Brandt Brauer Frick, Freitag, 8. März, 20.00 Uhr, Gloria, Köln
Der Musiker Alvin Lee ist tot.
Der ehemalige Sänger und Gitarrist von ‚Ten Years After‘ starb heute überraschend im Alter von nur 68 Jahren.
Mit seiner Bluesrock-Band hatte Lee in den Sechzigern und frühen Siebzigern große Erfolge. Im Jahre 2003 stieg Lee dann bei ‚Ten Years After‘ endgültig aus.
Graham Alvin Barnes, wie er mit bürgerlichem Namen eigentlich hieß, veröffentlichte sein letztes Soloalbum
Echo, Frei.Wild und Kraftklub: Ein paar Bemerkungen zur ARD und Gorny
Kraftklub wird am Echo nicht teilnehmen, weil die völkische Band Frei.Wild aus Italien nominiert wurde. Das ist gut. Nicht gut ist, dass andere weiterhin mit Frei.Wild beim Echo zusammen arbeiten.
Die Band Kraftklub legt sich mit dem Musikpreis Echo an und wird ihn wegen Frei.Wild boykottieren, die Ärzte verkünden, ihnen wäre der Echo immer schon egal gewesen. Soweit so gut. Nicht gut ist, wer hinter dem Echo steht und wer ihn finanziert. Medienpartner des Echo, bei dem in diesem Jahr erneut die völkische Band Frei.Wild nominiert wurde, ist die ARD und ihre „jungen
ECE wirbt um Stimmen für S21 Einkaufszentrum
Das Einkaufszentrum Milaneo Stuttgart des Hamburger Unternehmens ECE ist für den den MIPIM Award in den Kategorien „Best Shopping Centre” und „Best Futura Mega Project“ vorgeschlagen. Im Internet sucht der Einkaufszentrumsbetreiber nun nach Fans.
Bands tun es, Schauspieler tun es – warum sollte der größte europäische Einkaufszentrumsentwickler und betreiber ECE es nicht tun? Mit einer Mail ruft ECE dazu auf, das Projekt Milaneo, Teil des umstrittenen Stuttgarter Bahnhofsumbaus S21, zu unterstützen. Milaneo ist von den Betreibern der Immobilienmesse MIPIM, die in der kommenden Woche in Cannes stattfindet in den Kategorien „Best Shopping Centre” und „Best Futura Mega Project“ nominiert worden:
…mit gleich zwei Projekten ist die ECE in diesem Jahr für den MIPIM Award 2013 in Cannes nominiert.
Die Projekte Milaneo Stuttgart und Marmara Park Istanbul sind in den Kategorien „Best Shopping Centre” und „Best Futura Mega Project“ im Finale für eines der größten Auszeichnungen der Immobilienbranche.
Dieter Pfaff ist tot.
Der Schauspieler Dieter Pfaff, ein gebürtiger Dortmunder, ist am gestrigen Dienstag im Alter von nur 65 Jahren gestorben.
Lothar König: „Wir wenden uns gegen den Versuch einer Kriminalisierung aktiven zivilgesellschaftlichen Handelns.“
Wir dokumentieren einen Offener Brief gegen die Kriminalisierung des Jenaer Pfarrers Lothar König:
Mehr als 150 Menschen sind in der Bundesrepublik Deutschland seit 1990 von Neonazis getötet worden. Das macht uns sprachlos und unser Mitgefühl gilt ihren Hinterbliebenen. Umso größer ist unsere Bestürzung über das Versagen bei der Verfolgung von Nazi-Terroristen und deren militantem Umfeld insbesondere auch im Freistaat Sachsen.
Dem entgegen steht der offensichtliche Eifer der sächsischen Behörden bei der Kriminalisierung von Demonstrantinnen und Demonstranten, die sich jedes Jahr dem Missbrauch des Gedenkens der Zerstörung Dresdens durch Rechtsextreme entschlossen und gewaltfrei entgegenstellen.
