Virtuelle Lebenswelten an der Ruhr Uni

Innenansicht eines Virtual-Reality-Headsets Foto: Evan-Amos Lizenz: Gemeinfrei


Das Virtuelle wird zunehmend zum Normalen. Was das bedeutet und welche Folgen es hat, untersuchen über 50 Forscher im neuen Verbund.

Virtualität als eine treibende Kraft für gesellschaftliche und kulturelle Transformationsprozesse mit einer Fülle von lebensweltlichen Bezügen steht im Zentrum des neuen Sonderforschungsbereichs „Virtuelle Lebenswelten“, den die Deutsche Forschungsgemeinschaft ab 1. Juli 2022 an der Ruhr-Universität Bochum (RUB) für zunächst vier Jahre fördert. Forscher aus Erziehungswissenschaft, Geschichtswissenschaft, Kunstgeschichte, Linguistik, Literaturwissenschaft, Medienwissenschaft und Sozialwissenschaft arbeiten darin zusammen. Sprecher ist Prof. Dr. Stefan Rieger, Inhaber der Professur

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Der Ruhrpilot

Mona Neubaur Foto: BidenAndHarris Lizenz: CC BY-SA 4.0


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Ruhrgebiet: SPD und AfD im Revier vergleichsweise stark…FAZ
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Bochum: Autoteile Hess ist insolvent(€)…WAZ
Dortmund: Pochendes SPD-Herz und AfD-Hochburg(€)…Ruhr Nachrichten
Dortmund: „Leute, wir haben die Anlage zerstört“(€)…Ruhr Nachrichten
Duisburg: Warum wählt hier bloß (fast) keiner?…Bild
Duisburg: Thyssenkrupp Steel steht vor dem Ende der Kurzarbeit(€)…WAZ
Essen: Generalbundesanwalt ermittelt gegen Jeremy (16)…Bild
Essen: Der schwarze Süden geht wählen, der rote Norden nicht…WAZ
Essen: Mit dem Herzen noch in Odessa…WAZ

Es ist erschreckend, wie leicht der BVB zu blamieren ist!

BVB-Kapitän Marco Reus (rechts). Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

Nein, es ist wahrlich nicht das erste Mal in den vergangenen Monaten, dass wir hier im Blog die mangelhafte Professionalität des BVB in der Saison 2021/22 anprangern müssen. Aber das 3:4 am heutigen Samstag gegen den VfL Bochum ist einfach zu krass gewesen, um darüber elegant vornehm schweigend hinwegzugehen.

Für eine Mannschaft, welche nach eigener Aussage die Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga  im Blick behalten will, ist es einfach zu wenig, was die Dortmunder Borussia zuletzt viel zu häufig bietet. Wie wenig es braucht um den Schwarzgelben an ihren schwächeren Tagen die Stirn zu bieten, das mussten alle Dortmunder am drittletzten Spieltag einmal mehr erkennen.

Die Vizemeisterschaft vor der Nase und vom ganz großen sportlichen Druck befreit, schaffte es die zweite Garnitur des BVB einfach nicht mit dem kampfstarken und motiviert antretenden Aufsteiger aus der Nachbarstadt mitzuhalten. Selbst wenn man bei der Bewertung berücksichtigt, dass die Borussia gegen Bochum fast mit dem letzten Aufgebot angetreten war, eine erschreckend schwache Leistung, die die Mentalitätsdebatte in Dortmund wieder neu entfachen dürfte.

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Folgen der Corona-Pandemie: Hat das Jahr 2021 der Bundesliga irreparable Schäden zugefügt?

Vor dem Spiel der Schalker am Samstag in Hamburg. Foto: Michael Kamps

An diesem Wochenende geht der Profifußball in diesem Lande in eine kurze Winterpause. Anlass genug, nach einigen Wochen in denen ich mich hier mit Fußball-Beiträgen merklich zurückgehalten habe, noch einmal einen kurzen Blick zurück auf das Jahr 2021 zu werfen.

Es war ein Jahr, dessen Eindruck längst nicht nur aufgrund der eher mageren Resultate unserer drei großen Ruhrgebietsvereine aus Dortmund (2:3 bei Hertha BSC), Bochum (0:1 gegen Union Berlin) und Gelsenkirchen (immerhin am Ende noch 1:1 beim HSV) an diesem Wochenende, eher negativ in Erinnerung bleiben wird.

