Reloaded: Horrorbilder auf Kippenschachteln? Gute Idee!

Tod auf Raten? Foto: (CC BY 2.0) britta heise via flickr

Aus aktuellem Anlass greifen wir mal ins Archiv:

Ein australisches Gericht hat am Mittwoch die neuen Regelungen für Zigaretten-Verpackungen bestätigt. Demzufolge dürfen Zigaretten und andere Tabakwaren nur noch in olivgrünen Schachteln ohne Logo verkauft werden. Dazu kommt, dass blutrünstige Bilder aufgedruckt sein müssen, Bilder von Krebsgeschwüren etwa, oder ausgemergelte Lungenkrebspatienten, die aussehen wie zehn Jahre Gulag. Das ist eine gute Idee – hier ein paar Vorschläge, was noch alles gekennzeichnet werden muss.

Aprikosenkerne enthalten Amygdalin, ein Pflanzengift, welches Blausäure produziert. Nach Angaben des bayerischen Gesundheitsministeriums kann ihr Verzehr zu Vergiftungserscheinungen wie Schwindel, Übelkeit, einer bläulichen Verfärbung der Haut, sowie zur Erstickung führen. Vorschlag: Bilder blau angelaufener Vegetarier.

Leitungswasser fließt in manchen Haushalten noch durch Bleirohre. Das schwermetallige Wasser gefährdet vor allem die Gesundheit von Babys und Kindern. Außerdem können sich in Warmwasserleitungen, insbesondere von Hotels und Krankenhäusern, Legionellen bilden. Diese Bakterien können die mitunter tödlich verlaufende „Legionärskrankheit“ hervorrufen. Dabei kann es etwa zu lebensgefährlichen Lungenentzündungen kommen, aber auch zu Fieber, Schüttelfrost, blutigem Reizhusten, Infektionen der Atemwege und zum „Pontiacfieber“. Die Letalitätsrate liegt bei 15 %. Vorschlag: Bilder von Blut hustenden Babys.

Der freie Himmel ist immer wieder Schauplatz verheerender Unwetterkatastrophen. Sintflutartige Regenfälle, Hagel, Stürme, Blitz und Donner kosten jährlich tausende Menschen das Leben. Außerdem sind sie oftmals für den Zusammenbruch von Infrastrukturen, und also für die Verbreitung von Chaos und Anarchie verantwortlich. Vorschlag: Bilder von verkohlten Wasserleichen.

Mobiltelefone sind die Henker des Highways. Laut einer US-Studie steigt die Unfallgefahr für Lastwagenfahrer um das 32-fache, wenn sie am Steuer eine SMS tippen. Im Schnitt schauten die untersuchten Probanden 4 bis 6 Sekunden lang nicht auf die Straße – bei ca. 80 km/h entspricht dies der Länge eines Fußballfeldes. Das Wählen einer Telefonnummer steigert die Unfallwahrscheinlichkeit um das 6-fache. Vorschlag: Bilder grausiger LKW-Crashs.

Konservendosen enthalten Bisphenol A. Die Chemikalie wirkt wie Östrogen und beeinflusst etwa die Fruchtbarkeit und die embryonale Entwicklung des Menschen. Außerdem kann Bisphenol A Diabetes, Krebs und Herz-Kreislauferkrankungen bewirken. Durch Beschädigung der Konservendose, etwa in Form einer Delle, wird es freigesetzt. Vorschlag: Bilder traurig dreinblickender Spermien.

Rauchverbote können zur sozialen Isolation führen. Durch den Wegfall der Eckkneipe, etwa durch Nichtraucherschutzgesetze, werden vor allem ältere Menschen ihres oft einzigen Anlaufpunktes für soziale Kontakte beraubt. Einsamkeit im Alter ist ein weit verbreitetes Phänomen – die Wirtin ums Eck ist häufig Seelenklempnerin und beste Freundin zugleich. Fällt sie aus, werden Stammgäste wieder in die Isolation getrieben. Vorschlag: Bilder von vor-sich-hin-vegetierenden Rentnern.

Horrorbilder auf Zigarettenschachteln können bei Menschen mit schwachen Nerven Herzinfarkte auslösen. Auch Kindern droht die Traumatisierung, wenn sie im Alltag stets mit klaffenden Halswunden und fauligen Trümmerlandschaften konfrontiert werden. Hinzu kommen die Tabakverkäufer, deren wirtschaftliche Existenz vom Verkauf der Schachteln abhängt. Nicht nur, dass diese mit massiven Gewinneinbußen rechnen müssen – sie sind überdies gezwungen, sich 8 Stunden täglich Tumore, verkrebste Kehlköpfe und verstümmelte Gliedmaßen anzusehen. Arbeitsbedingungen, die sich keiner wünscht. Vorschlag: Den Quatsch einfach sein lassen.

 

 

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44 Kommentare

  1. #1 | Ben sagt am 18. August 2012 um 16:27 Uhr

    Man braucht da gar nicht mal soo abwegige Beispiele anzuführen: Einfach vor jeden McDonalds, Burger King und auf jede Süßigkeitenverpackung Bildchen von Menschen mit Adipositas drucken und schon hat man eine Gleichwertigkeit erreicht. 😉

  2. #2 | el-flojo sagt am 18. August 2012 um 16:53 Uhr

    Mimimimimi.
    Meine Güte, scheißt doch einfach auf Verbote, die euch auf den Sack gehen. Hat sich seit tausenden von Jahren bewährt.

