Wirtschaft

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Corona: Zweite Welle würgt Wirtschaft ab

Erneuter Einbruch: Konjukturbarometer des DIW bricht deutlich ein im vierten Quartal 2020 (Quelle: www.diw.de)
Konjunktureinbruch im viertel Quartal

Erneuter Einbruch: Konjukturbarometer des DIW bricht deutlich ein im vierten Quartal 2020 (Quelle: www.diw.de)

Die deutsche Wirtschaft bricht zum Jahresende ein. Nach einer Erholung im dritten Quartal zeigt das Konjunktur-Barometer nun wieder deutlich nach unten. Im November liegt es vier Punkte unter dem Oktober-Wert. Die zweite Corona-Welle führt zu einem Rückgang der deutschen Wirtschaft im vierten Quartal 2020 um mindestens ein Prozent. Die Branchen Kunst, Unterhaltung sind besonders betroffen, aber auch die Industrie leidet unter den erneuten Lockdown-Maßnahmen. Weiterlesen

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NRW: Landeshaushalt ohne Neuverschuldung?

Lutz Lienenkämper: Foto: Finanzministerium NRW Lizenz: Copyright

Auch 2021 will das Land keine neuen Schulden machen. Möglich wird das durch einen Trick.

Der Haushalt des Landes Nordrhein-Westfalen für das Jahr 2021 hat etwas Wunderbares: Das geht das Land, wie ganz Deutschland, wegen Corona durch die schwerste Krise seit Bestehen der Bundesrepublik und trotzdem muss die Landesregierung keinen neuen Cent Schulden machen. In zweiter Lesung diskutierte in der vergangenen Woche der Landtag das von Weiterlesen

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NRW: Verkehrsverbünde planen einheitlichen ÖPNV-Tarif

RRX-Designstudie an einem eurobahn-Triebwagen Foto: Moritz Lötzgen Lizenz: CC BY-SA 3.0

Die Verkehrsverbünde in Nordrhein-Westfalen wollen gemeinsam ab Ende 2021 einen landesweit einheitlichen elektronischen Tarif einführen, den eTarif NRW. Eine entsprechende Absichtserklärung haben der Aachener Verkehrsverbund, der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr, der Verkehrsverbund Rhein-Sieg, die WestfalenTarif GmbH, der Zweckverband Nahverkehr Weiterlesen

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“Das Büro ist ein Signal der Wertschätzung an unsere Freunde in Israel“ 

Gil Yaron Foto: Land NRW / Shani Nahmias

Im Januar eröffnete das Land Nordrhein-Westfalen in Tel Aviv ein Büro.  Die traditionell enge Zusammenarbeit zwischen Israel und NRW soll noch intensiver werden.

Seit Januar ist Gil Yaron der Leiter des neu eröffneten „Büros des Landes Nordrhein-Westfalen für Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Jugend und Kultur“ in Israel. Drei Mitarbeiter in Tel Aviv und zwei in Düsseldorf arbeiten daran, die Beziehungen zwischen Israel und NRW auszubauen. Die Menschen aus beiden Ländern sollen voneinander lernen, sich austauschen und zusammenarbeiten. Dabei geht es, das ist Yaron, der zuvor Israel-Korrespondent der Welt war, wichtig, nicht nur um Wirtschaft: „Wir wollen die bilateralen Beziehungen zwischen Israel und Weiterlesen

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Ruhrgebiet: Dortmund und Bochum sind Exzellenzinseln

Technische Universität Dortmund, Mathe Tower, ein von weitem sichtbares Gebäude mit rotierendem TU Logo Foto: Tuxyso / Wikimedia Commons Lizenz: CC BY-SA 3.0

Die Städte des Ruhrgebiets landeten in den letzten Jahren regelmäßig auf den unteren Rängen im jährlichen Städtevergleich von WirtschaftsWoche, dem Institut der deutschen Wirtschaft und ImmoScout24. Wenngleich die Ruhrgebietsstädte im Niveauranking weiterhin abgeschlagen liegen, zeichnet sich im Dynamikranking 2020 eine erfreuliche Entwicklung ab: Dortmund ist um zehn Plätze nach oben geklettert und erreicht damit eine Platzierung im vorderen Teil des Weiterlesen

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Dieter Gorny verlässt ECCE

Stars unter sich: Gorny, Pocher und Sauerland auf der Loveparade 2010 Foto: Thomas Meiser

Dieter Gorny, der Geschäftsführer des European Centre for Cultural Economy (ECCE) mit Sitz in Dortmund, verlässt seinen Posten.  War Gorny in den ersten Jahren von ECCE vor allem mit der Erzeugung heißer Luft beschäftigt wurde es nach der Kulturhauptstadt ruhiger um den Kulturwirtschaftssimulator mit Räumen neben dem Dortmunder U, in die nur selten ein Sonnenstrahl seinen Weg fand.

