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Die Zeugen Jehovas sind die besten Menschen der Welt

 

Vergessen Sie Benedetto, vergessen Sie Luther, vergessen Sie Gandhi, Buddha und den Rest. Die Zeugen Jehovas sind die besten Menschen der Welt – das versichern wir Ihnen; wir haben es erlebt. Am Gründonnerstag im Königreichssaal in Dortmund Hombruch beim Abendmahl des Herrn. Ein Erlebnisbericht von Herrn Schlange und Herrn Joswig.

 

Zur Vorgeschichte:

Zum wichtigsten Fest des Jahres, dem Tode unseres Heilands, sollten die Menschen sich ihrer Wurzeln besinnen. Nur durch das Opfer Jesu haben wir das göttliche Geschenk empfangen, uns von der Erbschuld, dem Sündenfall im Paradies, reinwaschen zu können.

Verständlich, dass in den Wochen vor dem Osterfest die Zeugen Jehovas armen Sündern ihre Hand reichen und Einladungen an Haustüren, Straßenecken und Billardtischen verteilen.

Vergessen Sie Benedetto, vergessen Sie Luther, vergessen Sie Gandhi, Buddha und den Rest. Die Zeugen Jehovas sind die besten Menschen der Welt – das versichern wir Ihnen; wir haben es erlebt. Am Gründonnerstag im Königreichssaal in Dortmund Hombruch beim Abendmahl des Herrn. Ein Erlebnisbericht von Herrn Schlange und Herrn Joswig.

Zur Vorgeschichte:

Zum wichtigsten Fest des Jahres, dem Tode unseres Heilands, sollten die Menschen sich ihrer Wurzeln besinnen. Nur durch das Opfer Jesu haben wir das göttliche Geschenk empfangen, uns von der Erbschuld, dem Sündenfall im Paradies, reinwaschen zu können.

Verständlich, dass in den Wochen vor dem Osterfest die Zeugen Jehovas armen Sündern ihre Hand reichen und Einladungen an Haustüren, Straßenecken und Billardtischen verteilen.

Herr Schlange fand die Option auf Erlösung am Dortmunder Hauptbahnhof – auf den ersten Treppenstufen zur Innenstadt. Seine schlafverklebten Augen erblickten in der Morgensonne zwei zierliche Beine, die unter einem knielangen Rock hervorlugten. Sein Blick blieb hängen, wanderte hoch, und ein zartes Mädchenlächeln strahlte ihn an wie ein Stern am aufklarenden Nachthimmel. Eines kam zum anderen: der Frühling, die Röcke, Müdigkeit, Testosteron und Vogelgezwitscher. Herr Schlange lächelte zurück und das zarte Geschöpf mit ihrem verführerischen Rock streckte ihm einen Zettel entgegen.

„Darf ich dir eine Einladung geben?“

„Sicher.“

Dass diese unschuldige Schönheit eine Zeugin Jehovas war, begriff er erst, als er die letzten Stufen zum Paradies erreicht hatte. Auf dem Plateau standen sieben schöne Menschen in Maßanzügen und Businesskleidchen – aufgestellt wie Spinnen im Netz an jedem Eingang und Winkel. Zielsicher sprachen sie Fußgänger an – Weiblein zu Männlein, Männlein zu Weiblein. Sex sells – das schien selbst in Jehovas Reich angekommen, und Schlange war an den klebrigen Fäden aus Hoffnung, Begierde und Gratis-Broschüren hängen geblieben.

Er steckte an einem Informationsstand den aktuellen Wachturm in die Tasche und zog weiter in die Redaktion.

Siebzehneinhalb Zigaretten später kam ihm die Eingebung. Es war abends, er saß Zuhaus und hörte Musik. Sexuelle Unmoral, Trunkenheit, Lügen, Habgier, unanständiges Reden, Missbrauch von Blut (in Form von Blutwurst), Genuss von Tabak „und so genannten Freizeitdrogen“ (Was lehrt die Bibel wirklich? S. 122) – sieben von 14 Todsünden der Zeugen erfüllt. Es war Zeit für eine Waschung.

Herr Schlange goss sich ein neues Glas Glas Whisky ein, griff zum Telefon und rief Herrn Joswig an. Dessen erster Kommentar zur Aussicht auf Vergebung aller Sünden: „Geile Scheiße.“ (unanständiges Reden)

Joswig kicherte, und beide steckten sich eine Kippe an. Damit war es besiegelt. Touri-Fahrt zum Abendmahl. Zwei Himmelhunde auf dem Weg zur Hölle schlagen Haken ins Paradies.

Gründonnerstag, die Anfahrt ins Himmelreich

Kurz nach 19 Uhr, Treffpunkt Redaktionsräume: Herr Joswig betritt das Großraumbüro gewappnet, um Gott auf eine neue Partie Mensch ärgere Dich nicht zu fordern – dunkle Stoffhose, blauer Pullunder, weißes Poloshirt und ein Scheitel, der jeder Brisk-Werbung geschmeichelt hätte.

Hinter zwei Flachbildschirmen entdeckt er Herrn Schlange. Ebenfalls gläubig gestylt: weißes Hemd, schwarzer Cord-Anzug, Rasur, nettes Lächeln. Joswig ist beruhigt. Wenn man Erlösung versprochen bekommt, sollte man sich auch in Schale werfen.

„Durch regelmäßige persönliche, aber unaufdringliche Besuche wollen wir erreichen, dass Medienvertreter erkennen, dass … wir keine grauen Mäuse sind, sondern durch schickliche Freizeitkleidung uns so geben, wie wir wirklich sind: nett, adrett und weltoffen (…); wir wie ‚Heintje’ sind – die netten Jungs und Mädels von nebenan.“ (Wachturm 15. Aug. 2000 S. 4)

Nach einer halben Stunde der Aufbruch. Vom Hauptbahnhof bis Hombruch per Auto gut zwanzig Minuten. Angespannte Heiterkeit erfüllt Joswigs Bulli. Erste Bedenken keimen auf.

Mit straff organisierten Drückerkolonnen lege man sich da an, hartnäckig und überzeugend. 20 Stunden macht ein Zeuge pro Woche auf Klingelmännchen. Jede Energiereserve wird der Verkündung der Wahrheit geopfert. Einmal in die Organisation gerutscht werden die sozialen Kontakte auf die eigenen Reihen beschränkt, der Ausstieg so immer weiter verbaut. Die Zeugen Jehovas werden Sinn, Zweck und Inhalt deines Lebens.

Ein Zigarettenstummel nach dem anderen landet im Aschenbecher oder auf dem vorbei ziehenden Asphalt. (Genuss von Tabak)

„Hilf den Brüdern zu erkennen, dass die Beteiligung am Verkündigen der guten Botschaft eine heilige Pflicht ist, ein Erfordernis, von dem unser Leben abhängt…“ („Gebt acht auf Euch selbst und auf die ganze Herde“ – Lehrbuch für die Königreichsdienstschule, Wachturmgesellschaft: 1991, S. 35)

Sie sind fast da. Schlange bekommt feuchte Hände, Joswig trommelt auf dem Lenkrad. An diesem Abend geht es um Leben und Tod, oder um 23 Besuche der „Verkünder“ vor der Haustür. Missionierung ist die Existenz eines jeden „Auserwählten“. Und die zwei verlotterten Tausendsassa sind auf direkten Wege in die Kommandozentrale der religiösen Staubsaugervertreter.

Ihr einziges Schutzschild gegen die ambitionierten Glaubensjünger: eine ausgefeilte Geschichte und zwei neue Identitäten (Lüge): Martin Glotz (Herr Schlange), trockener Alki, sucht Halt im Leben. Als ihm die süße Maus am Bahnhof wie ein Engel vom Himmel herab erschienen war und ihn zur Feier einlud, erfüllte ihn Hoffnung. Er ist auf der Suche. Als getretenener Hund natürlich auch vorsichtig. Deswegen die Begleitung durch seinen guten Freund Marcel Natas (Herr Joswig).

Aus anschwellender Paranoia wird ihr Wagen 750 Meter entfernt vom Königreichssaal geparkt. Die Zeugen dürfen niemals ihr Kennzeichen erfahren oder Flugblätter hinter die Scheibenwischer klemmen. Als sich die Wagentüren öffnen, steigen schwere Rauchschwaden in den milden Abendhimmel. Joswig hustet und steckt sich die nächste Kippe an, Schlange zieht nach. Dann Contenance, Jackett zuknöpfen, Ruhe finden – kein Lachen während der Zeremonie und kein Käsedipp zu den Oblaten.

An der Behringstraße 9, dem Hort der Königsreichskinder, steht ein massiger Typ, hellgrauer Anzug, gelbe Krawatte, Axel Schulz in zwanzig Jahren – nur besser gekleidet. Er entdeckt die zwei verunsicherten Gestalten an der Straßeneinfahrt, nimmt Blickkontakt auf. Die Schlinge zieht zu.

Kein Entrinnen, nur noch Hoffnung auf Erlösung.

Schlange und Joswig tapern wie eingeschüchterte Köter zum himmlischen Tor.

„Satan behauptete interessanterweise: Alles, was ein Mensch hat, wird er für seine Seele geben“ (Was lehrt die Bibel wirklich? S.120; Hiob 2:4)

Das Abendmahl des Herrn, dem Himmel so nah

Durch die Milchglastüren zum Königsreichssaal klingen gedämpft Gebete.

Joswig zu dem Türsteher mit der gelben Krawatte: „Oh, schon angefangen. Dürfen wir überhaupt noch rein?“

„Selbstverständlich“, antwortet er mit sonorer Stimme und schiebt die zwei Sünder sanft ins Königreich.