  3. #3 | Martin Niewendick sagt am 18. August 2012 um 17:04 Uhr

    @#2 geht nicht um verbote sondern um bebilderung.

  4. #4 | Arnold Voss sagt am 18. August 2012 um 17:07 Uhr

    Wie wäre es mit Fotos von gequetschten Kinderköpfen an den Stoßstangen aller SUVs? Könnte doch die vielen Mütter und Väter die ihre Kids mit diesen Geländekarren zum Kindergarten bringen davon überzeugen, stattdessen ab und zu mal ein Fahrrad mit Kindersitz zu benutzen. 😉

  5. #5 | el-flojo sagt am 18. August 2012 um 17:09 Uhr

    Dann scheißt doch auf Bebilderungen. Dass sich heutzutage immer alle so schnell die Laune verderben lassen.

  6. #6 | Arnold Voss sagt am 18. August 2012 um 17:27 Uhr

    Bei realistischer Betrachtung werden alle die Gruselbilder letztlich nichts nützen. Die christlichen Kirchen z.B. haben schon seit zig Jahrhunderten einen an ein Kreuz g e n a g e l t e n Mann als Wahrzeichen erkoren, und das hat bislang auch Niemanden vom Glauben abgehalten.

  7. #7 | Helmut Junge sagt am 18. August 2012 um 18:04 Uhr

    Eidotter ist seit heute ebenso ungesund wie Zigaretten.
    Hab ich auch nicht gewußt, wie gefährlich meien Eßgewohnheiten sind.
    https://www.familien-gmbh.de/gesundheit/verbluffende-erkenntnis-eidotter-ahnlich-ungesund-wie-zigaretten.html

  8. #8 | Jan Sören K sagt am 18. August 2012 um 20:49 Uhr

    Nur durch das absurde wird Satire möglich.

    Einfacher und alltagsfähiger als diese vielen Beispiele überlegen wäre aber mit Sicherheit, die Überzieher wieder und weiterzunutzen, die es seit Beginn der Warnschild-Pflicht auf deutschen Packungen gibt.

  9. #9 | Puck sagt am 18. August 2012 um 23:40 Uhr

    Da sehe ich schon die Renaissance des eleganten silbernen Zigaretten-Etuis vor mir.
    Gut so.
    Hat eh mehr Stil.

  10. #10 | discipulussenecae sagt am 19. August 2012 um 10:36 Uhr

    Mann sollte auf allen Wahlplakaten der „Grünen“ Warnhinweise anbringen lassen:

    „Grün“ Wählen kann zum Verlust Ihrer individuellen Freiheitsrechte führen. Fangen Sie am besten erst gar nicht damit an!

  11. #11 | Arnold Voss sagt am 19. August 2012 um 11:21 Uhr

    @ Puck #9

    Ich habe noch eins in Chrom aus meiner Raucherzeit. Lang ists her. Aber Chrom ist halt unverwüstlich schön und elegant. Wer es brauchen kann, bitte melden. 😉

  12. #14 | Nansy sagt am 20. August 2012 um 10:34 Uhr

    Es ist schon ein einmaliger Vorgang, dass Politiker ein marken- und werbefreies Produkt erzwingen, denn kein einziges legales und frei verkäufliches Produkt unterliegt sonst diesem Selbstverleugnungszwang. Plain Packaging oder „neutrale” Zigarettenschachteln sind aber erst der Anfang. In England stehen bei einer Untersuchung zur Alkohol-Strategie der Regierung auch “Neutrale” Verpackungen für Alkohol (Plain Packaging) und Vertriebs-Verbote auf der Liste der möglichen Maßnahmen.
    https://www.menzieshouse.com.au/2012/03/coming-soon-plain-packaging-for-alcohol.html
    Die Liste der “neutralen” Verpackungen kann also jederzeit erweitert werden, vielleicht demnächst Zucker, Salz, Fett u.s.w.

    Man darf nicht dem Irrtum erliegen, die Schockbilder auf den Zigarettenpackungen – welche jetzt in Australien eingeführt werden – seien für die Raucher bestimmt. Weit gefehlt. Es geht auch nicht darum, wie die WHO uns vorgaukelt, soziale Gruppen, die selten oder gar nicht lesen können, oder gar «aufklärungsresistenten gesellschaftlichen Gruppen» (Zitat WHO/DKFZ) die Gefahren des Rauchens vor Augen zu führen. Nein – keineswegs. Diese Bilder haben Methode. Und zwar eine perfide. Die WHO weiß, daß diese Bilder auch durch die Schaufenster der Tabakwarenläden zu sehen sind. Gezwungenermaßen sehen die Bilder dann auch die Nichtraucher. Damit soll bei den Nichtrauchern Haß und Ekel gegen die Raucher erzeugt werden. Das Endziel der WHO ist ja schließlich eine „tabakfreie Welt“ – also eine raucherfreie Welt.

  13. #15 | Aus Maus sagt am 20. August 2012 um 18:27 Uhr

    Naja, es geht doch vor allem darum, dass weniger Verführbare verführt werden. Und das funktioniert auch, soweit ich weiß.

