Bochum: Pawel Dawidowicz kommt zum VfL

Foto: VfL Bochum 1848
Foto: VfL Bochum 1848

Der VfL Bochum 1848 hat den polnischen Nationalspieler Pawel Dawidowicz verpflichtet. Der 21-Jährige, der in Olsztyn in Polen geboren wurde und in der Jugend für Lechia Gdansk am Ball war, kommt für ein Jahr auf Leihbasis mit anschließender Kaufoption von Benfica Lissabon an die Castroper Straße. Dawidowicz, der mit 18 in Polens erster Liga debütierte und vor zwei Jahren zu Benfica Lissabon wechselte, bestritt bisher ein Länderspiel für Polens A-Nationalmannschaft.
„Wir freuen uns, dass wir mit Pawel Dawidowicz den Innenverteidiger verpflichten konnten, den wir gesucht haben. Pawel ist durch seine Beidfüßigkeit sowohl links als auch rechts in der Innenverteidigung einsetzbar. Ein talentierter und entwicklungsfähiger Spieler, der perfekt in unser Anforderungsprofil passt“, sagt Sportvorstand Christian Hochstätter über die Neuverpflichtung.

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Dortmund: Moritz Leitner wird vom BVB nun auch offiziell nach Italien transferiert

Künftig nicht mehr in Schwarzgelb: Moritz Leitner. Foto: Robin Patzwaldt
Künftig nicht mehr in Schwarzgelb: Moritz Leitner. Foto: Robin Patzwaldt

Vor Jahren noch galt er als ein großer Hoffnungsträger des deutschen Fußballs, wurde in Dortmund ursprünglich als sehr willkommene Verstärkung für die Zukunft gehandelt. Nun wurde Moritz Leitner, nach einer fast durchweg enttäuschenden Zeit im Revier, recht wortkarg vom BVB in Richtung Italien ‚weitergereicht‘.

In einer auch nur verhältnismäßig kurz gehaltenen Pressemeldung der Schwarzgelben vom heutigen Tage heißt es:

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Deutscher Medaillenschwund bei Olympia? – Egal!

Olympische Ringe. Quelle: Wikipedia; Lizenz: gemeinfrei
Olympische Ringe. Quelle: Wikipedia; Lizenz: gemeinfrei

Aktuell beklagt man ja vielerorts, dass die Deutsche Olympiamannschaft erst vier Medaillen bei den Wettkämpfen in Brasilien erringen konnte, nachdem inzwischen immerhin schon rund ein Viertel der Entscheidungen in Rio gefallen ist.

Und tatsächlich ist der aktuelle Rang 13 im Medaillenspiegel für ein Land wie Deutschland, welches sich in der Vergangenheit regelmäßig unter den ‚Top 6‘ bei den Sommerspielen aufhielt, nicht gerade zufriedenstellend, was das Verhältnis von Aufwand und Ertrag betrifft.

Grundsätzlich also durchaus ein Grund zur Unzufriedenheit bei den daran Beteiligten aus diesen Breiten. Es sind doch schon reichlich Hoffnungen und Erwartungen des DOSB enttäuscht worden. Schwimmen, Fechten, Rudern, Fußball, nirgendwo lief es so wie erhofft. Rein sportlich. Und aus nationaler Sicht. Da kann man sich schon grämen.

Doch in diesem Jahr ist irgendwie alles anders. Zumindest bei mir. Nicht nur, dass ich meine Patriotismus in dieser Richtung in den letzten Jahren ohnehin mehr und mehr eingebüßt habe, es sind gerade auch diesmal halt auch Spiele im Schatten des Dopingsumpfs, Spiele wo einem Nachrichten über Sicherheitsbedenken und Terrorgefahren im Kopf herumspuken. Da gibt es aktuell also wahrlich Wichtigeres für den Sportfan als die Medaillenausbeute des Heimatlandes.

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Endlich wieder Eiszeit!

Die Düsseldorfer EG zu Gast am Essener Westbahnhof. Dies ist kein Archivbild aus den 90er Jahren. (Foto: Simon Ilger)
Die Düsseldorfer EG zu Gast am Essener Westbahnhof. Dies ist kein Archivbild aus den 90er Jahren. (Foto: Simon Ilger)

Auch wenn es die letzten Tage vermuten ließen, es ist noch kein Herbst und der strahlende Sommersonntag machte am Nachmittag bei 30°C und blauen Himmel noch nicht recht Lust auf Eishockey. Nichts desto trotz wurde der glatte Grund in der Eissporthalle am Essener Westbahnhof bespielt: Niemand geringeres als das DEL-Topteam der Düsseldorfer EG gastierte im Rahmen der Saisonvorbereitung in Essen. Dies sorgte für das ein oder andere feuchte Auge in beiden Fanlagern, welche wehmütig an spektakuläre Duelle in den 90ern und zu Beginn der 2000er Jahre zurückdachten. Beide Teams kreuzen wieder die Schläger, obwohl sie mittlerweile zwei Spielklassen trennen, da sich in den letzten Jahren eine erfolgreiche Kooperation zwischen beiden Clubs zur Förderung junger, talentierter Spieler entwickelt hat.

