Mogwai, Montag, 14. März, 21.00 Uhr, Live Music Hall, Köln
Der Ruhrpilot
Kernenergie: Kernschmelze in zweitem Reaktor…Spiegel
Kernenergie II: Energie ohne Atom…FAZ
Kernenergie III: Zahlt Deutscher Steuerzahler für Atomkraftwerk-Upgrade?…Verlorene Generation
Kernenergie IV: Mieses Spiel – jetzt in Fukushima…Weissgarnix
Kernenergie V: „Die Ereignisse nicht politisch missbrauchen“ – Demokratie als Simulation?…Frontmotor
NRW: Entsetzen in Düsseldorf…Welt
NRW II: Röttgen lässt Zweifel an Atompolitik erkennen…Zeit
NRW III: Das große Werben um Investoren…Welt
NRW IV: Hallo, hallo, Schwarze an Grüne…Welt
Bochum: Laiendarsteller hoffen auf Fortbestehen der Märchenspiele…Ruhr Nachrichten
Bochum II: Riesen-Applaus für ein sexy Biest…Der Westen
Duisburg: Atomkraft-Gegner demonstrieren nach Kastastrophe in Japan…Der Westen
Essen: Allbau AG versucht Mieter aus anderen Städten abzuwerben…Der Westen
Gelsenkirchen: Magath und die WAZ…Pottblog
Grüne verlangen Sofortabschaltung deutscher Siedewasserreaktoren
Die Grünen verlagen die sofortige Abschaltung aller Siedwasserreaktoren in Deutschland. Warum die Druckwasserreaktoren weiter laufen sollen, bleibt ein Geheimnis der Grünen. In Bochum wird morgen ab 12.00 Uhr gegen Kernkraft protestiert und NRW-Umweltminister Johannes Remmel sieht erst einmal keine Gefahr für NRW.
Zu der Atomkatastrophe in Japan erklärt Hans-Christian Markert MdL, anti-atompolitischer Sprecher:
„Die Kernschmelze in dem alten Siedewasserreaktor Fukushima I läuft ab, Radioaktivität wird freigesetzt, der Super-GAU ist eingetreten. (…)Wir fordern Norbert Röttgen auf, aus Respekt vor den betroffenen Menschen seine
Hidden Orchestra
Hidden Orchestra, Sonntag, 13. Februar, 16.00 Uhr, Gloria, Köln
Der Ruhrpilot
Japan: Kernschmelze in AKW möglicherweise im Gang…Welt
Japan II: Liveticker…Spiegel
Japan III: Liveticker…Stern
Japan IV: Dortmunder verbringt Nacht in Notunterkunft…Ruhr Nachrichten
Japan V: Globale Verteilung von Radioaktivität unwahrscheinlich…Frontmotor
NRW: Kraft will Neuwahlen vermeiden…Der Westen
NRW II: Junge CDU-Gruppe fordert Röttgen zum Wechsel auf…RP Online
NRW III: Mit dem Latein am Ende…Post von Horn
Ruhrgebiet: Per Anhalter durch das Revier – mit Bus, Straßenbahn und U-Bahn…Welt
Bochum: Was ist ein IKEA Homepark?…Schmidts Katze
Bochum II: Sloane am Ziel…Ruhr Nachrichten
Bochum III: GEA-Verwaltung ab Montag in Düsseldorf…Ruhr Nachrichten
Dortmund: Ordnungsdezernent Steitz zum Straßenstrich Dortmund…Der Westen
Duisburg: CDU-Politiker zeigte Zivilcourage und kassierte Prügel von Jugendlichen…Der Westen
Duisburg II: SPD-Fraktionschef Mettler wirft OB Adolf Sauerland Führungs-Versagen vor…Der Westen
Umland: Sozialdemokraten aus Meschede und Remblinghausen bilden neuen Ortsverein…Zoom
Internet: Schweigegeld darf man nicht sagen…Netzpolitik
Peggy Sugarhill
Peggy Sugarhill, Samstag, 12. März, 20.00 Uhr, Hundertmeister, Duisburg
Ruhrpilot
Ruhrgebiet: Das Revier sucht ein Gesicht…Der Westen
NRW I: Neuwahlen bringen nichts…RP Online
NRW II: Verschuldung macht NRW zum „Problemland“…RP Online
NRW III: CDU legt sich auf Neuwahlen in NRW fest…RP Online
NRW IV: 14 Gemeinschaftsschulen gehen an den Start…Zoom
Dortmund: Neue Klassen für Roma-Kinder benötigt…Ruhr Nachrichten
Dortmund II: Strafen sollen Freier in Nordstadt Dortmund abschrecken…Der Westen
Duisburg: Beigeordneter attackiert bei Haushaltsberatungen Kämmerer…Der Westen
Essen: Berater empfehlen Investitionen in Messe Essen…Der Westen
Castrop-Rauxel: Skimming-Schaden ausgeglichen…Pottblog
Medien: Brief an die Schalke-Fans…Der Westen
Internet: Grundrechte für eBook-Leser…Netzpolitik
Update Künstlerhaus: Es lag an ECE
Mit dem Center-Riesen ECE gibt es kein Künstlerhaus in Bochum.
Die Meldung kam eben rein. Sie stammt von Martina Murgia, der Initiatorin des Projekts. Anscheinend gab es keine Einigung zwischen der Künstlern und der IHK auf der einen und ECE auf der anderen Seite. ECE will auf dem Gelände ein Einkaufszentrum bauen.
