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Griff in die Geschichte: D-Day – Die große Stunde der alliierten Luftwaffe

Hawker Typhoon Mk IB Foto: Devon S A (Mr), Royal Air Force official photographer Lizenz: Gemeinfrei


Von unserem Gastautor Waldemar Alexander Pabst über die Rolle der alliierten Luftwaffe am D-Day und der Vernichtung der deutschen Westfront in Frankreich. 

Am frühen Morgen, heute vor 75 Jahren

Oberstleutnant Josef Priller, den alle Pips nannten, zog aus der großen Wolke, in die er und sein Rottenflieger Wodarczyk über Le Havre hineingeflogen waren, es war kurz vor halb neun an diesem 6. Juni 1944; was er sah, war atemberaubend. Tausende von Schiffen aller Größen, sogar Schlachtschiffe lagen bis zum Horizont vor den Stränden, Landungsboote strebten Gischt hinter sich ziehend dorthin, der weiße Sand voller Punkte, die stürmende Menschen waren. Weiterlesen

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Deutschland wird grün – und dann?

Life and Death (Foto: Crusty Da Klown/ Flickr/ CC0 1.0)

Die Grünen sind derzeit auf dem wohl größten Höhenflug ihrer Geschichte, wenn man einmal von ihrer Regierungsbeteiligung unter Schröder absieht. Sie sind der Sieger der Stunde, was zum einen damit zu tun hat, dass sie mit dem Thema „Klima“ so sehr verknüpft werden wie keine andere Partei, zum anderen aber auch damit, dass sie vornehmlich von Losern umgeben sind, die so ziemlich alles falsch machen, was man falsch machen kann. So ist das aktuelle Forsa-Hoch der Grünen, so es nicht nur statistisches Rauschen ist, nicht eigenen cleveren Moves geschuldet, sondern ein Nebenprodukt sozialdemokratischen Selbsthasses ebenso wie christdemokratischer Regression. Doch sei es drum: Der Zeitgeist ist grün, das Klima kaputt, und die Rettung des eben selben das Maß aller Dinge – für viele.

Sicherlich trägt auch zum Stimmungsbild bei, dass die Grünen angenehm weit weg von der politischen Rechten erscheinen, etwas, das man der CDU eben zusätzlich nicht abnimmt, kretschmert sie sich doch langsam an die AfD heran. Anders als die SPD versprechen die Grünen dann auch noch irgendwasmitsozialemfriedendurchnonhate. Was auch immer. Doch auch das mag hintenangestellt werden.

Was man sich vielmehr fragen mag: Und wenn Deutschland komplett grün wäre, und man meinetwegen Sachsen und einige andere Bundesländer gewinnbringend an Russland verkauft hätte, was wäre denn dann? Wäre dann der Klimawandel gestoppt? Genau diesen Eindruck mag man mitunter gewinnen. Es ist ein Rausch der Forderungen nach Verzicht, nach Selbstgeißelung, nach Abkehr vom Wege des Konsums. Nur: Wie denn dann? Und wer derjenigen, die grün wählen, ist dazu selbst bereit? Und wenn er, oder sie, oder wie auch immer, dazu bereit ist, wieso wird dann nicht konsequent im Privaten danach gehandelt? Weiterlesen

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››Österreich ist das einzige Land, das aus Erfahrung dümmer wird.‹‹

Die Hofburg in Wien – der Sitz des österreichischen Bundespräsidenten Foto: Bwag Lizenz: CC BY-SA 3.0 AT

Mit dem aus Salzburg stammenden Gewerkschafter und Sozialpolitiker Thom Kinberger haben wir bei den Ruhrbaronen schon häufiger gesprochen. Diesmal geht es um die Ibiza-Affäre, die Nachwirkungen der Europa-Wahl, den Brexit und weitere tagespolitische Fragen. Weiterlesen

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„Hallo Stuttgart, ich komme aus der Zukunft“

Dinkel – In Stuttgart sehr beliebt!


Am Mittwoch veranstaltete die Stuttgarter Straßenzeitung Trott-War den Fachtag „Gedruckt oder Digital –  Aktuelle Herausforderungen für klassische und alternative Medien“, auf dem ich neben Bertram Scheufele von der Uni-Hohenheim und Joe Bauer, einem ehemaligen Redakteur der Stuttgarter Nachrichten, einen Vortrag halten durfte. Hier könnt ihr ihn nachlesen.

Mein Vortrag ist mit der Überschrift “Blogs oder Papier – Konkurrenz belebt das Geschäft?” angekündigt. Dahinter steht ein Fragezeichen.  

Um es kurz zu machen: Blogs sind keine ernstzunehmende Konkurrenz für Tageszeitungen und in wenigen Jahren wird kaum noch eine Tageszeitung auf Papier erscheinen.   Weiterlesen

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Braucht Gelsenkirchen eine eigene Universität?

Frank Baranowski Foto: © Stadt Gelsenkirchen / Catrin Moritz


Gelsenkirchens Oberbürgermeister Frank Baranowski (SPD) wünscht sich eine neue Universität für das nördliche Ruhrgebiet. Forscher und Gründer sollen für die dringend benötigten neuen Jobs sorgen.