Da kann auch der Sieg im DFB-Pokal ‚meines‘ BVB vom Mai nicht drüber hinwegtrösten. Corona hat in den vergangenen zwölf Monaten massiv Zustände verstärkt und Gefühle gefördert, wie sie der großen Mehrheit der Fußballfans nicht gefallen (können). Da stellt sich in diesen Tagen schnell die Frage, ob das Jahr 2021 am Ende nicht als eine Art Wendepunkt in der Geschichte der Fußball-Bundesliga in Erinnerung bleiben wird?

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Katar-Zoff beim FC Bayern München: Dieser Klub soll wirklich professioneller als alle anderen geführt sein?

Am Stadion in München. Foto: Robin Patzwaldt

Diskussionen zwischen Sportvereinen und ihren Fans über umstrittene Sponsoren und Geldgeber gibt es schon seit Jahren. Egal ob der SC Werder Bremen mit Wiesenhof, der FC Schalke 04 mit Gazprom, oder aber auch der VfL Bochum mit Netto oder Vonovia, viele Klubs entschieden sich zuletzt für Gönner, die bei relevanten Teilen der Fanszene unbeliebt waren und es noch immer sind. Von Hertha BSC und seinem umstrittenen Geldgeber Lars Windhorst einmal ganz zu schweigen.

Die Gründe für die Kritik an diesen Sponsoren sind vielfältig. Es geht und ging dabei schon um Tierwohl, schlechte Arbeitsbedingungen oder sonstige wirtschaftliche Hintergründe, die vielen Anhängern als unwürdig erschienen ausgerechnet mit ihrem Lieblingsverein in der Öffentlichkeit verbunden zu werden.

Im Regelfall entledigten sich die Vereine diesen störenden Debatten durch schlichtes Aussitzen. Das versuchte in der vergangenen Woche auch der FC Bayern München. Jedoch agierten die Vereinsvertreter an der Isar, mit Präsident Herbert Hainer und dem Aufsichtsratsvorsitzenden Oliver Kahn an der spitze, dabei im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Bayern so unsouverän und geradezu amateurhaft, dass aus der Angelegenheit  im Nachgang sogar ein nationales Thema wurde, das wieder einzufangen jetzt offenbar das dringende Anliegen der Vereinsführung ist.

Dass ausgerechnet der sportlich und wirtschaftlich allen anderen Vereinen im Lande so deutlich überlegene Branchenprimus im Umgang mit Kritik seiner Fans an seinen Sponsorenverträgen und Geldgebern aus Katar so ungeschickt auftritt, das verwundert dann schon.

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Was ist aus der zu Pandemiebeginn angekündigten neuen Demut der Fußball-Bundesliga geworden?

Die ‚gelbe Wand‘ in Dortmund vor Corona. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

Die Corona-Zahlen explodieren gerade! Menschen in ganz Deutschland machen sich zunehmend Sorgen. Sie ängstigen sich. Sei es um ihre eigene Gesundheit, oder die ihrer Lieben. Nach Ansicht nahezu aller Experten, lässt sich das Ungemach in den kommenden Wochen auch kaum noch stoppen. Die Zahlen werden weiter steigen, schlicht weil es von Infektion über Erkrankung bis zu Hospitalisierung oder gar Tod immer entsprechend dauert. Wollen wir im Dezember dem Ungemach Einhalt gebieten, wir müssten jetzt sofort dringend handeln.

Und trotzdem liefert die Fußball-Bundesliga an diesem Wochenende extrem verstörende Bilder. Bilder, die ganz im Widerspruch zu der im Frühjahr 2020 betonten neuen Demut und Bescheidenheit des Profifußballs stehen. Kurz zur Erinnerung: Damals war man froh, die Spielzeit 2019/20 überhaupt nach einer zweimonatigen Unterbrechung noch zu Ende spielen zu können. Und die Covid-Zahlen von damals waren mit denen von heute nicht zu vergleichen. Wo sind da die Verhältnismäßigkeit und die Konsequenz?

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