Friedhofszwang in NRW: Friede Ihrer Asche?

DSC07131
Auf dem Friedhof von Waltrop am 03.Oktober 2013.

Am heutigen Feiertag konnte man im Onlineangebot der WAZ einen Artikel über den Friedhofszwang für Urnen in NRW lesen. Darin wird u.a. erläutert, dass die Rot-Grüne Landesregierung hier in NRW auch zukünftig verhindern möchte, dass Angehörige die Asche ihrer Verstorbenen mit nach Hause nehmen, oder die Asche eines Toten vielleicht auch in den eigenen Garten ausgebracht wird o.ä.. Bei ‚derwesten.de‘ heißt es dazu wörtlich „NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) lehnt eine Aufbewahrung der Urne im Wohnzimmer allerdings weiter ab. Die Ministerin will so auch verhindern, dass „Totenasche missbräuchlich verwendet und einfach entsorgt wird“.“

Für mich als langjährig direkt neben einem Friedhof wohnenden Bürger, ist das allerdings eine völlig theoretische Diskussion. Die Praxis sieht hier bei uns am Ort schon seit Jahren ganz anders und irgendwie auch viel unangenehmer aus. Wie in dem Artikel nämlich auch erklärt wird, darf die Asche auf den Friedhöfen zukünftig durchaus verstreut werden. Hier bei mir wird das allerdings schon lange so gehandhabt, wenn das von den Angehörigen so gewünscht wird.

Weiterlesen

NHL-Eishockey auch in 2013/2014 wieder hier bei den Ruhrbaronen



In diesen Tagen startet auch wieder die Nordamerikanische Profi-Eishockeyliga NHL in die neue Saison.

Da ich mich bereits seit Ende der 1990er-Jahre tagtäglich recht intensiv mit dieser Liga beschäftige, wird es bis zum nächsten Frühsommer auch hier bei den Ruhrbaronen demnächst wieder unregelmäßig  einige Berichte von mir über das Geschehen in der besten Eishockeyliga der Welt geben.

Dies wird allerdings nicht, wie noch in den Vorjahren einmal im Monat, sondern zukünftig eher unregelmäßig, eben dann, wenn sich dort mal etwas wirklich ganz besonderes tut, der Fall sein.

Neben einigen spektakulären Spielerwechseln über den letzten Sommer hat sich übrigens zuletzt auch die Einteilung der Teams in den einzelnen ‚Divisions‘ und ‚Conferences‘ etwas verändert.

Weiterlesen

R.I.P. Tom Clancy

Tom Clancy Foto: Gary Wayne Gilbert Lizenz: CC 2.0
Tom Clancy Foto: Gary Wayne Gilbert Lizenz: CC 2.0

Heute verstarb der Schriftsteller Tom Clancy. Ein Satz von ihm ist für die Ewigkeit:

„Never ask a man what kind of computer he drives. If its a Mac, he’ll tell you. If not, why embarrass him?“
(Tom Clancy)

Werbung


„Mir vergeht jede Einheitsfeierei“

Sebastian Lucke
Sebastian Lucke

Morgen ist Tag der deutschen Einheit. Die einen feiern, die anderen protestieren. Warum er auch nicht feiern möchte, erklärt unser Gastautor Sebastian Lucke. Er ist aktiv in der Linkspartei, sowie im linken Jugendverband solid.

Unbestritten ist der Tag, der an die Überwindung der deutschen Teilung erinnern soll ein denkwürdiger Tag. Für viele Familien endete am 3. Oktober 1990 mit dem Vollzug der Wiedervereinigung die scheinbar unüberwindliche Trennung voneinander. Gleichzeitig war es das Ende der DDR, deren Versuch, einen Sozialismus mit Mauern und Stacheldraht aufzubauen, scheiterte. Doch ist dieser Tag wirklich für alle Menschen ein Anlass zum Feiern?

Besonders in den östlichen Bundesländern steht dieser Tag für viele Menschen immer noch für den Beginn von Ende ihrer bis dahin gelebten Biographien. Hoffnungen auf Anerkennung der eigenen gemachten Erfahrungen endeten direkt in den ersten Jahren nach der Wiedervereinigung, in der die ehemalige DDR wirtschaftlich und gesellschaftlich abgewickelt wurde. Betriebe wurden geschlossen und die Beschäftigen entlassen, egal ob dieser Betrieb nun wirtschaftlich arbeite oder nicht. Der Generalstempel der allgemeinen Unproduktivität und Unterqualifizierung der dort lebenden Menschen galt als ungeschriebenes Gesetz. Der Blankoaustausch ostdeutscher Führungseliten durch ihre westdeutschen Pendants ist nur ein

Weiterlesen

Polizei-Rap II


Hier nun mal eine wirklich originelle (inoffizielle) Polizei-Rap-Variante aus dem hohen Norden der Republik, welche gerade auf Facebook und Youtube kursiert… Wirklich schön gemacht, oder? 🙂

Serie: Wie esoterisch ist mein Gesundheitsministerium? Teil 14: Rheinland-Pfalz

Wappen vpn Rheinland-Pfalz (Quelle: Wikipedia.de)
Wappen von Rheinland-Pfalz
(Quelle: Wikipedia.de)

Letzte Woche gab es ja keine Ausgabe unserer beliebten Serie „Wie esoterisch ist mein Gesundheitsministerium?„. Und auch gestern mußte ich leider passen.
Dafür gibt es heute sogar eine Premiere: der Leser entscheidet! Doch dazu weiter unten mehr.

