Philipp Hofmann wechselt zum VfL Bochum

Foto: VfL Bochum 1848

Philipp Hofmann wechselt zum VfL Bochum 1848. Der 29-jährige Angreifer steht noch bis zum 30. Juni beim Karlsruher SC unter Vertrag und wird dann ablösefrei ins Revier zurückkehren. Für den KSC hat Hofmann in 102 Pflichtspielen 51 Tore erzielt.

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››Der VfL Bochum ist nach dieser Saisonleistung über fast jeden Zweifel erhaben.‹‹

Forza VfL! Torhüter Manuel Riemann und Trainer Thomas Reis heizten im Bochumer Bermudadreieck die Stimmung an | Foto: Pottoriginale

Top Stimmung in Bochum und lange Gesichter in Dortmund – mit einer kampfstarken Leistung hat der VfL Bochum am Wochenende drei Punkte aus der Nachbarschaft entführt. Nun sind noch zwei Spieltage in der laufenden Saison zu spielen. Unsere Autoren Tommy Junga und Peter Hesse erklären, ob der BVB im nächsten Jahr deutscher Meister werden kann, wie die Aufstiegschancen beim FC Schalke bestellt sind und das Pyro eindeutig ‘zurück‘ in die Fankurve gehört, wie es gerade ein Spieler vom FC Everton vorgemacht hat.

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Was der FC Schalke 04 dem BVB aktuell voraus hat

Feiernde Schalke-Fans in Sandhausen. Foto(s): Michael Kamps

Es waren begeisternde Bilder, die der FC Schalke 04 am Freitagabend aus der Fußballprovinz sendete. Der 2:1-Auswärtssieg in sprichwörtlich letzter Minute beim SV Sandhausen sicherte den Königsblauen zwei Spieltage vor Saisonende die Tabellenführung und fühlte sich für alle schon fast wie der geglückte Wiederaufstieg ins Fußballoberhaus an.

Ausgelassen feiernde Fans auf den Tribünen, erleichternd die Faust in den Himmel reckende Klubvertreter, selbst im TV konnten sich die Berichterstatter nicht zurückhalten, teilten ihre Begeisterung über den Erfolg der Gelsenkirchener mit den Zuschauern. Sogar als neutraler Zuschauer des Zweitligageschehens konnte man sich dieser Gefühlsexplosion kaum entziehen.

Schalke hat gezeigt, was Fußball so schön machen kann. Kampf, Leidenschaft, Emotionen. All das liefert der FC Schalke gerade in Massen. Eine Woche nach dem bitteren 1:4 in der heimischen Arena gegen Aufstiegsmitbewerber SV Werder Bremen zeigten die Knappen die erwartete Reaktion gegen den Underdog und versöhnten die Anhängerschaft.

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Es ist erschreckend, wie leicht der BVB zu blamieren ist!

BVB-Kapitän Marco Reus (rechts). Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

Nein, es ist wahrlich nicht das erste Mal in den vergangenen Monaten, dass wir hier im Blog die mangelhafte Professionalität des BVB in der Saison 2021/22 anprangern müssen. Aber das 3:4 am heutigen Samstag gegen den VfL Bochum ist einfach zu krass gewesen, um darüber elegant vornehm schweigend hinwegzugehen.

Für eine Mannschaft, welche nach eigener Aussage die Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga  im Blick behalten will, ist es einfach zu wenig, was die Dortmunder Borussia zuletzt viel zu häufig bietet. Wie wenig es braucht um den Schwarzgelben an ihren schwächeren Tagen die Stirn zu bieten, das mussten alle Dortmunder am drittletzten Spieltag einmal mehr erkennen.

Die Vizemeisterschaft vor der Nase und vom ganz großen sportlichen Druck befreit, schaffte es die zweite Garnitur des BVB einfach nicht mit dem kampfstarken und motiviert antretenden Aufsteiger aus der Nachbarstadt mitzuhalten. Selbst wenn man bei der Bewertung berücksichtigt, dass die Borussia gegen Bochum fast mit dem letzten Aufgebot angetreten war, eine erschreckend schwache Leistung, die die Mentalitätsdebatte in Dortmund wieder neu entfachen dürfte.

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2. Bundesliga kehrt am Samstagmittag zum Anstoß um 13:00 Uhr zurück

Foto: Robin Patzwaldt

Die Begegnungen der 2. Fußball-Bundesliga am Samstagmittag werden ab der kommenden Spielzeit 2022/23 wieder um 13:00 Uhr angepfiffen. Zu dieser Uhrzeit hatten die Samstagsspiele bereits zwölf Jahre lang zwischen 2009 und 2021 begonnen. Einen entsprechenden Beschluss hat das DFL-Präsidium gefasst – damit wird der zum Start der laufenden Saison veränderte Spieltermin (Beginn um 13:30 Uhr) entsprechend angepasst.

Auf diese Weise werden die Anstoßzeiten von Bundesliga (15:30 Uhr) und 2. Bundesliga (13:00 Uhr) wieder etwas entzerrt. Durch diese Anpassung

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Die Serienmeisterschaften des FC Bayern München bedrohen die Zukunft der Bundesliga!

