Der Gesamtumsatz des deutschen Profifußballs ist erstmals seit Ausbruch des Coronavirus wieder gestiegen – lag aber auch in der Saison 2021/22 weit unter dem Rekordniveau aus Zeiten vor der Pandemie. Insgesamt erlösten die 36 Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga in der vergangenen Spielzeit 4,48 Milliarden Euro. Das entspricht einer Steigerung um 10,5 Prozent im Vergleich zur vorherigen Saison, liegt aber noch immer um rund 325 Millionen Euro unter dem Erlös, der vor Corona erzielt wurde (2018/19: 4,8 Milliarden Euro).
Diese und weitere ökonomische Daten gehen aus dem am heutigen Donnerstag veröffentlichten „DFL Wirtschaftsreport 2023“ hervor, der kumulierte Kennzahlen zur finanziellen Entwicklung der Bundesliga und 2. Bundesliga in der Saison 2021/22 beinhaltet.
Die Dortmunder taten sich an der Isar in den vergangenen Jahren immer schwer. Zudem erhielten die Bayern durch den Trainerwechsel von Julian Nagelsmann hin zu Thomas Tuchel einen zusätzlichen Push. Erfahrungsgemäß rüttelt es eine Mannschaft immer direkt einmal auf, wenn ein neuer Übungsleiter das Kommando übernimmt. Das war auch bei den Bayern diesmal der Fall.
Daraus jetzt aber gleich weitergehende Interpretationen und Wertungen abzuleiten, erscheint dann doch sehr verfrüht.
Die Einschätzung der Fans in Deutschland ist eindeutig: der Rekordmeister aus München wird in dieser Saison den elften Titel in Folge einfahren. Das ergab eine im Auftrag von Sky Deutschland durchgeführte repräsentative Umfrage unter Fußball-Interessierten (n = 1.034), die während der Länderspielpause durchgeführt wurde.
59 Prozent glauben, dass die Bayern sich auch in dieser Saison die Deutsche Meisterschaft sichern werden, nur 28 Prozent erwarten den aktuellen Tabellenführer aus Dortmund auch am Ende ganz oben.
Noch klarer ist das Bild in Bayern: hier erwarten 78 Prozent einen Bayern-Triumph, während nur 14 Prozent dort den BVB nannten. In Nordrhein-Westfalen glauben immerhin 38 Prozent an einen schwarz-gelben Triumph bei immer noch 53 Prozent für den Rekordmeister.
Was sehenswert ist, und was nicht, das ist naturgemäß in allen Lebensbereichen eine höchst individuelle Einschätzung. Sascha Kurzrock hat sich kürzlich der Herausforderung gestellt, 100 Fußballorte in diesem Land zu benennen, die aus seiner Sicht einen Besuch besonders lohnen.
Herausgekommen ist ein unterhaltsames Buch, das man jedem Fan dieser Sportart nur wärmstens ans Herz legen kann, was ich hier an dieser Stelle dann auch tun möchte.
Trainer Thomas Tuchel bei seiner Vorstellung in Dortmund 2015. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt
Wer an eine ruhige Spielpause in der Fußball-Bundesliga geglaubt hatte, der sah sich bisher getäuscht. Der FC Bayern München füllte das hinter uns liegende spielfreie Wochenende in der Liga mühelos ganz alleine. Durch die verkündete Trennung von Trainer Julian Nagelsmann und die Neuverpflichtung von Ex-BVB-Coach Thomas Tuchel als dessen Nachfolger, bestimmte der Rekordmeister die Schlagzeilen und sorgte bundesweit für lebhafte Diskussionen.
Die Fußball-Bundesliga macht gerade mal wieder Pause. Was liegt da näher als sich mit einem frisch erschienenen Buch das Warten auf den nächsten Spieltag zu vertreiben? Im Sportbereich bietet sich da aktuell ‚Eintracht intim: Schräges und Besonderes aus der Geschichte von Eintracht Frankfurt‘ an.
Dass Eintracht Frankfurt ein Verein ist, der polarisiert, das haben wir auch hier im Blog der Ruhrbarone in der Vergangenheit immer wieder festgestellt. Die einen lieben den Klub, die andern sehen ihn skeptisch. Dafür gibt es unterschiedliche Gründe.
Unter dem Motto „Misch Dich ein“ finden vom 20. März bis 2. April die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ statt, die die DFL Stiftung bereits seit 2009 unterstützt. Mit der Botschaft „STOP RACISM“, die am 26. Spieltag (31. März bis 2. April) der Bundesliga und 2. Bundesliga unter anderem auf Spielbällen, Ballstelen oder Auswechseltafeln präsent sein wird, positioniert sich die DFL Stiftung gemeinsam mit der DFL Deutsche Fußball Liga und Proficlubs deutlich gegen Rassismus und rassistische Diskriminierung.
Einen Tag nach dem 6:1 gegen den 1. FC Köln besuchte BVB-Trainer Edin Terzic die Dortmunder Nordstadtliga | Foto: Peter Hesse
Am kommenden Samstag trifft Deutschland auf Peru, am darauffolgenden Dienstag auf Belgien. So lange ruht die Bundesliga. Thommy Junga und Peter Hesse wollen noch einmal über den vergangenen Spieltag reden: warum der VfB Stuttgart ein potenzieller Absteiger ist und Hertha BSC nie ein „Big City Club“ wird. Außerdem: Warum Eintracht Frankfurt seine Hausaufgaben nicht richtig macht und wie Borussia Dortmund als Tabellenführer agiert.
Eishockeyspieler Mike Glemser ist tragisch verunglückt | Foto: Starbulls Rosenheim
Der 3. Februar war der Schicksalstag für Eishockey-Profi Mike Glemser (25), der vor zwei Jahren noch für die ESC Moskitos in Essen spielte. An diesem Tag im Februar spielte er mit seinem Verein, den der drittklassigen Oberliga angehörigen Starbulls Rosenheim, auswärts beim SC Riessersee/Garmisch-Partenkirchen – und verunglückte so schlimm, dass er nun querschnittsgelähmt ist.
Der Unfall ereignete sich in der neunten Minute: plötzlich knallte der Stürmer nach einem Check gegen die Bande. Noch auf dem Eis musste Glemser minutenlang behandelt werden, bevor er ins Krankenhaus transportiert wurde. Dort lag der frühere U20-Nationalspieler knapp zehn Tage im künstlichen Koma, er wurde zweimal operiert. Die Ärzte diagnostizierten einen Bruch des vierten und fünften Halswirbels. Das Rückenmark wurde derart beschädigt, dass Glemser nun halsabwärts gelähmt ist – und für immer im Rollstuhl sitzen muss.
Der Videobeweis kann Fußballfans nerven. Archiv-Foto: Michael Kamps
Neben der Tatsache, dass der FC Bayern München die Tabellenführung in der Fußball-Bundesliga durch seine 1:2-Niederlage bei Bayer 04 Leverkusen am 25. Spieltag des Fußballoberhauses an Borussia Dortmund verloren hat, beschäftigt heute insbesondere das kuriose Zustandekommen der Pleite des Rekordmeisters die Fußballfans im Lande.
Schiedsrichter Tobias Stieler verhängte gleich zwei Elfmeter gegen die Bayern, nachdem er den Videobeweis zur Hilfe genommen hatte. Ursprünglich hatte er in beiden Szenen gegen die Leverkusener entschieden und zwei Mal die Gelbe Karte wegen Schwalbe gezeigt. Beide Strafstöße wurden verwertet und sorgten für die zwei Treffer der Gastgeber.