Der VfL Bochum ist wieder da angekommen wo Peter Neururer ihn übernahm

Peter Neururer. Quelle: Wikipedia, Foto: xtranews.de, Lizenz: CC
Peter Neururer. Quelle: Wikipedia, Foto: xtranews.de, Lizenz: CC

Nach den letzten Niederlagen ist der VfL Bochum in der zweiten Liga quasi wieder genau da angekommen, wo Trainer Peter Neururer ihn zum Ende der letzten Spielzeit übernahm: In unmittelbarer Nähe der Abstiegsplätze.

Und machen wir uns nichts vor, nach zehn Spieltagen hat die Tabelle durchaus schon Aussagekraft, ist schließlich doch nun auch schon wieder fast ein Drittel der neuen Saison absolviert.

Es droht also wohl genau das einzutreten, was dem Image des Trainers Peter Neururer entspricht, und was viele Skeptiker schon bei seiner Amtsübernahme befürchtet hatten.

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Fußball: Das unnötige Nominierungschaos des Joachim Löw

Stefan Kießling im Bayer-Trikot. Quelle: Wikipedia, Foto: Johann Schwarz, Lizenz: CC
Stefan Kießling im Bayer-Trikot. Quelle: Wikipedia, Foto: Johann Schwarz, Lizenz: CC

Es gibt Dinge im Fußball, die kann man als Beobachter so einfach nicht nachvollziehen. Das seit Monaten und Jahren von Joachim Löw veranstaltete Nominierungschaos gehört eindeutig mit dazu.

Das man als Fan und Beobachter nicht immer alle Entscheidungen des Nationaltrainers so auch toll finden muss, das ist eine Selbstverständlichkeit. Nur sollte man dabei doch zumindest eine klare Linie, ein gewisses Maß an Konsequenz erkennen können. Doch was Joachim Löw zuletzt für Verwirrung um die Nominierungen bzw. Nicht-Nominierungen zur deutschen Fußballnationalmannschaft stiftet, das geht inzwischen schon nicht mehr auf die sprichwörtliche ‚Kuhhaut‘. Die Beispiele häufen sich. Über die urplötzliche ‚Degradierung‘ des ‚ehemaligen‘ Stammspielers Mats Hummels hatten wir hier vor einigen Wochen schon diskutiert.

Absoluter Härtefall in diesem Bereich ist aktuell jedoch der Leverkusener Stürmer Stefan Kießling. Seit Jahren liefert er in der Liga Top-Leistungen ab, war in der Vorsaison sogar ‚Torschützenkönig‘.

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TU-Dortmund: Amokläufe, Bombendrohungen und Demonstrationen

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In der  TU Dortmund wird Sicherheit groß geschrieben. Die Leitung der Hochschule will auf alle Eventualitäten vorbereitet sein. Eine Haltung, die Sinn macht: Viele tausend Menschen arbeiten und studieren an der Technischen Universität. Brände, aber auch Anschläge könnten viele Opfer fordern und ist ist gut, sich auf solche „Lagen“ vorzubereiten.

Allerdings kann man auch über das Ziel hinausschießen:  Neben Bedrohungs- und Gefahrenlagen gehören bei der   TU Dortmund auch spontane Demonstrationen zu den „Gefahrenlagen“, über welche die Hochschulleitung am 6. Mai dieses Jahres mit einem Brief, der diesem Blog vorliegt, informierte. Blöd nur, dass die Teilnahmen an Demonstrationen ein Grundrecht sind – im Gegensatz zu Amokläufen und Bombendrohungen. Mit Krisen haben  sie nichts zu tun, mit gelebter Demokratie eine ganze Menge.

Duisburg: “Wenn Wahrheit zu Rassismus wird, ist Deutschland verloren.“ – Ein Bericht

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Am Samstag fanden in Duisburg drei Kundgebungen statt, in deren Verlauf rassistische und antiziganistische Äußerungen getätigt wurden, die alle von Duisburger Anwohnern getragen, oder aber offen begrüßt wurden. Zwei dieser Kundgebung wurden von der rechtspopulistischen Kleinpartei “PRO NRW” organisiert, eine weitere unter dem Motto “Wir sind Rheinhausen – Schau nicht weg” von einem Bündnis Rheinhauser Anwohner. Crosspost von der Initiative gegen Duisburger Zustände