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Saisonstart im Schatten: Die 2. Fußball-Bundesliga hätte durchaus mehr Beachtung verdient!

Das Stadion des FC St. Paili in Hamburg. Foto: Daniel Jentsch
Das Stadion des FC St. Pauli in Hamburg. Foto: Daniel Jentsch

Traditionell startet die 2. Fußball-Bundesliga mit ihren ersten beiden Spieltagen zeitlich deutlich vor dem ansonsten ständig mehr beachteten Fußball-Oberhaus, welches dann erst nach dem DFB-Pokalwochenende Ende August in den Ligabetrieb einsteigen soll.

Ursprünglicher Gedanke dahinter war natürlich, dass man dem Unterhaus so die ungeteilte Aufmerksamkeit der Fußballfans im Lande zusichern möchte, somit auch etwas Reklame für den inzwischen durchaus recht attraktiven Fußball in dieser Liga machen will.

So auch in diesem Jahr, wo der Spielbetrieb in Liga 2 aktuell bereits wieder startet. Wahrlich eine beachtenswerte Ansammlung von Traditionsclubs, darunter immerhin 11 ehemalige Deutsche Meister aus Ost und West, welche da aktuell ihr monatelanges Kräftemessen beginnen.

Pech allerdings in diesem Jahr nur, dass die Olympischen Spiele in Rio dem Fußball hierzulande aktuell doch viel von der ursprünglich angedachten ungeteilten Aufmerksamkeit rauben.

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NBA-Star Dennis Schröder mit ‚Protz-Tweet‘: „Harte Arbeit zahlt sich aus!“

Dennis Schröder. Quelle: Wikipedia, Foto: Keith Allison, Lizenz: CC BY-SA 2.0
Dennis Schröder. Quelle: Wikipedia, Foto: Keith Allison, Lizenz: CC BY-SA 2.0

Dennis Schröder hat es geschafft! Er spielt in der besten Basketball-Liga der Welt, der NBA. Dort sammelt er Punkte und Siege für die Atlanta Hawks. In den letzten Jahren hat sich der Profi dort als aktuell zweiter Deutscher (neben Superstar Dirk Nowitzki) in der Liga fest etabliert.

Das macht sich offenbar auch überaus deutlich auf seinem Bankkonto bemerkbar. Zum modernen Profisport gehört das auch mit dazu. Gar keine Frage!

Damit umzugehen ist dann aber doch wohl eher eine schwierige und individuelle Frage. Der eine genießt sein Geld und schweigt, der andere ist vielleicht besonders wohltätig, wieder ein anderer wohlhabender Profisportler lebt auch weiterhin relativ bescheiden und sorgt finanziell lieber erst einmal für später vor. Und dann gibt es noch diejenigen, die mit ihrem Wohlstand gerne und reichlich öffentlich protzen, das Geld auch besonders gerne mit vollen Händen ausgeben. Und zur letzteren Kategorie scheint wohl auch Dennis Schröder zu gehören.

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Dortmund: Jakub ‚Kuba‘ Blaszczykowski wechselt vom BVB nach Wolfsburg

Foto: Robin Patzwaldt
Foto: Robin Patzwaldt

Viele BVB-Anhänger hatten sich das bekanntlich ja ganz anders gewünscht. Doch nach den erneut eher kühlen Worten von Thomas Tuchel in Richtung ‚Kuba‘ auch noch nach der sportlich eigentlich überzeugenden Europameisterschaft, deutete sich die Trennung der Dortmunder vom Polen schon an.

Nun ist es seit wenigen Augenblicken auch offiziell. Der Mittelfeldspieler verlässt den BVB, nach seiner Ausleihe nach Italien zuletzt, nun endgültig, wird zukünftig für den Ligakonkurenten aus Wolfsburg auflaufen. Die Ablösesumme soll bei rund vier Millionen Euro liegen, und damit deutlich unter dem Marktwert des Spielers, der aktuell bei 7 Millionen liegt.