Am Kopfe des Saales steht am Rednerpult ein Bruder mit Halbmond-Brille und feinen Gesichtszügen und erklärt in einleuchtender Klarheit, dass Wir alle Sünder sind und sich niemand davon selbst befreien kann. Der vollkommene Mensch ist nur eine Illusion der Werbeindustrie, niemand ist rein und perfekt. Der einzige Ausweg der Menschheit: Jehova. Logisch.

Schlange und Joswig schauen sich um. Auf den Stühlen, die den kleinen Saal füllen, sitzen rund 70 Personen jeglichen Alters und lauschen den Worten, die von vorn auf sie eindringen. Die Luft ist rein und sündenfrei.

Auf der rechten Seite sind die ersten beiden Stuhlreihen in vorderster Front unbesetzt. Offensichtlich die Besucherplätze. Die verirrten Himmelhunde schlurfen mit gesenktem Haupt über den beigefarbenen Teppichboden – vorbei an Drei-Generationen-Familien in perfekt sitzenden Anzügen und Kostümchen.

Die Präsenz der Zeugen schüchtert ein und beeindruckt zugleich. Eine junge Generation von Alpha-Menschen wächst hier heran. Athletische Körper, selbstbewusste Blicke, makellose Gesichter. Frauen in genetischer Schönheit und durchtrainierte Männchen, denen man unterwürfig die Kehle präsentieren will. Vielleicht ist ein Leben nach Gottes Wille doch förderlich für die Gesundheit von Körper und Geist.

Die zwei Ungläubigen umgibt eine Dunstwolke, als hätten sie in Aschenbechern gebadet. Im Antlitz der Designerstoffe wirkt Schlanges Cord-Jackett, das zerknitterte Hemd (beides H&M) und die ausgewaschene Cord-Hose (C&A) erbärmlich, Joswigs Pullunder gar indiskutabel. Obwohl die zwei auf alles vorbereitet schienen, kamen sie sich selten so deplaziert vor, zwei Hippies spielen auf dem Golfplatz Hacky-Sack.

Als sie sich setzen, steht an der gegenüberliegenden Seite ein dunkelhaariger Bursche mit breiten Schultern und kräftigen Oberschenkeln auf und verschwindet im Hinterzimmer. Wenig später kehrt er auf seinen Platz zurück, und ein freundlicher Teddybär setzt sich mit einem väterlichen Lächeln neben die beiden. Bei jeder Bibelstelle schlägt er die geheiligte Schrift auf, zeigt auf die richtige Stelle und hält das Buch der Weisheit in der ausgestreckten Hand den Unwissenden rüber, damit sie lesen können.

„Als Du zum ersten Mal gehört hast, was die Bibel wirklich lehrt, hat da dein Herz vor Freude, Begeisterung und Liebe zu Gott auch Feuer gefangen?“ (Was lehrt die Bibel wirklich? S. 188)

Die weisen Worte hallen durch den Saal. Das Ende allen Lebens steht kurz bevor, die endzeitliche Entscheidungsschlacht im Krieg des Allmächtigen, das biblische Armageddon, bei den Zeugen das Harmagedon, bei den beiden Wölfen im Schafspelz in der ersten Reihe das unvermeidliche Karmageddon.

„Harmagedon nicht auf die leichte Schulter nehmen – Die Frage ist, auf welcher Seite jeder Einzelne in diesem entscheidenden Konflikt letztlich steht.“ (Wachturm 1. April 2008)

Nur 144 000 geistgesalbte Wesen gesammelt seit Anbeginn der Zeit wird ein Leben im Himmel gewährt. Bedingung u.a.: ein jungfräulicher Abgang. Joswig und Schlange senken ihre Häupter zu Boden. „Drecksscheiße“, hämmert es in ihren Köpfen. „Das kam zwei Jahrzehnte zu spät.“

„Wer flucht, missachtet den Schöpfer der Sprache. Angenommen, du hast einem Freund ein Hemd geschenkt oder einer Freundin eine Bluse. Was würdest Du denken, wenn er oder sie dein Geschenk als Fußabtreter missbrauchen würde? Was denkt wohl unser Schöpfer, wenn wir sein Geschenk – die Sprache – missbrauchen?“ (WTG März 2008, S.20)

Den besten Zeugen gehört der Himmel, den Rest (laut Wachturmgesellschaft leben derzeit 6,5 Millionen Zeugen Jehova auf der Welt) erwartet ewiges Leben auf Erden in der Kolchose der Glückseligkeit, den übrigen Rest (rund 6,75 Milliarden) der endgültige Tod.

Das Abendmahl: Der einzige religiöse Feiertag der Zeugen Jehovas ist das Abendmahl des Herrn, das auch Gedächtnismahl oder Feier zum Gedenken an den Tod Christi genannt wird. Dieses Fest wird einmal jährlich am 14. Nisan, dem Tag des alt-jüdischen Passahs, nach Sonnenuntergang gefeiert. Während der Feier wird eine Ansprache gehalten. Anschließend werden die Symbole, ungesäuertes Brot und Rotwein, herum gereicht. Nur eine Minderheit mit himmlischer Hoffnung (144 000) nimmt von den Symbolen. Die anderen geben sie weiter, ohne davon zu nehmen. (Was lehrt die Bibel wirklich? S. 206)

Der Höhepunkt des Abends: Die Symbole werden gereicht. Das stattliche Alpha-Männchen mit den kräftigen Oberschenkeln und ein nicht minder attraktiver Bruder Ende zwanzig stehen auf und reichen den ersten Reihen Schüsseln mit trockenem Brot. Richtige Heintjes hatten sich die zwei Sünder anders vorgestellt.

Schlange beobachtet Joswig, wie er nervös auf das Brot stiert, nach der Schüssel greift und sie schnell weiter reicht. Bei dem bauchigen Rotweinglas, in dem verführerisch der Traubensaft schwenkt, denkt er länger über eine Kostprobe nach. Als er das Glas schließlich aus der Hand gibt, atmet Schlange durch. Die Weinrebe der Erkenntnis hätte ihnen fast ihren Platz im Paradies gekostet. Geschafft. Nichts gegessen, nichts getrunken. Eine ziemliche scheiß Party so ein Abendmahl.

Nach fünf Minuten hinkt ein älterer Herr zum Gabentisch und stellt Brot und Wein zurück. Kein Krumen wurde angerührt, kein Schluck genippt. In Hombruch gibt es keine Auserwählten – und keine Jungfrauen.

Auszug aus dem Paradies

Zum Abschluss wird noch ein Liedchen geträllert, die zwei Himmelhunde bekommen ein eigenes Gesangsbuch. Die Gemeinde hat sie aufgenommen.

Nach einer Stunde und fünfzehn Minuten löst sich das Fest der Feste. Die Kinder dürfen wieder rumtollen, es wird gelacht und geredet. Joswig beobachtet, wie die zwei jungen Vorzeige-Zeugen nach vorn gehen und die Weingläser abwischen. Er entspannt sich wieder. Er würde bei den Zeugen keine Fingerabdrücke hinterlassen.

Schließlich beugt sich der hilfsbereite Teddy rüber und fragt die beiden Sünder zu seiner Rechten, wie es ihnen gefallen habe.

Joswig von der Last der Paranoia befreit reagiert als Erster: „n bisschen viel auf einmal.“

Schlange schweigt betreten und reibt sich die Handknöchel. Irgendwann stammelt er mit belegter Stimme: „Es ging ziemlich an die Substanz. Kann ich mich denn auch – unabhängig von der Erbsünde – von all den Sünden befreien, die ich im Leben begangen habe?“ (Sexuelle Unmoral, Trunkenheit, Lügen, Habgier, unanständiges Reden, Missbrauch von Blut (Grützwurst und Blutwurst), Genuss von Tabak „und sogenannten Freizeitdrogen“)

Der Teddy: „Jesus hat sein Leben als Lösegeld für unsere Sünden gegeben.“

Joswig immer unbeschwerter: „Also quasi als zweite Chance.“

Der Teddy: „Ähm, quasi. Kein Mensch ist frei von Sünde, müsst ihr wissen. Niemand kommt als vollkommener Mensch auf die Welt.“

Ein wohliges Gefühl macht sich breit. Es scheint nicht alles für die zwei Sünder verloren. Immer mehr Zeugen scharren sich um die beiden, lächeln sie an, reichen ihre Hände, stellen sich vor. Wie eine himmlische Familie. Kleine Kinder werden von ihren Müttern geschickt, die verirrten Lämmer zu begrüßen. Auch die Frau des Teddys gesellt sich zu den ärmlichen Gestalten, eine adrette Mittfünzigerin mit eingeschnittenem Rock und straffen Waden (Schlanges Blick blieb an ihrem Oberschenkel hängen, als ein kleiner Junge sich an ihr vorbei zwängte und ihr rosiges Fleisch bis weit übers Knie freilegte, (Sexuelle Unmoral)).

Sie zieht ihre Tochter an die Seite, damit sie sich ebenfalls vorstellen kann. Den Sündern bleibt der Mund offen. Eine göttliche Blondine im strengen Rock, hauteng, der ihr knapp übers Knie reicht, dünne Nylons und schwarze Stilettos. Eine Frau zum Schänden und Niederknien (Sexuelle Unmoral). Zwei Sünder ein Gedanke – so schön könnte das Paradies sein.

Nachdem sie ein kleines Büchlein (Was lehrt die Bibel wirklich?) zugesteckt und jede erdenkliche Hilfe zugesichert bekommen haben, und ihnen der sympathische Teddy diskret und zurückhaltend eine Nummer für mögliche Bibelbesprechungen gereicht hat, werden die zwei aus dem himmlischen Reich geführt. Die Ferien auf der Paradiesinsel sind vorüber.

