Die Eishockeyliga NHL startet heute in ihre 100. Saison!

Heute Nacht ist es wieder soweit: Die nordamerikanische Eishockeyliga NHL geht in die neue, in ihre 100. Saison. Bis kommenden Juni suchen die 30 Teams der Liga die wohl beste Eishockeymannschaft der Welt. Wer wird als nächstes den traditionsreichen ‚Stanley Cup‘ in die Höhe stemmen dürfen?

Titelverteidiger sind in diesem Jahr die Pittsburgh Penguins, rund um ihren Kapitän Sidney Crosby. Doch der Kanadier, der mit seiner Nationalmannschaft vor wenigen Wochen noch den World Cup of Hockey 2016 gegen ein überraschen stark auftretendes Team Europa in Toronto gewinnen konnte, wird der Franchise zum Saisonbeginn aufgrund einer am Montag diagnostizierten Gehirnerschütterung zunächst einmal für mehrere Wochen ausfallen. Wie sein Team das kompensieren kann, das wird in den ersten Wochen nach dem Saisonstart eine der Fragen sein,  die es nun ab heute Nacht zu klären gilt.

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Bochum: Geflüchtete spielen Fußballturnier beim VfL

Foto: VfL Bochum 1848
Foto: VfL Bochum 1848

Das bundesweite Programm „Willkommen im Fußball“ ermöglicht jungen Geflüchteten den Zugang zum Sport, erleichtert den Einstieg in den organisierten Vereinsfußball und unterstützt Integration und gesellschaftliches Miteinander. An diesem Wochenende wurde Bochum Standort gelebter Integration. Im Rahmen von „Willkommen im Fußball“ fand nun ein Turnier mit Geflüchteten statt. Man feierte, lachte und spielte zusammen. Gemeinsam lebte man den Fußball, der vor allem im Ruhrpott einen besonderen Stellenwert besitzt und somit wunderbar als Integrationsmittel dient.

Wilken Engelbracht, kaufmännischer Vorstand des VfL Bochum 1848, sprach als Gastgeber – gespielt wurde auf dem Rasenplatz am Nachwuchsleistungszentrum des VfL – seinen Dank an die teilnehmenden Amateurvereine und an die programmleitenden Institutionen aus. Herzliche und offene Worte gab es von Susanne Köllner, Leiterin des Kommunalen Integrationszentrums, welches zusammen mit In Safe Hands e.V. das „Bochumer Willkommensbündnis“ darstellt. Haider Hassan von der Bundesliga-Stiftung und Alice Drouin von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung zeichneten das Bochumer Bündnis aus und freuten sich über ein faires Turnier.

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BVB-Fanclub zieht sich enttäuscht aus dem aktiven Kampf gegen Rechts zurück

Wie groß ist der Zusammenhalt beim BVB? Foto: Robin Patzwaldt
Wie groß ist der Zusammenhalt beim BVB wirklich? Foto: Robin Patzwaldt

Der Fanclub ‚BVB Freunde Deutschland‘ sorgte vor einigen Monaten für großes öffentliches Aufsehen, als er in seinen Reihen den aktiven Kampf gegen die AFD aufnahm. Auch wir haben hier im Blog damals das Thema aufgegriffen, über den seinerzeit ungewöhnlichen Schritt berichtet.

Nun meldet man sich seitens der ‚BVB Freunde‘ abermals zu Wort. Allerdings ist die Meldung diesmal ganz deutlich und überwiegend von Frustration und großer Enttäuschung geprägt. Der Fanclub fühlt sich nämlich in seinem Engagement gesellschaftlich nicht ausreichend unterstützt, beklagt das Erstarken der rechten Szene in der Region, ohne das dem auf diversen Ebenen ausreichend Widerstand entgegengesetzt würde.

