Foto: Mit freundlicher Genehmigung des Verlages DGEG.
Der DGEG-Verlag in Hövelhof hat sich erneut in einem überaus umfangreichen Werk mit einem Teilaspekt der Entwicklung des Schienenverkehrs im Ruhrgebiet zu Wort gemeldet.
Von unserem Gastautor Thomas Weigle.
Im Mai 1847 erreichte nun auch Dortmund der „Dampfwagen“. Nun war DO per Schiene mit Köln,Belgien und Paris, nach dem Lückenschluss nach Minden ab Oktober 1847 u.a. mit Berlin,via Breslau gar mit Wien verbunden. Auch Stettin und die Ostsee, waren via Berlin zu erreichen. 1853 war Königsberg, noch über den Umweg Stettin, erreicht, 1860 war Basel in Schienenweite und nun konnte im Osten auch das Zarenreich auf der Schiene erreicht werden, wo in der russischen Grenzstation Wirballen auf Breitspurzüge umgestiegen werden musste.
Rein in die Krise. Raus aus der Krise. Mit der gestrigen Wahl von Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans ist die älteste Partei Deutschlands wieder mal in Schräglage geraten.
Martin Sonneborn ist Vorsitzender der Partei Die PARTEI, Mitglied im EU-Parlament und – als langjähriger Redakteur des Politmagazins „Titanic“ – renommierter Kenner der politischen Lage in Deutschland. Die Ruhrbarone haben Martin Sonneborn um ein Statement zur Krise der einstmals so stolzen deutschen Sozialdemokratie gebeten.
Martin Sonneborn: Vorsitzender der PARTEI; Foto: Martin Sonneborn
Ruhrbarone: Herr Sonneborn, als Kenner der poltitischen Szene in Deutschland und Vorsitzender der Partei Die PARTEI: Wie bewerten Sie die aktuelle Entwicklung in der SPD?
Martin Sonneborn: Wir begrüßen die Wahl, sie verlängert den unterhaltsamen Todeskampf der SPD.
Die Ruhrbarone bedanken sich bei Martin Sonneborn für das kurzfristig zustande gekommene Interview und wünschen allen Lesern einen weiterhin unterhaltsamen ersten Advent.
Der Paketbote ist der beste Freund unseres Autors.
Aktuell hat man den Eindruck, dass Themen wie Klimawandel und Konsumverzicht im gesellschaftlichen Diskurs ganz oben auf der Tagesordnung stehen. Kein Tag vergeht, ohne dass man sich mit diesen Bereichen des Lebens beschäftigen muss. Wer nur einmal ein paar Minuten durch das Internet surft, der wird zwangsläufig damit konfrontiert.
Das war auch in der hinter uns liegenden Woche nicht anders. Erst die massive Berichterstattung rund um die von ‚Fridays for Future‘ organisierten Demos im Lande. Tenor: Wer etwas auf sich hält, der engagiert sich für den Klimaschutz.
Und dann war da ja auch noch der sogenannte ‚Black Friday‘, der inzwischen immer mehr um sich greifende Shoppingwahnsinn am Tag nach ‚Thanksgiving‘, dem Tag, an dem in diesem Jahr für Millionen das Weihnachtsgeld auf dem Konto landete und damit einen kleinen Shoppingrausch ermöglichte. Viele Zeitgenossen lehnen diesen Feiertag für Geschäftsleute aus Überzeugung ab und boykottieren ihn, propagieren stattdessen Konsumverzicht und eine neue Bescheidenheit.
Ein Thema, das vor dem Hintergrund der schon länger laufenden Klimadebatte gar nicht so weit von diesem entfernt ist, belastet der Konsumrausch naturgemäß doch auch die Umwelt.
Jetzt, wo beide Aktionsschwerpunkte vom vergangenen Freitag hinter uns liegen, lässt sich allerdings feststellen, dass beide Themenbereiche in der Realität der Menschen gar nicht eine so große Rolle spielen, wie man aufgrund ihrer Größe in der gesellschaftlichen Debatte meinen könnte.
Sowohl der Protest in Sachen Klimawandel als auch der Aufruf zum Konsumverzicht und zu mehr materieller Bescheidenheit, werden vom Großteil der Gesellschaft nämlich offensichtlich schlicht ignoriert.
Rüdiger Sagel (2007) Foto: Rüdiger Sagel Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE
Als Rüdiger Sagel 2007 aus den Grünen aus- und in die Linkspartei eintrat war er bis 2010 ihr einziger Abgeordneter im nordrhein-westfälischen Landtag. Als die Linken dann von 2010 bis 2010 ihr kurzes Intermezzo in Düsseldorf gaben, war er wieder dabei. Nach der Niederlage 2012, als die Linken mit gerade einmal 2,5 Prozent krachend aus dem Landtag rausflogen, war er von 2012 bis 2014 ihr Vorsitzender. Sagel bemühte sich, die angeschlagene Partei wieder aufzubauen, scheiterte jedoch damit. Zu seinem Nachfolger wurde Ralf Michalowsky gewählt, eine Entscheidung für die politischen Bedeutungslosigkeit. Nun ist Sagel aus der Linken und der
Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans Foto: Olaf Kosinsky Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
NRW: SPD feiert das Duo Esken/Walter-Borjans(€)…WAZ Debatte: Die SPD hat sich gegen das Regieren entschieden….Welt Debatte: Die SPD schafft sich ab…FAZ Debatte: Ein Nachruf auf die SPD…NZZ
Debatte: Adieu, Sozialdemokraten!…Tagesspiegel Debatte: Der große Bruch…Zeit Debatte: Rote Revolte…Spiegel Debatte: Die SPD hat ihren Untergang gewählt…Cicero Debatte: Versöhnen statt spalten…taz Debatte: Die SPD nimmt Kurs auf Rot-Rot-Grün…NZZ Debatte: Den Deutschen fehlt nur eines: Bildung(€)…Welt Debatte: „Wir müssen für Freiheit kämpfen – immer wieder“(€)…FAZ Dortmund: Deniz Yücel erzählt von seiner Zeit im Gefängnis…Ruhr Nachrichten Dortmund: Wenn schon ein Straßenname potenzielle Mieter abschreckt(€)…RN Dortmund: Arbeitslosenquote sinkt wieder auf 9,9 Prozent…Norstadtblogger Duisburg: CDU eröffnet Wahlkampf(€)…WAZ Essen: Guido Reil räumt AfD-Vorstandsposten(€)…WAZ Essen: Clan-Größe festgenommen…Bild
Torsten Sträter geht 2020 mit seinem dritten Soloprogramm auf Tour:
„Schnee, der auf Ceran fällt.“ heißt der Titel.