Dunkle Wolken über dem Stadion in München. Foto: Robin Patzwaldt

Dass der FC Bayern München sich durch einen 3:1 (2:0)-Erfolg gegen Borussia Dortmund die zehnte (!!!) Deutsche Meisterschaft in Serie gesichert hat, ist für sich genommen weder überraschend noch sonderlich aufregend. Die Dominanz des Rekordmeisters verstärkt sich gefühlt seit Jahren. Da juckt es in Deutschland natürlich kaum noch jemanden, wenn die Münchener drei Spieltage vor Saisonende einmal mehr die Meisterschaft vorzeitig sicher haben. Geschenkt!

So anerkennenswert die sich dahinter verbergende Leistung aller Beteiligten natürlich trotz der Seriensiege noch immer ist, so langweilig ist das Schauspiel der jubelnden Bayern-Spieler inzwischen für Fußballdeutschland. Selbst in München begeistert ein solcher Titel inzwischen kaum noch einen. Das ist traurig, wenn man dabei bedenkt, welch große Fußballfeiertage diese Titelentscheidungen  noch vor wenigen Jahren landesweit ausgelöst haben.

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BVB-Torwartikone Eike Immel: Wenn aus einem Fußballmärchen das harte Leben wird

Eike Immel ist für mich, der ich seit 1977 ein leidenschaftlicher BVB-Fan bin, eine der ganz großen Fußball-Ikonen meiner Kindheit und Jugend. Als ich als Kind meine Begeisterung für den Profifußball entwickelte, da waren Manfred Burgsmüller und Immel meine ersten ‚Helden‘. Wenn ich mit meinen Freunden gemeinsam Fußball auf der Straße oder im Schulsport gespielt habe, schlüpfte ich seinerzeit immer bevorzugt in die Rolle von einem der beiden.

Ich erinnere mich auch noch sehr gut, wie aufgeregt ich war, als die Dortmunder Borussia, natürlich mit Immel im Tor, wohl Anfang der 1980er-Jahre, einmal zu einem Freundschaftsspiel bei mir um die Ecke im Waldstadion in Waltrop antrat, um gegen den damaligen Drittligisten VfB Waltrop anzutreten. Nervös und schüchtern habe ich einige Fotos von meinem Lieblingstorhüter gemacht. Ihn anzusprechen habe ich mich damals leider nicht getraut. Ich war ja noch ein schüchternes Junge. 😉

Als Immel den BVB dann Mitte der 80er-Jahre in Richtung VfB Stuttgart verließ, war ich am Boden zerstört. Daran erinnere ich mich noch lebhaft daran, wie enttäuscht ich von seiner Entscheidung war. Für mich als jungem BVB-Fan war es völlig unverständlich, wie man die Dortmunder in Richtung Schwabenland verlassen konnte.

Für Immel selber hat sich das aber wohl durchaus gelohnt.

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Der krasse Stimmungsumschwung auf Schalke stimmt nachdenklich

Auf Schalke. Archiv-Foto: Michael Kamps

Der FC Schalke 04 gewann am Ostersonntag das Top-Spiel der 2. Liga bei Darmstadt 98 mit 5:2. Es war eine überzeugende Leistung der Gelsenkirchener, die durch diesen Sieg die Tabellenspitze des Unterhauses verteidigten und vier Spieltage vor Saisonende damit sehr gute Karten im Aufstiegsrennen haben.

Noch beeindruckender als die Darbietungen der Mannschaft auf dem Rasen, war die Stimmung im Schalker-Fanblock. Ausgelassene Feierlichkeiten der Anhängerschaft gemeinsam mit der Mannschaft ließen nach Spielende selbst das Herz neutraler Fußballfreunde schneller schlagen.

So etwas gefällt natürlich allen Fußballromantikern, die in der Lage sind den unverändert bedrohlichen Corona-Hintergrund dabei einmal für wenige Augenblicke auszublenden, und zeigt, wie schön Fußball selbst im Jahre 2022, wo der ausufernde Kommerz in der Branche immer dominanter zu werden scheint, noch sein kann.

Und doch stimmten diese tollen Bilder und Töne einen als Fußballfreund auch nachdenklich.

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StandWithUkraine: BVB-Benefizspiel gegen Dynamo Kiew


Borussia Dortmund wird am 26. April  gegen den ukrainischen Topklub Dynamo Kiew für den guten Zweck spielen.

Hinter diesem Thema müssen gegenwärtig alle anderen zurückstehen: Der völkerrechtswidrige Angriffskrieg Russlands in der Ukraine hat binnen weniger Wochen Tausende Opfer gefordert. Unzählige Menschen haben ihre Heimat verloren, Millionen sind auf der Flucht. Borussia Dortmund ist es ein Anliegen zu helfen und zumindest einen kleinen Beitrag zur Unterstützung der Ukrainer zu leisten. Aus diesem Grund wird der BVB am 26. April im Signal Iduna Park

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