Sie schreiten vorbei an bezaubernden Frauen in provokanter Strenge (Sexuelle Unmoral), an Männern, die hinter ihren Rücken die Sonne verdunkeln könnten, Lächeln werden ihnen entgegen gebracht, Hände gereicht – Herzlichkeit wie Jesus bei seiner Ankunft in Jerusalem am Palmsonntag.

Epilog

Und die zwei Sünder haben, nachdem sie das göttliche Licht erblicken duften, nichts besseres im Sinn als die nächste Kneipe anzusteuern und den verschmähten Rotwein mit einem Glas Bier zu vergessen, feixend das Buch der Weisheit zu zerreißen und nachts den himmlischen Geschöpfen in ihren Röcken zu gedenken.

„Die Sünder werden von der Erde beseitigt werden; und was die Bösen betrifft, sie werden nicht mehr sein.“ (Psalm 104: 35)

See you in Hell, ihre Wattenscheider Schule.

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3.260 Kommentare zu “Die Zeugen Jehovas sind die besten Menschen der Welt

  • #3251
    indianer56

    Hallo … Der mit KZ-Überlebenden groß wurde ..

    Herr Morris … Geboren 1950 wurde 1971 offiziell zum Pionier ernannt .
    Stop

    Lass uns annehmen , dass er 1968 im Alter von 18 Jahren angeworben wurde von der US.Army (oder sich selbst gemeldet hat) …

    Je nach Abteilung musste man eine Zeit von 2 bis 4 Dienstjahren dort abschließen bei der US. Army. In „heißen Kampfzonen“ in der Regel war die Dienstzeit auf 6 Monate begrenzt vor Ort , aber man musste immer noch insgesamt 2 bis 4 Jahre Armydienst ableisten, je nach Abteilung.
    Angenommen, er hat nur 2 Jahre gedient, er wäre schon 20 Jahre alt und wurde 1970 entlassen …

    Wie ging es weiter , Buchstudium abschliessen , Status eines ungetauften Verkündigers , Taufe , regulären Predigtdienst und dann den Pionierdienst .
    Es gibt soweit ich es weiss eine gewisse Zeitregel zwischen den einzelen Stationen . Nennen wir es Bewährungszeiten für den nächsten Schritt .
    Wird in dem Lebensbericht vielleicht etwas verschwiegen ????
    Oder gelten andere Aussagen für die Öffentlichkeit bei leitenden Personen der Zeugen ?

    Es wäre schön wenn du mir den Werdegang vom Studium über den ungetauften Verkündiger , zum getaufen Verkündiger , zum Hilfpionier , evt Allgemeinen Pionier und Missionar aufzeigen kannst ,anhand eine Zeitschiene und an Hand des Ältestenbuches oder anderen schriftlichen anweisungen( Brief an den Kreisaufseher , oder Ältesten zeigen könntes .
    Somit kann man verstehen wie schnell die Karrerieleiter erklommen werden kann bei den Zeugen .

  • #3252
    Der mit KZ-Überlebenden groß wurde

    Zitat INDIANER56 :

    "Wie ging es weiter , Buchstudium abschliessen , Status eines ungetauften Verkündigers , Taufe , regulären Predigtdienst und dann den Pionierdienst .
    Es gibt soweit ich es weiss eine gewisse Zeitregel zwischen den einzelen Stationen . Nennen wir es Bewährungszeiten für den nächsten Schritt .
    Wird in dem Lebensbericht vielleicht etwas verschwiegen ????
    …Somit kann man verstehen wie schnell die Karrerieleiter erklommen werden kann bei den Zeugen

    …’Es wäre schön, wenn du mir … aufzeigen kannst …….. . " ZITAT ENDE !

    So , ja… ?
    Ach was !

    Bezüglich Morris‘ Vita schlage ich Ihnen vor, sich direkt an die Zentrale in Selters zu wenden….

    Wenn Sie dort mit Klarnamen und Adresse / Mailadresse Ihre Fragen klar formuliert absondern wird man selbige ggf sogar nach Walkill USA weiterleiten.
    Gehen Sie angesichts angesichts des recht eindeutigen Untertons Ihrer Zeilen nicht ernsthaft davon aus dass man Sie bedienen wird.

    Was beabsichtigen Sie denn eigentlich ?

    Ich sehe nicht ein, Ihnen das vermeintliche Handwerkszeug zu liefern mit dem sie ggf. auf Ihre individuelle Weise versuchen werden, die Zeugen in die Pfanne zu klopfen .

    Danach sieht’s für mich angesichts Ihrer durch die Bank nichts Gutes unterstellenden Wortwahl nämlich aus.

    Abgesehen davon :

    Für mich haben Sie schon mal mit den ZJ zu tun gehabt…. .
    Wie’s aussieht wohl noch viel enger als Sie hier verlauten lassen.
    Ihre sehr konkrete klar gestufte Begriffswahl weißt das ja überdeutlich aus …. Stichwort ‚Ältestenbuch‘

    .
    Wegen all der Mitleser nur soviel :

    Pionier (Erklärung : Ein sog. Vollzeitverkündiger mit persönlich erhöhtem Zeiteinsatz für das Predigen von Haus zu Haus, und auf den Strasse ) kann man als getaufter Zeuge Jehovas relativ schell werden, ist aber nicht einfach. Frühestmögliche Ernennung (nachdem man sich nach eingehender Prüfung seiner persönlichen Umstände freiwillig drum beworben hat) ist meines wissens nach 1Jahr machbar . Entsprechendes Anwenden biblischer Verhaltensregeln bezüglich Äußerer gepflegter Erscheinung, gepflegter Redensweise (nicht fluchen, schimpfen kein permanent mißmutiges Auftreten), zuvorkommender Art, Interesse zeigen an anderen, richtige Herzenseinstellung gegenüber der biblischen Botschaft und Gott. Und überzeugt sein von der Dringlichkeit der Aufforderung Jesu möglichst viele Menschen mit der Guten Botschaft und die Bedeutung/Erfüllung des von uns Christen viel zitierten/gelernten Vaterunsers bekannt zu machen.

    Sonstige (ZITAT) "Karriere" :

    Man kann bei den Zeugen Jehovas nicht einfach mal ‚SO‘ auf die schnelle eine leitende Funktion einnehmen. Es gibt auch keine Unterscheidung zwischen Laien und Klerus. Jeder nimmt am sog Predigtdienst teil. Sonst macht ja der Gedanke des ‚Zeuge‘ Seins keinen Sinn
    Von den Mitgliedern (Normalos / Schäfchen ) der jeweils ortsansässigen Gemeinde sehr auf- merksam verfolgt wird, inwieweit sich jemand tatsächlich für die geistigen und Emotionalen Befindlichkeiten seiner Mitbrüder aufzuopfern bereit ist. Denn das heißt auch: überproportionaler Zeiteinsatz. Iim Gegensatz zu einem ‚Normalverkündiger ohne besondere Zuständigkeiten; wobei diese aber ebenso -jeder Einzelne- darauf achten, zum harmonischen Ganzen innerhalb der Gruppe zum Frieden und einer wohligen, warmherzigen Atmosphäre beizutragen.
    Wer das als einer der ein Gemeindeamt anstrebt (bzw. anzustreben vorrgibt) nicht will, und seine verantwortlichere Stellung in der Gemeinde der Zeugen Jehovas lediglich mit Starallüren oder weil er der Sohn von einem sog. Ältesten (Gemeinde-Vorsteher) ist, also meint die Stellung einfach zu erben, um den wird es schnell einsam. Die ‚Schafe‘ werden ihm ihrerseits mit befremden und Abstand -auch im Privaten- begegnen. Leute die nur Spaltungen verursachen, Cliquenbildner, vor Stolz aufgeblasene, affektierte Karrieresüchtler , die mit wenig Einsatz und nur für sich Ehre und Anerkennung heischend auftreten (Motto z.B. : Ich bin der King Käse von der Gouda-Ranch, und alle tanzen jetzt nach meiner Pfeife) sind schnell isoliert und werden fernerhin deutlich zu spüren bekommen, daß man sie (im schlimmeren Fall) nur für ‚eitle Schwätzer‘ hält .

    Wohlsein !

  • #3253
    indianer56

    hallo …. Der mit KZ-Überlebenden groß wurde ,
    danke für die rückmeldung ,
    warum sollte ich nach selters oder nach walkhill schreiben , heisst es nicht immer wieder das es keine geheimnisse geben sollte wenn man das wort gottes verkünden . du verkündest mit deinem auftreten hier die lehren der zeugen jehovas.
    obwohl es einmal eine lehrmeinung / anweisung gab das foren oder andere soziale netzwerke angeblich eine gefahr für aktive zeugen darstellen
    " unser königreichsdienst juli 2007 Seite. 3
    Fragekasten
    ▪ Warum ist es gefährlich, im Internet mit Fremden Umgang zu haben?

    warum beantwortes du nicht einfach diese fragen die einblick gewähren auch die vita von herrn morris . oder handelst du nach der anweisung theokratischer kriegsführung .
    ich nehme auch an das du die zeit die du hier aufwendest als predigtdienst berichtest. oder ????
    ja ich hatte viele jahre sehr engen umgang mit deiner glaubensrichtung .

    was beabsichtige ich wenn ich fragen stelle , das mitleser ein gesundes unterscheidungsvermögen sich aneignen , zwischen pro und kontra .
    da jeder mensch mit einer eigenen entscheidungs findung ausgestattet wurde .
    warum sollte ich hier mit fragen zurückhaltent sein.
    darum wäre es gut nicht für mich ,sondern für die leser hier , auf zuzeigen was für dienstanweisungen für älteste es gibt wie fragen zu beantworten sind in disskussionen die dies erforderlich machen.
    du hast geschrieben : …. Man kann bei den Zeugen Jehovas nicht einfach mal ‚SO‘ auf die schnelle eine leitende Funktion einnehmen. Es gibt auch keine Unterscheidung zwischen Laien und Klerus. Jeder nimmt am sog Predigtdienst teil. Sonst macht ja der Gedanke des ‚Zeuge‘ Seins keinen Sinn ……
    welche funktion hast du inne …..
    bereitetst du dich auch auf die PD-aktion vor die jetzt im märz startet und im april endet .

    ich hoffe das wir noch einige schriftliche wechsel haben .
    ja mir wurde die geinschaftschaft entzogen ,

    lg

  • #3254
    katrin

    Hallo Der mit KZ-Überlebenden groß wurde.
    Du hast geschrieben:
    und die Liste ließe sich endlos bis in die Gegenwart fortsetzen.

