Wer ist dieser FC Bayern?

Spielende, die Rockets feiern ihren Triumph. (Foto: Simon Gerich)

Mit einem 4:8 gegen die Kassel Wizards im Finale des ISHD-Pokals holen sich die Skaterhockeycracks des SHC Rockets Essen den Titel im nationalen Pokalwettbewerb und gewinnen damit in Jahresfrist nach Deutschem Meistertitel in der vergangen Saison, den Siegen in den Europapokalen der Landesmeister und der Pokalsieger in diesem Jahr alle vier wichtigen nationalen und internationalen Wettbewerbe.

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Führungskrisen in Hamburg und Bremen – Schlechte Zeiten für die Fußballlehrer

Das Stadion des HSV. Foto: Robin Patzwaldt
Das Stadion des HSV. Foto: Robin Patzwaldt

Gefühlt wird die Schnelllebigkeit im Trainergeschäft der Fußball-Bundesliga immer extremer. Kaum sind die ersten Spiele der neuen Saison gespielt, da werden erste Trainer ausgetauscht, im Sommer noch mit viel Vertrauen ausgestattete Strategien in den Clubs frühzeitig als falsch verworfen, hektisch nach neuen, nach besseren Lösungen gesucht und die entsprechenden Personen dann installiert.

Und auch wenn die Statistiken belegen, dass sich das in den letzten Jahren, was die Umfänge und Zeitpunkte der ersten Trainerentlassungen betrifft, gar nicht so sehr verändert hat, so setzt sich doch bei den Beobachtern aktuell vielfach zumindest der Eindruck fest, dass die Zeiten in diesem Bereich doch irgendwie unruhiger geworden sind und die Vorgänge rund um diese Personalwechsel von den betroffenen Clubs wohl auch noch nie so wenig professionell in die Medien transportiert worden sind, was natürlich auch an der stetig gestiegenen Medienpräsenz im Profifußball liegen mag.

So ist Viktor Skripnik bei Werder Bremen inzwischen schon seit zwei Spieltagen durch Interimslösung Alexander Nouri auf dem Trainerstuhl ersetzt worden. Auch dieser steht aktuell schon wieder in der Diskussion. Soll er bleiben, soll er seinerseits nun möglichst rasch durch einen erfahreneren Bundesligatrainer ersetzt werden? Von der Vereinsführung hört man dazu derzeit nur Ausflüchte und Phrasen. So darf weiter fleißig spekuliert werden. Sehr zum Nachteil der Mannschaft und der beteiligten Personen.

Noch größer ist das offensichtliche Chaos derzeit beim Nordrivalen Hamburgers SV. Trainer Bruno Labbadia, vor kurzem noch zum Hamburger des Jahres gekürt, steht schon seit Tagen vor dem Aus, musste die gesamte Vorbereitung auf das gestrige Spiel gegen den FC Bayern München im Schatten der Diskussionen rund um seine persönliche Zukunft durchführen. Dass die Mannschaft beim unglücklichen 0:1 gegen den Rekordmeister gestern ordentlich spielte scheint unwichtig, auch nach dem Spiel gab es keine klaren Aussagen vom Verein in der Trainerfrage. Es wäre nicht überraschend wenn die Trennung zwischen dem ‚Dino‘ und seinem Chefcoach noch heute im Laufe des Tages verkündet würde.

Beiden Vereinen, beiden Führungsriegen, ist dabei eines gemein: Die Außendarstellung der Cluboberen ist eine schiere Katastrophe, das ‚Herumgeeiere‘ in der Trainerfrage kaum noch zu toppen. Schwierige Zeiten für die betroffenen Fußballlehrer! Und ein Armutszeugnis in Sachen Strategie und Ausrichtung des Clubs. Offenbar gibt es eine solche Planung offenbar vielfach gar nicht (mehr) wirklich.

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Dortmund: Talkrunde „Cool Britannia? Modern Game vs. Football Culture“ im DFB-Museum

Am Fußballmuseum in Dortmund. Foto: Robin Patzwaldt
Am Fußballmuseum in Dortmund. Foto: Robin Patzwaldt

Talkrunde im Fußballmuseum zum Milliardenunternehmen Premier League

Vor 50 Jahren wurde das Fußball-Mutterland Weltmeister, heute dominiert in England das Milliardenunternehmen Premier League. Wie hat sich die Kultur für Fans und Vereine dort verändert? Welche Spuren hinterlässt „the modern game“? Welche Gefahren drohen den „grassroots“?

