#1 | LabourNet Germany » #RefugeeStrikeBo: Wieder Flüchtlingsprotest in Bochum sagt am 3. Juni 2016 um 12:07 Uhr

[…] Geflüchtete in Bochum: Am längeren Hebel “Sie wollten nicht mehr in Turnhallen hausen – dagegen haben im März und April geflüchtete Menschen lang vor dem Bochumer Rathaus protestiert. Am vergangenen Dienstag sollten einige von ihnen umziehen, in eine Zeltstadt mitten im Nirgendwo. Nachdem die Stadt vor Wochen gemachte Zusagen nicht einhält, setzt sie nun auf Repression. Spätestens jetzt ist klar: Sie hat die Menschen – hart gesagt – schlicht verarscht. (…) Die vollmundigen „Zugeständnisse“ – W-LAN im Zelt-Lager und ein Shuttle-Service – sieht die Stadt offenbar als großzügiges Entgegenkommen. Tatsächlich sind sie ein schlechter Witz. Sie sollten eine Selbstverständlichkeit sein, wenn eine Sammelunterkunft mitten ins Nirgendwo gestellt wird. Nie mehr als das Allernötigste zu gewähren, legitime Forderungen herunterzuspielen und Störende auszuhungern, das scheint hier das leitende Motiv zu sein. Um so sehr einzuschüchtern, dass sich keine Nachahmer finden. Und um klar zu machen, dass sich die Stadt Störungen nicht gefallen lässt…” Artikel von Alexandra Gehrhardt vom 2. Juni 2016 bei den Ruhrbaronen […]