Nun gibt sich – und uns – Rheinland-Pfalz gibt die Ehre:
das sympathische Bundesland, über das man (sprich: ich) im Generellen nur sehr wenig weiss.
Einmal im Jahr wird so´n Mainzer Karnevalsgedöns gesendet, und die FDP sitzt schon länger nicht mehr im Landtag.
Dafür hatte Rheinland-Pfalz allerdings auch sehr lange eine sozialliberale Koalition, und zwar noch zu Zeiten, in denen die FDP auf Bundesebene einen andere Kurs einschlug. Vielleicht ein Land mit Symbolkraft für den deutschen Liberalismus?

Aber um den soll ja hier und jetzt nicht gehen, sondern um die Frage, wie wissenschaftlich denkend dortzulande der amtierende Gesundheitsminister ist.

 

Weiterlesen

‚Ich bin ja eigentlich Vegetarier…‘



Man, fast wäre es durchgerutscht, aber am heutigen 01. Oktober ist weltweiter ‚Vegetariertag‘! Und das wollen wir doch auch hier bei den Ruhrbaronen zumindest nicht ganz unerwähnt lassen…

Begangen wird der ‚Vegetariertag‘ übrigens bereits seit 1977. Er wurde damals anlässlich des Welt-Vegetarier-Kongresses in Schottland von der „North American Vegetarian Society“ eingeführt, um Vorzüge der vegetarischen Lebensweise bekannter zu machen.

Und da habe ich ja auch gar nichts dagegen, solange ich auch zukünftig noch das Recht habe an jedem Tag auch Fleisch zu essen, wenn ich das möchte. Soll doch möglichst jeder so leben und essen können wie er mag, solange er seine Mitmenschen dabei nicht unnötig einschränkt oder belästigt…

Ich wünsche daher allen Vegetariern heute noch einen schönen Feier- bzw. Gedenktag, werde mir aber heute Abend dann trotzdem mein Schnitzel schmecken lassen…

Werbung


Roma: „Der ethnische Blick ist nicht hilfreich“

in_den_peschen_duisburgNorbert Mappes-Niediek  ist seit den Balkankriegen freier Ost- und Südosteuropa-Korrespondent und schreibt für ZEIT, Frankfurter Rundschau, den Wiener Standard oder die taz. Sein Buch „Arme Roma, böse Zigeuner“ plädiert für einen Perspektivwechsel. 

Bastian Pütter.: Erinnern Sie sich an Ihren ersten Kontakt mit Roma?

Norbert Mappes-Niediek: Das war in meiner Kindheit. Noch bevor Recycling Thema war, gab es jemanden, der mit einem Pferdewagen bei uns durch die Straße fuhr und „Lumpen, Eisen, Papier“ rief und es gab einen Scherenschleifer. Wenn der kam, herrschte eine feierliche, ein bisschen ängstliche Stille. Man spürte die Fremdheit. Und irgendwann bekam ich erklärt: „Ja, das ist ein Zigeuner.“ Es wurde nicht viel dazu gesagt, aber das reichte eigentlich schon aus, um das Ganze mit einem gewissen geheimnisvollen Schleier zu umgeben.

Pütter: Als Journalist kamen Sie während der Jugoslawien-Kriege auf den Balkan. Die Roma waren gar nicht Ihr Thema. 

Mappes-Niediek: Stimmt. Aber wenn man auf dem Balkan arbeitet und dort regelmäßig reist, lernt man Leute kennen, man kommt in Roma-Dörfer. Und vor ein paar Jahren wurde das Thema aktuell, weil die Redaktionen mehr wissen wollten: Wie leben denn die Menschen, was treibt sie hierher? Und dann habe ich angefangen, mich auf dem Hintergrund vieler Erfahrungen, systematisch mit dem Thema zu beschäftigen.

Weiterlesen

Eso-Serie erst morgen!

Aufgrund eines technischen Problems, kommt der nächste Teil unserer Serie
„Wie esoterisch ist mein Gesundheitsministerium?“
erst morgen (Dienstag, 1.10.13) abend!

Sorry.

Rechte Splitterpartei „Die Freiheit“ zieht sich zurück und unterstützt jetzt die AfD

"Die Freiheit"-Vorsitzender René Stadtkewitz / Foto: Karine Azoubib
„Die Freiheit“-Vorsitzender René Stadtkewitz / Foto: Karine Azoubib / (CC BY-SA 3.0)

Die islamfeindliche Splitterpartei „Die Freiheit“ hat angekündigt, ihre bundes- und landespolitischen Aktivitäten einzustellen – zugunsten der AfD.

Auf einem rechtsradikalen Blog wurde heute ein Brief der „Freiheit“ an ihre Mitglieder veröffentlicht. Darin schreibt ihr Vorsitzender René Stadtkewitz, er habe stets für Deutschland, nicht für die Partei gekämpft. Nun wolle sich die „Freiheit“ auf kommunalpolitische Aktionen beschränken, und ansonsten der AfD zuarbeiten: „Denn ein Vergleich der Programme zeigt, die Ziele der AfD decken sich zu min. 90% mit unseren.“ Wahrscheinlich will Stadtkewitz nun endlich von seinem sterbenden Pferd absteigen. So erhielt „Die Freiheit“ bei der letzten Landtagswahl in Bayern nur 0,1 Prozent der Stimmen, und das obwohl ihr dortiger Ober-Agitator Michael Stürzenberger jede Woche auf Marktplätzen gegen Ausländer anschreit. In dem heute veröffentlichten Schreiben heißt es unter anderem:

Mit der ALTERNATIVE FÜR DEUTSCHLAND hat es erstmals eine bürgerlich-liberale Partei geschafft, sich eine realistische Chance zu erarbeiten, bereits im kommenden Jahr in zahlreichen Parlamenten vertreten zu sein. Diese Chance gilt es nun nach Kräften zu unterstützen

Weiterlesen