Neue interaktive Karte zum ÖPNV im Ruhrgebiet

Neue ÖPNV-Karte des RVRs Screenshot: Ruhrbarone


Wie dicht getaktet der öffentliche Nahverkehr in den Städten und Gemeinden des Ruhrgebiets ist, darüber informiert eine neue Web-Anwendung des Regionalverbandes Ruhr (RVR). Die Online-Karte stellt die stündlichen Fahrten aller ÖPNV-Haltestellen im Ruhrgebiet dar. Insgesamt werden 9.826 Haltestellen auf 1.038 Linien angezeigt.

Wie dicht getaktet der öffentliche Nahverkehr in den Städten und Gemeinden des Ruhrgebiets ist, darüber informiert eine neue Web-Anwendung des Regionalverbandes Ruhr (RVR). Die Online-Karte stellt die stündlichen Fahrten aller ÖPNV-Haltestellen im Revier dar. Insgesamt werden 9.826 Haltestellen auf 1.038 Linien angezeigt. Die

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Petition für die Aufhebung der Atomausstiegs-Paragraphen kurz vor Erfolg

Blick auf KKW Isar bei Nacht Foto: Uwekohlmaier Lizenz: CC BY-SA 3.0

Im Juli veröffentlichte eine Gruppe von Wissenschaftlern die Stuttgarter Erklärung. In ihr forderten sie das Ende des Atomausstiegs: „Mit einseitiger Ausrichtung auf Sonne, Wind und Erdgas wurde Deutschland in Energienot manövriert. Steigende Energiepreise und sinkende Versorgungssicherheit gefährden Wettbewerbsfähigkeit und Wohlstand. Das Festhalten am deutschen Atomausstieg verschärft diese Gefahren und bremst – zusammen mit

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Energienot: Ran an die Kohle

Bergarbeiter im 19. Jahrhundert Foto: Unbekannt Lizenz: Gemeinfrei


An vielen Stellen Deutschlands kann man Steinkohle mit Schaufel und Hacke fördern: Dort liegen die Flöze offen. Es braucht keinen tiefen Schacht, um sie abzubauen.

Gas ist knapp, der Strom könnte ausfallen. Auch die ganz Alten können sich nicht daran erinnern, dass es so etwas wie Energienot in der Geschichte des Ruhrgebiets schon einmal gab. Denn auch wenn alles knapp war, Kohle gab es

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Streckbetrieb für alle drei AKW könnte 1,3 Millionen Tonnen CO2 einsparen

Jens Spahn bei einer Rede im Juni 2021 / Quelle: wikipedia / Michael Lucan / CC BY-SA 3.0 de

Sollten alle drei noch aktiven deutschen Atomkraftwerke bis einschließlich März kommenden Jahres am Netz bleiben, könnten rund 1,3 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden. „Ein Streckbetrieb der drei in Betrieb befindlichen Kernkraftwerke Isar 2, Neckarwestheim 2 und Emsland über den 31. Dezember 2022 hinaus könnte in den ersten drei Monaten des Jahres 2023 zu einem Rückgang der Kohleverstromung in Deutschland im Umfang von 1,2 TWh führen“, heißt es in einer Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums auf eine Anfrage von Unionsfraktionsvize Jens Spahn (CDU), die der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) vorliegt.

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Lützerath: Grüne Krisen-PR

Protest in Lützerath Foto: Superbass Lizenz: CC BY-SA 4.0

Zwei Braunkohlekraftwerke in Nordrhein-Westfalen werden nicht zum Ende des Jahres vom Netz gehen sondern bis 2024 weiterlaufen. Das besetzte Dorf Lützerath wird geräumt. RWE will dort Braunkohle abbauen. Aber Nordrhein-Westfalen und RWE wollen bis 2030 aus der Förderung der Braunkohle aussteigen. So verkünden es Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne), RWE und NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur (Grüne). Der Ausstieg aus der Braunkohle bis 2030 soll Grüne und RWE in der Öffentlichkeit entlasten, denn bei der Räumung von Lützerath könnte es unschöne Bilder geben. Realistisch ist er natürlich nicht.Vielleicht steigt RWE als Unternehmenaus, weil es für sich im Ausland bessere Chancen sieht. Aber dann muss ein anderes Unternehmen den Strom produzieren.

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Arbeitslosigkeit im Ruhrgebiet leicht gesunken

Agentur für Arbeit in Dortmund Foto: Mathias Bigge Lizenz: CC BY-SA 3.0

Im September 2022 waren imm Ruhrgebiet insgesamt 254.084 Personen arbeitslos gemeldet. Das sind im Vergleich zum Vorjahresmonat 1.413 Personen mehr ohne Arbeit, was einer Zunahme von 0,6 Prozent entspricht.

Im Vergleich zu August 2022 ist die Zahl der Arbeitslosen allerdings um 3.820 Personen zurückgegangen, was einer Abnahme von 1,5 Prozent entspricht.

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NRW will mehr Biogas produzieren

Biogasanlage Foto: Pavvel70 Lizenz: CC BY-SA 3.0

Die schwarz-grüne NRW-Landesregierung setzt im Zuge der Energiekrise auf die verstärkte Produktion von Biogas. Wirtschafts- und Energieministerin Mona Neubaur (Grüne) sieht in der Ausweitung der Biogasproduktion ein „notwendiges Instrument“, um der aktuellen Energie-Knappheit zu begegnen und mehr Versorgungssicherheit zu schaffen. Eine kurzfristige erhöhte Produktion sei „durchaus realistisch“. Das sagt Neubaur NW.de, dem Online-Portal der in Bielefeld erscheinenden Tageszeitung „Neue Westfälische“.

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Energieversorgung: Mit Wind und Sonne steigt Europa wirtschaftlich ab

Geschlossene Solarzellenfabrik in Gelsenkirchen


Die taz-Redakteurin Ulrike Herrmann hat sich in ihrem neuen Buch mit den Folgen der Energiewende beschäftigt. Die Ergebnisse ihrer Analyse sind spannend, auch wenn man die Schlüsse, die sie zieht, nicht teilt.

Selten hat man eine so euphorische und historisch gut belegte Beschreibung des Kapitalismus gelesen wie in Ulrike Herrmanns neuem Buch „Das Ende des Kapitalismus“. Die taz-Redakteurin erklärt, wie überhaupt erst der Kapitalismus die Schaffung sozialer Sicherungssysteme ermöglichte, in welchem Maß der Wohlstand durch ihn in den vergangenen 200 Jahren gestiegen ist und vergleicht die heutigen Lebensumstände auch mit denen unsere Vorfahren: „In den Industrieländern lebt heute jeder gesünder und komfortabler als einst die Könige.“

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Stadtwerke erwarten Strompreis-Anstieg von 60 Prozent im kommenden Jahr

Stromtrasse Foto: H.A. Lizenz: Public Domain

Deutschlands Stadtwerke rechnen mit erheblich teureren Strompreisen im kommenden Jahr. Die Strompreise seien bislang „geringer“ gestiegen als beim Gas, etwa weil die EEG-Umlage weggefallen sei, sagte ein Sprecher des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) im Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). „Aber auch beim Strom erwarten wir weitere Preissteigerungen. Lagen diese bislang bei eher 10 Prozent, werden für das kommende Jahr tendenziell Preissteigerungen um die 60 Prozent erwartet“, so der Verbandssprecher zur „NOZ“.

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