    Der unvoreingenommene Leser möge sich selbst fragen, wie sinnvoll es ist sich mit Schmähkritik-so berechtigt sie ggf. aufgrund persönlicher, und manchmal auch berechtigt so empfundener Erfahrungen vielleicht erscheinen mag – ausgerechnet auf den Zeugen rumzuhacken .
    Zitat Ende.

    Die Liste der Verletzten und seelisch zerstörten Menschen durch von der WTG gedeckten Kindesmussbrauch und auch Toten durch Beispielsweise die unbiblische Anweisung der WTG zur Verweigerung von Bluttransfusion oder Selbstmorden innerhalb der Organistion, die die ZJ und ihre WTG aus den eigenen Reihen auf dem Gewissen haben kann man ebenso verlängern:

    https://www.nzz.ch/nzzas/nzz-am-sonn…igen-ld.149311
    http://www.tagesanzeiger.ch/panorama…story/22658338

  • #3255
    nupi

    Zeugen Jehovas werden nicht verfolgt laut Katrin.

    Alles hinterlegt auf Wikipedia mit Nachweisen.

    Gegenwart: Situation nach Staaten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
    Ägypten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
    In Ägypten gibt es gemäß dem International Religious Freedom Report 2015 ungefähr 1000 bis 1500 Zeugen Jehovas, die Aktivitäten der Religionsgemeinschaft sind verboten. [4]

    Aserbaidschan[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
    Von 2007 bis 2016 reichten Jehovas Zeugen 22 Beschwerden gegen Aserbaidschan beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ein, im Zusammenhang mit Zensur, Polizeirazzien, Verweigerung freier Religionsausübung, Verweigerung der Registrierung als Religionsgemeinschaft, Abschiebung und Verfolgung von Wehrdienstverweigerern aus Gewissensgründen. Seit 2015 wurden vier Beschwerden von Zeugen Jehovas gegen Aserbaidschan wegen Verletzungen des Internationalen Pakts über bürgerliche und politische Rechte erhoben.[5]

    Die Venedig-Kommission des Europarats veröffentlichte am 15. Dezember 2014 detaillierte Empfehlungen, wie das aserbaidschanische Gesetz über die Religionsfreiheit geändert werden müsste, damit es mit internationalen Standards der Menschenrechte in Einklang kommen würde.[6] Das Europäische Parlament verabschiedete am 9. September 2015 einen gemeinsamen Entschließungsantrag zu Aserbaidschan, in dem u. a. die Situation der Versammlungsfreiheit in Baku genannt wurde.[7]

    Registrierung als Religionsgemeinschaft verweigert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
    Aufgrund einer Gesetzesänderung mussten Jehovas Zeugen 2009 einen neuen Antrag auf Registrierung als Religionsgemeinschaft einbringen. Der Antrag wurde bisher (Stand September 2016) nicht bearbeitet.[8]

    Gottesdienste behördlich aufgelöst, Gottesdienstbesucher bestraft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
    Vom 18. bis 25. November 2015 wurden neun Gläubige wegen der Mitwirkung an einem „Gottesdienst ohne entsprechende Genehmigung“ vom Bezirksgericht in Gäncä-Kapaz zu Geldstrafen in Höhe von je 2000 Manat (etwa 1800 €) verurteilt. Ein Gläubiger wurde außerdem wegen „Organisation und Durchführung von Gottesdiensten“ und weil er die Geldstrafe nicht ausreichend bezahlt hätte, zu einer 25-tägigen Haft verurteilt.[9]

    Im Januar 2016 lösten Polizisten einen Gottesdienst der Zeugen Jehovas in Mingəçevir auf, konfiszierten Bibeln und brachten alle Gottesdienstbesucher zur Einvernahme aufs Polizeirevier. Die Gläubigen wurden zu Geldstrafen in Höhe von je 845 Euro verurteilt.[10]

    Im März 2016 lösten Polizisten die Gedächtnismahlfeier der Zeugen Jehovas in Qax auf, konfiszierten Bibeln und brachten alle Gottesdienstbesucher zur Einvernahme aufs Polizeirevier. Die Gläubigen wurden zu Geldstrafen in Höhe von je 845 Euro verurteilt.[11]

    Missionsversuche bestraft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
    Die Geheimpolizei des Ministerium für Nationale Sicherheit (MNS) in Aserbaidschan inhaftierte am 17. Februar 2015 zwei Frauen mit der Begründung, sie hätten biblische Literatur ohne entsprechende Genehmigung verteilt, in einem Untersuchungsgefängnis der Geheimpolizei.[12] Am 3. Dezember 2015 stellte der UN-Menschenrechtsausschuss einen dringenden Antrag an Aserbaidschan mit der Forderung, die beiden inhaftierten Frauen in den Hausarrest oder eine geeignete Alternative zu entlassen. Grund für diesen Antrag war die Sorge um den sich verschlechternden Gesundheitszustand der betroffenen Personen. Eine der beiden Frauen ist zu 80 % schwerbehindert. [13] Der zuständige Richter Akram Gahramanow am Bezirksgericht Pirallahi in Baku lehnte den Antrag des MRA am 17. Dezember 2015 ab. Eine der beiden Frauen leidet in Haft unter den Folgen von Unterernährung, Schlafentzug und unter hoher psychischer Belastung. Am 7. Januar 2016 wurde bekannt, dass die UN-Arbeitsgruppe für willkürliche Inhaftierungen Aserbaidschan dazu aufforderte, die Freilassung der beiden Frauen zu erwirken. Diese seien wegen ihrer Religion diskriminiert worden, und es seien internationale Normen für ein faires Gerichtsverfahren nicht eingehalten worden. Am 28. Januar 2016, nach knapp einem Jahr, wurden beide Frauen aus der Freiheitsstrafe entlassen. Die von der UN geforderte Entschädigung für die rechtswidrige Freiheitsstrafen wurde zunächst ignoriert.[14]

    Von Januar bis August 2016 beendeten Polizisten 14mal die Missionstätigkeit einzelner Zeugen Jehovas in Baku, indem sie sie auf Polizeistationen brachten und dort bedrohten.

    Ausländern ist ohnehin jede Missionstätigkeit in Aserbaidschan unter Androhung von Haftstrafen von bis zu fünf Jahren gesetzlich untersagt.

    Zensur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
    Importierte religiöse Literatur muss von Zensurbehörden geprüft und kostenpflichtig mit einer Freigabemarke versehen werden. Stehen den Behörden, wie es 2016 der Fall war, angeblich monatelang keine Marken zur Verfügung, dürfen Zeugen Jehovas die importierte Literatur nicht verbreiten.[15]

    Haftstrafen für Kriegsdienstverweigerer aus Gewissensgründen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
    Aserbaidschan hat bisher keine Möglichkeit für Kriegdienstverweigerer aus Gewissensgründen geschaffen, Zivildienst zu leisten. Seit 2010 wurden drei Zeugen Jehovas wegen Kriegsdienstverweigerung zu Haftstrafen von neun bis zwölf Monaten verurteilt.[16]

    Eritrea[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
    Unter strenger Überwachung seitens der Regierung dürfen sich einige wenige Religionsgemeinschaften in Eritrea religiös betätigen. Dazu zählen die eritreisch-orthodoxe, die katholische, die evangelisch-lutherische Kirche und der sunnitische Islam sowie eine jüdische Gemeinde, die nicht offiziell anerkannt ist. Alle anderen Religionsgemeinschaften, unter anderem die Zeugen Jehovas, wurden 2002 einer Registrierungspflicht unterstellt, was einem absoluten Betätigungsverbot gleichkommt.