    Ich bin übrigens gegen ein generelles Verbot von Tabak. Schön wäre es, wenn Gras da endlich gleichgestellt würde (bei Bedarf bei beiden Sätzen ein Augenzwinkern einfügen).

    Soll sich doch jeder vergiften, wie er/sie will. Aber das positive und coole durch die Werbung erzeugte Image von Alkohol, Ganja und Tabak darf m.M.n. durchaus bekämpft werden. Ob die Aussis da nicht etwas übertreiben, sei dann mal dahingestellt. Die Todesstrafe wirkt ja bekanntlich auch nicht abschreckend.

  14. #16 | Nansy sagt am 21. August 2012 um 08:38 Uhr

    @Aus Maus:
    Wie gesagt, die Ideen für “Neutrale” Verpackungen von Alkohol (Plain Packaging) werden schon geprüft und bis zu Schockfotos auf Weinflaschen ist der Weg dann auch nicht mehr so weit. Ob so eine schöne neue Welt den Menschen dann gefällt, wage ich zu bezweifeln.
    Viele Kommentare beginnen ja inzwischen mit solchen Sätzen wie: „Soll sich doch jeder vergiften, wie er/sie will“ und gehen dann weiter mit: „..,aber…“. Damit wird dann der Eindruck einer toleranten Grundhaltung schnell wieder zunichte gemacht.

    Alle bisherigen seriösen Untersuchungen haben ergeben, dass weder schriftliche Warnhinweise noch Schockbilder eine abschreckende Wirkung zeigen, das ficht die Tabak-Kontrolle aber nicht an.
    75 Prozent der Vorderseite und 90 Prozent der Rückseite der Schachtel müssen mit sogenannten „Schockbildern“ bedruckt werden, die entweder maßlos übertrieben sind oder einfach eine Lüge präsentieren. In einer Sendung von Markus Lanz (ZDF) hatte der Rechtsmediziner Michael Tsokos ganz klar ausgesagt, dass die angebliche schwarze Raucherlunge, mit der die Antiraucherlobby Propaganda betreibt, nichts weiter als eine Fälschung ist.
    Siehe: https://www.youtube.com/watch?v=YcJKeJnbl1o
    Letztlich werden die Gesundheitspornos nur zu einem verstärkten Verkauf von Zigarettenetuis und Schutzhüllen führen. Die Reaktion der Tabak-Kontrolle darauf ist jetzt schon vorhersehbar: Es hat ja nichts gebracht, jetzt müssen wir „leider“ totale Verbote einführen !

  15. #17 | Aus Maus sagt am 21. August 2012 um 09:29 Uhr

    @Nansy: vielleicht ist die tabakkritische Haltung ja eigentlich eine Verschwörung der Zigarren- und Zigarettenetuioligopole.

    Ich wollte damit vor allem schreiben: Mit Sicherheit ist es nicht falsch, gegen Tabak- und Alkoholwerbung vorzugehen (Laurin argumentiert ja immer gern mit mehr Bildung: aber bis dahin muss ja trotzdem was getan werden, damit die Kids nicht früher zum Stengel und zur Flasche greifen*). Gegen das Produkt an sich macht doch niemand Front im Sinne eines Produktverbots. Wollen denn all die Kippenverteidiger (ach nein, Freiheitskämpfer) hier wirklich leugnen, dass Rauchen und Passivrauschen (den Vertipper lasse ich mal so stehen) nicht ungesund ist? Achja, dann kommt wieder die Relativierungsmasche: Aber dies und das ist ja auch ungesund, müsste dann ja auch verboten werden. Genau darum gehts ja eben nicht, also ums Verbieten.
    Im Übrigen: ich gebe relativ viel Geld für (halbwegs) guten Wein aus. Wenn man der Meinung wäre, dass die Label da auch egalisiert werden sollten, wäre mir das gleich. Wird aber nicht passieren, denn guter Wein ist kein Zielgruppenprodukt für Jugendliche.

    Und nochmal zur Sicherheit: Was da Australien macht, macht m.M.n. keinen Sinn und ist übertrieben, da stimme ich dir zu, Nansy. Ich glaube auch kaum, dass die Warnungen auf den Packungen irgendwelche Wirkungen haben. Persönlich wäre ich aber dafür, dass grundsätzlich Werbung für Alkoholika und Tabak nicht mehr erlaubt ist. Und ja, ich bin auch für Rauchverbote in Kneipen und Restaurants. Ganz egoistisch: ich kann mich endlich in Kneipen setzen, ohne mit zu ekeln und ich kann meine Tochter ohne schlechtes Gewissen dahin mitnehmen. Mir egal, ob mich dann manche als Spießer bezeichnen. Ist ja nicht so, dass Raucher nicht einfach vor die Tür gehen könnten für die 5 Minuten. Habe ich zu meiner Raucherzeit auch gemacht, und zwar freiwillig.

    In den kleinen Kneipen hier im Ruhrgebiet wäre es sicherlich nicht schlecht, Rauchen weiterhin zu erlauben. Irgendwie passt das zu den aussterbenden Läden und deren Insassen ja.

