Update: Die Bandbreite ist in Gelsenkirchen nicht willkommen

Frank Baranowski

Wojna von der Duisburger Band „Die Bandbreite“ kann sich auf ein freies Wochenende freuen – das Musiktheater im Revier (MiR) hat die Zusammenarbeit beendet, bevor sie begonnen hat.

Update: Nachdem wir am Freitag Vormittag darüber berichtet haben, das Wojna von der  Duisburger Band „Die Bandbreite“ in Zusammenarbeit mit einem Gelsenkirchener Bildungsträger und  dem Musiktheater im Revier ein Seminar zum Thema HipHop und Oper gegen sollte, ging alles ganz schnell. Initiativen beschwerten sich bei der Leitung des MiR und klärten die Verantwortlichen auf,  mit wem sie sich da eingelassen hatten. Gelsenkirchens Oberbürgermeister Frank Baranowski bedankte sich bei uns im Blog für den Hinweis und versprach aktiv zu werden.

Und Voilá: Die Zusammenarbeit mit dem MiR und dem Bildungsträger der mit dem  Verschwörungsrapper kooperierte, ist erst einmal beendet.Wir können uns da nur dem Blog der Gelsenkirchener Antifa-Blog alge anschließen, die uns via Twitter über den Stand der dinge informiert haben:

An dieser Stelle danken wir den Mitarbeiter*innen des MiR für die schnelle Reaktion.

Update:

Ich will es mal hier präzisierer sagen: Wojna hat den Workshop am Wochenende gemacht – nicht die Band unter ihrem Label Bandbreite. Und er hat stattgefunden. Für mich ist das aber nichts anderes, den Wojna ist die Bandbreite: Deren Kopf, Ideologe und Stratege. Er schnappt sich nur andere Label, um die gleiche Botschaft zu transportieren. Allerdings hat die Stadt Gelsenkirchen nach unseren Informationen die Zusammenarbeit mit dem Bildungsträger, der den Workshop veranstaltete, auf Eis gelegt.

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12 Kommentare

  1. #1 | Andreas sagt am 16. Dezember 2011 um 17:36 Uhr

    @ Stefan Laurin

    vielleicht doch etwas mehr als „Hobby“?

    (Gratulation!)

  2. #2 | Stefan Laurin sagt am 16. Dezember 2011 um 17:37 Uhr

    @Andreas: 🙂

  3. #3 | der, der auszog sagt am 16. Dezember 2011 um 17:43 Uhr

    Na geht doch. Glückwunsch nach Gelsenkirchen

  4. #4 | Informer sagt am 16. Dezember 2011 um 17:56 Uhr

    Die Bandbreite hat gar keine Einträge mehr unter „kommende Termine“ auf ihrer Website… 🙂

    Gelsenkirchen ist o.k.!
    Wenns da nicht diesen blau-weißen… na, lassen wir das… 🙂

  5. #5 | German Pie sagt am 16. Dezember 2011 um 18:17 Uhr

    Das Duisburg-Lied find ich trotzdem noch gut.

    😉

  6. #6 | not Eve sagt am 16. Dezember 2011 um 19:08 Uhr

    Auch in diesem Post nochmal Chapeau.
    Ein Politiker, der Blogs liest (nicht lesen lässt) und re(a)giert!!

    Soviel Grips hätte ich mir im September in Essen von der Essen Marketing auch gewünscht. Dann wären die „257er“ auch nicht beim größten Stzadtfest Essen.Original um 13 Uhr vor 500 Minderjährigen aufgetreten, um über frauenfeindliche Sexfantasien, Drogenmißbrauch und Gewalt zu rappen. 😉

  7. #7 | Die Bandbreite ist in Gelsenkirchen nicht willkommen | Jihad Watch Deutschland sagt am 16. Dezember 2011 um 21:24 Uhr

    […] – das Musiktheater im Revier (MiR) hat die  Zusammenarbeit beendet, bevor sie begonnen hat. Mehr… Gefällt mir:LikeSei der Erste, dem dieser post gefällt. Dieser Beitrag wurde unter […]

  8. #8 | allemachtdendrähten sagt am 17. Dezember 2011 um 16:14 Uhr

    Die Bandbreite kommt aus Duisburg und wollte im MIR auftreten. Das hat nun der OB Baranowski wegen der hier veröffentlichen Gründe verhindert. Der Fraktionschef der Linken in Duisburg kommt also auch aus der gleichen Stadt wie die Bandbreite, war auch schon bei deren Auftritten zu sehen, hat es dazu noch in die Top 10 der Antisemiten geschafft, arbeitet im Duisburger Rat auf das engste mit den Grünen und der SPD zusammen und hört man da von Baranowski auch nur andeutungsweise : Ich kümmere mich darum?

  9. #9 | Umleitung – Presseschau vom 17.12.2011 » Online, Spiegel, Westen, Duisburger, Piraten, Weltwirtschaft » xtranews - das Newsportal aus Duisburg sagt am 17. Dezember 2011 um 16:20 Uhr

    […] In vielen Betten zu Hause taz, 13.12.2011RechtsDie Bandbreite ist in Gelsenkirchen nicht willkommen Ruhrbarone, 16.12.2011Werbung„Kirche für Demokratie gegen Rechtsextremismus“ Neonazi-Brandanschlag auf Pfarrhaus? […]

  10. #10 | Hanna sagt am 18. Dezember 2011 um 16:46 Uhr

    Naja das die Antifa da erfreut ist, wundetr mich nicht, sind diese doch auch Adressaten von der Bandbreite…die ich übrigens ganz gut finde.

  11. #11 | Gelsenkirchener Musiktheater sagt Workshop mit Musikgruppe ab | LinksDiagonal sagt am 19. Dezember 2011 um 00:04 Uhr

    […] https://www.ruhrbarone.de/die-bandbreite-ist-in-gelsenkirchen-nicht-willkommen/ und meinte zynisch: “Die Duisburger Band “Die Bandbreite” kann sich auf ein freies Wochenende freuen” […]

  12. #12 | Pro Nix sagt am 19. Dezember 2011 um 14:26 Uhr

    Merkwürdiger Weise sind sie hingegen bei der Werner Hüskens Duisburger Rücktritt-/Abwahl-Neuanfang-Initiative mehr als willkommen:
    https://www.neuanfang-fuer-duisburg.de/duisburg-hat-die-wahl_links.htm
    Ich behaupte sogar, dass es kein Zufall ist, dass das „Sauerland“-Land pünktlich zum Abwahl-Brimborium entstand.
    Auch kein Zufall wird es sein, dass Die Bandbreite von „Never Forget e.V.“ unter K. Hendrix und „Duisburg21 – Das Original“ unterstützt werden:

    https://www.youtube.com/watch?v=vU7vQt3y0-M

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