Saturn am Westenhellweg vor dem Aus – Mein letzter Grund für Dortmund verschwindet

Vor Saturn am Westenhellweg in Dortmund im Juli 2021. Foto: Robin Patzwaldt

Unser aller Kaufverhalten hat sich in den letzten Jahren massiv gewandelt. Das Internet hat eben fast alles verändert, auch die Lage des Einzelhandels in unseren Innenstädten. Und nein, diese Tendenzen sind nicht aufzuhalten. Das ist uns allen längst klar und wurde hier im Blog der Ruhrbarone im Laufe der vergangenen Jahre ja auch schon häufiger und emotional diskutiert.

Und dennoch war die Meldung vom Donnerstagabend, dass Saturn am Dortmunder Westenhellweg zum Sommer dicht macht, wohl nicht nur für mich ein echter Schlag in die Magengrube.  Da tröstet es wenig, dass, wer den Laden in den letzten Jahren regelmäßig beobachtet hat, den Niedergang auch optisch hat schon länger kommen sehen können. Der immense Sanierungsbedarf des Gebäudes wird nun auch als Grund dafür genannt, dass der Mietvertrag nun seitens Saturn nicht verlängert wird. Wie dem im Detail auch sei. Jetzt ist es also offiziell: Bald ist Schluss. Für die City Dortmund ist das keine Randnotiz, das ist ein echter Treffer in die Weichteile.

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Kunst- und Wissenschaftsfreiheit dürfen nicht als Kulisse für Antisemitismus missbraucht werden

Angela Freimuth Foto: James Zabel


Kunst und Wissenschaft sind Orte des freien Diskurses. Deshalb sind Kunst- und Wissenschaftsfreiheit zurecht besonders grundgesetzlich geschützt. Unsere Gastautorin Angela Freimuth ist Mitglied der FDP-Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag.

Leider zeigt nicht zuletzt die aktuelle Debatte um eine Einladung durch Studierende der Kunstakademie Düsseldorf an eine durch antisemitische Äußerungen aufgefallene palästinensische Künstlerin, dass Kunst und Wissenschaft sich der aus dieser Freiheit erwachsenden Verantwortung bewusst sein müssen. Denn Kunst- und Wissenschaftsfreiheit können und dürfen nicht als Kulisse für Antisemitismus missbraucht werden.

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Mercosur: Das Geschäftsmodell grüner Wohlstandsverwahrlosung kommt an seine Grenzen

Stimmte gestern im Europaparlament mit der AfD: Terry Reintke aus Duisburg, Die Grünen (Foto: Roland W. Waniek)

Gemeinsam mit Abgeordneten der Linkspartei, der AfD und des BSW haben Grüne im Europaparlament dafür gestimmt, dass der Europäische Gerichtshof das zwischen der Europäischen Union und Südamerika beschlossene Mercosur-Abkommen prüfen muss. Die Brandmauer spielte auf einmal keine Rolle mehr. Damit könnte sich das Inkrafttreten des Freihandelsabkommens um Jahre verschieben. Für Europa und vor allem für das Exportland Deutschland ist das eine wirtschaftliche Katastrophe.

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Protest vor der Kunstakademie Düsseldorf: Kritik an Antisemitismus, Terrorverherrlichung und Abschottung

Protest gegen Antisemitenshow in der Kunstakademien Düsseldorf Foto: Schroeder


Rund 100 Menschen haben am Mittwochabend vor der Kunstakademie Düsseldorf gegen den geplanten Auftritt der in Kuwait geborenen sowie in Frankreich und den USA aufgewachsenen Künstlerin Basma al-Sharif protestiert. Zur Kundgebung aufgerufen hatte unter anderem die Jüdische Gemeinde Düsseldorf, unterstützt von weiteren Gruppen und Einzelpersonen. Der Protest richtete sich gegen das Festhalten der Akademie an einer Veranstaltung, die trotz massiver Vorwürfe der Antisemitismus- und Terrorverharmlosung stattfinden soll.

Mit Plakaten, Redebeiträgen und israelischen Fahnen kritisierten die Demonstrierenden insbesondere, dass eine staatlich finanzierte Hochschule einer derart umstrittenen Person ein Podium bietet. Mehrfach wurde

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Martin Sonneborn (Die PARTEI) stimmt mit Rechtsradikalen, Grünen und dem BSW gegen das Mercosur-Handelsabkommen

Martin Sonneborn 2018 Foto (Ausschnitt): Ptolusque Lizenz: Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

25 Jahre wurde zwischen der Europäischen Union und den südamerikanischen Staaten über das Freihandelsabkommen Mercosur gestritten und verhandelt. Ein Generationenprojekt. Nachdem das Abkommen vor wenigen Tagen unterzeichnet wurde, musste es noch durch das Europaparlament. Und dort scheiterte es: Die Linksfraktion im Parlament fand eine Mehrheit für ihren Antrag, das Handelsabkommen vom

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