Grüne loben Deutsche

Die Grünen im Bundestag haben eine Studie zur Klimaverträglichkeit des Kaufverhaltens der Deutschen in Auftrag gegeben – und sind ganz zufrieden mit den Bundesbürgern.

Titanic Klimahorror – die Deutschen reagieren

Anhand von acht ausgewählten Kategorien wie Autos, Kühlschränken und  Energiesparlampen wurde von Eva Hauser von der Uni-Saarbrücken untersucht, ob die Deutschen sich in ihrem Kaufverhalten vom Klimawandel beeindrucken lassen. Das Ergebnis der Studie: Ja, tun sie, zumindest ein wenig. Bärbel Höhn: "Der Trend zum klimafreundlichen Konsum könnte wesentlich verstärkt werden, wenn es endlich eine vernünftige Verbrauchskennzeichnungen für Autos, Kühlschränke und andere Geräte geben würde. Hier fehlen wichtige Informationen, um eine verantwortungsvolle Entscheidung treffen zu können."

So achten die Deutschen bei Haushaltsgeräten mehr auf Energieeffizienz, geben mehr für Solaranlagen aus und entscheiden sich häufiger für Ökostrom-Anbieter. Nur beim Autokauf tut sich nicht viel: Die CO2-Werte von Neuwagen sind nur leicht gesunken.

Die  Studie gibt es hier in einer Zusammenfassung und in der Endversion.

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4 Kommentare

  1. #1 | Julia sagt am 9. September 2009 um 20:24 Uhr

    Mal kurz überlegen, was die Grünen sonst so machen. Seit Juli 2009 arbeitet Fischer für die Energiemonopolisten RWE und OMV am sogenannten Nabucco-Projekt, einer Gaspipeline von Asien nach Europa. Margareta Wolf berät im Auftrage einer Lobby-Agentur unter anderem den Informationskreis Kernenergie, eine Lobby-Agentur der Atomwirtschaft. Da darf dann auch der grüne Polit-Veteran Rezzo Schlauch nicht fehlen. Der ehemalige Spitzenpolitiker der Grünen und längjähriger Wirtschaftsstaatssekretär schlüpfte bequem nach dem Machtverlust im Beirat des Atomkraftwerksbetreibers EnBW unter.

  2. #2 | Twitter Trackbacks for Grüne loben Deutsche » ruhrbarone [ruhrbarone.de] on Topsy.com sagt am 9. September 2009 um 21:41 Uhr

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  3. #3 | Arnold Voß sagt am 9. September 2009 um 23:48 Uhr

    Wenn bei den Pro-Grünen Lobbyvereinigungen genauso viel bezahlt wie bei den oben genannten Einrichtungen, dann wird sich das rapide ändern. Bis dahin geht es weiter nach dem bekannten und zu diesem Zweck leicht abgwandelten Motto: Die größten Kritiker der Elche werden später selber welche.

  4. #4 | Patti sagt am 10. September 2009 um 12:22 Uhr

    @Julia: Rezzo Schlacuh und Co kann man sicher kritisieren, da es einen fliegenden Wechsel zu den Posten gab.
    Aber Joschka Fischer finde ich in der Aufzählung deplaziert.
    Zum Einen ist er nun länger kein aktiver Politiker, hat also durchaus eine Karenzzeit eingehalten. Und zum Anderen finde ich auch an seinem Posten wenig Kritisierenswertes. So soll durchs Nabucco-Projekt ja die Abhängigkeit von russichem Gas (Gas-Gerd) gesenkt werden.
    Mal davon abgesehen, dass Energiekonzerne nicht per se „böse“ sind.

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