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Medienhaus Bauer in der Krise: Anzahl der Geschäftsstellen reduziert sich von sieben auf vier

Eine ‘Waltroper Zeitung’ . Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

Seit Tagen schon kursieren wilde Spekulationen rund um die Zukunft der ‚Waltroper Zeitung‘ und der ‚Stimberg Zeitung‘ aus Oer-Erkenschwick im Kreis Recklinghausen. Von Schließungen von Redaktionen und Geschäftsstellen war darin die Rede, manch einer wollte sogar vom nahenden Ende der jeweiligen Ausgaben erfahren haben.

Kritische Zeitgenossen hatten schon länger einen Niedergang ihrer Lokalzeitungen aus dem Medienhaus Bauer in Marl beobachtet, beklagten seit Jahren einen stetigen Rückgang an lesenswerten Beiträgen und schwindende Umfänge.

Im August hat dieses Blog über die  Übernahme des Medienhauses Bauer durch die Dortmunder Lensing Media berichtet, im September hat das Kartellamt den Plänen zugestimmt.  Vor diesem Hintergrund erschienen die neuesten Spekulationen bezüglich der nahenden Schließungen der Geschäftsstellen im Kreis Recklinghausen durchaus plausibel.

Eine Ruhrbarone-Anfrage bezüglich der Gerüchte beantwortete jetzt Verleger Kurt Bauer schriftlich, und er schuf damit zumindest etwas mehr Klarheit in Bezug auf die Zukunft der in den Spekulationen genannten Blätter und ihrer Mitarbeiter Weiterlesen

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Corona: „Die finanziellen Auswirkungen der Krise werden die Städte noch lange spüren”

Köln Foto: Thomas Wolf Lizenz: CC BY-SA 3.0 de

In den vergangenen Jahren sprudelten die Steuereinnahmen der Städte. Mit der Coronapandemie ist es damit vorbei. Droht den Kommunen in Nordrhein-Westfalen der Ruin?

Düsseldorf ist reich und erfolgreich: Die Bevölkerung wächst, Unternehmen siedeln sich an und in den Einkaufsstraßen finden sich die Ladenlokale internationaler Edelmarken. Die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt boomt. Aber auch das wohlhabende Düsseldorf ist von den finanziellen Auswirkungen der Coronapandemie überlastet. Zusätzliche Leistungen durch Bund und Land seien unerlässlich, teilt die Stadt auf Anfrage der mit und nennt erschreckende Zahlen: In diesem Jahr rechnet Düsseldorf mit einem Rückgang der Gewerbesteuereinnahmen um 341,5 Millionen Euro. Um die Zahlungsfähigkeit zu sichern, wurden die Liquiditätskredite für das laufende Jahr um 500 Millionen Euro auf eine Milliarde Euro verdoppelt. Weiterlesen

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Ein Ökotopia ist keine Option, wenn es uns arm macht

VTC Mercedes-Benz in Stuttgart-Untertürkheim Foto: Enslin – Lizenz: CC BY-SA 3.0

Die Kernindustrien Deutschlands stehen unter Verruf. Vor allem die Autoindustrie. Der öffentliche Angriff auf sie ist suizidal. Ein Zwischenruf aus besorgniserregendem Anlass. Von Nils Heisterhagen und Stefan Laurin

In Deutschland greift eine Ökotopie um sich. Alles soll grüner werden. Aber wie? Darüber wird kaum gesprochen. Bilder gehen um die Welt und werden für Symbolpolitik ausgeschlachtet. Alles soll grüner werden. Konsumenten sollen sich bitte umstellen, anders konsumieren, weniger konsumieren, wir auf Wachstum verzichten, böse Kraftwerke sofort abgeschaltet werden, böse Industrien werden bestreikt. Es wird „Druck“ gemacht. Aber wohin? Mittlerweile hat nicht nur ein Kulturkampf gegen das Auto die mediale Öffentlichkeit erfasst, nein, die mediale Stimmung geht sogar dahin, dass produzierendes Gewerbe doch irgendwie von gestern ist. Macht man nicht heute Geld mit Plattformökonomie? Also mit MacBook und Chai Latte daneben? Weiterlesen

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Mit der wirtschaftlichen Kraft stirbt die Kultur

Schauspielhaus Bochum

Nur reiche Länder können den Künstler als Lebensentwurf in größere Zahl erlauben. Nie wurde das in den vergangenen Jahrzehnten so deutlich wie in der aktuellen Krise.

Theater? Geschlossen. Kinos, Clubs, Opernhäuser und Museen ebenso. Konzerte und Lesungen finden zurzeit nicht statt. Kultur erleben die Menschen natürlich trotzdem, nur nicht live. Streamingdienste boomen, Musik und Filme stehen in noch vor wenigen Jahren unvorstellbarem Maße und zu niedrigen Preise zur Verfügung. Bücher erscheinen, neue Computerspiele kommen auf den Markt.

Auch in der Krise zeigt sich der Vorteil in einem reichen Land zu leben: Die Subventionen für die Weiterlesen

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