„Ich schrieb mich verrückt“ – große Wolfgang Welt-Werkschau in Bochum

Unser Mann von der Wilhelmshöhe: Wolfgang Welt

Der Autor und Ruhrgebiets-Literat Wolfgang Welt wird gerade mit einer großen Retrospektive in der Lutherkirche in Bochum Langendreer geehrt. Nachdem das Heinrich-Heine-Institut 2016 den Nachlass von diesem Popkultur-Kaputtnik-Hero übernommen hatte, entstand so die Idee, ausgewählte Materialien (also Briefe, Manuskripte, Fotos, Ton- und Filmaufnahmen) weiterhin zu präsentieren.

Wolfgang Welt, der am Silvestertag 1952 geboren ist und am 19. Juni 2016 gestorben ist, ist ein Unikum. Seine Romane sind schonungslos autobiografisch. Diese Literatur, die dem Ruhrpott-Schauplatz seine Würde lässt und mit hoher emotionaler Kraft ausgestattet ist, trägt einen ganz eigenen Sprachcode. Seine Geschichten leben von der Aufrichtigkeit, ihrer genauen Beobachtungsgabe und dem lässigen, dokumentarischen Format.

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Michael Jackson verstarb heute vor 10 Jahren – Erinnerungen an einen gefallenen Star

In München hat Michael Jackson noch Fans. Foto: Robin Patzwaldt

Am heutigen 25. Juni 2019 ist Michael Jackson schon 10 Jahre tot. Ein Jahrestag, der einen, wie immer man zu einem der erfolgreichsten Künstler der Musikgeschichte stand, nicht gänzlich ungerührt lassen kann.

Für mich, als Kind der frühen 1970er-Jahre, der ich nie einen besonders engen Draht zur Musik von Michael Jackson hatte, ist er trotz allem, ein bedeutender Teil meiner musikalischen Jugend. Wer in den 80er- und 90er-Jahren aufgewachsen ist, so wie ich, für den war es zwangsläufig auch mit der Musik des talentierten Performers nahezu täglich in Kontakt gekommen zu sein. Logisch, dass es einen da auch nicht unberührt lies, als er vor 10 Jahren unter umstrittenen Umständen starb. Seine ganz großen Tage als Künstler hatte der damals 50-Jährige zu diesem Zeitpunkt ohnehin schon lange hinter sich.

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Ruhrbarone-Buchtipp: Von Mougins nach Baden-Baden: Frieder Burda und die Kunst

Was für eine Hitze da draußen! Da mag man ja kaum noch freiwillig vor die Tür gehen. Genau der richtige Zeitpunkt also, um sich mal wieder ein Buch zu schnappen und sich mit extra viel Muße und Ruhe mit etwas zu beschäftigen, wozu einem sonst häufig die notwendige Zeit oder die innere Ruhe fehlt.

Genau das habe ich jetzt getan. Das gerade erschienene Buch „Von Mougins nach Baden-Baden: Frieder Burda und die Kunst“, welches erst Mitte des Monats frisch im Hatje Cantz Verlag veröffentlicht wurde, zog aus irgendwelchen Gründen direkt mein Interesse auf sich.

Dabei sind solche kulturell eher hochtrabenden Werke ansonsten gar nicht unbedingt mein ‚Beritt‘. Nach einer ersten Inaugenscheinnahme kann ich jetzt aber sagen, die dafür investierte Zeit hat sich vollends gelohnt.

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Cartoons ohne Bilder #57


Beim Bäcker. Sechs Panels.

1. Verkäuferin: „Was darf es denn sein?“
Kunde: „Ein Brötchen.“
2. Verkäuferin nimmt das Brötchen mit der Zange.
3. Verkäuferin tut das Brötchen in eine Tüte.
4. Verkäuferin tippt Preis in die Kasse.
5. Verkäuferin legt die Tüte auf den Tresen.
6. Verkäuferin: „Darf es sonst noch was sein?“
Kunde: „Denken Sie nicht, ich hätte das mittlerweile gesagt?“

Der Ruhrpilot

CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer (Foto: CDU / Laurence Chaperon)