    *und es gibt sehr wohl Untersuchungen, die belegen, dass die Einschränkung der Zigarettenwerbung zu einem weniger positiven Image des Produkts führen. Und zu weniger Jugendlichen pro Jahr, die mit dem Rauchen anfangen.

    PS: ich wiederhol nochmal: Legalize it

  16. #18 | Nansy sagt am 21. August 2012 um 11:23 Uhr

    @Aus Maus: Ach ja, die Relativierung mit Hilfe der Verschwörungstheorie: Tatsächlich ist es die Absicht der Tabak-Kontrolle (wie sie selber zugibt) eine tabakfreie Welt zu schaffen. Tatsache ist auch, dass die der Kampf gegen den Alkohol mit ähnlichen Mitteln und Begründungen wie gegen den Tabak geführt wird, bis hin zur Einführung des Nonsensbegriffs „passiv-drinking“ (einfach mal googeln).
    Was Australien da vorführt ist die Enteignung von Produkt-Marken und verstößt zu ziemlich gegen mehrere Handelsübereinkünfte.

    Zitat: „Wollen denn all die Kippenverteidiger (ach nein, Freiheitskämpfer) hier wirklich leugnen, dass Rauchen und Passivrauchen nicht ungesund ist..“
    Die AG Nichtraucherschutz in der Piratenpartei hat sich einmal die Mühe gemacht eine Untersuchung und Bewertung der relevanten Studien über die gesundheitsschädliche Wirkung von Passivrauch vorzunehmen:
    https://yigg.de/nachrichten/2012/08/17/passivrauchstudien-piraten-paffen-passiv-prima/bar
    Einfach mal lesen und sich von den Indoktrinationen der Tabak-Kontrolle lösen.

    Wenn du dich jetzt in Kneipen setzen kannst, ohne dich „ekeln“ zu müssen und auch deine Tochter ohne schlechtes Gewissen mitnehmen kannst, wer wollte etwas dagegen sagen? Dafür sollte der anderen Zielgruppe (den Rauchern) das gleiche Recht zugestanden werden, nämlich in extra ausgewiesenen Raucherkneipen zusammen kommen zu dürfen.

    In diesem Sinne: Legalize it? Aber ja !

  17. #19 | Peter Podewitz sagt am 21. August 2012 um 15:32 Uhr

    @Aus Maus
    Du brauchst keine weiteren Rauchverbote, denn Du kannst Dich ja jetzt schon gerne und stundenlang ohne Dich ekeln zu müssen in Nichtraucherkneipen, -restaurants oder -cafes setzen, sogar mit Tochter. Was ist damit jetzt nicht in Ordnung?

  18. #20 | Aus Maus sagt am 22. August 2012 um 13:56 Uhr

    Hi Peter,

    ich möchte keine weiteren Rauchverbote. Wie kommst du darauf? ich bin für eine Ausweitung der Werbeverbote, ja. Aber Rauchverbote? War nicht die Rede davon.

    @Nansy:
    es ist schon ganz schon dreist, zu behaupten, es gebe keine Belege für die Gefahr des Passivrauchens. Und dafür noch eine Dorfzeitung zitieren…
    Ist denke, das deutsche Krebsforschungszentrum sollte seriös genug für diese Art von Thema sein, oder?
    https://www.dkfz.de/de/rauchertelefon/download/Passivrauchende_Kinder_4_Auflage.pdf

    Wie wäre es mit dem Springerverlag? Die erste Adresse für wissenschaftliche Publikationen in Deutschland:
    https://www.springermedizin.de/suche/?view=asSearch&search.documenttypes=SPMArticle+Forum+CME+SPMTopic+SPMMediaCollection+LMS+CMDownload+SPMForm+CMTeaser+SPMJournal+CMVideo+CMExternalLink+SPMOrganization+DDSArticle&ivwCode=0500200001&search.ranking=news&query=passivrauchen

  19. #21 | Peter Podewitz sagt am 22. August 2012 um 17:01 Uhr

    @Aus Maus
    Ich komme darauf, weil Du es selber geschrieben hast: „Und ja, ich bin auch für Rauchverbote in Kneipen und Restaurants.“

  20. #22 | Nansy sagt am 22. August 2012 um 20:09 Uhr

    @Aus Maus:
    Dir ist aber doch wohl bekannt, dass die Stabsstelle Krebsprävention beim DKFZ auch als „Kollaborationszentrum für Tabakkontrolle der WHO“ firmiert, oder?
    Für die Umsetzung der Ziele der WHO (tabakfreie Welt) ist in Deutschland Frau Dr. Martina Pötschke-Langer, ihres Zeichens Chefin der „Stabsstelle Krebsprävention“ des „Kollaborationszentrums für Tabakkontrolle der WHO im DKFZ“, tätig. Ihre Beiträge zu Passivrauch, E-Zigaretten etc. werden in der Presse meistens unkommentiert und ungeprüft übernommen, wobei sie in Zeitungsartikeln nur als Leiterin der Stabsstelle Krebsprävention im DKFZ in Erscheinung tritt. Ihre Arbeit für das „Kollaborationszentrum für Tabakkontrolle“ als Lobby-Organisation der WHO bleibt meistens unerwähnt. Bekannt geworden ist das „DKFZ“ mit der Behauptung, in Deutschland würden JEDES Jahr 3301 Menschen am Passivrauch sterben. Ganz abgesehen davon, dass es sich bei der zugrunde gelegten Studie um ein statistisches Konstrukt handelt und nicht um reale Tote (es wurde ja schon viel darüber diskutiert), fällt an dieser Behauptung auf, dass hier eine genaue Anzahl von Passivrauchtoten in die Welt gesetzt wird, nämlich exakt jedes Jahr 3301 (nicht 3300 oder 3302)! Das hat einen einfachen Grund: man will hier den Eindruck wissenschaftlicher Genauigkeit vermitteln, wo es gerade keine wissenschaftlich nachvollziehbaren Ergebnisse gibt.

