, dass die Waz dies völlig unkommentiert auf ihre Seite stellt:
Wer mal gerne unseren langjährigen Autoren Arnold Voss live sehen möchte, hat dazu morgen die Gelegenheit. Arnold und Wolfgang Wendland, auch er ein enger Freund des Hauses, machen morgen einen Stadtrundgang durch das Bochumer Bermudadreick. Treffpunkt ist um 15 Uhr an der Bühne am am Konrad-Adenauer-Platz. Im Anschluss wird in der Rotunde zum Thema „Das Bermuda3eck – Zwischen Kreativquartier und privatisiertem öffentlichen Raum“ diskutiert. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe „Interventionen – Stadt für alle“ Recht auf Stadt statt.
Minestrone Foto: Julie Anne Workman Lizenz: CC 3.0
Es ist fast unmöglich, Linsensuppe für zwei oder vier Personen zu kochen. Man muss sie schon in größeren Mengen produzieren, weil sich kaum jemand mit einem Teller zufrieden gibt, aber auch weil man einige Zutaten nicht teilen kann. Aber wozu gibt es Tiefkühlschränke?
Der Vorsitzender der Industriegwerkschaft Chemie, Bergbau und Energie, Michael Vassiliadis, hat gestern mit einem offenen Brief auf das „Schwarzbuch Kohlepolitik“ von Greenpeace reagiert, in dem die Umweltschutzorganisation die Verbindungen von Energiwirtschaft und Politik scharf angriff. Vassiliadis Antwort fällt deutlich aus. Wir dokumentieren seinen offenen Brief an Greenpeace:
Sehr geehrte Damen und Herren,
Greenpeace Deutschland hat im Internet am 11.4.2013 unter der Überschrift „Der Kohle-Filz“ ein
„Schwarzbuch Kohlepolitik“ mit 45 Portraits von Politikern und auch Gewerkschaftsvertretern
veröffentlicht, um „Verflechtungen von Politik und Kohleindustrie“ aufzuzeigen.
Diese Publikation enthält eine ganze Reihe von persönlichen Vorwürfen, verunglimpfender Unterstellungen und Zerrbildern.
– Im Vorwort wird als Begründung für die Nutzung der Kohle das Wirken von „Seilschaften“ angeführt, das Schwarzbuch untersuche daher, welche der Protagonisten „aus wahltaktischen
Gründen für die Stein- und Braunkohlenindustrie in die Bresche springt und wer von der Industrie für deren eigene Zwecke instrumentalisiert wird.“
– In der Einleitung findet sich dann der Vorwurf, „viele deutsche Politiker nutzen ihre Verbindungen und Posten in Aufsichtsräten und Beratungsgremien, um den Kohlekonzernen hohe Gewinne zu sichern und nicht selten das eigene Einkommen aufzubessern.“
Eine sachlich-inhaltliche Argumentation zur Kohlenutzung findet dagegen überhaupt nicht statt.
Das Maß ist voll. Wir müssen den Fußball vor den Bayern retten. Das Schöne an dieser Sportart, als ich sie noch gelernt habe, war, dass man vorher nicht wissen konnte, wie ein Spiel ausgeht. Um das weiter sicher zu stellen, sind ein paar konkrete Maßnahmen erforderlich.
1. Zu Beginn einer Saison werden alle Titel im vorhinein dem FC Bayern München zuerkannt, damit er sich mit Selbstlob beschäftigt und uns in Ruhe Fußball spielen lässt.
2. Die Bayern sind automatisch qualifiziert für die Weltoperettenliga bestehend aus VFL Wolfsburg, Bayer Leverkusen, TSG Hoffenheim, Real Madrid, Manchester City, PSG, Zenith St. Petersburg, ZSKA Moskau, Anschi Machatschkala, Corinthians Sao Paulo, den Lieblingsvereinen der Drogenmafias von Kolumbien und Mexiko, irgendwas aus Shanghai sowie allen Mannschaften unseres Waffenkunden Qatar. Die Milliardenverdienstmöglichkeiten einer solchen Liga wären unendlich, sie würde Rupert Murdoch
Am Samstag, den 4. Mai findet der Euromayday nach einem Ausflug nach Bochum im vergangenen Jahr wieder in Dortmund statt. Diesmal ist der Termin wegen der angekündigten Nazi-Demo nicht der eigentlich geplante 1. Mai, sondern der 4. Mai. Am 1. Mai soll der geplante Nazi-Aufmarsch in Dortmund verhindert, am 4. Mai dann hoffentlich der Erfolg gefeiert werden. Nun ist der Aufruf raus.