Darüber sprechen am kommnenden Montag, 26. September 2016 um 20 Uhr, im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund verschiedene Experten aus dem englischen Fußball.

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FC Schalke 04: Vier Spiele, vier Niederlagen – Ich glaube, es geht schon wieder los!

Beim Stand von 0:0 war die Welt auf Schalke noch halbwegs in Ordnung. Foto: Michael Kamps
Beim Stand von 0:0 war die Welt auf Schalke noch halbwegs in Ordnung. Foto: Michael Kamps

OK, eigentlich sollte man ja erst nach rund 10 Spieltagen ein erstes Fazit über die aktuelle Tabellensituation in der Fußball-Bundesliga ziehen. Dass der FC Schalke 04 nun aber, nach der vierten Bundesliga-Niederlage in Folge, noch immer gänzlich punktelos dasteht, nun auch bereits sein zweites Heimspiel gegen den 1. FC Köln am gestrigen Abend recht sang und klanglos mit 1:3 (1:1) verlor, und nach dem schlechtesten Start der Vereinsgeschichte mit Werder Bremen ganz unten am Tabellenende klebt,  das sollte uns dann ja vielleicht doch schon einmal eine kurze Diskussion wert sein.

Die Hoffnungen auf einen Neuanfang, auf ruhigere und erfolgreichere Zeiten, unter Manager Christian Heidel und Trainer Markus Weinzierl waren bei Saisonbeginn riesig. Zwei unbestrittene Fachleute frisch am Werk. Dazu eine für Schalker Verhältnisse ungewöhnlich gutmütige Grundstimmung in und um Gelsenkirchen. Das sollte doch wohl klappen.

Nun, offenbar ist das Ganze dann doch nicht ganz so einfach umzusetzen, wie von vielen Freunden des Vereins angedacht. Erst ein eigenes Tor in vier Liga-Spielen, dagegen schon acht Gegentreffer und noch immer unglaubliche 0 Zähler auf dem Konto. Und das nach den durchaus machbar erscheinenden Gegnern Frankfurt, Berlin und Köln. Die Bayernniederlage mag man ja durchaus einkalkuliert haben. Aber viel schlechter hätte es in der Bundesliga für die Königsblauen wahrlich nicht losgehen können.

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Die macht der Dose – RB Leipzig bestätigt auf Anhieb alle Befürchtungen seiner Kritiker

Ralf Ragnick, Sportdirektor von RB Leipzig. Quelle: Wikipedia, Foto: Werner100359, Lizenz: CC-BY-SA 4.0
Ralf Ragnick, Sportdirektor von RB Leipzig. Quelle: Wikipedia, Foto: Werner100359, Lizenz: CC-BY-SA 4.0

Die Bayern jagen in der Fußball-Bundesliga auch weiterhin von Sieg zu Sieg, bezwangen den Underdog aus Ingolstadt zum Auftakt des Oktoberfestes in der heimischen Arena recht emotionslos mit 3:1, haben nun die ersten sechs Pflichtspiele der noch jungen Saison allesamt gewonnen. Der BVB zaubert auch mit einer vermeintlichen B-Elf im Heimspiel gegen Darmstadt 98 und siegt damit, nach dem Erfolg in Warschau in der Champions League unter der Woche, nun tatsächlich zweimal in Folge mit 6:0. Das macht beim Anhang der Schwarzgelben zuversichtlich für die nächsten Wochen, dass die Umbauphase des Kaders vielleicht doch schneller erfolgreich als beendet angesehen könnte als von vielen vermutet. Doch die bisherige Mannschaft der noch jungen Bundesliga-Saison ist eigentlich RB Leipzig.

Nach drei Spieltagen noch ungeschlagen, bereits sieben Punkte auf dem Habenkonto, auch schon 7 Tore erzielt, sechs davon auswärts. Damit stellt das Team, welches vom umstrittenen Brausehersteller ‚Red Bull‘ organisiert wird, aktuell den erfolgreichsten Bundesligaaufsteiger seit 25 Jahren. Von vielen Fans im Vorfeld ja schon so befürchtet, aber nun eben auch tatsächlich mit aller Vehemenz in der Eliteliga des Landes angekommen, und so schnell wohl auch nicht mehr wegzudenken. Ob es einem nun persönlich gefällt, oder auch nicht.