    Einige der betroffenen Religionsgemeinschaften haben erfolglos eine Zulassung beantragt. Die Zeugen Jehovas wurden bisher für eine staatliche Registrierung nicht zugelassen. Dies hat zur Folge, dass sie ihre Gottesdienste nicht abhalten dürfen und die Teilnehmer bei privaten Treffen, Hochzeiten, Gebetsrunden etc. jederzeit durch Sicherheitskräfte für unbestimmte Zeit unter Missachtung rechtsstaatlicher Grundsätze z. T. für Monate oder Jahre ohne Anklage oder reguläres Gerichtsverfahren in Haft genommen werden. Bereits 1993 wurden die Zeugen Jehovas wegen ihrer Weigerung, an einem Referendum und dem Wehrdienst teilzunehmen, als erste kollektive Gruppe von der Regierung Eritreas verfolgt. 1994 wurden sie durch ein Präsidialdekret aus der nationalen Gemeinschaft ausgeschlossen. Das führte Mitte der 1990er Jahre dazu, dass Zeugen Jehovas keine staatlichen Dienstleistungen mehr erhalten und sie das Ziel einer umfassenden Ausgrenzungs- und Verfolgungskampagne wurden. Wie das UNHCR feststellte, werden durch die eritreische Regierung Zeugen Jehovas nicht mehr als Staatsbürger angesehen, sondern gelten als legale Zielscheiben. Dies führt unter anderem zu einer sozialen Diskriminierung, indem Zeugen Jehovas häufig schikaniert, diskriminiert, belästigt und bei Behörden denunziert werden. Dazu gehört, dass sie nicht in den Staatsdienst aufgenommen werden oder aus ihm entlassen wurden, keine staatlichen Wohnungen erhalten oder sie aufgeben mussten, die Kinder von Zeugen Jehovas keine staatlichen Schulen besuchen dürfen, Lizenzen zum Betreiben eines Geschäfts entzogen wurden, Identitätskarten und Reisedokumente eingezogen wurden oder nicht verlängert werden. Das hat zur Folge, dass Zeugen Jehovas kein Land kaufen können, ihre Heirat auf staatlicher Seite nicht legalisieren können und durch die fehlenden Ausweispapiere jederzeit festgenommen und inhaftiert werden können.

    Aufgrund ihrer religiösen Ausrichtung, den Dienst an der Waffe zu verweigern, werden ihre staatsbürgerlichen Rechte weiter beschnitten. Zeugen Jehovas bieten der eritreischen Regierung hingegen an, einen Ersatzdienst ohne Waffe zu leisten. Dies wird, da es keine Alternative zum nationalen Wehrdienst gibt, nicht gewährt. Obwohl Mitglieder anderer Religionsgemeinschaften ebenfalls den Wehrdienst verweigern und auch diese verhaftet werden, ist die Bestrafung der Zeugen Jehovas umfassender, da ihnen dabei staatsbürgerliche Rechte entzogen werden. Unter anderem ist die Strafe für Wehrdienstverweigerung in Eritrea auf maximal 2 Jahre beschränkt. Einige Zeugen Jehovas sind seit mehr als 15 Jahren inhaftiert und wurden zum Teil in Militärgefängnisse verschleppt, ohne dass sie durch ein reguläres Gerichtsverfahren verurteilt wurden. Laut dem Bericht der United States Commission on International Religious Freedom (USCIRF) im April 2010 sind etwa ein Drittel der wegen Wehrdienstverweigerung inhaftierten Zeugen Jehovas über 60 Jahre alt. Das lässt die Schlussfolgerung zu, dass sie aus religiösen Gründen inhaftiert wurden.

    Des Weiteren ist es Zeugen Jehovas in Eritrea nicht möglich, eine höhere Ausbildung zu absolvieren, da Schüler ihr letztes Schuljahr im Sawa Military Training Camp ableisten müssen. Wie das United States Department of State in seinem Bericht zur internationalen Religionsfreiheit 2010 festhielt, sind wirtschaftliche Schwierigkeiten und Probleme bei der Arbeitssuche damit absehbar.

    Seit dem Jahr 2008 ist eine systematische und intensivere Repression der eritreischen Regierung gegen Zeugen Jehovas zu beobachten. So werden in Razzien z. B. langjährige Mitglieder der Religionsgemeinschaft gesucht und verhaftet. Vielen Verhafteten wird dabei der Grund ihrer Verhaftung nicht mitgeteilt, was vor 2008 meistens der Fall war. Laut dem US Department of State sind im Jahr 2009 zudem Ehefrauen und Töchter von bereits inhaftierten Zeugen Jehovas verhaftet worden, teilweise waren ganze Familien von Zeugen Jehovas inhaftiert. Dabei wird auch von Zwangsarbeit, Misshandlungen und der Anwendung von Folter berichtet, um Druck auszuüben, ihren Glauben aufzugeben. So wurde gemäß der Schweizerischen Flüchtlingshilfe Zeugen Jehovas die Zusicherung der Freilassung gegeben, sofern sie ein Dokument unterschreiben, in dem sie ihren Glauben widerrufen.[17] [18]

    Georgien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
    Zwar ist die Religionsfreiheit in Georgien durch die georgische Verfassung gewährt, allerdings wird die „besondere Rolle“ der georgisch-orthodoxen Kirche als notwendiges Fundament für die Einheit des Landes festgeschrieben. Die rechtliche Verankerung des Status anderer Religionsgemeinschaften ist bislang ausgeblieben, was dazu führt, dass Religionsgemeinschaften dem Privatrecht unterliegen und unter anderem auf Hilfsleistungen Steuern zahlen müssen. Von dieser mangelnden Rechtssicherheit sind neben allen anderen Religionsgemeinschaften, die zum Teil als wohltätige Organisation registriert sind, die Zeugen Jehovas besonders betroffen. Das oberste Gericht Georgiens entzog den Zeugen Jehovas im Februar 2010 in letzter Instanz die Rechtsfähigkeit.

    Besonders seitens der georgisch-orthodoxen Kirche wird freikirchlichen Religionsgemeinschaften wie den Zeugen Jehovas eine ausgeprägte Abneigung entgegengebracht. Auch Politiker und Medienvertreter sind solchen Religionsgemeinschaften gegenüber negativ eingestellt. Dies führt dazu, dass Mitglieder freikirchlicher Religionsgemeinschaften von Priestern der georgisch-orthodoxen Kirche bedroht werden, es in einigen Städten keine Möglichkeit gibt, von den zuständigen Behörden Säle für Gottesdienste und Gemeindeversammlungen zu mieten, und es wiederholt zu massiven und gewalttätigen Übergriffen kam. Unter anderem wurde von Fällen berichtet, bei denen die Polizei die Abhaltung von Gottesdiensten der Zeugen Jehovas verhinderte oder bei gewalttätigen Übergriffen von radikalen Anhängern der georgisch-orthodoxen Kirche tatenlos zuschaute, sich weigerte einzugreifen und mitunter diese Übergriffe sogar unterstützte. Bei solchen Übergriffen wurden Zeugen Jehovas z. B. mit eisernen Kreuzen geschlagen, einige Zeugen Jehovas mussten daraufhin in einem Krankenhaus behandelt werden.[19] [20]

    Indien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
    Zeugen Jehovas in Indien wurden im Jahre 2013 und in den Vorjahren mehrfach von einem Mob (vorwiegend Hindus) angegriffen.[21] In vielen Fällen, in denen Zeugen Jehovas bei der Polizei Schutz suchten, blieb diese untätig bzw. verhängte daraufhin in einzelnen Fällen sogar Gefängnisstrafen gegen die Angegriffenen.[22] Die radikale hinduistische Organisation Rashtriya Swayamsevak Sangh (RSS) forderte alle Christen im Land auf, Hindus zu werden oder das Land zu verlassen.

    Russische Föderation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
    Seit Sommer 2009 werden Zeugen Jehovas in Russland durch staatliche Stellen mit verschiedenen Überprüfungsverfahren gemäß dem Anti-Extremismus-Gesetz konfrontiert. In diesen verschiedenen Gerichtsverfahren wurden bis zu 34 Schriften der Zeugen Jehovas als extremistisch eingestuft, was vom Obersten Gericht Russlands am 8. Dezember 2009 bestätigt wurde. Daraufhin erhoben die Zeugen Jehovas Klage vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, der die Urteile der russischen Gerichte am 10. Juni 2010 als unrechtmäßig erklärte. Außerdem wurde die Auflösung der Rechtskörperschaft der Zeugen Jehovas in Moskau im Jahre 2004 für rechtswidrig erklärt und es wurden alle Anschuldigungen der Russischen Föderation gegen Zeugen Jehovas abgewiesen. Außerdem wurde den Zeugen Jehovas vom EGMR das Recht auf freie Ausübung der Religionstätigkeit innerhalb der Russischen Föderation bestätigt. Als weitere Folge des Urteils muss den Zeugen Jehovas innerhalb der Russischen Föderation die Registrierung als religiöse Organisation ermöglicht werden, was seit 1999 vom Moskauer Justizministerium verhindert wurde. Im weiteren Verlauf beantragte die Russische Föderation am 9. September die Verweisung an die Große Kammer des Europäischen Gerichtshofs, was vom Ausschuss der Großen Kammer am 13. Dezember abgelehnt wurde und somit das Urteil des EGMR vom 10. Juni 2010 als rechtskräftig bestätigte.[23] [24] [25]

    Am 15. März 2017 reichte das russische Justizministerium beim Obersten Gericht der Russischen Föderation einen Antrag ein, die Religionsgemeinschaft und das Verwaltungszentrum der Zeugen Jehovas als extremistisch einzustufen, ihre Tätigkeit zu verbieten und sie aufzulösen.[26] Dem kam jenes am 20. April 2017 nach, indem die Gemeinschaft als extremistische Organisation eingestuft, verboten und der Besitz aller Regionalverbände beschlagnahmt wurde.[27]

    Syrien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
    In Syrien ist die Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas seit 1964 verboten. Ihr religiöses Bekenntnis im privaten Rahmen auszuleben ist möglich, sofern dies nicht die Aufmerksamkeit der Regierung auf sich zieht. Aufgrund des Verbots der Religionsgemeinschaft kommt es des Öfteren bei der Arbeitssuche zu Diskriminierungen von Zeugen Jehovas.[28]

    Turkmenistan[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
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    Bereits 2003 wurden Jehovas Zeugen an der Ausreise gehindert, indem keine Visa erteilt wurden und sie am Grenzübertritt gehindert wurden. Einige wurden mit der Begründung zurückgewiesen sie stünden auf einer "Black List". Dort seien Bürger verzeichnet, denen es verboten ist das Land zu verlassen.[29][30]

    Am 9. Oktober 2007 wurden drei von fünf wegen Kriegsdienstverweigerung verurteilten Jehovas Zeugen durch den amtierenden Regierungschef Turkmenistans, Gurbanguly Berdimuhamedow, amnestiert. Diese verbüßten Bewährungsstrafen, teils unter der Auflage von Zwangsdienst. [31] [32] Die Begnadigung geschah im Rahmen einer Amnestie für fast 9000 Gefangene, 10 Monate nach dem Amtsantritt Berdimuhamedow, dessen Vorgänger seit 1992, 15 Jahre lang, diktatorisch über Turkmenistan geherrscht hatte.

