Agentur für Arbeit in Dortmund Foto: Mathias Bigge Lizenz: CC BY-SA 3.0
Im September 2022 waren imm Ruhrgebiet insgesamt 254.084 Personen arbeitslos gemeldet. Das sind im Vergleich zum Vorjahresmonat 1.413 Personen mehr ohne Arbeit, was einer Zunahme von 0,6 Prozent entspricht.
Im Vergleich zu August 2022 ist die Zahl der Arbeitslosen allerdings um 3.820 Personen zurückgegangen, was einer Abnahme von 1,5 Prozent entspricht.
Die schwarz-grüne NRW-Landesregierung setzt im Zuge der Energiekrise auf die verstärkte Produktion von Biogas. Wirtschafts- und Energieministerin Mona Neubaur (Grüne) sieht in der Ausweitung der Biogasproduktion ein „notwendiges Instrument“, um der aktuellen Energie-Knappheit zu begegnen und mehr Versorgungssicherheit zu schaffen. Eine kurzfristige erhöhte Produktion sei „durchaus realistisch“. Das sagt Neubaur NW.de, dem Online-Portal der in Bielefeld erscheinenden Tageszeitung „Neue Westfälische“.
Die taz-Redakteurin Ulrike Herrmann hat sich in ihrem neuen Buch mit den Folgen der Energiewende beschäftigt. Die Ergebnisse ihrer Analyse sind spannend, auch wenn man die Schlüsse, die sie zieht, nicht teilt.
Selten hat man eine so euphorische und historisch gut belegte Beschreibung des Kapitalismus gelesen wie in Ulrike Herrmanns neuem Buch „Das Ende des Kapitalismus“. Die taz-Redakteurin erklärt, wie überhaupt erst der Kapitalismus die Schaffung sozialer Sicherungssysteme ermöglichte, in welchem Maß der Wohlstand durch ihn in den vergangenen 200 Jahren gestiegen ist und vergleicht die heutigen Lebensumstände auch mit denen unsere Vorfahren: „In den Industrieländern lebt heute jeder gesünder und komfortabler als einst die Könige.“
Altes Fachwerkhaus am Ortseingang von Herdecke Foto: WernerHerdecke Lizenz: CC BY-SA 3.0
Herdecke im Ennepe-Ruhr-Kreis wies 2020 mit 31.778 Euro das höchste verfügbare Einkommen je Einwohner aller Städte und Gemeinden im Ruhrgebiet auf. Im NRW-Vergleich lag die Stadt auf Rang drei. Schlusslicht
Deutschlands Stadtwerke rechnen mit erheblich teureren Strompreisen im kommenden Jahr. Die Strompreise seien bislang „geringer“ gestiegen als beim Gas, etwa weil die EEG-Umlage weggefallen sei, sagte ein Sprecher des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) im Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). „Aber auch beim Strom erwarten wir weitere Preissteigerungen. Lagen diese bislang bei eher 10 Prozent, werden für das kommende Jahr tendenziell Preissteigerungen um die 60 Prozent erwartet“, so der Verbandssprecher zur „NOZ“.
Thyssenkrupp-Hauptquartier Foto: Tuxyso Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die NRW-Landesregierung will den grünen Umbau des Stahlherstellers Thyssenkrupp mindestens mit einem mittleren dreistelligen Millionenbetrag unterstützen. Nach Informationen der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ, Donnerstagausgabe) hat das Kabinett von Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, mit der Konzernspitze eine Absichtserklärung zur Ko-Finanzierung der geplanten wasserstoffbetriebenen Direktreduktionsanlage am Standort Duisburg zu unterzeichnen.
Geht in Deutschland im Winter das Licht aus? Archiv-Foto: Franz-Christian Müller
Die Stimmung in Deutschland trübt sich gerade mächtig ein. Egal, ob man dazu öffentliche Meinungsumfragen verfolgt, oder aber nur einmal mit ein paar Nachbarn und Bekannten spricht, viele Leute sind von Tag zu Tag übellauniger. Das liegt einerseits an den jetzt schon auf breiter Front stark steigenden Preisen, andererseits aber auch an dem, was sich da gerade bedrohlich vor uns aufzubauen droht.
Fließt bald wieder Gas – oder fließt keines? Explodieren die Energiekosten immer weiter – und gibt es überhaupt ein ‚Zurück‘? Laufen wir sehenden Auges in eine Gasmangellage? Welche Auswirkungen hätte dies auf unsere eng verwobene und arbeitsteilige Industrie? Unser Gastautor Dirk W. Erlhöfer ist Hauptgeschäftsführer der Arbeitgeberverbände Ruhr/Westfalen.
Antworten auf diese Fragen vermag seriös niemand zu geben. Ein Teilsieg für Wladimir Putins hybriden Kampf gegen den Westen: die Unsicherheit steigt. Bei den Bürgerinnen und Bürgern, vor allem aber bei
Universitätsklinikum Bergmannsheil in Bochum Foto: Manfred Kopka Lizenz: CC0
Die Zahl der Krankmeldungen im westlichen Ruhrgebiet und im Rheinland ist auf Rekordniveau. Das berichtet die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ, Freitagsausgabe), der Daten einer Auswertung der AOK Rheinland/Hamburg vorab vorliegen. Demnach fielen im ersten Halbjahr 2022 täglich fast sieben von 100 Beschäftigten aus. Das sei ein Zehnjahreshoch, hat die Krankenkasse ausgerechnet. Im ersten Halbjahr 2021 lag der Krankenstand laut Kasse bei 5,44 Prozent.
Ampelfrau in Dresden Foto: Iago4096 Lizenz: CC BY-SA 3.0
Der Winter wird hart, keine Frage. Das energiepolitische Versagen der Bundesregierungen der vergangenen 25 Jahre, die in Bevölkerung weit verbreitete Nimby-Haltung, eine tiefsitzende Technologiefeindlichkeit und mächtige NGOs haben die Bundesrepublik in eine große Abhängigkeit vom russischen Gas gebracht. Kernkraft? Wollte man nicht. Windräder? Wurden mit Klagen überzogen. Hochspannungsleitungen? Aus Angst vor Protesten zu wenige neue errichtet. Speicherung von CO2? Aus der Technik ist man früh ausgestiegen. Eigenes Gas fördern? Wurde verboten. Der Ausweg war das Diktatorengas aus Russland und das fehlt nun.
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