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„Ultras – unter Druck“ zeigt den wachsenden Einfluss rechter Kräfte in der Fußball-Fanszene

Die Stadien der Bundesliga sind auch ein Tummelplatz von Extremisten. Foto: Robin Patzwaldt
Die Stadien der Bundesliga sind auch ein Tummelplatz von Extremisten. Foto: Robin Patzwaldt

Die Ultraszene im Fußball wird in der Öffentlichkeit seit Jahren ganz unterschiedlich betrachtet. Auch wir hier im Blog haben im Laufe der letzten Jahre schon diverse Diskussionen über und rund um das Thema geführt. Für die einen sind Ultras die wahren Fans, die ihre Mannschaft bedingungslos unterstützen, andere verbinden sie vor allem mit dem Abbrennen illegaler Feuerwerkskörper, wütenden Protesten und Randale in- und außerhalb der Stadien. Das Thema polarisiert und emotionalisiert wie kaum ein anderes Sportthema.

In der Diskussion um Stadionverbote und die verschärfte polizeiliche Überwachung der Ultras blieb von der Öffentlichkeit jedoch größtenteils unbemerkt, dass in den vergangenen Jahren zunehmend rechtsextreme Gruppierungen in die Fankurven drängen. Gerade junge Ultras  werden von diesen mit Gewaltandrohungen gezielt unter Druck gesetzt.

Immer mehr der rund 300 Ultragruppen in Deutschland befinden sich mittlerweile in einem regelrechten Kampf um die Kurven und sehen sich an vielen Standorten sogar in ihrer Existenz bedroht. Ein Problem, welches selbst dem ansonsten doch eher als dem eigenen ‚Produkt‘ Fußball gegenüber ziemlich unkritisch geltenden Bundesliga-TV-Sender ‚Sky‘ nicht länger verborgen geblieben ist.

In der kommenden Woche zeigt man dort nämlich nun im Anschluss an die Bundesliga-Livespiele der ‚englischen Woche‘ am Mittwoch, eine Dokumentation, welche sich genau mit dieser Problematik beschäftigt. Un ebendiese möchte ich hier und heute auch unseren Lesern einmal kurz empfehlen.

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Bochum: Verträge der VfL-Vorstände verlängert

Foto: VfL Bochum 1848
Foto: VfL Bochum 1848

Der VfL Bochum 1848 setzt auf Kontinuität und verlängert die Verträge mit beiden Vorständen. Dies gab der Aufsichtsratsvorsitzende Hans-Peter Villis als Ergebnis des jüngsten Zusammentreffens des Aufsichtsrats bekannt. Sportvorstand Christian Hochstätter und der kaufmännische Vorstand Wilken Engelbracht bleiben demzufolge bis 2020.

„Beide Vorstandsmitglieder haben nachgewiesen, dass sie den Verein auf vielen Ebenen professionalisieren wollen und können, um noch erfolgreicher zu sein“, begründet der VfL-Aufsichtsratsvorsitzende Hans-Peter Villis die Vertragsverlängerungen. „Christian Hochstätter und Wilken Engelbracht haben es mit dem gesamten Team geschafft, dass sich sowohl die sportliche als auch die wirtschaftliche Bilanz des VfL Bochum 1848 während ihrer Amtszeit verbessert haben. Um dauerhaft erfolgreich zu sein, das zeigen die Beispiele anderer Vereine, sind Punkte wie Kontinuität und Solidität sehr wichtig. Deshalb hat der Aufsichtsrat des VfL Bochum 1848 einstimmig beschlossen, die Verträge mit beiden Vorständen zu verlängern.“

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World Cup of Hockey 2016: Eishockeysuperstars in höchstklassig besetztem Turnier vereint

