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Nahles Rücktritt: Und nun?

SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil, Europawahl-Spitzenkandidat Udo Bullmann und SPD-Vorsitzende Andrea Nahles im Wahlkampf in Recklinghausen Foto: Martin Kaysh

Andrea Nahles hat ihren Rücktritt vom Partei- und Fraktionsvorsitz angekündigt.  „Die Diskussion in der Fraktion und die vielen Rückmeldungen aus der Partei haben mir gezeigt, dass der zur Ausübung meiner Ämter notwendige Rückhalt nicht mehr da ist.“ schreibt sie in einer heute Vormittag veröffentlichten Pressemitteilung.

Nach dem schlechten Abschneiden bei der Europawahl vor einer Woche und dem darauf folgenden Absturz in einer Forsa-Umfrage auf nur noch zwölf Prozent wurde eine so massive Kritik an Nahles laut, dass der Rücktritt kommen musste.

Doch damit ist kein Problem in der SPD gelöst. Die Zeiten, in denen Kandidaten für den SPD-Parteivorsitz bereit standen, denen man sowohl die Kanzlerschaft als auch die erfolgreiche Führung der zutraute, sind vorbei. Das größte Problem der SPD ist nicht Nahles. Das größte Problem ist, dass niemand mehr die Frage beantworten kann, für wen diese Partei Politik macht und wer sie wählen soll.

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5 Kommentare zu “Nahles Rücktritt: Und nun?

  • #1
    Ke

    Für was steht die Spd?
    Irgendwas mit sozial.
    Irgendwas für Europa
    Irgendwas fürs Klima
    Geld an Bedürftige verteilen, ohne zu prüfen, ob sie bedürftig sind.

    Und natürlich müssen verdiente Genossen versorgt werden.

  • #2
    Wolfgang Walk

    Und sie werden feststellen, dass hinter der Leere, die bislang diese Posten besetzt hielt, eine noch größere Leere gähnt, nämlich die mit Namen "Parteivorstand".

    Die SPD ist personell ausgeblutet, weil sie vor Jahren schon inhaltlich ausgeblutet ist und ihr Politkleinklein für politische Strategie gehalten hat, wo es nur Machtstrategie einer kleinen Gruppe Egozentriker war.

    Wer immer jetzt auf diesen Posten aufrückt, wird die Partei neu erfinden müssen. Entweder muss das Olaf Scholz erledigen (ja ich grinse ebenfalls) – oder man muss es GEGEN Olaf Scholz erledigen.

    Viel Glück dabei.

    P.S.: Und nein. KK ist keine Rettung. Den würden die am Nasenring durch die Manege führen.

  • Pingback: Nach Nahles-Rücktritt: Martin Sonneborn bietet der SPD die Fusion an! | Ruhrbarone

  • #4
    Robert Müser

    Ich würde:

    Jacob Maria Mierscheid

    vorschlagen, für mich die perfekte Besetzung für dne Fraktionsvorsitz und sonstige Ämter der SPD …

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