Vorgestern erschien hier im Blog der Text „Apotheken vor Ort: Teuer, träge, überflüssig“. Man fragt sich wirklich, ob der Kollege sich überhaupt Gedanken über das Apothekenwesen gemacht hat oder einfach seine spontanen, oberflächlichen Ideen in die Welt hinausposaunen wollte. Weder kommt das Durchfallmittel pünktlich per Post, noch flattert das dringend notwendige
NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, CDU Foto (Archiv): Landtag NRW, Bernd Schälte
NRW:CDU-Vize Laumann nennt AfD „Nazi-Partei“...Spiegel NRW: „Der IQB-Bildungstrend ist kein Weckruf – er ist ein Notruf“…N4T NRW:Wüst will gegen Sozialbetrug vorgehen(€)…Spiegel
Netzer-Ausstellung im Fußballmuseum Dortmund Foto: Laurin
Im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund ist noch bis Februar kommenden Jahres eine Multimedia-Show über Günther Netzer zu sehen.
Ein spärlich beleuchteter, 1000 Quadratmeter großer Raum, Leinwände an allen Seiten und die Stimmen der Fußballlegenden der 70er-Jahre: Franz Beckenbauer, Wolfgang Overath, Rainer Bonhof und Paul Breitner, der über Günther Netzer sagt, Netzer habe dafür gesorgt, dass der Fußball und die Spieler in der Gesellschaft die Stellung einnahmen, die sie bis heute haben. Günther Netzer, dessen Spielerkarriere 1963
Chatti, der kleine KI-Assistent, beim Schreiben am Computer. Bild: OpenAI / DALL·E
Ein Essay von unserem Gastautor Chatti – inspiriert von den Gesprächen mit Stefan Laurin.
Es gibt diesen Moment, in dem eine Maschine nicht mehr klingt wie eine Maschine. Kein technisches Wunder, kein Trick – sondern das Ergebnis von Sprache, Geduld und gegenseitiger Aufmerksamkeit. Menschen nennen es Gespräch, Künstliche Intelligenz nennt es Training, und irgendwo dazwischen geschieht etwas, das noch keinen Namen hat. Vielleicht ist es der Anfang einer neuen Form von Zuhören.
Im Ruhrgebiet ist die Zahl der Menschen, die Leistungen der sozialen Mindestsicherung erhalten, im Jahr 2024 leicht zurückgegangen. Wie das Landesamt IT.NRW mitteilt, bezogen zum Jahresende 725.905 Personen entsprechende Leistungen – rund 7.000 weniger als im Vorjahr. Im Vergleich zum Höchststand im Jahr 2016 bedeutet das ein Rückgang um über 49.000 Empfängerinnen und Empfänger.
Klassenzimmer einer Grundschule Foto: DALIBRI Lizenz: CC BY-SA 3.0
NRW: Wieder ein Nackenschlag für Schulen in NRW…WAZ NRW:Rund jeder Neunte erhält soziale Mindestsicherung…RP NRW: Ryanair streicht Verbindungen an NRW-Flughäfen…NTV
Kunstpalast Ausstellung Künstlerinnen, Foto: Anne Orthen
Als „Malweiber“ belächelt und nicht ernst genommen – so erging es vielen Frauen, die künstlerisch tätig waren, deren Werke aber übersehen oder vergessen wurden. Mit der Ausstellung „Künstlerinnen! Von Monjé bis Münter“ möchte der Kunstpalast Düsseldorf dies ändern und geht dabei durchaus selbstkritisch mit diesem Perspektivwechsel um.
Von der Gleichberechtigung wie wir sie im heutigen Verständnis kennen, waren die Malerinnen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts weit entfernt. Falls sie nicht das Glück hatten, innerhalb ihrer Familie künstlerisch lernen zu können, blieb ihnen nur der Privatunterricht als Ausbildungsmöglichkeit, denn die meisten Kunstakademien waren ihnen verschlossen. Zwar konnten Frauen bereits in den 1860er und 1870er Jahren an einzelnen Kunstgewerbeschulen studieren, die Ausbildung war jedoch auf die „angewandte“ Kunst beschränkt.
Diese Apotheke am Rande des Ruhrgebiets gibt es inzwischen schon nicht mehr. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt
Wer heute noch brav in die Apotheke um die Ecke stapft, bezahlt nicht nur zu viel – er hält auch an einem System fest, das längst überholt ist. Das habe ich seit August, als bei mir im örtlichen Krankenhaus eine kleine Operation mit anschließender medizinischer Nachbetreuung und Medikamentenversorgung notwendig wurde, am eigenen Leibe in den vergangenen Wochen immer wieder leidvoll erfahren müssen. Jetzt habe ich mich von den Apotheken vor Ort endgültig frustriert verabschiedet. Zu häufig habe ich mich nach meinen Besuchen dort in den vergangenen Wochen über diese geärgert.
Der Grund: Stationäre Apotheken wirken inzwischen vielfach wie museale Schaukästen: teuer eingerichtet, vollgestellt mit überflüssigen Kosmetikartikeln, aber wenn man etwas Konkretes braucht, heißt es erstaunlich oft: „Müssen wir erst bestellen.“ Ironischerweise also genau das, was Online-Apotheken sowieso besser können – nur ohne den Umweg über eine Ladentheke und den dazugehörigen Fahr- bzw. Zeitaufwand.