Foto: Robin Patzwaldt
Foto: Robin Patzwaldt

Eishockeyweltmeisterschaften gehören für die Fans dieser Sportart hierzulande unbestritten zu den absoluten Highlights des Jahres. Im Frühjahr spielen die besten Nationalmannschaften regelmäßig den offiziellen Weltmeister untereinander aus. Das Problem bei den Welt-Titelkämpfen im Eishockey ist allerdings, dass Anfang Mai die allerbesten Kufen-Kracks noch gar nicht für diese Titelkämpfe des Welteishockeyverbandes IIHF zur Verfügung stehen können, da genau zu dieser Zeit die Playoffs in der besten Eishockeyliga der Welt, der nordamerikanischen NHL, erst so richtig in die heiße Phase gehen. Viele der größten Eishockey-Superstars sind daher noch bei ihren Clubs und somit unabkömmlich für ihre Nationalmannschaften.

Und ganz egal wer dann am Ende einer solchen IIHF-Weltmeisterschaft diesen Welt-Titel erringt, viele der größten Stars haben in diesem Wettkampf somit zwangsläufig gefehlt, das Ergebnis durch ihre Abwesenheit quasi nicht unerheblich verfälscht. Eine Einschränkung, die schon seit Jahren den sportlichen Wert diese Veranstaltungen bedauerlicher Weise immer deutlich verwässert.

Solange die NHL den Ligabetrieb zu dieser Zeit des Jahres weiterlaufen lässt, ist das wohl auch kaum zu ändern. In den letzten Jahren hat man in Nordamerika zumindest teilweise auf die Olympischen Spiele Rücksicht genommen, die NHL dann eine kurze Spielpause einlegen lassen, damit die größten Stars der Szene dann zumindest das Olympische Eishockeyturnier aufwerten konnten, was sie auch bereitwillig entsprechend taten.

Nun gibt es ab dem kommenden Wochenende eine weitere Möglichkeit wirklich die besten Spieler der Welt beim Kräftemessen zu beobachten. Das Turnier nennt sich ‚World Cup of Hockey 2016‘ und findet vom 17. September bis zum, 01. Oktober 2016 im kanadischen Toronto statt.

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Von den Bayern lernen heißt siegen lernen!

Am Freitag in der Arena auf Schalke. Foto: Michael Kamps
Am Freitag in der Arena auf Schalke. Foto: Michael Kamps

Zwei Wochen sind seit der schon leicht demoralisierenden Erfahrung von Spieltag Eins in der Fußball-Bundesliga inzwischen schon vergangen, doch auch die jüngsten Ereignisse vom Wochenende lassen bei Millionen Fußballfans abermals Zweifel aufkommen, ob die Liga an der Tabellenspitze denn noch lange attraktiv bleibt.

Der FC Schalke04 und auch Borussia Dortmund, beide Ihres Zeichens jeweils ambitionierte und auch selbsternannte Anwärter auf einen Spitzenplatz im nationalen Ranking, bewiesen an diesem Wochenende jedenfalls einmal mehr, warum man es mit dem schier übermächtigen FC Bayern so rasch nicht über die volle Distanz von 34 Spieltagen wird aufnehmen können.

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Bochum: Jannik Bandowski verstärkt den VfL

Foto: VfL Bochum 1848
Foto: VfL Bochum 1848

Der VfL Bochum 1848 ist auf der Suche nach einem Spieler für die Außenposition fündig geworden: Jannik Bandowski wechselt an die Castroper Straße. Weit hat es der 22-jährige Linksfuß nicht, schließlich kommt Bandowski aus der Nachbarstadt, von Borussia Dortmund. Der ehemalige U20-Nationalspieler erhält beim VfL einen Vertrag bis zum 30.06.2019. Über die Höhe der Ablösesumme vereinbarten beide Vereine Stillschweigen.

Bislang kommt Jannik Bandowski, der bevorzugt auf der linken Außenbahn eingesetzt wurde, auf 15 Zweitligaspiele (2 Tore), zwei Partien in der Relegation zur 2. Bundesliga sowie auf 25 Drittligaspiele (1 Tor). In der deutschen U20-Nationalmannschaft kam er zweimal zum Zuge. Während der gebürtige Korbacher (Hessen) beim BVB in der A-Junioren Bundesliga West und in der 3. Liga zum Einsatz kam, absolvierte er sämtliche Zweitligapartien für den TSV 1860 München, an den er von Januar 2015 bis zum Juni dieses Jahres ausgeliehen war.

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