NPD in Essen-Kray: „Volkstod“ durch Langeweile?

IMG_1861“Reichsbürger” und Hooligans in Berlin, CDU, AfD und NPD in Erfurt – das sind die rechten Demos, die am Sonntag vorrangig die die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf sich gezogen haben. Auch im Essener Stadtteil Kray demonstrierten am Abend Nazis, vorgeblich im Gedenken an die Mauertoten. Dass sie nicht viel Aufmerksamkeit bekommen haben ist allerdings schon in Ordnung – das ganze war eine ziemlich langweilige Veranstaltung.

Schon zwei Stunden bevor die NPD sich auf dem Krayer Markt versammeln wollte, hatte das Bündnis “Essen stellt sich quer” zu einer Gegendemo in der Nähe der NPD-Parteizentrale in Essen-Kray aufgerufen. Von dort zogen rund 200 Menschen zum Krayer Markt, wo sie schon vor Ankunft der Neonazis selber eine Kundgebung abhielten.

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Fußball in der DDR (Teil 3)

Flutlichtmast. Quelle: Wikipedia Lizenz: gemeinfrei
Flutlichtmast. Quelle: Wikipedia Lizenz: gemeinfrei

Unser Gastautor Thomas Weigle beschäftigt sich für die Ruhrbarone in diesem Beitrag heute erneut mit dem Fußball in der DDR. Den dritten Teil seiner Miniserie nennt der Autor ‚Boykott und Meistercup‘:
Für einige Jahre wurde ein Einreiseverbot für DDR-Sportler in die Nato-Länder verhängt, erst im Spieljahr 64 war ein Ende dieses unnötigen Boykotts gekommen, der der DDR billiges Propagandamaterial besorgte, der aber auch bei den Betroffenen aus den betreffenden Ländern für Unverständnis gesorgt hatte, wie bspw. bei den Walisern von Swansea Town, die sich gerne für die ihnen in der DDR erwiesene Gastfreundschaft revanchiert hätten.
Nach dem Gastspiel der englischen Nationalmannschaft in Leipzig 63 hatte sich der Generalsekretär der FA ähnlich geäußert und darauf gesetzt, die DDR-Mannschaft bald in England begrüßen zu können. Begonnen hatten diese Scharmützel in Spanien, wo der Faschist Franco 58 im letzten Augenblick den Abflug der spanischen Fußballer zum fälligen Europapokalspiel gegen die UdSSR verhindert hatte. 64 fand dann die Endrunde dieses Wettbewerbs in Spanien statt, in welchem Spanien mit 2:1 im Endspiel gegen eben jene UdSSR siegte.

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Die Eisadler Dortmund erspielten sich ein perfektes Wochenende

Torwartmaske. Foto: Robin Patzwaldt
Torwartmaske. Foto: Robin Patzwaldt

Es war das perfekte Wochenende für die Eisadler Dortmund. Zuerst gab es den 6:2-Sieg am Samstagabend in Bad Nauheim und dann nur einen Tag später folgte mit dem 8:2 in Dinslaken ein weiterer Auswärtserfolg. Besser hätte es für den Regionalliga-Aufsteiger nicht laufen können.

Die Tabellenführung konnte damit ebenso ausgebaut werden wie die Siegesserie auf mittlerweile acht Erfolge am Stück. Allerdings musste der Sieg in Dinslaken hart erkämpft werden, denn die gastgebenden Kobras erwiesen sich lange Zeit als harter Brocken und ebenbürtiger Gegner. Deshalb täuscht die Höhe des Dortmunder Sieges etwas, den Gastgebern fehlte in einigen Phasen das Glück in der Chancenverwertung oder sie scheiterten am wie schon in Bad Nauheim bestens aufgelegten Eisadler Keeper Sebastian May.

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[Bilderrätsel Revival Nummer 23 + 24]

michalak

So…die dritte Chance dieses wunderbare Rätsel doch noch zu lösen 🙂

Ein weiterer Tipp: Es ist ein Hilfsmittel und man benutzt den Gegenstand, bevor man das Haus verläßt … in der Regel!