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MSV Duisburg: Filme, Talks und ein Turnier

Das Stadion in Duisburg. Quelle: Wikipedia, Lizenz: gemeinfrei
Das Stadion in Duisburg. Quelle: Wikipedia, Lizenz: gemeinfrei

Die FARE Action Weeks sind liebgewonnene Tradition, und vor allem sind sie wichtiger Beitrag für ein Miteinander im Fußball. Auch in diesem Jahr haben verschiedene Duisburger Fangruppierungen und das Fanprojekt Duisburg e.V. wieder ein vielfältiges Rahmenprogramm für die Tage vom 8. – 20. Oktober 2016 zusammen gestellt.

Los geht es am Samstag, 08.10.2016 (18:30 Uhr), mit dem Film „Blut muss fließen“ im AStA-Keller der Uni Duisburg, für den der Journalist Thomas Kuban mit versteckter Kamera auf Rechtsrockkonzerten gefilmt hatte und das Gewaltpotential der extremen Rechten dokumentiert. Nach dem Film folgt eine Diskussion über das Gesehene mit dem Regisseur Peter Ohlendorf.

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Vom Stadion zur Arena – Eine Hommage an 22 unvergessene Plätze des deutschen Fußballs

stadion-zur-arena-titelSchon wieder einmal in einer dieser unbeliebten Länderspielpausen mit der Fußball-Bundesliga angekommen. Die günstige Gelegenheit also, die plötzlich freigewordene Zeit nun für die Lektüre eines neuen Sportbuches zu nutzen.

Daher heute hier mal wieder eine Neuerscheinung für Fußballromantiker:  „Vom Stadion zur Arena“ führt den Leser zurück in eine Zeit, die noch gar nicht so lange zurückliegt, aber inzwischen doch bereits sehr historisch wirkt.

Gemeint ist die Zeit in der der Profifußball noch in Stadien mit ihrem ureigensten Charakter gespielt wurde und nicht in recht gleichartig daherkommenden, modernen Arenen.

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4:0 – Schalke glückt gegen Mönchengladbach der dringend benötigte Befreiungsschlag

Hier fällt gerade das vielumjubelte 1:0 für Schalke. Foto: Michael Kamps
Hier fällt gerade das vielumjubelte 1:0 für Schalke. Foto: Michael Kamps

Wie sehr Fußball einerseits Kopfsache ist, aber andererseits eben auch immer wieder von Zufällen geprägt wird, das konnten die Zuschauer in der Fußballarena in Gelsenkirchen an diesem Abend miterleben. Da hielten die Gäste aus Mönchengladbach lange mehr als gut mit, merkte man den Gastgebern des FC Schalke 04 den überaus großen Druck in der Fußball-Bundesliga endlich auch die ersten Punkte sammeln zu müssen bis zur 50. Minute deutlich an, doch dann reichten den Hausherren sechs spektakuläre Minuten zu Beginn der zweiten Halbzeit um das Spiel mit drei Treffern vorzuentscheiden, den aufgestauten Frust und die Selbstzweifel binnen Sekunden vollständig zu verlieren, vor den eigenen Fans ein wahres Fußballfest zu zelebrieren.

Eric Maxim Choupo-Moting (52., per Foulelfmeter), Breel Embolo (56.) und Leon Goretzka (58.) beendeten mit Macht die Schalker Selbstzweifel an diesem ungemütlichen Oktoberabend überraschend frühzeitig und starteten so einen über halbstündigen Jubelsturm auf den Rängen in Gelsenkirchen. Am Ende stand dann ein in dieser Höhe nicht zu erwartendes 4:0 für S04.

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Urbanatix „Drop the Beat“ – geht am 11. November in Bochum an den Start

FOto Ann Hirt / Veranstalterseite
Foto Ann Hirt / Veranstalterseite

“Drop the Beat”, so wird das neue Urbanatix Programm heißen, das am 11.11.2016 in der Bochumer Jahrhunderthalle an den Start gehen wird.

Urbanatix wird bis Dienstag, dem 22. November 2016, stattfinden, die künstlerische Leitung hat der amerikanische Choreograph Warren Richardson.