Die kleinen Windhosen aus grauem Staub tanzen in der Frühlingssonne. Bis fast an den Horizont reichen die Baumreihen, eine einsame Zwiebel liegt auf dem Boden. Wenn nicht gerade Schalke04 spielt oder ein Flohmarkt stattfindet, sind die großen Parkplätze der Veltins-Arena nichts anderes als eine weite Ödnis. Das könnte sich vielleicht in wenigen Jahren ändern, denn die Flächen sollen Standort einer neuen Universität werden. Weiterlesen

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Ruhrbarone-Ausflugstipp: Das romantische Schloss Nordkirchen im Münsterland

Das Schloss in Nordkirchen. Foto(s): Robin Patzwaldt

Wem die vergammelte Altstadt von Recklinghausen inzwischen zu deprimierend und der sterile Phoenix See in Dortmund-Hörde vielleicht noch zu charakterlos ist, für den hätten wir in unserer losen Reihe der Ruhrbarone-Ausflugstipps heute einmal wieder ein romantisches, gepflegtes Wasserschloss als Empfehlung für einen der kommenden Tages-Trips in die reizvolle Umgebung des Ruhrgebiets.

Wobei, so ganz unumstritten ist auch das Schloss Nordkirchen, rund 30 Minuten nördlich von Dortmund im Münsterland gelegen, unter unseren Lesern nicht gewesen, als ich es zuletzt im Sommer 2014 einmal kurz hier im Blog schon einmal kurz zum Thema machte.

Es entwickelte sich im Kommentar-Bereich damals direkt eine überraschend emotionale Debatte über ‚Herrschaftsarchitektur‘.

Aber wie dem auch sei, eine Nennung in unserer Serie mit lohnenswerten Ausflugs-Zielen der Region hat sich die Anlage zweifelsohne in jedem Falle verdient.

Leider drehte ein ARD-Team am gestrigen Montag, als ich einmal wieder in Nordkirchen war um ein paar aktuelle Fotos zu machen, dort gerade einen Film über die große Ära des Essener Krupp-Konzerns, so dass Teile des Parks für mich diesmal nicht zugänglich waren. Für ein paar farbenfrohe Appetithäppchen im Foto-Format hat es dennoch gereicht. Weiterlesen

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Cineastische Fotoperlen in Schloss Oberhausen aufgetaucht

Blick in die Ausstellung Hollywood Icons

  

Blick in die Ausstellung Hollywood Icons

Die LUDWIGGALERIE zeigt mit HOLLYWOOD ICONS 200 Fotografien aus der John Kobal Foundation

Nach der letzten erfolgreichen Ausstellung BRITISH POP ART mit Meisterwerken aus der Sammlung Heinz Beck, geht es jetzt im Schloss Oberhausen in die goldene Ära Hollywoods. Sie gewährt einen Einblick hinter die Kulissen der klassischen Filme und zeigt jene Fotografen, deren ikonische Bilder noch heute jeder kennt. Die Namensliste liest sich wie das Who-is-who der Filmgeschichte. Angefangen mit Stummfilm-Mimen der 1920er wie Charlie Chaplin und Mary Pickford, über die Legenden der frühen Tonfilm-Ära von Marlene Dietrich bis Cary Grant, bis hin zu den Nachkriegsstars wie Marlon Brando, Sophia Loren und Marcello Mastroianni. Weiterlesen

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Die Zwietracht und ihr Zweck

Wenn die Freude im Haus stirbt; Gemälde von Pietro Saltini Lizenz: Gemeinfrei


Warum wir wen mögen oder auch nicht. Von unserem Gastautor Matthias Kraus.

Neulich plauderte ich mit Oliver, einem begnadeten Songwriter. Er schwärmte von einer Vision, zu der er mit seinen künstlerischen Mitteln versucht, beizutragen: Dass die Menschheit ihre ewigen Aggressionen ein für alle Mal beendet. Er ist überzeugt davon, dass der Weltfriede machbar ist. Ich finde sein Vorhaben gut, wir brauchen solche Leute. Wie es in dem Apple-Werbespot so treffend heißt: „Die, die verrückt genug sind, zu denken, sie könnten die Welt verändern, sind die, die es tun.“ Was Olivers Vision betrifft: Was sollte uns schon hindern, Weiterlesen

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New York Times: Russland schürt Angst vor 5G

Vladimir Putin Foto: Kreml Lizenz: CC BY 4.0

Irgendwann wird auch in Deutschland das Mobilfunknetz auf 5G umgerüstet. Klar, Burkina Faso wird damit wahrscheinlich schneller damit fertig  und die Preise in der Mongolei günstiger sein, aber es wird passieren. Und dann wird es an zahlreichen Standorten Bürgerinitiativen geben, die gegen neue Masten klagen und Risiken beschwören, die es nicht gibt.

Die New York Times zeichnet in einem Artikel nun nach, wie Russland die Angst von Verschwörungstheoretikern und Öko-Paranoikern bewusst schürt. Das Instrument ist Putins Propagandasender RT:

„The Russian network RT America aired the segment, titled “A Dangerous ‘Experiment on Humanity,’” in covering what its guest experts call 5G’s dire health threats. U.S. intelligence agencies identified the network as a principal meddler in the 2016 presidential election. Now, it is linking 5G signals to brain cancer, infertility, autism, heart tumors and Alzheimer’s disease — claims that lack scientific support.ase — claims that lack scientific support.“ Weiterlesen

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