Worum geht’s? Nun ja:
Ich zitiere Torsten Sträter:
Da sind epische Exkursionen über Moral und Verstand, wie immer einem strengen roten Faden folgend, eine angenehm kompakte Darreichungsform, an den Rändern verbrämt mit einigen wenigen Zwischenbemerkungen, am Ende eine zutiefst beseelende Botschaft und Punkt 22:00 fällt mir das Mikrophon aus der Hand …
QUATSCH.
Kommen Sie, ernsthaft jetzt. Wollen Sie das wirklich schon vorher wissen? Doch wohl nicht. Das Leben folgt ohnehin schon strengen Regeln, immer will wer was, man kommt zu nichts, man gönnt sich kaum was – also ist es ja wohl das MINDESTE, mal einen Abend locker zu lassen. Und das machen wir zwei Hübschen. Sie und ich. Sie wissen doch, wie das bei mir läuft:
Ich bringe ganz ganz frische Geschichten mit, nichts, was Sie vorab schon aus dem TV kennen, und zwischendurch erzähle ich Ihnen, was sonst noch war. Eine Führung durch die ganze Welt der Idiotie, die Einsicht, dass nichts menschlicher ist als das Missgeschick, seltsame Berichte vom Rand der schiefen Ebene, dann ergänze ich den Abend noch mit Schilderungen, die ich mir auf gar keinen Fall verkneifen kann, mache den Sack zum Ende hin mit einer sehr guten Geschichte zu, und wenn Sie dann noch können, hagelts Zugaben. Ein seriöses Konzept. Und ich gelobe, es sehr lustig zu gestalten. Und mich so gut zu amüsieren wie Sie.
Klingt erstmal ein bisschen krude.
Wird aber verhältnismäßig überwältigend.
Beste Grüße, Torsten Sträter
2017: Torsten Sträter wird für seine Sendung STRÄTERS MÄNNERHAUSHALT sowie als bester Komiker für den Deutschen Comedypreis 2017 nominiert.
2018: Verleihung des DEUTSCHEN KLEINSTKUNSTPREISES 2018 an Torsten Sträter
Mit den Worten „This is Rausch calling“ beginnt das ganz wunderbare Stück „Suicide is Allright“ der verehrenswürdigen Band Rausch. Es war dies Stück das mir einfiel, als ich gerade aus dem Mund der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer hörte, das Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken zu den Vorsitzenden der SPD gewählt wurden. Das bedeutet das
Ich bin heute ganz persönlich in einer verzwickten Lage. Erstmals nach über 40 Jahren als leidenschaftlicher BVB-Fan bin ich mir nicht sicher, ob ich meinem Lieblingsverein an diesem Bundesligaspieltag einen Erfolg wünschen soll. Wenn der BVB am Samstagnachmittag in Berlin gegen die gastgebende Hertha antritt, dann könnte eine Niederlage das Aus für Coach Lucien Favre bedeuten, während ein Erfolg in der Hauptstadt womöglich mein ‚Leiden‘ längerfristig zu verlängern droht.
Ich kann mich an keine vergleichbare Situation in meinem ‚Fan-Leben‘ erinnern. Stets war für mich der Erfolg ‚meines‘ Klubs am Wochenende mit das Wichtigste. Es gab sogar einmal Zeiten, in denen ich nach einer Pleite des BVB aus lauter Ärger darüber auf den samstäglichen Disco- oder Kneipenbesuch verzichtet habe.
‚Comeback‘ von Manfred Breuckmann beim Spiel Schalke vs. Union Berlin. Foto(s): Michael Kamps
So kann es einem gehen. Da freut man sich schon Stunden zuvor auf ein stinknormales Bundesligaspiel, und dann wird man bitter enttäuscht. Nein, meine Enttäuschung bezieht sich in diesem Fall nicht auf die Partie des FC Schalke 04 gegen Union Berlin, welches die Gelsenkirchener am Ende knapp mit 2:1 (1:1) für sich entschieden. Das war eine Partie, wie man sie in der Bundesliga häufig zu sehen bekommt, die durchaus im Rahmen der Erwartungen lag. Was mich so entsetzt hat am Freitag, das war die Leistung von Reporterlegende Manfred ‚Manni‘ Breuckmann, der auf DAZN sein mit Spannung erwartetes Comeback gab und dabei völlig enttäuschte. Mich zumindest.
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