    Nimm es mir nicht übel, aber du kannst gerne die Propaganda des Kollaborationszentrums für Tabakkontrolle (leider hat das DKFZ seinen guten Namen für diesen Lobbyverein hergegeben) weiter glauben, dieser „Verein“ hat sich schon längst bei informierten Leuten lächerlich gemacht.

    Die AG Nichtraucherschutz in der Piratenpartei bezieht sich auf die gängigen Studien die zu diesem Thema gemacht worden sind – ich wüßte nicht, was man daran aussetzen könnte?

  21. #23 | Jochen sagt am 23. August 2012 um 21:47 Uhr

    Die übertriebenen Rauchverbote , die Todesdrohungen auf den Zigarettenschachteln, die Passivrauchstudien, die jedoch lediglich Vermutungen von Nichtraucher-Seite sind…usw…. das Alles hat mit gesundheitlicher Aufklärung natürlich kaum oder gar nichts mehr zu tun. (siehe oben im Artikel beschriebene Beispiel). Das grenzt für mich schon an Gehirnwäsche am Bürger.

    Beispiel das Bild mit dem zerstörten Zähnen: Noch nie habe ich einen Raucher mit solchen Zähnen gesehen, .. Wenn, – dann haben sich diese Patienten (egal ob Nichtraucher oder Raucher) nicht die Zähne geputzt und die Mundhygiene vernachlässigt. …

    Wo bleiben die Todesdrohungen auf den Schnapsflaschen? Auserdem müsste man dann auch konsequenterweise und gerechterweise bei Alkohol ähnlich wie beim Rauchen vorgehen.- (Jeder 8. stirbt an Alkohol lt. WHO-Studie. 3900 Schwerverletzte und Verletzte im Jahr durch alkoholisierte Fahrer im Strassenverkehr, und 400 Tote durch alkoholisierte Fahrer…Gewaltopfer von alkoholisierten Personen und die wirtschaftlichen Schäden durch die Alkoholsucht noch gar nicht mit einberechnet)

  22. #24 | Nansy sagt am 24. August 2012 um 08:19 Uhr

    @Jochen:
    Mit deinem Vergleich vom Kampf gegen den Tabak zu dem Kampf gegen den Alkohol bist du schon auf der richtigen Spur. Die Prohibitionsbemühungen haben gerade erst richtig angefangen. Es hat schon öfters Bemühungen gegeben, Warnhinweise auf Flaschen durchzusetzen. Siehe: https://www.morgenpost.de/printarchiv/politik/article229156/EU-will-Warnhinweise-auf-Flaschen.html
    Und es wird weiter in diese Richtung gearbeitet. Gleichzeitig wird schon versucht den Bürgern mit dem Nonsensbegriffs “passiv-drinking” (einfach mal googeln) Angst zu machen.

    Schon in dem Nationalen Aktionsprogramm zur Alkoholprävention (2008) steht geschrieben, wie man sich den Bogen vom Passivrauch zum Passivtrinkerschutz vorstellt:
    „…Eine der zentralen Botschaften massenmedialer Kampagnen sollte darin bestehen, die Gefährdung unbeteiligter Dritter durch das Rauschtrinken in das Blickfeld zu rücken. Die Risiken für Menschen im Umfeld insbesondere durch alkoholbedingte Unfälle und durch Gewaltdelikte sind ebenso wie die Schädigung des ungeborenen Lebens durch Alkoholkonsum in der Schwangerschaft nachdrücklicher zu vermitteln. Im Bereich der Tabakprävention hat sich gezeigt, dass Hinweise auf die auch für Dritte schädlichen Konsequenzen des Substanzkonsums eine erhebliche Überzeugungskraft besitzen, wenn es darum geht, den Konsum einzuschränken oder in bestimmten Situationen ganz zu verhindern…“

    Die „Argumente“ sind ähnlich bis austauschbar: Militante Rauchgegner gehen davon aus, dass jeder leise Hauch von Passivrauch bereits schwere Gesundheitsschäden auslöst. Dementsprechend behauptet das DKFZ „Nur die Null-Exposition gewährleistet Gesundheitsschutz“. Beim Alkohol heißt die Devise der WHO “Es gibt keine Untergrenze, bis zu welcher Alkoholgenuß risikolos ist”.
    Die „Nullgrenzwerte“ scheinen aber nur beim Rauch und beim Alkohol zu gelten. In jeder anderen Gefahrengutklasse arbeitet die Wissenschaft mit Grenz- oder Orientierungswerten.