Die Kundgebung auf dem Hochemmericher Markt, an der teilweise bis zu 250 Personen teilnahmen, sollte sich laut mehrfacher Aussage des Veranstalterkreises im Vorfeld nicht gegen Zuwanderer, sondern gegen die Duisburger Ordnungsbehörden und ihre vermeintlichen Verfehlungen im Umgang mit dem Wohnblock „In den Peschen 3-5“ richten. Im Ankündigungstext hatten sich die Organisatorenalle größte Mühe gegeben, weltoffen und pluralistisch zu erscheinen. In der Umsetzung am Samstag sah das dann aber ganz anders aus: Es kam auch bei dieser Veranstaltung zu rassistischen Ausfällen.

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Der Ruhrpilot

kraft_tvNRW: Kraft tut so, als habe die SPD die Wahl gewonnen…Welt

NRW: „Regierung muss sich stärker in Brüssel einmischen“…Welt

NRW: Malte Spitz verlässt die Grünen-Spitze…Der Westen

Ruhrgebiet: Kinderfilmtage Ruhrgebiet mit «Tom Sawyer» gestartet…Münsterländische Volkszeitung

Bochum: Inszenierter Schockmoment im Orchesterkonzert…Ruhr Nachrichten

Bochum: Bei Opel wird heute das letzte Getriebe gebaut…Der Westen

Dortmund: Dortmunder Herbst lockt 60.000 Besucher an…Ruhr Nachrichten

Duisburg: „Ich bin erschrocken über den Hass“…Der Westen

Duisburg: Stadt will erste Familien aus Bergheimer Problemhaus umsiedeln…Der Westen

Essen: Asylheim spaltet Nachbarschaft…Der Westen

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‚Ruhrgebietsrocker‘ Stefan Stoppok geht auch 2013 wieder auf seine traditionelle Vorweihnachtstournee

Stoppok auf seiner vorweihnachtlichen Tour im Jahre 2012. Foto: Robin Patzwaldt
Stoppok auf seiner vorweihnachtlichen Tour im Jahre 2012 in Dortmund. Foto: Robin Patzwaldt

Es gibt Musiker, die begleiten einen scheinbar durch das ganze Leben. Ein solcher ist für mich persönlich Stefan Stoppok. Der gebürtige Hamburger, der dann in Essen aufwuchs, gilt bei vielen als der typische Ruhrgebietsrocker der Gegenwart. Seine lockeren Sprüche, seine frechen, vielfach von Alltagsproblemen handelnden Texte passen ja auch perfekt in diese Region. Dabei bietet Stoppoks Musik durchaus mehr als ruhgebietstypische Texte und Sprüche. Außerdem ist er wirklich ein ganz herausragender Gitarrist, wie er seit Jahren immer wieder beweist. Trotzdem hält sich seine Bekanntheit ‚im Rahmen‘.

In den klassischen Medien findet man ihn und seine Musik inzwischen, bedauerlicher Weise, doch eher selten. Stoppok hat sich ungeachtet dessen eine treue Stammhörerschaft erarbeitet.

Ein früher ‚Förderer‘ von Stoppok war über Jahre hinweg, in den 1980er-Jahren bereits,  Dave Colman und seine WDR-Sendung ‚Hier funkt‘s‘, welche früher immer sonntags auf ‚WDR 1‘ im Hörfunk lief. Daher kenne auch ich ursprünglich die Musik des inzwischen in Bayern lebenden Musikers.

Im Laufe der Jahre

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The Blog House: Danke, es war schön gestern in Dortmund

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Das Institut des Schauspielhauses Dortmund ausverkauft, ein Publikum das mitgegangen ist und eine wirklich sehr schöne Stimmung – vielen Dank an alle die gestern bei „The Blog House“ der ersten Veranstaltung der von den Ruhrbaronen und dem Schauspielhaus Dortmund organisierten Lesereihe dabei waren. Zwar lief alles ganz anders ab als geplant, aber da alle ihren Spaß hatten ist das nun auch vollkommen egal. Und vielen Dank auch an die Autoren, die gestern aufgetreten sind: Martin Krauss, Sascha Bisley und Thorsten Bihegue. Ihr wart Großartig. Weiter geht es am Samstag, dem 7. Dezember.