Später mehr…:
Das Projekt der Ansiedlung der Kreativwirtschaft im Bochumer Telekomblock kann nicht umgesetzt werden. Die Vertragsverhandlungen haben sich als äußerst schwierig erwiesen und sind nicht zum Abschluss gekommen. Auch die IHK als Initiator bedauert, dass es auch aufgrund der nunmehr geforderten Konditionen nicht zu einer für die Kreativen finanzierbaren Lösung kommen wird. Die Nachfrage der Kreativunternehmen, sich in einem Bochumer Kunst- & Kulturhaus niederzulassen, war enorm: Über 120 Interessenten hatten sich bei Martina Murgia als Managerin des Projektes vormerken lassen. Um dieses große Netzwerk, das in knapp einem Jahr Arbeit entstanden ist, nicht zu verlieren und „Arts“ als Projekt zur Ansiedlung der Kreativwirtschaft in Bochum weiterhin zu unterstützen, wird sich die IHK in den nächsten Monaten nach anderen Immobilien umschauen.
Update:
Nach unseren Informationen scheiterte der Plan des Künstlerhauses an den Preisvorstellungen der ECE. ECE forderte einen Mietpreis (inkl. Nebenkosten) von 7,80 Euro haben. Für ein Zwischennutzungobjekt ein stolzer Preis: Für das Geld bekommt man auch eine ganz normale Immobilie am Rand der Innenstadt. Von dem Gerede der ECE, sie wolle ein solches Projekt unterstützen, ist also nicht viel übrig geblieben. Ich habe es ECE sowieso nicht geglaubt.
Hilfsaktion: Ein Link für das Lab!
Das Lab2010 braucht unsere Hilfe. Die Besucherzahlen sind im Keller – um auch nach 2011 Fördermittel zu bekommen, braucht das Lab2010 Erfolge. Wir wollen helfen.
Die im Dunklen sieht man nicht. Ein trauriger Satz, ein wahrer Satz. Und er trifft auf das Lab2010 zu. Kaum einer kommentiert die Artikel des Kulturhauptstadt-Überbleibsels. Und kaum jemand liest die Texte. Gestern erklärten die Lab-Macher einer Besuchergruppe, dass sich nur 1300 Menschen Tag für Tag auf ihre Seite verirren. Wie viele von denen den lustige Nachnamen Google haben will man lieber gar nicht so genau wissen. Sicher, wie alle die keinen Erfolg haben betonen auch die Lab-Leute, dass sie nicht viele Leser haben wollen, sondern nur ganz tolle, ausgewählte. Aber mal im ehrlich: 13oo am Tag ist schon peinlich. Gut, für Bernd Fesel nicht, der ist es gewohnt zu scheitern. Auch nicht für die Lab-Autoren. Die wissen ja nicht wie es ist, Leser zu haben und mit ihnen in Kommentaren zu diskutieren. Aber es ist peinlich für das Ruhrgebiet. Machen wir uns doch nichts vor: Am Ende bleibt es doch an uns hängen. „Die Ruhris sind doch zu blöd, eine Internetseite zu machen.“ Dabei haben wir mit der ganzen Geschichte nicht viel zu tun: Fesel kommt aus dem Rheinland, gestaltet hat den ungefähr Million Euro teuren Spaß Boros aus Wuppertal und aufgehübscht wird das Lab von einer Agentur aus Düsseldorf. Nur blöd, dass das Ding irgendwie immer mit dem Ruhrgebiet in Verbindung gebracht werden. Also: Lasst uns die Seite verlinken, damit das Ganze nicht so peinlich ist. Macht mit bei: „Ein Link für das Lab“
Ich fang schon mal an: Ein Text von Bernd Fesel über Literatur. Coole Sache. Der Trend geht ja zum Zweitbuch.
Freedom of Speech

Im Dezember haben die „Freedom of Speech“-Ausstellungen in Hamburg und Berlin für einige Debatten gesorgt: „Wie frei ist die Meinung?“, fragte der Tagesspiegel. Die taz schrieb von den „Grenzen des Sagbaren“, und der Welt ging es um „der Bilder Macht und Wahrheitsgehalt“. Die Hamburger Ausstellung ist noch zwei Wochen lang zu sehen. Jetzt ist auch das Buch zum Thema im Handel erhältlich. Darin machen die Autorinnen und Autoren die ganz großen Fässer auf. Ob nun die Mohammed-Karikaturen in der dänischen Tageszeitung Jyllands Posten, provokante Nazi-Inszenierungen im öffentlichen Raum von Christoph Schlingensief oder die Fake-Interviews des Schweizer Journalisten Tom Kummer: Es geht um Phänomene, die entweder die Grenzen der Redefreiheit austesteten oder von Zensur(forderungen) betroffen waren. Ziel des Ausstellungs- und Buchprojekts: Die Debatten sichtbar machen, die sich an den Exponaten entzündet haben.
Das Buch „Freedom of Speech“ zeichnet die Auseinandersetzungen um die Presseveröffentlichungen, Kunstwerke und Aktionen nach, die im Zentrum der beiden Ausstellungen stehen. Herausgegeben wird der Band von den Kuratoren Marius Babias und Florian Waldvogel. Die Analysetexte stammen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Duisburger Instituts für Sprach- und Sozialforschung (DISS), die sich über einen Zeitraum von acht Monaten an dem Projekt beteiligt haben.
Einer der Autoren ist der Literatur- und Sozialwissenschaftler Rolf van Raden. Ich sprach mit ihm über Meinungsfreiheit und die Suche nach Wahrheit.