Aber damit es nicht zu langweilig wird, gibt es heute auch ein neues Foto zum Raten:

michalak

Frühstück für Dortmund

Klopp 11.04.13 (580x435)BVB: Große Gefühle und ein völlig verrücktes Eigentor…Spiegel
Preis: Klaus Kolleck ist Dortmunder des Jahres 2014…Ruhr Nachrichten
Hausbesetzung: Symbolische Aktion für das Soziale Zentrum Avanti…Nordstadtblogger
BVB: Dortmund siegt sich aus der Krise…Reviersport
BVB: Borussia Dortmund-Aktie – Endlich…Der Aktionär
BVB: Kramer hilft Dortmund…FAZ
BVB: „Ich dachte nur Scheiße!“…Goal

 

Der Ruhrpilot

Kabinett Kraft 2 Foto: Ralph Sondermann Copyright: nrw.de
Kabinett Kraft 2 Foto: Ralph Sondermann Copyright: nrw.de

NRW: Viel Kritik an rot-grüner Landesregierung…Welt
Debatte: Christen und Muslime sind sich näher, als sie denken…Welt
Debatte: „Baut eure Zivilgesellschaft doch in Leipzig auf, nicht in Israel“…Cicero
Debatte: Liberale Demokratie – jetzt erst recht!…Welt
Ruhrgebiet: Revier-SPD attackiert Berlin und Düsseldorf…Der Westen
Ruhrgebiet: Zum Narren gemacht…Post von Horn
Ruhrgebiet: Neuer Aufbruch fürs Revier…RP Online
Bochum: Ärmel für Flüchtlinge aufkrempeln…Der Westen
Bochum: Schüler erinnerten Schicksal von jüdischen Familien…Der Westen
Dortmund: Hausbesetzung in der Flensburger Straße…Nordstadtblogger
Duisburg: Mehr Geld für Aufsichtsräte städtischer Firmen…Der Westen
Duisburg: Filme der 38. Duisburger Filmwoche blicken tief ins Leben…Der Westen
Essen: Yad-Vashem-Bibliothek wählt Essener Buch aus…Der Westen
Essen: Die Jüdin Esther Bejarano hat dank Musik das KZ überlebt…Der Westen
Hagen: Giousoufs Kritik an Erdogan-Karikatur polarisiert…Der Westen

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Theater Oberhausen: Das Käthchen von Heilbronn

Foto: Laura Nickel
Foto: Laura Nickel

Vor Beginn der Premiere tritt Dramaturg Rüdiger Bering vor den Vorhang. Er erklärt die Funktion der Nachtsichtgeräte, die jeder Zuschauer am Eingang erhalten hat. Die erste Szene von Kleists „Käthchen von Heilbronn“ spiele in einer Höhle und in Höhlen sei es nun mal dunkel, sagt Bering, deshalb sei es auf der Bühne in dieser Szene auch dunkel. Nun ja, ob Heinrich von Kleist sich wirklich vorgestellt hat, dass das Femegericht tatsächlich in völliger Dunkelheit abgehalten wird, bleibt dahingestellt. Ein spannendes Experiment ist es allemal.

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NRW: Kritik an Zusammensetzung des NSU-Untersuchungsausschusses

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In der vergangenen Woche hat der nordrhein-westfälische Landtag einen NSU-Untersuchungsausschuss eingesetzt. Die Initiative NSU-Watch NRW kritisiert die Entsendung von Landtagsabgeordneten aus der Polizei in den Ausschuss.

Drei Polizeibeamte werden künftig im NSU-Untersuchungsausschuss  des nordrhein-westfälischen Landtags mitarbeiten. Zu ihren Aufgaben wird es auch gehören, die Arbeit der Polizei zu untersuchen. Das ist nach Meinung der Initiative NSU-Watch NRW aus mehreren Gründen Problem. So war der SPD-Landtagsabgeordnete Andreas Kossiski zur Zeit des Nagelbombenanschlags in der Keupstraße in Köln-Mülheim der Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Kölner Polizei, die einer der Hauptgegenstände der Untersuchung sein wird. Zuvor hat Kossiski, heute DGB-Vorsitzender in Köln, unter anderm bei der schleswig-holsteinischen Landespolizei gearbeitet und war an den Ermittlungen nach den Brandanschlägen in Solingen und Mölln Anfang der 1990er Jahre beteiligt.
Maria Breczinski, Sprecherin der Initiative NSU-Watch NRW: „Die Personalie Kossiski ist mehr als unglücklich, denn seine Arbeit ist Untersuchungsgegenstand des Parlamentarischen Untersuchungssausschusses. Möglicherweise muss er sogar als Zeuge vor dem Ausschuss, dem er als Obmann vorsteht, aussagen. Das schließt ihn als Mitglied des PUA aus.“

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