Am heutigen 1. August 2014 jährt sich zum 100. Mal der Beginn des 1. Weltkrieges.
Aus diesem Anlass rufen u.a. die evangelischen Kirchen in Europa dazu auf um 12 Uhr eine Minute lang zu schweigen, um so der unzähligen Toten des 1. Weltkrieges zu gedenken.
Wenn das natürlich auch nicht mehr als eine kleine, bescheidene Geste sein kann, vielleicht gar keine so schlechte Idee, dem gigantischen Ausmaß von Leid und auch Tod dieses Krieges auf diese Art zu gedenken, damit dieser traurige Jahrestag am heutigen 1. August nicht weitestgehend unbeachtet bleibt…
Weitsprung. Quelle: Wikipedia, Foto: Pablo Pérez, Lizenz: CC BY-SA 2.0
Damit hatte bei den Verantwortlichen zuvor offenbar niemand ernsthaft gerechnet. Der Sieg von Markus Rehm im Weitsprung bei den Deutschen Meisterschaften in Ulm stand offenbar nicht ernsthaft auf der Liste der Wahrscheinlichkeiten. Das zeigt die aktuelle Hilflosigkeit mit der der Deutsche Leichtathletik Verband (DLF) auf den Titelgewinn des Leverkuseners reagiert, ihn nun, trotz sportlicher Qualifikation, nicht für den anstehenden Europameisterschaften in Zürich nominiert hat, und die Tatsache, dass selbst der nationale Titel des 25-jährigen Rehm plötzlich wieder in Gefahr zu sein scheint.
Was war geschehen? Rehm war als erster Deutscher mit einer Karbonprothese deutscher Weitsprungmeister geworden. Erstmals übersprang er die 8-Meter-Marke und siegte mit starken 8,24 m.
Anschließend setzte dann rasch eine intensive Debatte über die Vergleichbarkeit der erzielten Leistung mit Karbon-Prothese und einem eventuell vorhandenen Vorteil durch die damit vorhandene Federung ein. Eine Diskussion die man nicht nur bereits deutlich eher hätte führen sollen und wohl auch müssen, sondern die auch den sportlichen Sieger eines Wettkampfes, zu dem der Sportler zuvor offiziell zugelassen wurde, im Nachhinein abzuwerten droht.
Und möchte euch noch mal an das heutige Konzert der Band „Crowbar“ im Düsseldorfer zakk erinnern.
Eine „Doom Metal Band“, die 1989 in New Orleans, Louisiana unter dem Namen The Slugs ins Leben gerufen wurde.
Gründungsmitglieder waren Kirk Windstein, Todd „Sexy T“ Strange und JimmyBower, von denen nur noch ersterer, aber DER Frontmann schlechthin, in der aktuellen Besetzung zu finden ist.
In diesem Jahr kam ihr 11. Album Symmetry in Black (Century Media, Universal Music) auf den Markt, mit dem sie noch bis Oktober durch die Welt touren, und heute Abend werden sie im Rahmen des 9.Internationalen Musiksommers auftreten.
Crowbar zählten Anfang der 90-er zu den Pionieren ihres auch Sludge genannten Stils, der extrem harte Gitarren mit langsamen Doom-Klängen kombinierte. Mal schauen, wie sie sich ein Vierteljahrhundert später anhören!
Versuch (!) ohne Antisemitismus gegen den Gazakrieg zu demonstrieren.
Wir haben bei den Ruhrbaronen in den letzten Wochen viel über antisemitische Demonstrationen berichtet. Viele Ekelhaftigkeiten sind uns aufgefallen. Die Demonstration am vorletzten Freitag in Essen und die Ereignisse in ihrem Umfeld können mit guten Gründen als ein (!) Höhepunkt antisemitischer Straßengewalt im Nachkriegsdeutschland bezeichnet werden. Auch ist es skandalös, wenn Politiker der Linkspartei zusammen mit Neonazis gegen Juden auf die Straße gehen. Jetzt ist aber der Augenblick gekommen, einmal inne zu halten, sich die Demonstrationen genauer anzuschauen und auch mal einen Blick auf „die Medien“ und ihre Reaktionen auf die letzten Demonstrationen zu werfen. Auch ein Blick auf vergangene Zuspitzungen des Nahost-Konflikts ist angebracht.