    Am 7. Dezember 2009 wurde ein Jehovas Zeuge durch das Stadtgericht in Daşoguz zu zwei Jahren Arbeitslager verurteilt. [33] [34] 2010 wurden weitere drei Jehovas Zeugen wegen Kriegsdienstverweigerung zu Freiheitsstrafen verurteilt. [35] [36]

    Am 25. April 2012 wurde ein weiterer 19-jähriger Jehovas Zeuge angeklagt und zu 18 Monaten Haft verurteilt. [37] [38]

    Das Recht auf Kriegsdienstverweigerung ist Teil des Rechts auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit nach Artikel 18 des Internationalen Paktes über bürgerliche und politische Rechte. Turkmenistan hat den Pakt 1997 ratifiziert. Das Recht findet sich ebenso in den Verpflichtungen zur menschlichen Dimension der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE). [39] [40]

    Das Menschenrechtskomitee erklärte am 15. und 16. März 2012 in den abschließenden Beobachtungen (Concluding Observations) der 104. Sitzung nach einer Diskussion über die Menschenrechtslage in Turkmenistan:[41][42]

    „Der Vertragsstaat sollte alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um die Gesetzgebung so zu ändern, dass eine Alternative zum Militärdienst besteht. Er sollte auch sicherstellen, dass die Gesetze klar definieren, dass Personen das Recht zur Kriegsdienstverweigerung haben. Des Weiteren sollte er jedwede Verfolgung von Personen einstellen, die die Ableistung des Militärdienstes aus Gewissensgründen verweigern und diejenigen Personen freilassen, die derzeit inhaftiert sind.“[43]
    Am 24. Januar 2013 geschahen massive Übergriffe gegen Jehovas Zeugen durch Polizeikräfte der Stadt Daşoguz anhand körperlicher Misshandlung, Folter, Androhung der Tötung und der Vergewaltigung. Über 30 Polizeibeamte drangen in das Haus eines Ehepaares ein und durchsuchten dieses. Die Beamten des 6. Reviers der Polizei Daşoguz sowie der Staatsanwaltschaft konfiszierten private Habseligkeiten der Familie, darunter Literatur, einen Computer und ein Fahrzeug. Die Greul und Gewaltakte gegen die Familie und deren Gäste fanden dann verstärkt in den Räumen der Polizei (Polizeistation 1 in Daşoguz) statt. Die Polizeibeamten wollten ihre Opfer unter Folter dazu zwingen, deren Beschwerden beim UN-Menschenrechtskomitee zurückzuziehen. Diese Beschwerden wurden erst kurze Zeit vorher, am 7. Dezember 2012, an die turkmenische Regierung zur Stellungnahme überstellt (UN reference G/SO 215/51 TKM (10)-(19)). Sie richtete sich gegen die bereits zweite Verurteilung einer der Söhne der Familie zu einer 2-jährigen Freiheitsstrafe wegen Kriegsdienstverweigerung aus religiösen Gründen, welche im Juli 2012 vom Obersten Gericht Turkmenistans bestätigt wurde, woraufhin 10 Beschwerden bei den Vereinten Nationen eingereicht wurden.
    Neben der höchst verächtlichen Handlung der Vortäuschung und Ankündigung einer Vergewaltigung der Ehefrau unter Anwesenheit ihres Ehemannes, wurde außerdem außerordentlich brutale Folter gegen eine Person angewandt, die mit einem Seil an den Gliedmaßen gefesselt, derart aufgehängt wurde, dass sie unter körperlichen Schmerzen das Bewusstsein verlor.[44] [45]
    Diese unwürdigen Handlungen bestätigen die Feststellung des UN-Komitee gegen Folter, dass in Turkmenistan:

    „Personen, die ihrer Freiheit beraubt sind, von Beamten gefoltert, misshandelt und bedroht werden, vor allem während ihrer Festnahme und der Voruntersuchungen, um Geständnisse zu erzwingen und als zusätzliche Bestrafung nach dem Geständnis“.[46]
    Am Morgen des 26. Januar 2013, direkt nach den Folterhandlungen, brachte die Polizei drei Männer und den Ehemann des verheirateten Paares in das Gericht der Stadt Dashoguz und verurteilte diese zu Geldstrafen. Die Männer hätten "an einer Handlung der religiösen Gruppe der Zeugen Jehovas teilgenommen, die nicht offiziell vom turkmenischen Justizministerium registriert ist". [44] [45]

    Bereits im Dezember 2012 wurden zwei Kriegsdienstverweigerer, angehörige der Jehovas Zeugen, zum zweiten Mal für dieselbe Sache verurteilt, zu weiteren 2 Jahren Haft. Dies geschah in der Stadt Daşoguz. [47] [48]

    Ende 2012 Anfang 2013 wurden erneut zwei Kriegsdienstverweigerer zu 12 bzw. 18 Monaten Haft verurteilt. Einer davon war zunächst Anfang 2012 aus gesundheitlichen Gründen zurückgestellst worden.

    Alle vier Personen wurden nach Artikel 219 Absatz 1 des Strafgesetzbuches in Turkmenistan verurteilt, der die Verweigerung des Dienstes in den bewaffneten Streitkräften in Friedenszeiten mit bis zu zwei Jahren Haft belegt.

    Einer der vier hat am 3. September 2012 eine Beschwerde an den UN-Menschenrechtsausschuss gerichtet, wo zu diesem Zeitpunkt bereits zehn weitere Beschwerden von Kriegsdienstverweigerern welche Jehovas Zeugen sind vorlagen. Innerhalb der Beschwerden ist von dem Arbeitslager in Seydi die Rede, dass dort Kriegsdienstverweigerer regelmäßig in einer Arrestzelle inhaftiert und andere brutal geschlagen wurden. [49]

    Mit einer weiteren Inhaftierung befanden sich im März 2013 insgesamt neun Kriegsdienstverweigerer die auch Jehovas Zeugen sind in Turkmenistan in Haft. Acht der Personen kommen aus der Region Dashoguz. Vier weitere verbüßten Bewährungsstrafen. Ein weiterer Jehovas Zeuge aus der Hauptstadt Aşgabat wurde im Januar 2013 zu einer Geldstrafe verurteilt. Hinzu kommt dass einer der Inhaftierten und dessen Familie unter Überwachung der Geheimpolizei des Ministeriums für Staatssicherheit gestanden haben soll. Statt die von der turkmenischen Verfassung garantierte Gewissenfreiheit durchzusetzen, wies das Bezirksgericht in Dashoguz die Berufung in einem der Verfahren zurück. Hierbei konnte das Recht auf Kriegsdienstverweigerung als Teil des Rechtes auf Religions- und Glaubensfreiheit noch nicht durchgesetzt werden, obwohl dies im März 2012 vom Menschenrechtskomitee der Vereinten Nationen gefordert wurde.[50][51] [52]

    Am 26. Februar 2014 wurde ein weiterer Jehovas Zeuge wegen Kriegsdienstverweigerung zu einer Freiheitsstrafe verurteilt. Diesmal durch das Bezirksgericht Ruchabad in Aşgabat. [53] [54] [55]

    Am 22. Oktober 2014 erließ der turkmenische Präsident Gurbanguly Berdimuhamedow eine Amnestie. Hierbei wurden acht von neun zu diesem Zeitpunkt inhaftierten Zeugen Jehovas aus der Haft entlassen. Sechs der Entlassenen waren wegen ihrer Kriegsdienstverweigerung inhaftiert worden, zwei wegen Anklagen aufgrund ihrer religiösen Aktivitäten.

    Jedoch verblieb einer der inhaftierten Zeugen Jehovas weiterhin in Haft. Da dieser erst wenige Wochen vor der Amnestie am 22. Oktober 2014 verurteilt wurde konnte er nicht berücksichtigt werden. [56] [57]

    Am 6. Februar 2015 nahm die Polizei vier Zeugen Jehovas fest weil sie religiöse Literatur besaßen. Ihnen wurde „Rowdytum in geringfügiger Form“ zur Last gelegt. Drei von ihnen, darunter eine Frau, wurden von Beamten des Ministeriums für Staatssicherheit geschlagen. ein männlicher Geläubiger wurde so brutal geschlagen, dass er mehrmals das Bewusstsein verlor. Die Gläubigen wurden zu einer Geldstrafe, einer 30-tägigen Freiheitsstrafe und zwei zu jeweils 45 Tagen Haft verurteilt ,obwohl das turkmenische Verwaltungsgesetz lediglich eine 15-tägige Freiheitsstrafe wegen „Rowdytum in geringfügiger Form“ vorsieht. Die vier Zeugen Jehovas haben daraufhin Beschwerde bei der Präsidialverwaltung und der Generalstaatsanwaltschaft in Aşgabat eingereicht.

    Wenige Tage später wurden Hausdurchsuchungen bei Jehovas Zeugen durchgeführt um „illegale“ religiöse Literatur zu finden. Es wurden Veröffentlichungen der Wachtturmgesellschaft beschlagnahmt und strafrechtliche Konsequenzen angedroht.

