#1 | nussknacker56 sagt am 27. Mai 2022 um 20:53 Uhr

Sabine Schormann spielt wieder die Begriffsstutzige: „Es ging auch nie darum, aus der Documenta eine Veranstaltung im Sinn des israelkritischen Bündnisses BDS zu machen“. Das hat so auch niemand behauptet, schließlich soll es bei dieser Veranstaltung ja auch noch irgendwie um den Bereich Kunst gehen. Ansonsten könnte der stete Zustrom von Staatsgeldern womöglich doch einmal ins Wanken geraten.

Wer jedoch wie Schormann den antisemitischen BDS der Öffentlichkeit ungeniert als „israelkritisches Bündnis“ verkaufen will, scheint diese für besonders blöde zu halten. In einer Art Arbeitsteilung mit palästinensischen Terrororganisationen und islamischen Schurkenstaaten geht es diesem „Bündnis“ im Wesentlichen darum, das demokratische Israel sturmreif zu schießen. Dazu gehören Boykott und Sanktionen, aber auch ein „Rückkehrrecht“ für angeblich vertriebene „Palästinenser“. Gingen diese Fantasien auf, gäbe es einen Pseudostaat mehr, in dem Clans, Islamisten und korrupte Schichten dem Leben des Individuums engste Grenzen setzen.

Die Künstlerszene scheint ein perverses Vergnügen daran zu haben, zum Gelingen dieser Vorhaben ihr Scherflein beitragen zu können.