Noch lacht Elon Musk Foto: JD Lasica Lizenz: CC BY 2.0
Eine Fabrik im brandenburgischen Grünheide, ein Design- und Entwicklungszentrum in Berlin und irgendwann, wenn alles läuft, bis zu 10.000 neue Arbeitsplätze. Die verkündete Tesla-Ansiedlung ist, so sie denn ernst gemeint ist, eine rundum gute Sache und wäre die größte Industrieansiedlung in diesem Land seit langer Zeit.
„SPD – das sind die, die wo lustig sind“ sagt man bei uns im Ruhrgebiet. Und besonders lustig sind die Sozialdemokraten in Dortmund. Die veranstalten – eigentlich eine gute Idee – am 16. November im Dortmunder U einen Kongress zum Thema „Nachhaltige Industrie“
Blick auf die Kastanienallee am U-Bahnhof Eberswalder Straße Foto: Abaris Lizenz: CC BY-SA 3.0
Obwohl es in vielen Bundesländern bereits seit längerem Mietendeckel gibt, ist das Thema erst richtig groß geworden, als die rot-rot-grüne Landesregierung von Berlin beschloss, auf dem gesamten Stadtgebiet einen solchen einzuführen.
Je nach Ausstattung und Baujahr liegt die Obergrenze für einen Wohnung in der Hauptstadt nun zwischen 3,92 Euro den Quadratmeter (Altbau ohne Sammelheizung und Band) und 9,80 Euro (Zwischen 2003 und 2013 gebaut, mit Bad). In den vergangenen Jahren sind die Mieten in Berlin stark gestiegen. Reich sind die Berliner trotzdem nicht. Mit einem durchschnittlichen verfügbaren Einkommen von 19.917 Euro im Jahr liegen sie nur unwesentlich über Bochum (19.620 Euro) und deutlich unter Frankfurt (21.690 Euro), Hamburg (24.421) und München (29.685).
Das Kraftwerk ‚Datteln 4‘ im September 2014. Foto: Robin Patzwaldt
Es mehren sich die Anzeichen, dass das umstrittene Kohlekraftwerk ‚Datteln 4‘ am Ende doch noch ans Netz gehen wird. Trotz des längst angedachten Kohleausstiegs und dem jahrelangen Gezanke um seinen Standort, soll es im kommenden Sommer wohl ans Netz.
Der Energiekonzern Uniper treibt die Inbetriebnahme seines Kraftwerks am Rande des Ruhrgebiets entschlossen voran und hat dafür inzwischen auch gewichtige Unterstützer gefunden.
Die Unterstützung der Landesregierung ist den Kraftwerks-Freunden und -Erbauern offenkundig sicher. Der Meiler sei „eines der modernsten und effizientesten Kohlekraftwerke in Europa, das alten Anlagen gegenüber auch klimatechnisch deutlich überlegen ist“, hatte Uniper-Chef Andreas Schierenbeck für die inzwischen rund 1,5 Milliarden Euro teure Anlage jüngst öffentlich geworben.
Wenn die Steuerzahler nicht über Gebühr belastet werden sollten, könne es „kaum eine Alternative dazu geben, Datteln 4 ans Netz zu nehmen“.
Bei Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat Uniper mit dieser Argumentation offenbar längst Gehör gefunden. Wenn für ‚Datteln 4‘ ältere und weniger umweltfreundliche Kraftwerke abgeschaltet würden, werde er nicht davon abraten, hatte Laschet laut ‚Welt‘ gesagt.
Was bei diesen Aussagen immer komplett hinten runterfällt, das ist der Hauptgrund warum dieses Kraftwerk eigentlich niemals ans Netz gehen dürfte.
Der Verlag Lensing-Wolff setzte sich im Prozess gegen Dortmund.de durch
Verleger Lambert Lensing-Wolff feierte das Urteil als Sieg der Pressefreiheit. Dortmund.de darf nicht mehr über alles und jeden in Dortmund berichten. Das Landgericht wies die Stadt in ihre Grenzen. Eine Einschätzung.
So etwas nennt man im Fußball eine Klatsche. Das, was Borussia Dortmund mit dem 0:4 bei Bayern München erlebte, ist sehr vergleichbar mit dem Urteil einen Tag zuvor im Dortmunder Landgericht. Eine Niederlage auf ganzer Linie, ohne nur den Hauch einer Chance zu haben.
Demo am Kohle-Kraftwerk in Datteln im Jahre 2010. Archiv-Foto: Brigitte Patzwaldt
Es gibt Dinge im Leben, die sind einfach nicht zu verstehen. Und zwar nicht, weil sie etwa zu kompliziert wären, sondern schlicht und einfach weil sie jegliche Logik vermissen zu lassen scheinen. In diese schwer zu akzeptierende Kategorie von Ärgernissen fällt seit Jahren schon das Kraftwerk ‚Datteln 4‘.
Da baut ein Konzern ein riesiges Kohle-Kraftwerk an einen nicht gerichtsfesten Standort, und zwar nach eigenen Bekunden von Anfang an auf eigenes Risiko. Als Gerichte das Projekt ein paar Jahre später dann tatsächlich stoppen, bemühen sich Politik und Stadtverwaltung plötzlich die vom Gericht monierten Probleme zu ‚heilen‘, indem die Rahmenbedingungen, des zuvor auf eigenes Risiko in die Landschaft gesetzten Meilers, der Realität anzupassen versuchen.
Das alleine ist ja schon schlechter ein Witz, und wurde in den vergangenen Jahren hier im Blog auch schon etliche Male thematisiert. Geändert hat das Alles freilich bisher nichts.
Ein Hermes-Fahrzeug. Quelle: Wikipedia, Lizenz: gemeinfrei
Auch als leidenschaftlicher Online-Käufer erlebt man so einiges. Über meine negativen Erfahrungen mit Amazon, Wish und reBuy hatte ich in diesem Blog kürzlich schon berichtet. In dieser Woche machte ich nun eine neue Erfahrung, von der ich euch berichten möchte.
Habt ihr schon einmal mit einem Paketzusteller zu tun gehabt, der offenbar kein Deutsch und kein Englisch spricht und mit dem ihr dann irgendwie gemeinsam herausfinden müsst, was er eigentlich von euch will? Ich jetzt schon. Dank dem Hermes-Versand!
Sollte Sigmar Gabriel Chef des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) werden, wird das für die SPD zum Problem. Gabriel wird den Schulterschluss mit der IG Metall suchen und tun, was früher zum Alltag sozialdemokratischer Politiker gehörte: Er wird sich für die knapp zwei
Ein Tag im Oktober. Gleich ist es halb zehn. Das Wetter ist für die Jahreszeit nicht schlecht, zumindest über dem Ruhrgebiet scheint die Sonne. Und der Strom zum Betrieb unserer Computer, Smartphones und Kühlschränke kommt wie immer aus der Steckdose. Doch wie wird er erzeugt? Das zeigt für fast alle europäischen Staaten die Internetseite Electrictymap – und das ständig aktuell.
Bitkom, der Branchenverband der Telekommunikationsindustrie, hat den Smart City Index veröffentlicht. Untersucht wurden alle deutsche Städte über 100.000 Einwohner – insgesamt 81. Gemessen wurden 35 Indikatoren wie die Breitbandanbindung der Haushalte, Online-Bürgerservice oder auch die Ladeinfrastruktur für E-Autos.