Warum die Schwarzgelben diesen Deal abgeschlossen haben, das dürfte wohl noch zu einigen Diskussionen im Lager der Anhänger entfachen.

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Der Rücktritt von Bastian Schweinsteiger aus der DFB-Elf kommt zu spät!

Sebastian Schweinsteiger als 'Hologramm' im Fußballmuseum. Foto: Robin Patzwaldt
Bastian Schweinsteiger als ‚Hologramm‘ im Fußballmuseum. Foto: Robin Patzwaldt

Wenn der Kapitän der DFB-Auswahl zurücktritt, dann ist das meist ein riesiger sportlicher Einschnitt. Im Falle von Bastian Schweinsteiger, der genau dies heute Vormittag vollzog, ist es allerdings mehr ein emotionales, als ein sportlich relevantes Thema.

Denn der 31-Jährige hatte zuletzt nur noch eine untergeordnete Rolle auf dem Platz. Sein Körper spielt schon seit einiger Zeit nicht mehr entsprechend mit. Bastian Schweinsteiger reiht sich somit ab sofort in die Reihe der Profisportler ein, die den idealen Rücktrittsmoment leider recht klar verpasst haben.

Und bei Schweinsteiger trifft das leider nicht nur in der Nationalmannschaft zu, auch im Club, bei Manchester United, war er zuletzt kein großer Faktor mehr, soll nun auch auf einer ‚Streichliste‘ seines neuen Trainers José Mourinho stehen. Insgesamt also zuletzt recht dumm für ihn gelaufen, könnte man sagen!

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Radsportgeschichte: ‚Shut Up Legs‘ – Die Profijahre des Jens Voigt

Jens Voigt bei der 'Tour'. Foto: Imago
Jens Voigt bei der ‚Tour‘. Foto: Imago

Zugegeben, die jüngste Ausgabe der ‚Tour de France‘ zählte nicht gerade zu den spektakulärsten Frankreichrundfahrten der Sportgeschichte. Daran konnte auch weder der insgesamt souveräne Gesamtsieg des Chris Froome, noch der Etappensieg von Sprinter André Greipel bei der Abschlussetappe nach Paris aus deutscher Sicht etwas ändern.

Voigt Cover (377x600)Es fehlte der Veranstaltung diesmal scheinbar irgendwie an echten Köpfen und Geschichten.

Das war längst nicht immer so. Ganz im Gegenteil! Es gibt und gab in diesem Zusammenhang unzählige Highlight-Geschichten zu erzählen. Und ein wunderbares Beispiel dafür ist auch die in diesen Tagen frisch erschienene Autobiographie von Jens Voigt.

Voigt, noch immer einer der populärsten Radprofis Deutschlands, zieht in dieser Bilanz über 18 Jahre Rennradsport. Er berichtet darin von seinen Kindheitstagen in der DDR bis zu seinem Rücktritt als Profi 2014.

Aufgrund seiner stets geradlinigen Art (sowohl auf als auch neben dem Rennrad, sowohl im Peloton als auch bei Zuschauern und Medien) wurde und wird der Ex-Profi noch immer hoch angesehen. Hier nun gibt er tiefe, persönliche Einblicke in die Welt des Profi-Radsports, beleuchtet sowohl die Höhen der Siege als auch die Tiefen bei Niederlagen, Stürzen oder Doping-Skandalen.

Insgesamt entstand, unter Mithilfe von Co-Autor James Startt, so ein Buch voller Insiderwissen, mal mit ruhiger Ernsthaftigkeit aber auch mal mit dem bekannt selbstironischen Charme des beliebten Blondschopfes. Sehr empfehlenswert!

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000 Ruhrbarone go Podcast

RB_Podcasts

In eigener Sache: Ab heute gibt es einen ruhrbarone-Podcast.

„Autoren von Ruhrbarone.de im Gespräch miteinander, übereinander, durcheinander, gegeneinander, füreinander – zu irgendwie-sowas-wie-aktuellen Themen aus Politik, Gesellschaft, Kultur und Geografie. Manchmal auch Gäste.“

Der Podcast wird auch in den gängigen Verzeichnissen gelistet werden. Das kann aber noch bis zu 14 Tagen dauern. Viel Spaß mit diesem neuen Format. Wir freuen uns über Rückmeldungen, Anregungen und alles dies interaktive-hippe-Feedback-Ding.

Die „Nullnummer“ findet ihr unter diesem Artikel. Die erste „richtige“ Folge erscheint morgen, am Samstag, den 30. Juli 2016.