    Ein weiterer Zeuge Jehovas, wurde wegen „illegaler religiöser Aktivitäten“ zu drei mal 15-Tagen Haft verurteilt. Während seiner Inhaftierung sei er von Turkmenischen Beamten wiederholt geschlagen worden, weil er sich weigerte, gegen seinen Glaubensbruder Bahram Hemdemow auszusagen.

    Am 19. Mai 2015 wurde ein weiteres Urteil gesprochen. Ein 52-jähriger wurde wegen seiner Religionsausübung durch Richter Gotschmurat Tscharjew vom Regionalgericht Lebap zu einer 4-jährigen Freiheitsstrafe verurteilt. Er soll „religiösen Hass geschürt“ haben. Am 10. Juni 2015 wurde er von Türkmenabat in das Arbeitslager Seydi gebracht. Er wurde in Isolierhaft gehalten und daran gehindert Rechtsmittel einzulegen. Er muss in Seydi zwangsarbeit leisten, zudem werde er unter Druck gesetzt zu gestehen. Seine Frau hatte eine Beschwerde beim Obersten Gericht Turkmenistans eingelegt, worauf hin er, aus Rache, brutal geschlagen worden sei. Anfang August 2015 reichte Herr Hemdemows Anwalt eine Aufsichtsbeschwerde ein. Diese wurde vom Obersten Gericht am 25. August 2015 mit der Begründung zurückgewiesen, Herr Hemdemow „verbreitet die Glaubensansichten von Jehovas Zeugen“.

    Voraus ging dieser Verurteilung eine Polizeirazzia eines Gottesdienstes in den privaten Räumen des Verurteilten. Es wurden private Gegenstände beschlagnahmt, der verurteilte wurde verhört und hierbei körperlich misshandelt. Zudem wurden am Bezirksgericht Serdarabat 30 der bei dem Gottesdienst anwesenden Gläubigen zu Geldstrafen verurteilt, 8 Gläubige zu einer 15-tägigen Freiheitsstrafe, einer zu zwei 15-tägigen Freiheitsstrafen, einer wurde körperlich misshandelt und mit Folter bedroht. [58]

    Am 15. Februar 2016 geben Jehovas Zeugen auf ihrer Internetseite bekannt, dass ein 52-jähriger Gläubige mit Urteil vom 19. Mai 2015 durch Richter Gotschmurat Tscharjew vom Regionalgericht Lebap seit einem Jahr unrechtmäßig in Haft sei.

    „Die turkmenische Verfassung garantiert das Recht, ‚jede Religion allein oder in Gemeinschaft mit anderen auszuüben‘, und ‚das Recht auf Glaubensfreiheit und diesen Glauben frei auszuüben‘. Dennoch befindet sich Bahram Hemdemow weiter in Haft — und das nur, weil er nach seinem Glauben lebt. Jehovas Zeugen bitten nachdrücklich um seine Entlassung.“[59]
    Usbekistan[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
    Laut dem Sonderberichterstatter für Religions- und Weltanschauungsfreiheit des UN-Menschenrechtsrates Heiner Bielefeldt zählen in Usbekistan die Zeugen Jehovas, neben anderen christlichen Religionsgemeinschaften, zu den am meisten verfolgten Gruppen.[60]

    Geschichte: Situation nach Staaten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
    Armenien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
    Durch die armenische Verfassung wird die Religionsfreiheit auch von konfessionellen Minderheiten garantiert. Die religiösen Gemeinschaften unterliegen dabei einer Registrierungspflicht bei den armenischen Behörden. Durch diese Registrierung stehen sie unter staatlicher Kontrolle, was eine Einschränkung ihrer Tätigkeit bedeutet. Insbesondere die Zeugen Jehovas haben, ebenso wie andere kleinere Religionsgemeinschaften, in Armenien unter Diskriminierung zu leiden. So wurden sie erst 2004 nach mehreren Ablehnungen als Religionsgemeinschaft anerkannt. Teilweise wird von den armenischen Behörden der Umstand ignoriert, dass Zeugen Jehovas ein bevorzugtes Angriffsziel von Anhängern und Vertretern der Armenisch-Apostolischen Kirche sind. Entsprechende polizeiliche Ermittlungen gegen die Urheber solcher Angriffe verlaufen schleppend oder werden gar nicht durchgeführt. Trotz der Zusage der armenischen Regierung, eine Alternative zum militärischen Dienst einzuführen, stehen nach wie vor keine angemessenen zivilen Alternativen bereit, die nicht unter der Verwaltung des Militärs stehen. Ferner lehnen es die armenischen Behörden teilweise ab, die vollständige Verbüßung der Freiheitsstrafe wegen Wehrdienstverweigerung zu bescheinigen, was zu Problemen bei der Erlangung weiterer wichtiger Dokumente wie Reisepässe und Aufenthaltsgenehmigungen führt.

    Unter anderem wegen ihrer ablehnenden Haltung gegenüber dem Wehrdienst geraten Zeugen Jehovas in den Fokus armenischer Behörden. Da in Armenien Wehrpflicht herrscht, wurden z. B. im Jahre 2003 mindestens 27 Angehörige der Zeugen Jehovas wegen Wehrdienstverweigerung zu einer Freiheitsstrafe zwischen einem und zwei Jahren verurteilt. Im Jahr 2009 waren insgesamt 71 Zeugen Jehovas zu Freiheitsstrafen zwischen 24 und 36 Monaten verurteilt. [61] [62] [63] [64]

    Am 12. November 2013 entließ Armenien die letzten 14 Zeugen Jehovas aus der Haft, die noch wegen Wehrdienstverweigerung im Gefängnis saßen. Seit dem 8. Oktober 2013 sind also insgesamt 28 Zeugen Jehovas, die den Wehrdienst aus Gewissensgründen verweigert hatten, aus dem Gefängnis freigekommen. Damit zeichnet sich ein Wandel in Armeniens Haltung ab. Bislang wurde dort das Recht auf Wehrdienstverweigerung nicht anerkannt, was in den vergangenen zwei Jahrzehnten dazu geführt hat, dass über 450 junge Zeugen Jehovas ins Gefängnis kamen. Nun ist in Armenien zum ersten Mal seit 2003 kein Zeuge Jehovas mehr wegen Wehrdienstverweigerung aus Gewissensgründen inhaftiert. Bereits am 8./9. Oktober entließ Armenien 8 Zeugen Jehovas aus der Haft, nachdem die Freiheitsstrafen im Zuge eines Straferlasses um 6 Monate verkürzt wurden. Die ersten, denen die Gesetzesnovelle vom 8. Juni 2013 zugute kam, waren 6 Zeugen Jehovas, die am 24. Oktober auf freien Fuß gesetzt wurden. Durch diese Neuerung im Zivildienstgesetz Armeniens steht Wehrdienstverweigerern statt der Haft nun die Möglichkeit eines Zivildienstes offen, der nicht unter der Dienstaufsicht des Militärs steht. Über 90 Zeugen Jehovas haben einen entsprechenden Antrag gestellt. Am 23. Oktober und 12. November 2013 hat die Zivildienstkommission des Landes die Anträge von 71 dieser jungen Männer geprüft und bewilligt. Wie die Kommission erklärte, wird sie auch die verbleibenden Antragsteller in Kürze anhören. [65]

    Belgien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
    1933 verwies die Christlich-Soziale Regierung 20 ausländische Zeugen Jehovas des Landes. Im März 1940 wurden die Schriften der Zeugen Jehovas verboten, die belgischen Behörden behaupteten einen zersetzenden Einfluss auf die Armee. Unter deutscher Besatzung ab Mai 1940 war die Religionsgemeinschaft verboten. Wegen ihrer Tätigkeit für die Religionsgemeinschaft wurden neun belgische Zeugen Jehovas in Konzentrationslager gebracht, drei von ihnen kamen in den Lagern ums Leben. Seit 1945 gibt es an sich Religionsfreiheit, doch wurden unter Christlich-Sozialen Regierungen Ende der 1940er und Anfang der 1950er Jahre ausländische Missionare der Zeugen Jehovas in Belgien inhaftiert oder ausgewiesen. Wegen ihrer Wehrdienstverweigerung wurden viele Zeugen Jehovas in Belgien bis Anfang der 1990er Jahre zu Haftstrafen, meist von zwei Jahren, verurteilt. Dabei war ihnen in Gefängnissen das Lesen von Wachtturm-Schriften bis 1970 verboten. Per Verordnung war es von 1956 bis 1981 verboten, Wachtturm-Publikationen mit der belgischen Post zu versenden.[66]

    Bulgarien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
    In der Stadt Burgas kam es zuletzt im April 2011 zu gewaltsamen Übergriffen gegen in einem Königreichssaal versammelte Zeugen Jehovas.[67][68] Möglicherweise steht der Angriff in Verbindung zur nationalistischen und christlich-orthodoxen Partei IMRO – Bulgarische Nationale Bewegung.[68][69] Dabei wurden die Übergriffe gefilmt und Videos veröffentlicht.[70][71]

    Griechenland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
    1938 erließ Griechenland zum Schutz der griechisch-orthodoxen Kirche ein Gesetz gegen Proselytenmacherei. Auf der Grundlage dieses Gesetzes wurden bis 1992 knapp 20.000 Strafverfahren gegen Zeugen Jehovas eingeleitet und Haftstrafen in Gesamthöhe von 750 Jahren verhängt. Bis Anfang der 1990er Jahre wurden Anträge auf Errichtung von Königreichssälen üblicherweise nicht bewilligt; versammelten sich Zeugen Jehovas deshalb in Privatwohnungen, kam es immer wieder vor, dass die Polizei ihre Gottesdienste auflöste und die Besucher wegen illegalen Unterhalts von Anbetungsstätten vorübergehend inhaftierte.