Die Bekanntgabe des neuen Show-Titels ist für das Ensemble immer wieder spannend, sagte Andreas Kuchajda, Geschäftsführer der Bochumer Veranstaltungs-GmbH, Betreiber der Jahrhunderthalle Bochum und Veranstalter der Show auf der diesjährigen Pressekonferenz.

Zirka zwei Monate vor Beginn der Show begann Warren Richardson mit der Arbeit an Drop the Beat und die Nummern der internationalen Gäste standen da bereits fest. Zu den Internationalen zählen Eric Bates, der mit Zigarren-Schachteln jonglieren wird, der Basketball-Freestyler Michael van Beek, die Circus Company Cirque la Compagnie, Robeat, Ignacio Adarve, Alexandra Royer, Suren & Karyna, Charlie Mach und Barcode.

Neben den internationalen Künstlern werden wieder über 40 Street-Artisten dabei sein. Bei ihnen handelt es sich um Biker, Freerunner, Catwall-Akrobaten, Tänzer und Tricker. Auch diese sind mittlerweile bekanntgegeben worden.

Der Amerikaner Richardson lebt in Düsseldorf und war Mitglied vieler internationaler Ensembles, unter anderem hat er bei Stomp als Bodypercussionist mitgewirkt. Richardson sagte sofort zu, als er das Angebot für Urbanatix bekam.

Tickets für die insgesamt 16 Shows gibt es online unter ticketmaster.de !!

www.urbanatix.de

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BVB: Vier zweitklassige Dortmunder Jahre

Foto: Thomas Weigle
Foto: Thomas Weigle

In seinem heutigen Gastbeitrag erinnert unser Gastautor Thomas Weigle erneut an für viele längst vergessene Fußballzeiten. Folgen Sie ihm heute in die 1970er-Jahre:

Der Sommer 76 war heiß, in Niedersachsen brannten Heide und Wälder, auf dem Nürburgring gar Nicki Lauda in seinem Boliden, und in Nürnbergs Städtischen Stadion  sowie  im Dortmunder Westfalenstadion brannte an zwei Tagen im Juni sogar die Luft. In „Europas Sommer der Dürre“ wurde Fußball noch mehr als sonst zur schweißtreibenden Angelegenheit, auch für die Zuschauer.

Statt sich im Freibad oder in Biergärten zu vergnügen, mussten die Fans in Nürnberg und Dortmund ganz heiße Überstunden schieben, fußballerisches Hitzefrei war  dort  nicht angesagt.  Auch am 23.Juni war es heiß in Dortmund als um 20 Uhr in Dortmund  der Kripobeamte Biwersi aus Bliesransbach das Rückspiel um den letzten freien Platz in der Bundesliga anpfiff. 

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Dortmund: BVB-Fans sollten sich mit Häme in Richtung S04 zurückhalten

BVB-Coach Thomas Tuchel hat den Umbruch bei seinem Team bisher ganz gut hingekriegt. Foto: Robin Patzwaldt

Dass der FC Schalke 04 aktuell sieg- und sogar noch gänzlich punktelos am Tabellenende der Fußball-Bundesliga herumdümpelt, das veranlasst so manchen BVB-Fans derzeit offenbar zu sehr ausgedehnten Schadensfreudebekundungen.

Grundsätzlich so nicht wirklich überraschend, wenn man die Rivalität der beiden großen Revierclubs auch nur ansatzweise aus der Fußballgeschichte heraus kennt.

Es gehört natürlich ein Stück weit so auch einfach mit dazu, sich auch am Misserfolg des sportlichen Konkurrenten und wohl größten Rivalen zu ergötzen, wenn die Gelegenheit da ist. So ist das halt häufig unter vielen Sportfans. Und sowas kann ja auch ein Stück weit den Spaß an der Sache ausmachen, wenn es im Rahmen bleibt. Doch was man da aktuell alles so hört und liest, das lässt dann doch teilweise auf ein sehr kurzes Gedächtnis im Lager der Borussen schließen.

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