Straßenkater Moses macht jetzt ins Katzenklo

Kater Moses (Foto: Peter Ansmann)
Kater Moses (Foto: Peter Ansmann)

Ich kenne die Katzen – Kater einbegriffen – in meiner Nachbarschaft. Diese sind in der Regel gut bis ausreichend genährt, wohnen vermutlich mit Menschen zusammen und sind halt „nur“ Freigänger die, im verkehrsmäßig relativ ruhigen Bereich meiner Straße, die Chance des Freigangs nutzen. Unsere beiden Kater – Mosche, Ariel – und die Katze Cleopatra (kurz: Cleo) kennen meine Nachbarn ebenfalls. Weil sie eher hündisches Verhalten an den Tag legen und uns auf Schritt und Tritt begleiten. Beim Gang zur Kneipe, beim Weg zum Supermarkt oder wenn man aus sonstigen Gründen das Haus verlässt. Eine weitere Eigenart unserer Katzen: Wir werden immer abgeholt. Sobald man, egal zu welcher Uhrzeit, nach Hause kommt, laufen uns immer mindestens zwei pelzige Mitbewohner miauend entgegen. Manchmal auch fern ab der Wohnung.

Am 14. Februar 2025 wurde ich beim Eintreffen Zuhause zu mitternächtlicher Stunde ebenfalls von zwei Katzen empfangen: Cleopatra mit einem mir fremden Kater. Passend zu Valentinstag hatte sich Cleo, die von den beiden anderen verbrüderten Katern, sehr gedisst wurde, offensichtlich einen Freund geangelt.

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Israeltag 2025 in Düsseldorf: „Die Hamas hat am 7. Oktober ein unverzeihliches Verbrechen begangen“

58 leere Stühle, die auf das Schicksal der 58 Geiseln, die noch immer von der Hamas im Terrornest Gaza in Geiselhaft sind, aufmerksam machen. (Foto: Peter Ansmann)
58 leere Stühle, die auf das Schicksal der 58 Geiseln, die noch immer von der Hamas im Terrornest Gaza in Geiselhaft sind, aufmerksam machen. (Foto: Peter Ansmann)

Der Himmel meinte es gut mit dem Israeltag am letzten Sonntag in Düsseldorf: Kleidungstechnisch waren offensichtlich viele der circa 400 Besucher noch auf Regen eingestellt gewesen zu sein, dieser blieb aber am Nachmittag aus.

Die Stimmung war insgesamt sehr gut, vor der Bühne, auf der die Gruppe LeChaim aus Berlin spielte, wurde getanzt und mitgesungen. Für die Polizei in Düsseldorf gab es gestern einiges zu tun: Neben Schutz des Israeltages fand der 63. Run for their Lives in der Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens statt.

Bei Falafeln, Humus und israelischer Musik gönnte man sich eine kurze Auszeit von der aktuellen Stimmung, die als „israelfeindlich“ wahrgenommen werden könnte und von der Tatsache, dass die im Terrornest Gaza regierende Hamas bisher nicht bereit ist, die Lage in Gaza zu verbessern und den Waffengang gegen den Terror zu beenden: Die Möglichkeit, den Krieg – durch Kapitulation, Niederlegung der Waffen und Freilassung der Geiseln – zu beenden lehnt die islamistische Mördertruppe ab.

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„Das Ende der Hamas ist die notwendige Bedingung der Möglichkeit einer besseren Zukunft – für Israel und für Gaza“

IDF Caracal Battalion (Symbobild) Foto: Israel Defense Forces Lizenz: CC BY 2.0 DEED


Die deutsche „Staatsräson“ gegenüber Israel hat sich längst bis zur Kenntlichkeit entstellt: als Lüge. Es gibt also keinen Grund mehr zu zögern. Man darf sich endlich ehrlich machen. Von unserem Gastautor Arthur Buckow.

Allenthalben wird gefordert, über die „Staatsräson“ gegenüber Israel müsse „ehrlicher“ diskutiert (Felix Klein, Antisemitismusbeauftragter) und „offener“ gesprochen werden (Meron Mendel, Antisemitismusversteher), und so weiter und so vorhersehbar.

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Industrie in Nordrhein-Westfalen verzeichnet Umsatz- und Beschäftigungsrückgänge

Ford-Entwicklungszentrum und europäisches Teilevertriebszentrum in Köln-Merkenich Foto: El Grafo Lizenz: CC BY-SA 3.0


Die nordrhein-westfälische Industrie hat in den ersten drei Monaten des Jahres 2025 einen nominalen Umsatz von 88 Milliarden Euro erwirtschaftet. Dies entspricht einem Rückgang von 2,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, sanken sowohl die Inlandsumsätze als auch die Exporterlöse nahezu gleichmäßig.

Besonders betroffen von den Umsatzeinbußen war die Automobilbranche: Die Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen verzeichnete mit einem

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Wer kontrolliert die Guten?

Sitz der Stiftung Mercator in Essen Foto: Laurin


NGOs nehmen Einfluss auf Politik und Gesellschaft, oft mit öffentlichem Geld. Doch wer kontrolliert sie eigentlich? Von unserem Gastautor Carsten Seifert.

In Berlin wurde am Wochenende die „Initiative Transparente Demokratie“ gegründet – ein Verein, der mehr Transparenz bei zivilgesellschaftlichen Akteuren schaffen will. 7,4 Milliarden Euro – so viel Geld floss laut Europäischem Rechnungshof in nur zwei Jahren aus EU-Töpfen an Nichtregierungsorganisationen (NGOs). Ein Großteil davon ohne klare Kontrolle, ohne Überblick, wer eigentlich genau gefördert wurde – und wofür.

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Vom moralischen Kompass zur geopolitischen Beliebigkeit

Carlo Masala Foto: Hochschule der Bundeswehr/christophbusse.de Lizenz: Copyright


Warum deutsche Sicherheitsexperten wie Carlo Masala und Claudia Major die Ukraine verteidigen – und Griechenland ignorieren. Von unserem Gastautor Andreas Papakonstantinou.

In der Ukraine gilt das Völkerrecht – in der Ägäis offenbar nicht. Während Griechenland unter militärischem Druck steht, empfehlen deutsche Sicherheitsexperten wie Carlo Masala und Claudia Major, die Türkei in europäische Verteidigungsprojekte wie REARM Europe einzubinden. Wer so denkt, verteidigt nicht das Völkerrecht – er bewertet es nach geopolitischem Nutzen.

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