    1949 wurden zwei Zeugen Jehovas als Wehrdienstverweigerer hingerichtet. Drei weitere Zeugen Jehovas wurden um jene Zeit von Pöbelrotten, teils unter Beteiligung von Polizisten und Orthodoxen Geistlichen, gelyncht, weil sie sich aufgrund ihrer religiösen Überzeugung weigerten, sich zu bekreuzigen. Während der Militärdiktatur ab 1967 wurden viele Zeugen Jehovas als Wehrdienstverweigerer zu langjährigen Haftstrafen (bis zu 20 Jahre) verurteilt. In den Gefängnissen wurden viele durch Aufseher gefoltert, 1971 wurde so ein 20-jähriger Wehrdienstverweigerer getötet. Laut Amnesty International wurden allein von 1949 bis 1977 2.728 Zeugen Jehovas wegen Wehrdienstverweigerung zu insgesamt 10.050 Jahren Haft verurteilt.

    Aufgrund von Interventionen der Orthodoxen Kirche war es Zeugen Jehovas jahrzehntelang nicht möglich, ihre Eheschließungen staatlich registrieren zu lassen. Ihre Kinder galten daher als illegitim, und Witwen wurden Renten und Erbschaften vorenthalten. Beerdigungen waren Zeugen Jehovas nur außerhalb der Friedhofsmauern erlaubt, da sie als antichristlich und antinational eingestuft wurden.

    Viele Zeugen Jehovas verloren wegen ihres Glaubens ihren Arbeitsplatz. Noch 1989 wiederholte das Bildungsministerium frühere Anweisungen, wonach es Zeugen Jehovas wegen ihrer Religionszugehörigkeit ungeachtet ihrer sonstigen Qualifikationen generell nicht gestattet werde, als Lehrer an griechischen Schulen zu unterrichten. Erfolge beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte sowie Interventionen eines UN-Sonderberichterstatters der Kommission für Menschenrechte haben die Situation für Jehovas Zeugen in Griechenland in den 1990er Jahren deutlich verbessert.[72]

    Kanada[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
    Während der beiden Weltkriege wurden Jehovas Zeugen in Kanada wegen Kriegsdienstverweigerung und der Ablehnung patriotischer Bekundungen verfolgt.[73] Jehovas Zeugen wurden sowohl in "Lager" interniert, als auch als ganze Familienverbände inhaftiert.[74]

    Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
    Siehe auch: Abschnitt „Das Verfahren zur Anerkennung einer öffentlich-rechtlichen Körperschaft“ im Artikel Geschichte der Zeugen Jehovas
    Nachdem Zeugen Jehovas in Österreich im Jahr 1978 und erneut im Jahre 1987 die staatliche Anerkennung als Religionsgemeinschaft beantragt hatten, wurde nach verschiedenen Verfahren vor Österreichs Höchstgerichten 1997 der Antrag auf Anerkennung abgewiesen, was vom österreichischen Verfassungsgerichtshof (VfGH) 1998 wegen „gravierender Verfahrensfehler“ und „willkürlichen Verhaltens“ des dafür zuständigen Bundesministeriums revidiert wurde. Wegen der jahrzehntelangen Praxis der Nichtanerkennung und der daraus folgenden Diskriminierung als religiöse Minderheit reichten 1998 die Zeugen Jehovas beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) Beschwerde gegen den Staat Österreich ein.

    Diese Beschwerde wurde vom EGMR im Jahre 2005 zugelassen und im Jahre 2008 fällte er das Urteil. Der EGMR stellte fest, dass der Staat Österreich das Recht auf ein faires Verfahren gemäß Art. 6, die Religionsfreiheit gemäß Art. 9 und das Diskriminierungsverbot gemäß Art. 14 der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK) im Zuge des Anerkennungsverfahren verletzt habe. Begründet wurde das Urteil unter anderem damit, dass das Verhalten des österreichischen Staates z. B. durch die Verschleppung des Verfahrens einen Eingriff in das Grundrecht auf Glaubens-, Gewissens- und Religionsfreiheit bedeutet und die damit einhergehende ungerechtfertigte Benachteiligung von Zeugen Jehovas als diskriminierend einzustufen ist. Als erste Konsequenz musste Österreich 10.000 Euro Schadenersatz an die Zeugen Jehovas bezahlen und die Verfahrenskosten in Höhe von 42.000 Euro tragen.[75]

    Türkei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
    Bis zum Jahr 1994 wurden Zeugen Jehovas in der Türkei für ihre religiöse Glaubenstätigkeit von staatlichen Stellen bestraft, die Verweigerung des Wehrdienstes zieht nach wie vor Bestrafung nach sich, da es in der Türkei kein Recht auf Kriegsdienstverweigerung gibt. So wurde z. B. ein Angehöriger der Zeugen Jehovas insgesamt neunmal wegen Verweigerung des Wehrdienstes durch türkische Gerichte verurteilt. Im September 2005 wurden zudem Zeugen Jehovas festgenommen, weil sie einen Gottesdienst abhielten.[76] [77]

  • #3256
    nupi

    Zwang zum Wehrdienst, mit absichtlichen Töten von Friedliebenden Menschen.

    Zwang Bluttransfusionen zu nehmen.

    Zwang Menschliche Regierungen als Göttlich zu betrachten, denen man nicht zu widersprechen hat.

    Eine Welt in der es keine Freiheit gibt.

  • #3257
    indianer56

    hallo nupi ,

    seit wann sind solche aussagen aus wikipedia wichtig ?
    sonst werden solche argumente doch immer als abtrünnigen gewäsch abgetan , sobald man auf nicht autorisierte seiten der zeugen zurück greift . den JW.ORG ist doch das sprachrohr der LK …. besonders jetzt wo doch wieder eine sonderaktion geplant ist zum 20/21 mai , predigen in gebieten die nicht so besucht werden.
    oder wie ist der aufruf zuverstehen das eine spende für das flottenprogramm fahrzeuge für die reisenden von jeden verkündiger geschickt erbeten wird … siehe schreiben an die versammlung vom 16.juli 2016 .

    nimm doch bitte einmal stellung dazu und berichtige bitte , nehmen wir an es gibt ca 160000 zeugen in deutschland davon gehen etwa die hälfte an den spendenkasten für diesen aufruf , 7,50€ zuspenden , kommen wir auf einen summe von 600000 € .
    jetzt bitte ich dich wieviele kreisaufseher gibt es , gibt es sonderkonditionen bei der masse der leasing fzg .
    bei solch einem konzern ist doch üblich das reisende mitarbeiter ihr fahrzeug gestellt bekommen . sowie sie die wohnung über den kö-saal gestellt bekommen .
    ich sehe es bei mir in meiner heimatstadt das dort regelmässig ein fzg mit dem verräterischen kennzeichen aus LM dort stehen … ach die zweiten buchstaben TO .. traveling overseers …..

    freue mich wenn du stellung nimmst.

  • #3258
    nupi

    Jetzt soll sogar Wikipedia eine Lügenpresse sein.
    Ja Ja alle Zeugen Jehovas sind in Wirklichkeit frei, selbst in Islamischen Ländern.
    Wahrscheinlich lassen uns sogar die IS in Frieden leben.
    Warum soll ich nicht auf weltlichen Journalismus hinweisen, wenn für euch die WTG nur Lügen verbreitet, von angeblichen Verbot in Russland.

  • #3259
    indianer56

    hallo nupi ,
    ich habe nicht geschrieben das wiki sich im berreich der lügenpresse befindet .
    es ging darum wenn hier z.b. gerichtsakten oder der gleichen angeführt werden ,als untermaurerung von argumenten , dies als falschdarstellung , nicht lüge , von aktiven zj bezeichnet werden da diese info nicht aus den quellen von jw.org stammen.
    ist dies dann auch lügenpresse , wenn die katholische kirche sich für eure belange in russland einsetzt ?
    oder wird diese mitteilung genutzt ?
    ausgerechnet der "erzfeind ", die falsche religion sagt zu diesem thema etwas öffentlich.
    http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/kirche-stellt-sich-hinter-zeugen-jehovas

    stellt sich die frage zu deiner äusserung …. : …. wenn für euch die WTG nur Lügen verbreitet, von angeblichen Verbot in Russland….
    heisst dies das eine freiheit zur glaubensausübung wieder eingeführt wurde ?
    dann stimmt die meldung auch nicht das die zeugen vor den Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte ziehen möchte um ihr recht durch zusetzen ?

    warum nimmst du auch keine stellung zu den anderen mitteilungen , zum sondertag des missionierens , der unterhaltung der kfz´flotte der KA. sind die auch falsch meldungen .
    warum werden viele dinge geändert im "gesetzestext" der Zeugen .. buch hütet die herde …

    bitte eine erklärung zu dem schreiben vom 23.11.16 an die ältesten , wo der unterschied liegt zwischen der Formulierung „erotische Beziehung“ durch „romantische Beziehung“ diese zu ersetzen .
    was den nun eine erotisch , romantische beziehung oder umgedreht eine romantische , erotisch beziehung . wenn ein paar sich liebt kommt beides zuragen , was evt. zur komiteeverhandung führen kann . Oder ????
    ich hoffe du weichst nicht wieder aus wie es schon oft vor gekommen ist. freue mich auf deine antwort.

  • #3260
    Jonny wagner

    Danke für die Infos, ich war selbst 47 Jahre dabei,finde ihre Seite sehr aufschlusreich. Ich. Bittte um mehr infos.
    JoachimWagner
    Sandmüllerwiese 3 93086 Wörth/Donau
    Jonny41@t-online.de

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