    Wie man sieht, arbeiten hier Menschheitsbeglücker mit der gleichen geistigen Grundhaltung und den gleichen Strategien an einem gemeinsamen Ziel: der absoluten Gesundheit (dazu muss dann auch „leider“ zu Zwangsmitteln gegriffen werden). Fett, Salz und Zucker kommen auch noch dran…

  23. #25 | Jens König sagt am 25. August 2012 um 00:38 Uhr

    Ich lese immer wieder solche Begriffe wie „Gutmenschen“ oder „Menschheitsbeglücker“ im Zusammenhang mit Leuten, die das Rauchen behindern, einschränken, verbieten etc. wollen.

    Es ist allerdings falsch, diesen Zusammenhang herzustellen.

    Zum einen, weil „Menschheitsbeglücker“ und „Gutmensch“ nicht schlimme Begriffe sein sollten; sie werden leider nur noch als Schimpfwörter benutzt, so ein Käse. Was ist denn schlecht daran, ein guter Mensch, eben ein Gutmensch zu sein. Was ist denn bitteschön schlecht daran, ein Menschheitsbeglücker zu sein? Ok, zu letzteren kann man vielleicht Gandhi, Martin L. King oder den Erfinder des Penicillins zählen, sie sind wirklich selten. Ein guter Mensch zu sein mag aber vielen gelingen und den Begriff Gutmensch als Beleidigung zu verwenden ist eine absolut perfide Form von Owellschem Neusprech. Soziale Kälte spricht daraus. Sprache bildet das Bewusstsein, und solcherart wird es missgebildet. Das aber nur am Rande.

    Zum anderen, und das ist der eigentliche Punkt, geht die Begrifflichkeit an den Motiven derer, die Ekelbilder auf Zigearettenpackungen einführen wollen vorbei. Denn sie fordern es weder aus guten Gründen noch in irgendeinem gut gemeinten (möglicherweise auch falschem) Sinne.
    Nein, die Forderungen kommen aus Bösartigkeit. Soweit die These, folgend der Beweis.
    Fakt ist: Auf jeder Packung wird deutlich vor den Folgen des Rauchens gewarnt. Krebs, Verstümmelung, Tod. Wer zur Hölle sollte das nicht begreifen?
    Wir stellen also mit Fug und Recht fest: Raucher sind dadurch (und nicht nur dadurch) gewarnt. Hinreichend und deutlich.
    Warum also noch Ekelbilder? Wenn sie doch offensichtlich überflüssig sind?
    Ich habe dafür nur eine Erklärung: Bösartigkeit.
    Denn soetwas macht man nur mit Leuten, denen man es mal so richtig zeigen (nicht nur im wahrsten Sinne des Wortes) möchte. Leute, die man nicht mag, denen man aber anders nicht beikommen kann. Rauchverbote gibt es zwar zuhauf, aber immer noch stehen Raucher überall herum. Der Ruf nach Ekelbildern ist eine Reflexhandlung die aus Abneigung gegenüber dieser Personengruppe folgt. Woher die Abneigung kommt kann ich nicht erklären, das ist aber auch nicht nötig.
    Festzuhalten ist nur:
    Etwas total Überflüssiges wird gefordert, das nur dazu dient, jemanden zu schockieren. Das ist Bösartigkeit.

  24. #26 | Arnold Voss sagt am 25. August 2012 um 09:54 Uhr

    Natürlich gibt es so etwas wie den Hass auf das Laster. Die unterschwellige Wut der sich Beherrschenden auf die, die sich aus ihrer Sicht nicht beherrschen können oder wollen. Das gibt dem Kampf gegen das Laster ja häufig diesen seltsam religiösen Zug in dem Argumente nicht mehr zählen und/oder die Freiheit des Individuums zur Lasterhaftigkeit nicht mehr zu den Menschenrechten gehört.

    Da man aber in einem demokratischen System keinen Menschen davon abhalten kann, sich selbst (mit Freuden) zu schädigen, muss die Schädigung anderer her, um ihm das verbieten zu können. Das gilt in undemokratischen Gesellschaften selbst für Laster deren Schädigung gar nicht bewiesen wird – bzw. werden kann, weil in Wirklichkeit das Gegenteil der Fall ist – wie man bei den sexuellen Repressionen in streng religiösen Staaten gut studieren kann.

    Aber natürlich wird auch da, wo Beweise erforderlich sind, gemogelt was das Zeug hält, denn es geht bei Lastern immer auch um den alten Streit, was gut und was schlecht für das leibliche und seelische Wohl des Menschen ist. Was eben gesund und was ungesund ist. Letztlich setzt sich dabei immer die Gruppe durch, die die Meinungshoheit darüber erreicht und für längere Zeit auch halten kann.

  25. #27 | Nansy sagt am 27. August 2012 um 06:47 Uhr

    @Jens König:
    Sie haben recht, der Begriff “Menschheitsbeglücker” im Zusammenhang mit Einschränkungen, Ausgrenzungen und Verboten ist wohl zu unscharf. Man sollte wohl besser von „Zwangsbeglückern“ sprechen, dann gibt es auch keine Unklarheiten mehr. Der Begriff „Zwangsbeglücker“ sagt aus, dass hier Menschen gegen ihren Willen zu einer vermeintlich besseren Handlungsweise gezwungen werden sollen. Der missionarische Anspruch, die Welt notfalls mit Zwang zu bekehren, kommt hier besser zum Ausdruck.
    Da ich in diesem Zusammenhang nicht von „Gutmenschen“ gesprochen habe, kann ich dazu auch nichts sagen.

