Evolution und Karneval

Der Karneval hat begonnen. In Zeiten der Schweinegrippe könnten  viele eifrige Karnevalisten um die Darwin-Awards antreten.

Seit 11.11 Uhr ist es soweit: Bis Aschermittwoch kann man den WDR auf der Fernbedienung löschen und sollten Nicht-Karnevalisten Mainz, Köln und Düsseldorf weiträumig umfahren.

Einen Blick auf die Karnevalshochburgen sollten allerdings Evolutionsbiologen werfen. Karneval in Zeiten der Schweinegrippe ist eine riskante Veranstaltung, die lamgfristige Auswirkungen auf die Zukunft dieser Volksbelustigung haben könnte: Bützen sich arg viele junge, kinderlose und ungeimpfte Karnevalisten in die Infektion und werden von der Grippe dahingerafft, können sie diese rheinische Tradition nicht mehr an ihre Kinder weiter geben. Sie steigen dann aus dem großen Spiel Namens Evolution aus, bevor sie sich reproduzieren konnten. Schlechte Perspektiven für den Karneval. Wer es arg übetreibt ist auch ein Kandidat für einen Darwin-Award – damit werden seit Jahren  besondere Trottel ausgezeichnet, die es geschafft haben sich aus der Fortpflanzungskette zu verabschieden. Unvorsichtige Karnevalisten könnten so die Dodos des 21. Jahrhunderts werden.  

Und jetzt alle: Die Korowohne ziieht woiter, der Sultan der hat Dorscht"

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4 Kommentare

  1. #1 | Tausende Jecken feiern Karneval sagt am 11. November 2009 um 18:20 Uhr

    […] Wie auch immer, gefeiert wird auf jeden Fall. Den Fernsehkanal zu meiden, schlagen uns die Ruhrbarone vor, denn Köln und Düsseldorf sind erstmal wieder in ihrem Element, seit es heute […]

  2. #2 | Arnold Voß sagt am 11. November 2009 um 18:46 Uhr

    … ist Weihnachten nicht auch ein Fest der gegenseitigen Zuwendung und damit auch der Umarmung und des Küssens?

  3. #3 | Angelika sagt am 11. November 2009 um 19:49 Uhr

    Betreff: Weihnachten (Kommentar 2)

    Sie müssen da irgendwas missverstanden haben, Herr Voß …

  4. #4 | Marcus Schwanz sagt am 13. Februar 2021 um 11:33 Uhr

    Erstaunlich aktueller Artikel

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