Der Jenaer Stadtjugendpfarrer Lothar König wird wegen seines Engagements gegen Europas größten Neonazi-Aufmarsch am 19.02.2011 von der Dresdner Staatsanwaltschaft wegen des Vorwurfs „des besonders schweren Falls des Landfriedensbruchs“ angeklagt. Dabei wird ihm nicht sein eigenes, stets gewaltfreies, Handeln vorgeworfen, vielmehr soll er stellvertretend für im Umfeld der Demonstration und von Anderen begangene Straftaten haften.
Jake Bugg
Jake Bugg, Donnerstag, 7. März, 20.00 Uhr, Bürgerhaus Stollwerck, Köln
Liberal-konservative Alternative
In den vergangenen Jahrzehnten konnte die CDU in aller Ruhe zuschauen, wie sich das linke Lage in immer mehr Parteien aufsplitterte. Das ist nun vorbei. Mit der „Alternative für Deutschland“ könnte es bald eine liberal-konservative und demokratische Alternative zu Union und FDP geben.
Den 19. November 1972 werden Deutschlands Sozialdemokraten nie vergessen: Bei der Bundestagswahl 1972 erhielt die die SPD 45,8 Prozent der Stimmen und lag knapp vor der Union, die mit 44,9 Prozent ebenfalls ein gutes Ergebnis erzielte, dass sie allerdings 1976 noch einmal steigern konnte: 48,6 Prozent erreichte Kanzlerkandidat Helmut Kohl. Zahlen, von denen Union und SPD heute nur noch träumen können, doch vergleicht man die beiden „Volksparteien“, sieht man Unterschiede: Nach der jüngsten Emnid-Umfrage liegt die Union noch bei 40 Prozent, die SPD ist auf 27 gefallen.
Die Gründung der Grünen, die Linkspartei und die Piraten haben der SPD geschadet. Erfolgreich waren die Neugründungen von Parteien nur auf der linken Seite des politischen Spektrums. Was sich im rechten oder konservativen Lager neu bildete, war zumeist zu nah an rechtsradikalem Gedankengut, um erfolgreich zu sein. NPD, Pro NRW und alles was es sonst noch gab oder gibt, ist viel zu extrem, viel zu schmuddelig und mit meist so mindestens zweifelhaftem Personal bestückt, dass solche Parteien für
Warum ich Atheist bin
Gleich vorweg: Ich achte den Glauben an Gott, denn er scheint vielen Menschen ein wichtiges Bedürfnis zu sein. Ein Bedürfnis das es offensichtlich völlig unabhängig davon gibt, ob Gott existiert oder nicht. Ein Bedürfnis dessen Befriedigung diesen Menschen spirituelle Orientierung, geistige Werte, emotionalen Trost und nicht zuletzt auch eine sie tragende soziale Gemeinschaft bietet.
Ich habe solche Anliegen auch, aber ich brauche zu ihrer Befriedigung kein höheres Wesen und keinen höheren Sinn. Ich lehne es deswegen ab, an welchen Gott auch immer zu glauben. Die Existenz oder Nichtexistenz eines solchen Wesens ist für meine Lebensführung schlicht irrelevant. Besser gesagt habe ich andere Bezugsgrößen die mir Werte setzen und geistige Orientierung geben, und ich habe darüber hier schon des Öfteren ausführlich und – auf Grund der gegensätzlichen Meinungen – auch heftig diskutiert. Mit gläubigen wie mit nichtgläubigen Menschen.
Es war mir jedoch leider nicht immer möglich, so gelassen und fair zu bleiben, wie es diesem Thema angemessen ist. Deswegen bin ich froh bei Youtube ein Video gefunden zu haben, in dem Jemand meine Position in einer Weise darzustellen in der Lage ist, die eine tragfähige Basis für weitere diesbezügliche Diskussionen in diesem Blog bieten könnte.
Wer also eine Stunde Zeit hat, sollte sich diese Folge der Fernsehserie „ Sternstunden der Philosophie“ zu Gemüte führen. Bei dieser Gelegenheit nochmal Dank an alle, die sich hier zusammen mit mir zum Thema Glaube und Religion immer wieder die Köpfe heiß geschrieben haben.
Two Door Cinema Club
Two Door Cinema Club, Sonntag, 3. März, 19.00 Uhr, E-Werk, Köln