    In Zusammenhang mit den “Schockbildern” von Bösartigkeit als Motiv auszugehen, halte ich für übertrieben. Es ist allerdings perfide, Zigarettenschachteln mit Schockbildern zu bedrucken, die entweder maßlos übertrieben sind oder einfach eine Lüge präsentieren. Langfristig sind Schockbilder wohl eher ein Schritt zu weiteren Verboten, nach dem Motto:
    „Es hat ja nichts geholfen, jetzt müssen wir weitere Schritte einleiten“

  26. #28 | Sandemann sagt am 8. Oktober 2013 um 15:59 Uhr

    Ihr habt in Eurer Liste Autos (sämtliche, vor allem aber „campe“ Oldtimer und SUVs) sowie Fleisch vergessen. Zufall?

  27. #29 | Dummkopf sagt am 8. Oktober 2013 um 17:00 Uhr

    Ja, ja, so ist das mit der (eigenen) Wahrnehmung und der Realität.

    So lange ist das noch nicht her, dass z.B. und insbesondere der Tabakindustrie und ihren wirtschaftlichen Interessen nicht beizukommen war!

    Insoweit ist der heutige Status ein zunächst mal Guter!

  28. #30 | pufaxx sagt am 8. Oktober 2013 um 17:16 Uhr

    Vielleicht ein bisschen Off-Topic …

    Warum machen die um Zigaretten so einen Aufstand, während bei hochprozentigen Alkohol-Getränken nicht einmal eine Zutatenliste drauf ist? Auf jedem Brühwürfel werden die Inhaltstoffe aufgelistet, bei Bier steht auch drauf, was drin ist – Aber bei Jägermeister? Amaretto? Campari? Grand Marnier?

    Mich würde echt mal interessieren, wieso in unserem so durchreglementierten Markt ausgerechnet DA keine Zutaten aufgeführt werden …

  29. #31 | Klaus sagt am 8. Oktober 2013 um 17:27 Uhr

    @25: Sie verwechseln Gutmenschen mit guten Menschen.

  30. #32 | Carlos Ruhrpiranha sagt am 8. Oktober 2013 um 20:23 Uhr

    Cooler Artikel, Martin – sehr geile Satire!

  31. #33 | Klaus Lohmann sagt am 8. Oktober 2013 um 20:49 Uhr

    @#29 | Dummkopf: Was ist denn der Status Quo für die Industrie ab heute?? Slim-Zigaretten weiter erlaubt, wenn auch in anderer Verpackung; Menthol-Kippen erst in frühestens 5 (andere sagen 8) Jahren verboten, E-Zigarette unter großer Parlamentsmehrheit nicht als Medikament kontrollpflichtig und über die Schachtelbildchen lachen sich die Kids jetzt schon scheckig, während die Rentner wieder ihre Blech- und Plastik-„Präser“ rauskramen, die dieser Horrorshow schon mal den Verbiete-Spaß verdarben.

    Also – was gibt es für die Anti-Tabak-Kollaboration denn zu feiern???

  32. #34 | Nansy sagt am 9. Oktober 2013 um 07:23 Uhr

    @Dummkopf #29:

    Ja, ja, so ist das mit Kommentaren, wenn man sich nicht so genau auskennt 😉

    Die Tabakindustrie hat Lobbyismus betrieben wie andere Industrieverbände auch (Tabak-, Lebensmittel-, Alkohol-, Automobil- oder Windkraftwerk-Industrie). Sie hat dafür viel Geld eingesetzt und sich manche Studien für ihre Zwecke „zurechtgebogen“.

    Die Dämonisierung der Tabakindustrie ist allerdings ein strategisches Ziel der WHO-Tabakkontrolle auf ihrem Weg zu einer tabakfreien Welt. Schon 1975 auf der dritten „Weltkonferenz Rauchen und Gesundheit“ wurde als Strategie die Parole ausgegeben: „Die Tabakindustrie solle verteufelt werden (wörtlich: Demonize the tobacco industry)“. Das hat man dann auch mit Erfolg praktiziert.

    Eine Strategie übrigens, die man jetzt im Kampf gegen den Alkohol kopiert – auch da wird die Alkoholindustrie von den Abstinenzler-Verbänden (Guttempler, Suchtrat usw.) für alles „Übel in der Welt“ verantwortlich gemacht.

    Von der Öffentlichkeit unbemerkt, hat inzwischen die Pharmaindustrie die Fäden in Fragen des neues Gesundheitswahns in der Hand – Johnson & Johnson, Glaxo und Pfizer sind voll zahlende Mitglieder der WHO- „Tobacco Free Initiative“. Spenden für Wissenschaftler, Universitäten und Anti-Raucherverbände sind Teil des Lobbyismus für neue Geschäftsfelder (Nikotinersatzmittel, Fettsenker usw.). Dazu muss in der Öffentlichkeit erst einmal ein Problembewußtsein hergestellt werden – auch da ergänzen sich die Pharmaindustrie und die WHO ganz hervorragend (Übergewichts Epidemie.. usw.).