NRW: 
Beim Thema GroKo offenbaren sich die Differenzen…Welt
NRW: 
Düsseldorfer Duett…FAZ
NRW: AfD-Politiker lästert über „Eurofighter“-Unglück ab…Stern
NRW: Staatsanwälte klagen über falsche Terroristen…FAZ
NRW: Anhörung legt Mängel beim Kinderschutz offen…WN
Debatte: Grüne und AfD machen sich gegenseitig groß(€)…Welt
Debatte: Hass wird immer offener geäußert…FAZ
Debatte: Warum Tiere keine Rechte haben…Jungle World
Debatte: Kanzlerin muss Finanzminister zur Räson bringen…Welt
Debatte: SPD – Noch nichts gewonnen…FAZ
Debatte: Gute Werbung, geschlechte Werbung…Novo
Debatte: Ein demagogischer Trick…Cicero
Debatte: Die Innenpolitiker sind das Problem…Post von Horn
Ruhrgebiet: Hürden beim Studium besonders hoch(€)…WAZ
Ruhrgebiet: Notreparatur legt A 40 lahm…Bild
Bochum: Stadtwerke bauen nächsten Windpark…WAZ
Duisburg: Üble Jobcenter-Methoden…Der Westen
Duisburg: Gebag will am Marientor neue Zentrale bauen(€)…WAZ

Saison 2018/19: Deutscher Profifußball verzeichnet zweithöchsten Ticketabsatz seiner Geschichte

Foto: Robin Patzwaldt

Der Zuschauerzuspruch in der Bundesliga und 2. Bundesliga ist ungebrochen hoch. Die Zahl der abgesetzten Tickets bei den 36 Proficlubs markierte in der zurückliegenden Saison 2018/19 mit insgesamt 18.885.620 den zweithöchsten Wert aller Spielzeiten. Ein höherer Absatz wurde nur in der Saison 2016/17 verzeichnet (19.049.362). Basis der Statistik ist, wie seit Beginn der Erhebung dieser Zahlen und auch in anderen Ligen gängig, die Anzahl der abgesetzten Tickets inklusive Ehren- und Freikarten.

Die Entwicklung der individuellen Zahlen der beiden Ligen korreliert wie üblich auch mit der auf- und abstiegsbedingten Veränderung der Zusammensetzung beider Spielklassen. So hat sich der Schnitt in der Bundesliga im Vergleich zur Vorsaison

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#EndeGelände: Ein Verhalten bar jeder Vernunft!

Besetze Gleise bei Garzweiler Foto: Sebastian Weiermann Lizenz: Copyright

Dass gegen den Braunkohletagebau im Rheinland aktuell protestiert wird, das finde ich gut und richtig. Auch ich bin grundsätzlich für einen früheren Kohleausstieg, möchte dass alles dafür getan wird Klima und Ressourcen auf diesem Planeten bestmöglich zu schonen, dass die Menschheit sich möglichst demütig und voller Respekt mit unserer Umwelt und der Tierwelt auseinandersetzt.

Über die Bilder, die uns am Wochenende von den #EndeGelände-Aktivisten erreicht haben, habe ich mich trotzdem mächtig geärgert. Das ging teilweise sogar so weit, dass ich zwischenzeitlich richtig aggressiv geworden bin, in Anbetracht der verbreiteten Vorgänge auf dem RWE-Gelände rund um den dortigen Tagebau.

Es ist nämlich eine Sache sich für ein Anliegen in Demos einzusetzen, sich nicht nur nörgelnd in den eigenen vier Wänden darüber aufzuregen, wenn einem etwas in diesem Lande nicht passt. Sich jedoch mit purer Gewalt Zugang auf ein privates Betriebsgelände zu verschaffen, dabei Polizeisperren zu überlaufen, Bahngleise zu blockieren usw., das ist schon etwas ganz anderes und ruft in mir, wie auch in vielen anderen Zeitgenossen, regelrecht Wut und Empörung hervor.

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Taktik, Mädchen und Protest

Protest am Bauzaun der Startbahn West. Foto: Rainer Momann, http://www.momann.com Lizenz: Gemeinfrei


Schaue ich mir die Bilder von den Protesten am Wochenende in Garzweiler an, kommt mir sehr vieles bekannt vor. Inhaltlich habe ich heute mit dem Protest keinerlei Sympathie, ich mag die “Unsere Erde brennt” Hysterie nicht, das apokalyptische ist mir vollkommen fremd, und wenn ich in der taz über 
Awarness-Tische lese, erfasst mich ein Gefühl heftigster Fremdscham. 

Aber wenn ich dann Transparente sehe, auf denen “Heute die Kohle, morgen der Kapitalismus” steht, ist mir klar, dass sich vieles nicht verändert hat und ja, die taz hat schon Recht, wenn sie schreibt: “Der Erfolg der jungen Schülerbewegung, die am Freitag in Aachen rund 40.000 Menschen auf die Straße brachte, ist auch für die kapitalismuskritische Linke eine Wachstumsgelegenheit.” 

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