Die ersten pro-palästinensischen Demonstrationen vor zwei Wochen waren von großem Hass auf Israel und immer wieder auch auf „die Juden“ geprägt. In Gelsenkirchen wurde „Hamas, Hamas – Juden ab ins Gas“ gerufen, in Essen versuchte man bei einer spontanen Demonstration, vor die Alte Synagoge zu ziehen. In Dortmund waren diverse antisemitische Plakate auf einer Demonstration zu sehen. Doch nach den Ausschreitungen am 18. Juli in Essen, als mehrere Hundert propalästinensische Demonstranten versuchten, eine kleine proisraelische Kundgebung anzugreifen, wandelten sich die Demonstrationen im Ruhrgebiet. Schon einen Tag später in Dortmund war kaum direkter Antisemitismus auf einer Demonstration zu hören. Am letzten Freitag in Bochum fand wieder eine Demonstration mit ca. 400 Teilnehmern statt. Der Anmelder der Demonstration beschwor mehrmals, dass sich die Demonstration gegen Israel und nicht gegen Juden richtete. Und so verlief die Demonstration dann auch. „Tod und Hass den Zionisten“ wurde gerufen, und auch das unvermeidliche „Kindermörder Israel“ war immer wieder zu hören. Dass Antizionismus und Antisemitismus fließend ineinander übergehen, dürfte bekannt sein. Auch die Kindermörder-Parole hat – bedenkt man antijüdische Stereotype – einen deutlichen antisemitischen
Wer hat mit dem „Clap-Magazin“ eines der wichtigsten Medienmagazine? Jaja. Der Bulo. Mit dem Daniel Häuser.
Wer? Der Bulo. Der Peter Böhling.
Mit Sebastian Bartoschek sprach er über Neugierde, Eitelkeit, Schadenfreude, Perspektiven in der Medienbranche und was es braucht, seine Nische zu finden: Ein wenig Augenzwinkern und neue Ideen auf zwei Beinen.
Sebastian Bartoschek (SB): Ich sitze bei Peter „Bulo“ Böhling. Wie soll ich Dich nennen – Peter oder Bulo? Was ist Dir lieber?
Peter „Bulo“ Böhling (Bulo): Was Dir lieber ist. Du kannst gern Bulo sagen.
SB: Dann sag ich Bulo. Bulo, wer bist Du? Es soll ja Leute da draußen geben, die Dich noch nicht kennen.
Bulo: Ja, genug wahrscheinlich. Ich nehme an, die meisten kennen mich nicht.
Wer ich bin? … Der Peter „Bulo“ Böhling, wie Du schon gesagt hast. Und ich mache in Menschen – sozusagen.
Frischkäse und Hass sind die beiden wichtigsten Exportgüter Dänemarks Foto: Arla Lizenz: CC3.0
Immer diese Dänen. Die gehören zu denen, denen auch Dänen alles zutrauen würden und trotzdem unter ihnen bereitweillig leiden. Von unsere Gastautor Thorstein al-Danmarkirya.
Dänen sind furchtbare Menschen. Sie beschießen jetzt schon seit über 50 Jahren Holstein. Die Bewohner Flensburgs, Westerlands und Kappelns sehen sich jeden Tag dem Risiko von Raketenangriffen ausgesetzt. Das eigentliche Problem sind aber nicht die Dänen, sondern die verdammten Norweger und Schweden und Esten, welche den Dänen Raketenmaterialien liefern. Und wenn einmal ein Transport in der Ostsee aufgehalten wird, gibt es gleich einen Protest bei den Vereinten Nationen.
Dänemark ist ein Land, welches sich zu den rotweißen Protestschweinen bekennt und niemals die Niederlage bei den Düppeler Schanzen vergessen konnte. Erst dieser Sieg ermöglichte aber erst, dass sich eine andere Nation wirklich einte. Im