    Vielleicht wird Ihnen jetzt klar, dass Ihre Wahrnehmung und der Realität nicht mehr auf dem neuesten Stand ist…

  33. #35 | Freidenker sagt am 9. Oktober 2013 um 09:14 Uhr

    Der Weg in die Knechtschaft ist gepflastert mit lauter guten Absichten. Ich bezweifele, dass dieser zentralistische Wahnsinn über parlamentarische Wahlen noch zu stoppen ist.

  34. #36 | Dummkopf sagt am 9. Oktober 2013 um 10:28 Uhr

    #33 | Klaus Lohmann

    „Also – was gibt es für die Anti-Tabak-Kollaboration denn zu feiern???“

    Keene Ahnung, kenn ich nich.

    Ansonsten: Ich kann Tabak erwerben und konsumieren. Darüber hinaus erschließt
    sich meinem schlichten Gemüt unmittelbar, das Rauchen nicht die sinnstiftende Attitüde ist, deren tradierung auf breiter Front als gesellschaftliche Aufgabe wichtig wäre. Ich nenne es Liberal!

  35. #37 | Nansy sagt am 9. Oktober 2013 um 10:51 Uhr

    @Dummkopf #36:

    „…das Rauchen nicht die sinnstiftende Attitüde ist, deren Tradierung auf breiter Front als gesellschaftliche Aufgabe wichtig wäre.“

    Schön geschwurbelt ! Ist denn Weintrinken eine sinnstiftende Attitüde ist, deren Tradierung auf breiter Front als gesellschaftliche Aufgabe wichtig wäre? Diese Frage gilt es auch bald zu klären, denn gegen den Alkohol läuft gerade die nächste Regulierungs-Kampagne an… – und wie halten wir es mit ungesundem Essen?

    Vielleicht unterliegen Sie aber auch einfach einem Mißverständnis – hier geht es nicht um „Tradierungen als gesellschaftliche Aufgabe“, sondern um das Recht der Menschen, ihr Leben selbstbestimmt führen zu können…

  36. #38 | Dummkopf sagt am 9. Oktober 2013 um 11:01 Uhr

    #34 | Nansy

    „Vielleicht wird Ihnen jetzt klar, dass Ihre Wahrnehmung und der Realität nicht mehr auf dem neuesten Stand ist…“

    Soweit Sie die mit den Kartoffeln aus Ägypten? sind: Wir haben ganz offensichtlich einen jeweils verschobenen Blick auf die selben Dinge.
    Sie machen sich `nen Kopp übers Wasser in Ägypten? – ich mir, naheliegender Weise, über die gleiche Situation in der EU (Spanien).

    In der WHO wird gemauschelt? Ist die Erde rund? Ist Zucker gesund?

    Ich habe zunächst kein Problem mit Zucker und Nikotinpflaster in Kontext WHO,
    weil Grundlegendes viel wichtiger ist: vgl. Tamiflu (weiß grad nicht die Schreibweise), Pandemie, Drehtüreffekt. Die Suchmachine Ihres Vertrauens wird Sie führen…

  37. #39 | Dummkopf sagt am 9. Oktober 2013 um 11:14 Uhr

    #37 | Nansy

    „[…] sondern um das Recht der Menschen, ihr Leben selbstbestimmt führen zu können…“

    Und dazu fällt Ihnen nichts Besseres (i. S. v. Relevantz) ein?

  38. #40 | Stefan Laurin sagt am 9. Oktober 2013 um 11:24 Uhr

    @Dummkopf: Ich halte das Recht der Menschen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen für sehr relevant.

  39. #41 | Dummkopf sagt am 9. Oktober 2013 um 11:55 Uhr

    #40 | Stefan Laurin

    „Ich halte das Recht der Menschen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen für sehr relevant.“

    Ich kann in diesem Thread hierzu keine gegenteilige Aussage finden, allerdings gibt es wohl eine unterschiedliche Einschätzung, welche Prioritäten zu setzen sind.

  40. #42 | Nansy sagt am 9. Oktober 2013 um 12:07 Uhr

    @Dummkopf #36:

    In der WHO wird gemauschelt? Meine Bewunderung für den Neusprech „gemauschelt“, wenn es in Wirklichkeit um Geld und Einflussnahme der Pharmaindustrie auf die Politik der WHO geht.

    Mit Nikotinpflastern im Kontext mit der WHO haben Sie kein Problem,
    Grundlegendes wie Tamiflu erscheint Ihnen viel wichtiger – Grundlegendes wie Champix oder Campral ist Ihnen unbekannt oder passt nicht ins Konzept?
    Die Suchmachine Ihres Vertrauens wird Sie führen…

  41. #43 | Dummkopf sagt am 9. Oktober 2013 um 12:12 Uhr

    #42 | Nansy

    … iss ja schon gut, ich wollte ihnen auch keine Arbeit machen, ich dachte nur…

  42. #44 | Mimi Müller sagt am 9. Oktober 2013 um 12:31 Uhr

    #11

    Herr Voss,

    ich hätte sehr gerne das Chrom-Dingens…

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